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Plüschrennmäuse!
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Thema für eine Rede
Hallo,
wir müssen zu morgen in Deutsch eine Rede schreiben...
Hat jemand vielleicht eine Idee?
Sollte möglichst aktuell sein, egal welcher Art.
(Satiere, Politik, Gesellschaft usw.)
ICh hätte selber ein paar Ideen, aber kann man die einer 10ten gut übermitteln...?
(Nicht das die dumm sind, nur vielleicht uninteressiert)
Vorsorge gegen Kindervernachlässigung
Vorbildfunktion der Politiker/Medien
Verantwortung der Medien
habt ihr sonst noch Ideen?
Bzw. Ideen, welche Argumente man´verwenden könnte?
vielen dank
Lieber nackt als mit Pelz
Emily und Gweny sagen HI :wink
"Ich kann von mir sagen ich habe nicht mit Drogen experimentiert, ich hab se einfach genommen, wegen dem Effekt!"
RE: Thema für eine Rede
Zitat
Original von Ommi
Hallo,
wir müssen zu morgen in Deutsch eine Rede schreiben...
Hat jemand vielleicht eine Idee?
Wie wäre es mit
"Schreibblockade! Schüler wissen nicht, was sie schreiben sollen"
Und dann ne saubere Persiflage auf den Stil der Zeitschrift mit den vier Buchstaben...
Ansonsten finde ich Deine Ideen gut, besonders, wenn Du da einen aktuellen Bezug zu kreieren kannst!
Tschöö
Jens
Photographie auf www.jr-worldwi.de
Danke für eure Ideen 
(besonders für die von Jens, hat mir sehr geholfen 

)
Ich hab meine Rede jetzt mal "Probe" verfasst, über die Gefahren der Fifa WM 06, aber ich finde sie irgendwie nicht ganz gelungen und mir fällt im Moment nicht ein, wie ich sie verbessern könnte....
Also her mit der Kritik
*abernichtzudolle*
FUSSBALL WM 2006
Im Sommer dieses Jahres findet in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft statt.
Große Firmen werben mit ihr und lassen sich immer neuere, kreativere Werbeslogans einfallen, um ihren Umsatz zu steigern, es vergeht kaum eine Werbung ohne Fußballer oder Fußball-WM Beteiligung, ob Coca Cola mit „ it´s your Heimspiel“, MC Donalds mit Michael Ballack oder Bifi mit Bastian Schweinsteiger wirbt.
Überall ist das nahende Großereignis präsent.
Doch Kritiker warnen vor der WM.
Wieso?
Eigentlich scheint es doch bei diesem Ereignis nur positive Erwartungen zu geben.
Wirtschaftsexperten rechnen mit steigenden Umsätzen, die hier zu Lande stark gebeutelte Einzelhandelsgesellschaft hofft auf sie, Gastronomen und Hoteliers richten sich gänzlich auf die Weltmeisterschaft ein.
Deutschland soll sich von seiner besten Seite zeigen.
Die WM soll den lang erwarteten Konjunkturaufschwung mit sich bringen und den nationalen Zusammenhalt stärken.
Genau diesen Punkt will ich aufgreifen, denn, gibt es einen „gesunden“ Patriotismus? und was muss getan werden, damit dieser „gesunde“ Patriotismus nicht in Nationalismus umschlägt?
Ist es nicht mehr beängstigend, in den Medien Deutschlandflaggen auf tausenden von Artikeln zu sehen, nur weil die Fußballweltmeisterschaft hier stattfindet? Das auf einmal überall Flaggen aus Fenstern hängen?
Wieso wird dieser Patriotismus bei Fußball zugelassen, ohne jeglichen Argwohn oder Misstrauen?
Weil es nur ein Spiel ist?
Ist es wirklich nur ein Spiel, wenn sich Menschen verprügeln, weil elf Männer auf einem Platz einen Ball ins Tor gelassen haben?, wenn Hassparolen auf andere Länder ausgesprochen werden, sie ganz deutlich diskriminiert werden?
Warum dürfen während eines Fußballtuniers Beschimpfungen gebrüllt werden die sonst mit angewiderten Blicken quittiert werden?
Franzecke, Käskopp, Inselaffe, Spaghettifresser und so weiter, alles jedem geläufige Begriffe.
Doch keiner würde sie sagen, wenn es nicht um Fußball ginge.
Da ist dieser Patriotismus in Ordnung.
Solange dieser Patriotismus nur ein Spiel bleibt, ist nichts zu befürchten, doch könnte genauso gut aus Patriotismus Nationalismus werden und alles wäre weiterhin „nur ein Spiel“.
Amerika, in Amerika herrscht ein gesunder Patriotismus, würden Amerikaner sagen.
Im Fernsehen werden oft Amerikaner gezeigt, die sehr stolz auf ihr Land sind und es besser finden als andere in der Welt, das die Weißen bzw. Schwarzen sich gegenseitig missbilligen und abwerten.
Die Weißen beschimpfen die Dunkelhäutigen als Nigger und bieten ihnen höchstens Wohnungen in sogenannten „Slums“, in den Vororten an, in denen aufgrund der Mittellosigkeit große Gewaltbereitschaft herrscht, an.
