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Plüschrennmäuse!
Jetzt im neuen Rennmaus-Shop: Postkarten und Plüschrennmäuse in stark limitierter Auflage!
Die Dreiergruppe geht in Gruppentherapie
Aber von vorn...
Wir, also meine Verlobte Steffi und ich, haben uns vor drei Monaten Rennmäuse zugelegt, und wie sollte es auch anders sein, es war eine Dreiergruppe. Eigentlich fuhren wir mit dem Plan, zwei Mäuse abzuholen zur Hobbyzüchterin 40 km ins nächste Dorf. Dort angekommen präsentierte man uns drei süße, kleine Racker, alle mit so viel Persönlichkeit ausgestattet, dass man sich schlecht entscheiden konnte.
Und dann kam der alles entscheidende Satz:
"Wenn ihr kein Weibchen dazu setzt, könnt ihr euch so viele Böcke halten, wie ihr wollt, das macht gar nix!"
Also tüteten wir alle drei ein und fuhren nach Hause.
Die drei verstanden sich alle ganz prächtig, bauten sich ein Nestchen im Haus, liefen Laufrad (auch zu dritt) und hatten sich dolle lieb.
Dann und wann gabs mal kleinere Kabbeleien oder ähnliches, aber danach wurde fleißig gekuschelt und geputzt.
Bis diese blöde Ebene kam.
Mittlerweile hatte ich begonnen, in diesem Forum aktiv mitzumachen und hatte hier von mehreren Fällen gehört, in denen sich Dreiergruppen stritten und blutig bissen und wasweißich. Ich bekam es richtig mit der Angst.
Jeden Tag, wenn ich nach Hause kam, erwartete ich, das Coffee, Milk und Sugar sich alle gleichzeitig tot gebissen hatten, oder ich die Einzelteile von irgendeinem aufsammeln muss, oder noch schlimmer: Das einer alleine schläft!
Das sei nämlich das erste Anzeichen von Streit. Also kontrollierte ich ständig das Aqua.
Man will ja auch alles richtig machen.
Nein, sie schliefen zusammen. Schön. Puh.
Wir hatten schon seit Wochen das Problem, dass wir unser Sandbadbonbonglas immer ins Einstreu buddeln mussten, damit niemand beim Buddeln davon erschlagen wurde. Also suchten wir diverse Läden nach Ebenen ab und fanden schließlich etwas vergleichbares, das wir auch prompt einsetzten.
Unsere Herren-WG freute sich darüber und dekorierte sie um, und schlief dadrunter und... begann einige Zeit später sich vermehrt zu beboxen und zu besteigen.
In der Hoffnung, dass ein homosexuelles Pärchen jetzt auch schwule Rennmäuse hat, sagten wir erst mal nichts. Aber im Hinterkopf schrillten bei mir die Alarmglocken, nicht leise, sondern Sturm. Nach zwei Tagen ohne Besserung reichte es mir:
"Jetzt reichts!"
Vier entsetzte Gesichter schauen mich an.
"Was ist los?", fragte Steffi mich leise.
"Die kommen jetzt über Nacht in die Transportbox, ich habe keine Lust, aufzuwachen und die drei dann zusammen kehren zu müssen!", sprach's und holte die Box hervor.
Widerwillig fing meine werte Frau die drei ein und packte sie in die Box hinein, die ich offen hielt.
Im Chat ließ ich mich dann beraten, was ich alles zu tun hätte (Eigentlich kannte ich es schon fast auswendig, trotzdem hörte ich angeregt zu und fragte immer wieder nach).
Ich bedanke mich hier bei: Senzefrau, Pindakoek, *sunshine* und Nadine&Rennmaus.
Alle Einrichtungsgegenstände müssen aus dem Aquarium raus, bis auf Wasser, Futter, Sandbad. Das Aquarium muss abgetrennt werden. Wenig Einstreu.
Meine Frau bestaunte mich wie ein Auto, als ich anfing, das Aqua leer zu räumen. Schlussverkauf! Alles muss raus!
