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1

01.02.2010, 00:24

Gescheiterte Großgruppen Januar 2010

Dieser Beitrag wurde bereits 15 mal editiert, zuletzt von »Don« (01.02.2010, 00:44) aus folgendem Grund: Edit(h) findet, das Anpassen vieler kopierter Links braucht auch viele Bearbeitungsschritte ;-).


schnupperlie

Redakteurin

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2

01.02.2010, 00:45

Dann fang ich mal an:

Habe die verlinkten Threads nicht geöffnet, denke aber einige sind mir irgendwie bekannt und habe darin wahrscheinlich auch gepostet und mich erstaunt die Vielzahl dieser erstellten Threads nicht wirklich.

Meine Einstellung allgemein zu Vergesellschaftungen meine ich sollte irgendwie bekannt sein, denn für mein Empfinden handelt es sich, egal bei welcher Vergesellschaftung um Zwangsvergesellschaftungen, egal ob Zweier- Dreier- oder NochmehrMäuschen. Manchmal haben wir Glück und manchmal nicht.

Wir als Menschen können vielleicht artgerechte Haltung bieten, aber keine naturgemäße, denn in der Natur würden sich die Streitmäuschen, die in den vorgegebenen Behausungen nicht ausweichen können wegen "Platzmangel", aus dem Wege gehen und ihr Heil in der Flucht suchen.

Fragt sich was könnten wir tun, damit so etwas nicht fortwährend passiert?

schnupperlie


3

01.02.2010, 07:03

Naja, da sicher niemend seine Mäuse in Freiheit entlassen sollte bleibt weiterhin nur viel Aufklärung über Warnzeichen für Streit und die Tipps ihn vllt zu verhindern.
Man sollte sich ans geringste Risiko für Tipps halten wie zB Zweiergruppen und vielleicht auch schneller trennen.
Man müßte vielleicht mal Statistiken haben um zu klären ob es Sinn macht die Mäuschen immer wieder kleiner zu setzen wenn es nicht klappt ( also zum schaun ob das dauerhaft zum Erfolg führt oder immer nur für eine Weile hilft)
Für mich wäre auch interessant ob die Beziehung vom Halter zu den Mäusen eine Rolle spielt (also ob sie nur beobachtet werden oder man sich viel mit ihnen beschäftigt ( besser oder vllt sogar störend?)
Oder ob auch bei Zweiergruppen Platzangebot und Inventar doch eine größere Rolle spielt als gedacht.
Oder ob vielleicht auch die Futtermenge und die Art es ihnen anzubieten streitfördernd ist ( Futterneid ist ja allgemein bekannt aber wie ausgeprägt ist er)
Oder wie die Vergesellschaftung der später streitenden Mäuschen ablief.
Wenn dieses Thema viele interessiert könnte man versuchen dahingehend einen Fragebogen zu erstellen und auszuwerten.
Für Großgruppen gab es hier glaube ich sogar schon so etwas in der Art, allerdings ohne Auswertung.
Ansonsten bleibt wohl nur das Fingerspitzengefühl und Erfahrung des Halters für seine kleinen Mitbewohner :)
LG

Edit gefunden und auch noch ein paar andere Erfahrungs-Sammlung zur Gruppengröße

[Diskussion] Gruppenhaltung: Ein Schritt nach vorne und zwei zurück??

"Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte." 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pheni« (01.02.2010, 07:18)


4

01.02.2010, 07:33

Ich denke, es ist jedem bekannt, dass eine dreiergruppe oder größer, ein höheres Risiko birgt.
Nichtsdestotrotz habe ich auch eine 3er Gruppe. Ich habe die kleinen aus dem TH geholt, und mich entschlossen, sie nicht von vornherein zu trennen.Ich bin mir über die Risiken bewusst, und habe über die Möglichkeiten nachgedacht, sollte es wirklich zum Streit kommen.
Ich bin jedoch kein Fan von "vorsorglich mal trennen, obwohl sie sich eigentlich verstehen". Es gibt sehr wohl 3er Gruppen die ein Leben lang ohne Streit klar kommen. Und genauso gibt es unter den ach so perfekten 2er Gruppen welche, die sich streiten. Beispiele gefällig? ;)

Alle paar Wochen beissen sie sich
Blutige Beißerei - was nun???
Meine beiden jagen sich.........................
Meine Mäuse beißen sich aufeinmal!!!
Meine zwei Männchen haben sich plötzlich angegriffen
Beisereri am Abend