Sie nennen es gesunden Patriotismus, wir würden Rassismus dazu sagen.
Besteht ein Unterschied zwischen deren und unseren Einstellungen?
Ja, jetzt noch.
Noch, wir dürfen nicht denken, dass wir, auf Grund unserer Vergangenheit, weniger gefährdet noch intelligenter und vorbereiteter wären, falls die Patriotismuswelle in Nationalismus umschlagen würde, denn das kann jeder Zeit passieren.
Allein die NPD Aufmärsche des letzten Jahres haben deutlich zu genommen, die Mitgliederzahlen stiegen von 1996 3500 auf 2000 6500 Mitglieder.
Im sächsischen Landtag zogen sie in das Parlament ein und erschreckten andere Parteien mit ihren unverblühmten Aussagen.
Zeigt das nicht deutlich, das Deutschland eben nicht für immer frei von Nationalismus ist, sondern besonders gefährdet ist?
Augenscheinlich hat die Vergangenheit nicht genügend Wirkung mehr auf die Gegenwart, denn ansonsten würde so etwas nicht geschehen.
Die WM selbst ist nicht die Gefahr, sondern nur der mögliche Auslöser.
Sie müsste noch nicht einmal der Auslöser sein, wenn man versteht, das Spiel von dem Leben zu trennen und die feindlichen Äußerungen gegen Ausländer nicht auch noch nach der WM verwendet.
Lieber nackt als mit Pelz
Emily und Gweny sagen HI :wink
"Ich kann von mir sagen ich habe nicht mit Drogen experimentiert, ich hab se einfach genommen, wegen dem Effekt!"
Also erstmal find ich deine Idee sehr gut und auch wie du es geschrieben hast 
Ich versuch mal ein bisserl zu verbessern
Ich schreibs einfach mal so, wie ich es schreiben würde 
*Rotstift in Hand nehm* 
[/quote]
FUSSBALL WM 2006
Im Sommer dieses Jahres findet in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft statt.
Große Firmen werben mit ihr und lassen sich immer neue, kreative Werbeslogans einfallen, um ihren Umsatz zu steigern. Kaum eine Werbung vergeht ohne Fußballer oder Fußball-WM Beteiligung. Ob Coca Cola mit „ it´s your Heimspiel“, MC Donalds mit Michael Ballack oder Bifi mit Bastian Schweinsteiger.
Überall ist das nahende Großereignis präsent.
Doch Kritiker warnen vor der WM.
Wieso?
Eigentlich scheint es doch bei diesem Ereignis nur positive Erwartungen zu geben.
Wirtschaftsexperten rechnen mit steigenden Umsätzen, die hier zu Lande stark gebeutelte Einzelhandelsgesellschaft hofft auf sie, Gastronomen und Hoteliers richten sich gänzlich auf die Weltmeisterschaft ein.
Deutschland soll sich von seiner besten Seite zeigen.
Die WM soll den lang erwarteten Konjunkturaufschwung mit sich bringen und den nationalen Zusammenhalt stärken.
Genau diesen Punkt will ich aufgreifen. Gibt es einen „gesunden Patriotismus"? Was muss getan werden, damit dieser „gesunde Patriotismus" nicht in Nationalismus umschlägt?
Ist es nicht beängstigend, in den Medien Deutschlandflaggen auf tausenden von Artikeln zu sehen, nur weil die Fußballweltmeisterschaft hier stattfindet? Dass auf einmal überall Flaggen aus Fenstern hängen?
Wieso wird dieser Patriotismus bei Fußball zugelassen, ohne jeglichen Argwohn oder Misstrauen?
Weil es nur ein Spiel ist?
Ist es wirklich nur ein Spiel, wenn sich Menschen verprügeln, weil elf Männer auf einem Platz einen Ball ins Tor gelassen haben?Wenn Hassparolen auf andere Länder ausgesprochen werden und diese eindeutig diskriminiert werden?
Franzecke, Käskopp, Inselaffe und Spaghettifresser sind jedem geläufige Begriffe.
Doch keiner würde sie sagen, wenn es nicht um Fußball ginge.
Da ist dieser Patriotismus in Ordnung.
Solange dieser Patriotismus nur ein Spiel bleibt, ist nichts zu befürchten. Doch eskönnte genauso gut aus Patriotismus Nationalismus werden und alles wäre weiterhin „nur ein Spiel“.
Die Amerikaner würden sagen: in Amerika herrsche ein gesunder Patriotismus.
Die Weißen beschimpfen die Dunkelhäutigen als Nigger und bieten ihnen höchstens Wohnungen in sogenannten „Slums“, den Vororten, an. In ihnen herrscht aufgrund der Mittellosigkeit eine große Gewaltbereitschaft.
Sie nennen es gesunden Patriotismus, wir würden Rassismus dazu sagen.
Besteht ein Unterschied zwischen deren und unseren Einstellungen?
Ja, jetzt noch.