Das Aqua abtrennen. Tja, ehm... seit Wochen spukte bei mir im Kopf schon das Signal:" Kauf ein Trennbrett, Luisa! Kauf ein Trennbrett!", aber irgendwie kam ständig etwas dazwischen, oder ich ließ etwas dazwischen kommen. Denn eines zu haben, bedeutet ja irgendwie auch, irgendwann mal eines zu benutzen. Und das wollte ich nicht.
Also machte ich mich in meiner 55 m² Wohnung auf die Suche nach einem Brett. Natürlich wusste ich, dass ich keines habe. Aber hey, vielleicht taucht ja irgendwo eines auf.
Nein, tat es nicht. Schade.
Ich sah mich nach Alternativen um: Das selbstgemalte Bild meiner Frau im Glasbilderrahmen passte augrund weniger überstehender Zentimeter nicht.
Auch das Backblech passte nicht, zudem meine Frau rebellierte.
Schließlich fand ich ein großes, dickes Stück Pappe, dass ich zuschnitt.
Es bestand zwar die Gefahr, dass die drei irgendeinen Punkt fanden, an dem sie das Teil zernagen konnten, aber es war besser als gar nichts. Es musste nur die Nacht überstehen, morgen würde Steffi ein Stück Holz kaufen, es zusägen und einsetzen.
Ich setzte die Pappe so ein, dass sie das Aqua halbierte (sie passte unten und an den Seiten genau, oben fehlten leider ein Paar Zentimeter, aber was sollte ich tun? Ich konnte sie ja nicht wieder größer hexen), schaufelte das Einstreu auf die linke Seite (wer hatte noch mal beschlossen, dass die so viel brauchen?) und ließ rechts ein paar wenige Zentimeter übrig.
Dabei rannte ich die ganze Zeit zwischen Wohn- und Arbeitszimmer hin und her, um Fragen im Chat zu stellen.
Schließlich ging ich die Liste durch:
[x] Aqua halbiert
[x] Alle Gegenstände raus
[x] Wasser drin
[x] Sandbad drin
[x] Futter drin
[x] nur ein paar Zentimeter Einstreu drin
[x] Heu und Küchenkrepp zum Nestbau drin
[x] ein bisschen Pappe drin (Klorollen nur aufgeschnitten)
[ ] Mäuse drin
In der Transportbox war mittlerweile Ruhe eingekehrt. Coffee, Milk und Sugar saßen Popo an Popo und zerpflückten Küchenkrepp. Pindakoek und *sunshine* meinten, das sei ein gutes Zeichen.
"Darf ich die kleinen jetzt wieder reinsetzen?"
Durfte ich.
Ich sprang auf.
Steffi sah mich an:"Dürfen wir die kleinen da jetzt rein setzen?"
"Dürfen wir!"
Sie sprang auf.
Unsere Herren-WG krabbelte neugierig durch seine 50 cm Aqua. Steffi und ich saßen angespannt davor. Würde die Pappe halten?
Ein paar Mal wurde testgescharrt und versucht, das Näschen in die Ecke zu drücken. Aber die Pappe hielt (London, 13 Grad, Regen, die Pappe hält. Florida 35 Grad, extreme Sonneneinstrahlung, die Pappe hält. Okay, wir wollen nicht übertreiben, ich traute der Pappe trotzdem nicht).
Ich brauchte erst einmal eine Zigarette. Im Chat wurde mir erklärt, wie ich weiter vorzugehen habe. Ein Brett kaufen (natürlich). Jeden Tag dürfte das Brett ein Stück verschoben werden. Hatten meine Mäuse sich lieb, durfte der vermehrte Platz bleiben. Hatten sie sich nicht lieb, dann musste das Brett wieder in die vorherige Position zurück. Wenn das Platzangebot wieder vollständig hergestellt ist, darf im gleichen Abstand ein Einrichtungsgegenstand dazu gegeben werden.
Mittlerweile war es 0.15 Uhr. Ich bedankte mich im Chat, setzte mich vor das Aqua und beobachtete noch ein paar Minuten. Milk und Sugar durchwühlten das verbliebene Streu. Coffee zerrupfte Küchenkrepp.