Wie gesagt, natürlich haben Großgruppen ein höheres Streitrisiko, da will ich gar nicht dagegen reden, denn das sind einfach Fakten. Was ich nur saen will ist, dass man vielleicht nicht immer on vornherein trennen sollte, und das es letztendlich auch ein bisschen am Charakter der Mäuschen liegt un dnicht nur an der Gruppengröße.
JEdoch sollte man sichvorher Gedanken machen, bei 2er wie bei 3er Gruppen.
Habe ich die Möglichkeit zu Trennen und einer weiteren Gruppe platz zu geben?
Fals nicht , habe ich einen sicheren Abnehmer für die evtl. Einzelmaus
usw usw


5

01.02.2010, 09:34

Also, nachdem ich den ersten Post gelesen habe, wollte ich hier nur mal posten, dass eine 3er-Gruppe nicht unausweichlich scheitern wird.

Meine Freundin hatte 3 weibliche Mäuse. Die eine Maus ist ca. 1.5 Jahre älter als die anderen beiden. (die zwei jungen Rennmäuse wurden als Jungtiere mit der älteren Rennmaus vergesellschaftet, weil diese ihr Partnertier verloren hat.) Sie haben 2.5 Jahre in Frieden zusammen gelebt bis die ältere Maus letzten Donnerstag wohl altershalber gestorben ist. ...Es gab nie ernsthafte Streitigkeiten, es gab nie irgendeine Bissverletzung. (die Mäuse werden wirklich gut kontrolliert).
Es hat mich selber etwas erstaunt, aber es ist tatsächlich so. Es KANN funktionieren.

Damit will ich sagen, dass das Halten von mehr als 2 Rennmäusen nicht immer unausweichlich in jedem Falle zum Scheitern führt.


6

01.02.2010, 09:53

Ich schließe mich Senzefrau an. Manchmal bin ich der Meinung, dass hier etwas zu früh mit dem Trenngitter gewinkt wird.
Wie oft habe ich gesehen, dass hier von Streit in einer Zweiergruppe geredet wird und unsere netten Forumsleute empfehlen, die Einrichtung zu entfernen, den Platz zu verringern undsoweiter undsofort.
Wenn hier aber jemand von Streit in einer Dreiergruppe erzählt, dann schreien alle sofort, die müssten getrennt und neu vergesellschaftet werden.
Ich denke, es ist daher kein Wunder, dass so viele Dreiergruppen scheitern, weil sie sofort getrennt werden, und trennen gilt ja als scheitern, dagegen so wenige Zweiergruppen, die nicht sofort getrennt werden.
Versteht mich nicht falsch, ich unterstütze damit nicht das krampfhafte Zusammenhalten von Großgruppen, aber ich empfinde es so, dass hier einige im Forum eine Großgruppenallergie haben.
Erst gestern hatten wir im Chat den Fall einer Person mit zerstrittener Dreiergruppe, die diese Gruppe neu vergesellschaften wollte. In diesem Fall habe ich davon abgeraten und ihr gesagt, dass eine Maus einen neuen Partner brauche. Das lag aber daran, dass sie schon getrennt hatte. Sie beschrieb es so, dass die Mäuse sich kabbelten und dann kuschelten. Ich denke, hätte sie nicht vorzeitig getrennt, dann hätte man durch Platzverminderung usw. noch einiges retten können.
Versteht mich auch hier nicht falsch. Kommt es zur blutigen Jagerei, bin ich auch für eine Trennung der Gruppe.
Mir geht es nur darum, dass allein bei Erwähnung eine Dreiergruppe hier mit dem Trenngitter gewinkt wird und dass ich das als übereilt empfinde.

