Hallo,
ich habe insgesamt 4 Shaw Rennmäuse jeweils als 2er Gruppe. Ich hatte sie damals alle 4 zusammen und das ging eigentlich auch ganz gut. Es gab halt ab und an mal geboxe und da ich es nicht ernst werden lassen wollte, habe ich sie getrennt. Als mein Zuchtweibchen gestorben ist, habe ich überlegt was ich mit Beni mache, wenn der Wurf, den mein Weibchen damals hinterlassen hat nicht groß wird. Ich hätte glaub ich Gesellschaft für ihn gesucht. Es sind damals aber mit 4 Wochen alle 3 Mädels groß geworden. Papa hat sich bestens mit drum gekümmert und ihnen alles gezeigt. Er lebt jetzt mit einer Tochter zusammen, die er Gott sei dank nicht deckt.
Sicher kann man Shaw einzeln halten, aber dann muss man sich ganz viel mit ihnen beschäftigen. Also mal nicht eben ne halbe Stunde am Tag heititeiti, sondern ich mein wirklich beschäftigen. Rausholen, Umgebung erkunden lassen, "Spielzeug" zum entdecken für's Terra immer wieder neu anbieten etc. Aber wirklich leiden, wie die Mongolen tun sie auch nicht, wenn sie allein sind. Es kommt aber inzwischen auch drauf an, aus welcher Linie sie kommen. Ich weiß von Leuten, deren Tiere verstehen sich einfach nicht und sind allein einfach glücklicher und dann seh ich meine, die ich mir allein gar nicht vorstellen kann.
Meine Shaw kuscheln viel. Zerschroten zusammen ihre Klorollen und bauen gemeinsam ihr Heim um. Ich kann mir gar nicht vorstellen, was einer allein machen würde, denn wenn einer wach ist, kommt der andere sofort auch raus. Es gibt auch so manchmal Situationen wo sie sich beboxen, aber nach 5min.wird sich wieder abgeschleckt.
Es ist aber eben wirklich Heikel sie zu vergesellschaften. Ich selber habe es noch nicht machen müssen (dreimal auf's Holz klopf), aber ich weiß von einer Bekannten, das sie es mit der Trenngittermethode und einem meiner Böcke geschafft hat. Ähnlich wie bei den Mongolen, nur das sie weniger Aggressionen am Gitter gezeigt haben. Vielleicht war das aber auch nur ein Glücksfall.