Erschöpft ging ich ins Bett. Diese Nacht schlief ich sehr schlecht.
Nachts um 2, nachdem ich die Mäuse noch einmal besucht hatte, um sicher zu gehen, dass es ihnen gut geht, kam ich zu dem Entschluss, Tagebuch zu schreiben.
Tag 1: Die Therapie beginnt.
10 Uhr
Heureka! Die Pappe hat überlebt! Ich schaue ins Aqua und drei verschlafene Nasen schauen mir aus einem selbstgebauten Nest entgegen. Alle drei nebeneinander. Das ist gut! Sie schlafen also zusammen. Ich gebe ihnen Futter. Friedlich sitzen Sugar und Coffee nebeneinader und fressen. Milk schnappt sich schnell etwas aus der Warenauslage und verbuddelt sich selbst im Nest. So war er schon immer. Bloß nicht beim Fressen gesehen werden.
Nachdem Steffi sich etwas kindlich verhalten hat, ("Weißt du!", sagte sie mit Stimme einer Vierjährigen, "Die brauchen ein Haus, die frieren!"), fährt sie los, ein Bett kaufen.
"Nein Schatz, die frieren nicht, die haben sich eine schöne warme Zudecke aus Küchenkrepp und Heu gebaut. Die brauchen jetzt ein Brett!"
Manchmal entpuppt sich der eigene Partner als etwas komisch...Oo
Huhu,
erstmal: Ich find das Tagebuch klasse
ich les immer gern, was du schreibst, das ist so "erfrischend". Aber was will man von einer angehenden Deutschlehrerin anderes erwarten? 
Und super, dass die kleinen Nasen zusammen schlafen und auch die Pappe überlebt hat
Ich bin gespannt wie es weiter geht, un dhoffe, die 3 vertragen sich wieder. *Daumen drück*
12 Uhr: Es werde Brett!
Steffi kommt(so wie wir sie kennen) schimpfend und fluchend nach Hause. In der Hand: Ein Brett.
Der Typ, der das zugescheiden sollte, hatte sie zur Kasse geschickt, wo die Kassiererin das ganze falsch abgerechnet hatte und für das kleine Teil 27 Euro von ihr haben wollte. Gott sei Dank ist Steffi Tischlerin und weiß, dass ein Brett nicht so viel kosten kann (ich hätte das doch glatt bezahlt).
Und in der Tat: Die Kassiererin hatte den Quadratmeterpreis berechnet.
Leider ist das Brett ein paar wenige Milimeter zu dünn, so dass es hin und her rutscht. Aber wir klemmen ein noch etwas von der dicken Pappe oben an die Seite und nun sitzt das Brett bombenfest. Klasse!
Die Mäuse untersuchen es intensiv und drücken mit ihren Näschen dagegen. Nix da! Das bleibt, das Brett!
Wenigstens bis heute abend an genau dieser Stelle!
Coffe, Milk und Sugar hatten sich vorher wieder in ihrem Schlafnest zusammen gekugelt. Es ist interessant, das zu beobachten, konnte ich sie sonst vorher nie wirklich beim Schlafen sehen, da sie im Häuschen schliefen.
ein kleiner Tip wenn ihr nichts reinklemmen wollt: Winkel dranschrauben
oder schaffen die Mausels es , das Brett dann durchs Aqua zu schieben
und ich schließe mich senzefrau an: es macht riesig Spaß, das Ganze zu lesen
bitte mehr davon
(Irish Blessing)
Würde ich das Bewertungssystem nicht boykottieren, müsste ich dich jetzt glatt positiv bewerten. Aber das geht zum Glück ja auch so: Klasse geschrieben, der Therapiebeginn. Ich würde mich freuen, mehr zu lesen von Coffee, Milk, Sugar und dem neuen Mitbewohner: Dem Brett. 
graphicguestbook.com/sonnenblumenwiese
Wir bloggen
19. 45 Uhr : One step foreward, two steps back and maybe a lot of more steps!