Liebe Grüße,
Drago


7

01.02.2010, 10:11

Ich glaube drago hat so ziemlich das gesagt, was auch ih von dem Thema halte.
Ich finde es ebenfalls schlimm, ständig lesen zu müssen, dass sich irgendwelche Mäuse zerbeißen, dass am besten noch in einer Großgruppe bei einem Renneranfänger. Ich denke, für eine Großgruppe braucht man einfach etwas Erfahrung um dessen Verhalten einigermaßen einschätzen zu können.
Trotzdem meine auch ich, dass hier im Forum viel Panik gemacht wird und die Neulinge um so verunsicherter sind.
Das Rennergroßgruppen oft problematisch sind oder gar auseinander brechen, wissen wir alle und darüber braucht man auch nicht diskutieren, dieses Risiko ist nunmal meist mehr vorhanden als bei 2er Gruppen.
Trotzdem staune ich, wie oft jetzt auch Streit in 2er Gruppen beschrieben wird. 8|
Warum also, werden Gruppen ab drei Tieren immer sofort als Katastrophe angesehen? Sind hier nicht vielleicht auch einige User ziemlich in ihrer Meinung festgefahren?
Es gibt sogar mehrere Züchter hier im Forum, die Großgruppen halten und da sind es meist sogar 4 Tiere und aufwärts. Da sind Gruppen mit 5 Tieren dabei, die nun schon seit über 2 Jahren stabil sind.
Auch bei mir lebt eine 3er Gruppe Mädels, die nun 2 Jahre alt wird und bis auf einmal wo sie ziemlich unruhig in der Gruppe waren, ist nie wieder etwas vorgefallen. Das ist schon ewig her und konnte mit Platzverringerung behoben werden.
Auch die empfohlene Größe des Geheges habe ich überschritten, denn sie leben auf knapp 140cm und haben einen "abgetrennten" Buddelbereich. :whistling: Probleme gab es da wirklich nie.
Trotzdem kann ich auch verstehen, dass wenn man aus der Ferne berät und nicht life dabei, meist wohl eher vorsichtiger beraten wird.
Dennoch denke ich, dass viel zu oft, viel zu sehr überreagiert wird.

Wenn sich eine 2er Gruppe zerbeißt, dann ist es eben so, sollte es aber in einer 3er Gruppe geschehen, sieht die Lage gleich ganz anders aus. :rolleyes:
Hoffe, dass sich von meinen Worten niemand angegriffen fühlt, denn so ist es nicht gemeint.


bavmouse

unregistriert

8

01.02.2010, 11:16

als langjähriger rennmaushalter, ehemaliger züchter und jetziger tierschützer bin ich gegen allgemeine pauschalisierungen.
es gibt einfach nicht die perfekte haltunggrösse. es kommt immer auch auf die charaktere der tiere an, haltungsbedingung,
vorgeschichte etc. auch bei rennmäusen handelt es sich um individuen, wo jedes tier anders gestrickt ist.

es gibt 2er gruppen die auseinander brechen, es gibt 3er, 4er oder sogar 5er gruppen die ewig harmonisch sind.

du weißt vorher nie wie es wird.


9

01.02.2010, 11:43

Hi! Ich habe auch zweier Gruppen weil ich denke das so eine Gruppe stabiler ist. Aber mein bruder hat (neben 2 zweier Gruppen) eine 3er Gruppe. Und die verträgt sich ganz gut. Bei einem Züchter habe ich gesehen das dieser auch mindestens 2 4er Gruppen hat (eine Jungs eine Mädels) und diese sehr stabil ist (so sagt sie). Also: Es kommt (nach meiner Meinung) auf den Charakter der rener an. Oder? Wie bei uns Menschen. Der eine sagt: ,,Ich möchte alleine sein." Der andre sagt: ,,Ich möchte einen Partner/in haben." und der nächste: ,,Ich möchte so und so viele Partner haben." Das ist eben ganz unterschiedlich. Aber es ist natürlich schwer so etwas herauszufinden (hab ich das richtig geschrieben?). Das ist meine Meinung dazu. Bye und:

lg rennersusi :thumbsup:

Flöckchen,Sternchen,Kira,Otti,Sara,Hummelchen,Bienchen und die Burschen:Meine Lieblinge! Ich vermiss euch und hab euch soooooooooo lieb! ;( ;(
:love: :love: :love:

Meine andren Süßen: Knuspel,Perlchen,Knöpfchen,Hermine,Pauline, und die Jungs:MEINE SÜßEN! HAB EUCH SOOOOO LIEB! :love: :love: :love:

smurf79

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10

01.02.2010, 11:48

Wenn man über "Großgruppen" richtig informiert ist, sollte es sicher kein Problem sein, sich auch richtig zu verhalten, d.h. die Mäuse beobachten, richtig reagieren usw. Das alles gilt natürlich auch für 2er Gruppen.