Mittlerweile bin ich wieder ruhig und versuche, das ganze mit Humor zu nehmen...
Ich komme um 16 Uhr nach Hause und die drei Herren der Schöpfung erwachen aus ihrem Schlafnest.
Ich begrüße sie kurz, dann fangen sie an, zu kuscheln und sich zu putzen. Ich freue mich: Heute abend wird das Brett verschoben und bespreche schon mal mit Senzefrau den weiteren Vorgang, als es plötzlich im Aqua zu quieken und zu rascheln beginnt. Und das sehr laut. Ich laufe hin. Es wird sich wieder bestiegen und beboxt. Oh! Das gibt Abzug der B-Note, Jungs!, denke ich und seufze. Ein paar kleine Rangeleien. Ich setze Senze davon in Kenntnis. Sie fragt, ob sie sich jagen? Mit der Frage geh ich zum Aqua.
Plötzlich geht alles ganz schnell!
Coffee jagt Sugar durchs Aqua und Sugar jagt Milk. Sie bespringen sich und laufen Pfote- in-Nacken hintereinander her! Keiner lässt dem anderen mehr Ruhe! Zu allererst beschließe ich, den Platz zu verkleinern. Doch auch das hilft nicht. Sie jagen sich ins Sandbad und wieder heraus. Kurzentschlossen nehme ich das Sandbad raus. Doch auch das hilft nicht. Mir graut vor der Wahrheit, dass diese Mäuse einfach nicht zusammenbleiben wollen, ich verdränge sie, will das alles nicht hören. Mit Tränen in den Augen setze ich die Drei in die TB und starre darauf.
Ich setze mich wieder an den Rechner, stelle die TB neben mich. Langsam hab ich keine Lust mehr.
Petit ist im Chat. Sie hat meinen Thread gelesen und ich erzähle ihr, was passiert ist. Und sie sagt mir, was ich nicht hören will: "Wenn es nicht besser wird, musst du sie trennen!"
Ich will nicht!
In der Box herrscht großes Gejage und Unruhe. Es wird nicht besser. Steffi und ich stehen wie zwei Idioten vor dieser Box mit den kleinen Lebewesen drin und schnauzen uns an wie zwei Kinder! Wir wollen sie beide nicht trennen, und doch trennen und sowieso. Sie weißt ständig irgendwelche Schuld von sich und ich schreie sie an, sie habe gar keine Schuld. Irgendwann verlässt sie das Zimmer.
Ich weine. Ich stehe auf. Ich verteile das Einstreu im Aqua auf beide Seiten. Ich nehme Milk aus der Box. Ich setze ihn auf die linke Seite. Der Arme hat alles ab bekommen. Ich nehme Sugar und Coffee aus der Box und tue die beiden auf die rechte Seite.
"Schluss" murmel ich leise.
Ich starre ins Aqua und... plötzlich kommt mir ein Gedanke. Oh du blöde Züchterin, denke ich und nehme Milk vorsichtig in die Hand. Ich drehe ihn sachte so, dass ich seine Unterseite betrachten kann. Dann fange ich an, hysterisch zu lachen. Wie blöde. Ich kann nicht mehr.
Ich rufe Steffi herbei, lache immer noch wie eine Geisteskranke.
Steffi eilt herbei und schaut mich fragend an. Ich zeige ihr Milks Genitalien.
Eine Ritze!
Zwei Ausbuchtungen an der Seite, die ich früher für Hoden gehalten habe, als die drei noch klein waren.
Ich kontrolliere Sugar und Coffee. Sie haben sehr dicke Hoden.
Warum ist mir das nicht aufgefallen? Ich habe mich im Forum immer gefragt, wie man nur so blöd sein kann und das nicht erkennen kann! Als Milk noch kleiner war, habe ich ihn... Verzeihung, sie regelmäßig kontrolliert und immer gesagt, es sei ein Männchen. Die Züchterin hat auch noch extra nachgeschaut.
Ich sage im Chat Bescheid.
Tausend Gedanken gehen durch meinen Kopf. Wohin mit den Jungen, was tun?
Ich brauche zwei Stunden, um das alles zu verabreiten.
Wir haben also des Rätsels Lösung gefunden.
Morgen fahren wir los und kaufen ein neues Aqua. Wird schon alles hinhauen. Irgendwie...
Sugar und Coffee schauen mich an, als wollten sie sagen: "Mist! Sie hat uns entlarvt!"
Hallo drago,
wenn es auch viele Nerven und Tränen gekostet hat, trotzdem erstmal herzlichen Glückwunsch zum (un)erwarteten Kindersegen.
Eigentlich werdet Ihr doch Omas, oder nicht? 
Habt Ihr Euch schon entschieden ob Ihr einen Vaterschaftstest machen lasst? 

Ich hab Dein Tagebuch mit Begeisterung gelesen, ich weiss nicht wann ich auf die Männchen / Weibchen - Tatsache gekommen wäre !!! ![]()
LG, angelina serpentina
Heinrich Heine
Neue Hoffnung für Diego
Kann ich verstehn!
Heinrich Heine
Neue Hoffnung für Diego
21. 50Uhr: Einsamkeit?
Milk saß grad auf der Wasserpulle und schielte über zum Brett. Ich bin mir nicht ganz sicher warum.
"Sie ist einsam.", beschließen wir. Man kennt ja die Frauen. Wenn sie einsam sind, kehren sie zu jeden Kerl zurück. Sei er noch so rüde gewesen.
Ich pappe auf die restlichen Zentimeter, die oben am Brett frei sind ein Stück Pappe. Sichtschutz!
Gehe in die Küche und schnippel etwas Grünzeug und fülle ein Schüsselchen mit Wasser. Leider haben wir grad nur eine Wasserpulle da, die wir Milk gegeben haben.
Als ich wieder komme, sitzt eine kleine Stoffmaus in Milks Abteil. "Gegen die Einsamkeit.", murmelt Steffi vom Rechner her.
Ich seufze. Das sieht unglaublich süß aus. Aber ich möchte nicht, dass Milk das Teil anknabbert. Deshalb nehme ich sie heraus, setze das Stofftier aber oben auf die Abdeckung rauf.
"Dann guckt die halt zu!"
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drago« (25.01.2010, 22:06)
Eine total lustige, aber irgendwie auch traurige Geschichte!!
Einigt euch doch drauf, ihr werdet Mäusetanten 
Die Idee von Steffi Milk einen Mitbewohner rein zu setzen ist echt total süß. Natürlich kann ich verstehen, dass die Stoffmaus nicht drin bleiben kann.
Ich hätte auch was dagegen, dass einem meiner Stofftiere was passiert.... *zum Kaninchen rüber schiel* Er hat schon mein Schaf vergewaltigt.... 
Hoffe echt für euch, dass alles gut verläuft und Milk vllt. mit einem oder zwei der Jungen zusammen bleiben kann.
ALLES GUTE!!!
Ach wie herrlich ist es doch, dein Tagebuch zu lesen.
Ich komme vollkommen ko aus der Arbeit - kurz vor 23:00 Uhr und freue mich nur noch auf Entspannung und etwas Stöbern auf der tollen Rennmaus-Seite... und lande doch prompt "in" deinem Tagebuch.
All die Müdigkeit, die Kopfschmerzen und die einkehrende Müdigkeit sind vergessen!
Direkt musste mein Freund deinen "ersten" Eintrag mitlesen, weil du solch eine tolle Art hast zu schreiben. Und als ich zu der Stelle kam, dass ihr eine kleine Dame habt, musste ich aufschreien vor Erstaunen - mein Freund verfolgte mittlerweile das miserable TV-Programm und sah mich wie ein Auto an, das nicht hupen kann.
Ich würde mich sehr freuen, wenn du weiter berichtest. Wie geht es denn Männern und wie der einsamen Dame? Hat sie schon beschlossen ihrer Stoff-Freundin ihre Sorgen zu erzählen? Fragen sich die Männer war sie falsch, oder richtig, gemacht haben?