Ich finde es halt immer wieder schade, dass Geschäfte oder auch Privatanbieter gerade bei Halter-Neulingen selten darauf hinweisen, das es in Gruppen > 2 gewisses höheres Streitpotential gibt - genauso schade finde ich es aber auch, dass das auch bei 2er Gruppen viel zu selten angesprochen wird. Meine Mausis (erst 2) waren selber ein Spontankauf (obwohl man es ja besser wissen müsste) und mir wurde auch Gott und die Welt erzählt (also von nur Sand-Einstreu + falsches Futter + falsche Einrichtung etc.) Da kam mit keinem Wort eine Aussage, dass es auch mal Revierprobleme geben kann, die Mäuse vielleicht mal Stress machen, ob wir Erfahrung mit Mäusen haben usw. Hauptsache für 80 € zu 85% sinnloses Zubehör und Zeug verkauft. Als mir dann 1 Maus gestorben ist, kam wieder nirgends der Hinweis (von einer Zoohandel-Angestellten, die angeblich selber schon jahrelang Rennmmäuse hat), dass eine 2:1 VG schwer ist vor allem als Neuling, dass es Streit geben kann, dass ich die verbliebene Maus erstmal erholen und untersuchen lassen sollte etc. Mittlerweile wäre das für mich alles selbstverständlich - aber bei jedem neuen Thread, den ich hier lese (egal ob 2 oder 5 Mäuse) bekomme ich das Gefühl, die Leute werden immer jünger und haben eigentlich keinen blassen Schimmer, auf was sie sich da eingelassen haben (5er Gruppen, gemischte Geschlechter, als "Kuschelspielzeug" gekauft usw.)

Von daher bleibt für dieses Forum wohl nur eines - weitermachen, aufklären und hoffen dass die Aufklärung auch wirkt.

PS: Und nachdem ich mich hier mittlerweile > 1 Jahr selber aufgeklärt habe, bin ich trotz aller Risikoposten nur ein noch größerer Freund von Rennmäusen geworden (ja, ich habe eine 3er Gruppe und würde es auch wieder in der Konstellation machen) - also auch mal Danke an alle hier, die sich dafür einsetzen, dass armen Haltern geholfen wird.

Community-Treffen 2012 - 26 bis 27.05.
Das erste CT mit Flohmarkt: klick

11

01.02.2010, 11:49

Hi! Und auch ich sage: Es wird hier im Forum fast immer son Terror gemacht das alle Gruppen die größer sind als 2 sofort zu 2er Gruppen gemacht werden solln. Vieleicht aus Vorsicht. Doch kann das die Renner net auch verunsichern? Ich schließe mich den drein vor mir einfach an. Ich meine das genau DAS richtig ist. Bye und:

lg Rennersusi :thumbsup:

Flöckchen,Sternchen,Kira,Otti,Sara,Hummelchen,Bienchen und die Burschen:Meine Lieblinge! Ich vermiss euch und hab euch soooooooooo lieb! ;( ;(
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Meine andren Süßen: Knuspel,Perlchen,Knöpfchen,Hermine,Pauline, und die Jungs:MEINE SÜßEN! HAB EUCH SOOOOO LIEB! :love: :love: :love:

12

01.02.2010, 12:36

Ich muss hier einfach mal etwas loswerden:
Ja, ich hatte eine Dreiergruppe gekauft, bevor ich aktiv begann, hier im Forum "mitzumachen". Und als ich dann begann, hier nachzulesen, dass eine Großgruppe generell falsch ist, dass sie sich gerne mal tothauen usw., da habe ich es richtig mit der Angst zu tun bekommen. Ich war nicht nur verunsichert, nein ich hatte Angst. Und ich denke, dass das der falsche Weg ist, gerade, wenn man Neulinge beraten und nicht verschrecken will.


13

01.02.2010, 13:18

Hi Ihr, nun, da nehme ich jetzt auch mal Platz auf dem Beichtstuhl:
Ich habe eine Vierergruppe (1 Jahr alt) und starre -Forum sei Dank :thumbsup: - jeden Tag ängstlich in mein Terrarium. Ich habe den Mäusen eine Weile auch keinen Auslauf mehr gegeben, weil sie da dann doch immer wilder miteinander sind als im Terrarium. Vor allem ist da deutlicher zu sehen, wer da der Unterlegene ist. Wenn sie aber keinen Auslauf bekommen, werden sie lethargisch und desinteressierter. Sie lieben diesem Auslauf. Also bekommen sie doch wieder Auslauf...
Ich würde im Nachhinein keine Vierergruppe mehr halten - es ist zwar bis jetzt gut gegangen, aber für mich persönlich ist es irgendwie immer ein Damoklesschwert, das über allem schwebt. Und Stress.