Hoffentlich ist dein Tagebuch noch nicht zu Ende.
Lieben Gruß und einen angenehmen Abend, Marthu
hey dragolein,
na das ist ja mal ne Story hihi. Aber immerhin habt ihr nun des Rätsel's Lösung
Immerhin seid ihr jetzt informiert und könnt euch vorbereiten, kein thread a la "auf einmal mäusebabys da!".
Achja und schreib mal n Buch oder so, ich bin die erste die's liest 
Tag 2: Therapie? Eher Geburtsvorbereitungskurs oder so...
8. 45 Uhr: Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein. Diese Nacht bleibt dir verborgen...lalala lala lala
(Seid mir nicht böse, wegen der Überschrift, das ist mein Handyweckerton.)
Wenn man abends eine Lösung gefunden hat, sich beruhigt Schlafen legt und einen Plan macht, wie man das jetzt alles so schafft, dann stürzt sich morgens manchmal das Realisations- Monster auf einen. Abends ist es auch als Grübelmonster bekannt.
Zumindest wache ich heute Morgen auf und denke: Scheiße!
Entschuldigung. Kommt nicht wieder vor. Ich drehe mich zu meiner Frau:
"Milk ist weiblich und vielleicht schwanger", nur falls sie es vergessen hatte.
"Mhhhhm.", sagt sie, "iiich weiß", es ist mehr ein Seufzen als ein Satz.
Ich springe auf , gehe ins Bad, schnappe mir meine Zahnbürste und putze mir damit vorm Aquarium die Zähne.
"Guten Morgen ihr Knallköppe", begrüße ich Sugar und Coffee, die aus dem Papierhaus hervorschauen, das ich ihnen vor drei Tagen gebaut habe.
Milk sitzt auf der anderen Seite des Brettes und sammelt so viel Heu, wie sie finden kann. Wahrscheindlich hat sie Angst vor der Eiszeit. Jungen dürfte sie noch nicht, dazu ist sie einfach noch zu dünn...definitiv. Oder sie denkt jetzt schon sehr weit im Vorraus.
Ich füttere. Und muss mich umgewöhnen. Ich kann jetzt nicht mehr so viel auf einmal da reintun, sondern muss etwas auf die eine Seite und etwas auf die andere Seite tun.
Wir grübeln:
- Wie teuer wird wohl das Aqua?
- Wenn wir das neue Aqua haben und Sugar und Coffee rüber setzen, können wir ihnen dann gleich den ganzen Platz geben oder muss ich jetzt langsam vergrößern? EIgentlich haben sie sich ja nie wirklich gestritten.
- Wo finde ich so ein Zuchthäuschen, von dem Petit gestern gesprochen hat? *Zooplus durchwühl*
Wir haben den gestrigen Tag im Kalender rot eingekreist. 21-24 Tage.
Dann fangen wir mal an, Milk zu beobachten.
"Milk, wenn du schwanger bist, halt mal die linke Pfote hoch, okay? Und wenn nicht, dann die rechte?"
Hilft nix. Sie buddelt nur weiter.
Will mir wohl nicht antworten. Aber das bin ich ja schon gewöhnt. Meine Gruppentherapieversuche waren ja auch nicht so gelungen:
"So, und jetzt schreibt jeder mal auf, was er an den anderen beiden nicht mag!"
Ich konnte ja nicht wissen, was die eigentliche Antwort war:
Milk: "Ich mag die beiden da nicht! Die wollen mich... ehem...also du weißt schon."
Ich: "Wie meinen?"
Milk: "Naja, also. Wenn ein Mann und eine Frau sich ganz doll lieb haben?"
Ich: "Eine Frau?"
Milk: "Ups."
Coffee+ Sugar: "Wir verstehen die Aufgabe nicht! Wir mögen Milk doch. Total gerne. Echt. Dürfen wir uns jetzt weiter unsere Genitalien lecken und Milk bespringen?"
Naja, wir wollen sie ja nicht vermenschlichen. 
Wir fahren jetzt los und kaufen ein neues Mäuseparadis. Tschüüü!
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