Irgendwo habe ich auch mal zum Thema Großgruppen gelesen, daß es Tierquälerei ist, die Tiere halt einfach so eng aufeinander zu halten, daß sie sich quasi verstehen und zusammenraufen müssen, obwohl es völlig gegen ihre Natur ist, so zu leben - und wenn sie wählen könnten, würden sie sich eigentlich aus dem Weg gehen. Und es ist nur diese Enge, die sie manchmal davor bewahrt, sich totzubeissen. Hm.....das hat mir auch zu denken gegeben....
Ein anderer Gedanke kommt mir bei dem Thema auch immer wieder hoch. Wir reden hier immer von Rangordnung, Rangordnungskämpfen etc. etc.....aber im Grunde sind doch die Rennis für so was gar nicht konzipiert? In der Natur gibt es doch nur Zweiergruppen, kein Dritter ist dabei - in der Natur gibt es für die Rennis überhaupt keine Rangordnung! Kann man das Gekabbel, das man beobachten kann, und das dann auch manchmal böse Folgen hat, überhaupt als "Rangordnungskämpfe" bezeichnen? Ist es nicht einfach schlicht und ergreifend der Kampf um die natürlichen Bedürfnisse??

L.G. Yentl

Lieber ne unscharfe Maus als Avatar als gar keine......

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yentl« (01.02.2010, 13:28)


bavmouse

unregistriert

14

01.02.2010, 13:32

Irgendwo habe ich auch mal zum Thema Großgruppen gelesen, daß es Tierquälerei ist, die Tiere halt einfach so eng aufeinander zu halten, daß sie sich quasi verstehen und zusammenraufen müssen, obwohl es völlig gegen ihre Natur ist,
Die ganze Haustierhaltung ist völlig gegen die Natur!

Marlies

unregistriert

15

01.02.2010, 13:50

Genau das, was baymouse von Yentl zitiert hat wollte ich auch noch sagen.
Für eine 3er-Gruppe wird maximal 100x40 empfohlen wird und bei 2er-Gruppen je größer desto besser.
Allein wenn man diese Größenangaben gesagt bekommt MUSS man sich doch für eine 2er-Gruppe entscheiden.


Grüße
Marlies


16

01.02.2010, 14:37

Wie gesagt, meine 3er Gruppe lebt auf knapp 140cm und bei mir gab es damit nie Probleme.
Wo ich allerdings zustimmen muss, ist das man sich überlegen sollte, ob es einem wert ist einer Großgruppe wenig Platz zuzumuten, nur damit sie "funktioniert".
Ich habe auch schon gelesen, dass Großgruppen ab 3 Tieren eben extra klein gehalten werden, sogar in einem 80er Aqua. Mit so einer Haltung könnte ich nicht leben.
Sicher schaue ich, dass gewisse Dinge vermieden werden, seien es zum Beispiel Verbundsysteme, die Tiere allerdings regelrecht einzupferchen hat für mich allerdings nichts mehr mit Tierliebe zu tun.
Ich persönlich muss sagen, dass ich Großgruppen einfach schön finde. Es ist eben ein ganz anderes Sozialverhalten als bei 2er Gruppen und es macht einfach viel Spaß die Nasen zu beobachten. Dennoch würde ich niemals auf die Idee kommen irgendetwas zu tun (wie eben diese absolute Minimalgröße), was den Tieren Unwohlsein bereitet.

Dann habe ich zb. auch eine Maus, die ich jetzt aus zwei Gruppen nehmen musste, anfangs war es eine 3er, dann habe ich vergesellschaftet und es war eine 2er Gruppe. Ich kannte das Risiko, dass die 3er Gruppe zerbrechen könnte, was allerdings schon wenige Tage nach dem Umzug der Züchterin so war.
Dennoch hat auch die darauf folgende 2er Gruppe nicht gehalten. Ich glaube sie saßen etwa ein halbes Jahr zusammen, danach war es so unruhig und es wurde gejagt, dass ich getrennt habe. Wie man sieht, hat also auch eine 2er Gruppe nicht gehalten.
Mir wurde nun von mehreren erfahrenen Haltern geraten, diese Maus neu zu vergesellschaften, natürlich nur mit einer Partnerin und sie in einem 80er Aqua zu halten. Kann ich allerdings nicht mit mir klarmachen und werde es trotz des gut gemeinten Rats noch einmal mit einem 100er Becken probieren.

Auch 2er Gruppen haben in meinen Augen nichts in so einem kleinen Becken verloren.
Von Großgruppen, die in so ein kleines Ding eingesperrt sind nur damit sie funktionieren, garnicht zu sprechen.
Entweder sind Großgruppen stabil, oder aber man sollte sie trennen.
Oft ist es wohl auch nicht so einfach die richtige Lösung zu finden, bzw. wann. Klar wird oft viel zu früh dazu geraten, dass man die Großgruppen trennen soll, andererseits verständlich um blutige Beißereien zu vermeiden. Aus speziellen Gründen bin ich fast die ganze Zeit zu hause und kann somit meine Renner viel und lange beobachten, ist der Halter allerdings den ganzen Tag über unterwegs ist klar, dass er die Streitigkeiten kaum beobachten und notfalls einschreiten kann. Da ist dann wohl eine frühzeitige Trennung doch besser, als später ein blutiges Aqua zu haben.
Schon wieder so viel Gerede von mir... :D
Lange Rede kurzer Sinn; ich denke das Großgruppen durchaus funktionieren können, je nach den Charakteren der Nasen und dessen Haltung. Auch Großgruppen sollte es an nichts fehlen und ich kann nur an den Verstand der Halter appelieren ihre Tiere nicht auf engsten Raum zu halten um "Spaß" an einer Großgruppe zu haben. Genauso wie eine gewisse Erfahrung und auch Zeit vorhanden sein sollte, um notfalls etwas unternehmen zu können. ^^


17

01.02.2010, 14:39

Also, irgendwie funktioniert bei mir die Zitierfunktion nicht mehr, was ist denn da los?

Bavmouse hat - im Zusammenhang damit, daß ich meine, daß 4-Gruppen vielleicht gegen die Natur sind - gesagt: "Die ganze Haustierhaltung ist völlig gegen die Natur!".

Ja, das stimmt.... und? Was willst Du damit sagen? Hoffentlich nicht, daß es dann eh egal ist, sich darüber Gedanken zu machen, wie man es dann wenigstens halbwegs tiergerecht macht?Denn dann könnte man auch 5 cm Streu nehmenstatt 20, Einzelhaltung betreiben und und und....L.G. Yentl

Lieber ne unscharfe Maus als Avatar als gar keine......

18

01.02.2010, 16:56

Hi! Yentl: Jertzt mal zu dem wo drin stand das es Tierquälerei ist sie so auf kleinem Raum zu halten udn so weiter: Ich dachte immer das die renner immer in der natur in richtigen Herden leben? ?( Irre ich mich da? Bye und:

lg rennersusi :thumbsup:

Flöckchen,Sternchen,Kira,Otti,Sara,Hummelchen,Bienchen und die Burschen:Meine Lieblinge! Ich vermiss euch und hab euch soooooooooo lieb! ;( ;(
:love: :love: :love:

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19

01.02.2010, 17:16

Meines Wissens nach leben Rennmäuse zwar in einem rießiegn Tunnelsystem mit mehreren "Gruppen", allerdings richtig zusammen leben, tuen sie zu zweit (Männchen und Weibchen) in einem eigenen Bereich.
Wenn ich da jetzt etwas falsches geschrieben habe, verbessert mich. ^^


20

01.02.2010, 17:45

Die Haustierhaltung ist natürlich gegen die Natur (:D).
Aber es wird immer Haustierhaltung geben und man muss dann schauen, dass man es möglichst artgerecht gestaltet. Das heißt, dass man sein Pferd nicht in einem Ständer 23 Stunden am Tag stehen lässt, um es dann aus der Box in die halle zu schleifen und ein paar Lektionen zu schrubben. Das heißt, dass man seinen Rennmäusen größtmöglich platz anbietet, um ihrem Grabverhalten und Laufdrang möglichst viel Raum zu geben. Und da sgeht zum richtigen Umgang mit den Tieren.
Der Mensch sollte sich seinem haustier anpassen und nciht das Tier seinem Halter.

@Yentl: Ich glaube, du hast Bavmouse falsch verstanden. Bavmouse ging es, glaub ich, eher darum, dass eben Haustierhaltung im Allgemeinen nicht der Lebensart der Tiere entsprechen kann. Das grundsätzlich. Und das man halt nicht davon sprechen kann, dass man seine Tiere "natürlich" hält (auch wenn das Aqua 2x2m groß ist), da man die Natur einfach nich exakt nachbilden kann.
Es geht darum, seinen Tieren eine möglichst artgerechte Lebensweise zu gewähren. Natürlich ist das aber eben nie ... allein schon, weil die Feinde fehlen ;)

Neu hier und viele Fragen? Schau doch hier mal vorbei: http://www.rennmaus.de/informationen/

Dringend Tierarzt gesucht? Tierarzt-Verzeichnis

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