Noch. Wir dürfen nicht denken, dass wir aufgrund unserer Vergangenheit weniger gefährdet, intelligenter und vorbereiteter seien. Es kann jederzeit passieren, dass die Patriotismuswelle in Nationalismus umschlägt.
Allein die NPD Aufmärsche des letzten Jahres haben deutlich zu genommen. Die Mitgliederzahlen stiegen in den Jahren 1996 bis 2000 von 3500 auf 6500 Mitglieder.
Im sächsischen Landtag zogen sie in das Parlament ein und erschreckten andere Parteien mit ihren unverblümten Aussagen.
Zeigt dies nicht deutlich, dass Deutschland eben nicht für immer frei von Nationalismus ist, sondern besonders gefährdet ist?
Augenscheinlich hat die Vergangenheit nicht mehr genügend Wirkung auf die Gegenwart, denn ansonsten würde so etwas nicht geschehen.
Die WM selbst ist nicht die Gefahr, sondern nur der mögliche Auslöser.
Sie müsste noch nicht einmal der Auslöser sein, wenn man versteht, das Spiel von dem Leben zu trennen und die feindlichen Äußerungen gegen Ausländer nicht auch noch nach der WM verwendet.
[/quote]
Ich würd übrigens noch irgendeinen guten Schlusssatz bringen.. Einen Appell oder so 
Danke
JA, da hast du Recht...
Aber hast du eine Idee, wie das funktionieren könnte?
z.B.:
Sorgt dafür, dass Spiel Spiel bleibt und nicht die Realität beeinträchtigt.
Lieber nackt als mit Pelz
Emily und Gweny sagen HI :wink
"Ich kann von mir sagen ich habe nicht mit Drogen experimentiert, ich hab se einfach genommen, wegen dem Effekt!"
Direkt.....obwohl man auch nicht genau weiß, ob Türken heute Schweizer diskriminieren
bzw. einen ausgeprägten rassistischen gesellschaftlichen Aspekt ausleben....
Was hälst du denn von der restlichen Rede?
Lieber nackt als mit Pelz
Emily und Gweny sagen HI :wink
"Ich kann von mir sagen ich habe nicht mit Drogen experimentiert, ich hab se einfach genommen, wegen dem Effekt!"
Das mit den Türken war auf das Spiel "Schweiz gegen Türkei" gemünzt. Als die Türken das Spiel zwar gewonnen, die Qualifikation für die WM aber verloren hatten, wurden die Schweizer doch von türkischen Spielern und Sicherheitspersonal verprügelt und tlw. schwer verletzt.
Ich find die Rede ganz in Ordnung, die Schlussfolgerung und der erforderliche Apell kommt allerdings zu kurz. Du analysierst gut, kommst aber kaum zu einer eigenen Handlungsempfehlung. Was willst du, was die Leute, zu denen du redest, tun ?
Eine Möglichkeit wäre, die Leute aufzufordern, den Spielern ihren eigentlichen charakter wiederzugeben. In diesem Tohuwabohu und diesem falsch verstandenen Patirotismus nicht mitzumachen. Im Kleinen anzufangen, das friedliche und das spielerische zu betonen. Indem man mit ausländischen Nachbarn zusammen die Fußballspiel anschaut. Indem man auch verlieren kann.
Das wäre ein Apell.
(Karl Valentin)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ralf Z.« (30.01.2006, 20:44)
also ich find sie sehr gut...auch wenn ich das thema nicht gewählt hätte, kommt mir nämlich bald zu den ohren raus (nicht dass ich was gegen die wm hätte, ham uns selber zweimal um karten beworben
, was mich stört ist dieses "unsere wm wird die beste und wir dürfen von nichts anderem mehr reden!"
)...
würden wir ma sowas in deutsch machen...aba nö, wir schreiben lieber erörterungen, und jetzt textbeschreibungen *kot**
EDIT: @ ralf z. :
man darf aba nicht vergessen, dass die schweizer auch nicht die zurückhaltung in person waren...was jetzt nicht heißen soll dass ich das benehmen der türken nicht absolut daneben und unfair fand!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nanabell« (30.01.2006, 20:48)
Zitat
Original von Ralf Z.
Lasst uns aus dem Qualifikationsspiel Schweiz gegen die Türkei lernen. Lasst uns in Deutschland Spiele präsentieren, die auch noch die Bezeichnung Spiel verdienen.
Da ist keine eindeutige Schuldzuweisung der Türken drin.
Was für mich das schlimmste war, war gar nicht mal das Verhalten der Leute im Stadion, sondern dass der türkischen Politiker an den Folgetagen. Das diskreditierte die ganze Türkei !
(Karl Valentin)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ralf Z.« (30.01.2006, 22:10)
Ein sehr interessanter Artikel dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Patriotismus
Ich finde, du solltest den Patriotismus nicht von vornherein als schlecht verurteilen (es scheint mir in deiner Rede so zu sein).
Weiterhin wäre es vllt gut, ein paar Zitate von bekannten Persönlichkeiten einzustreuen (die deine Meinung belegen
), das kann das Vertrauen der Zuhörer stärken, dass du ihnen nicht nur irgendeine Spinnerei andrehen willst.
Ausserdem wäre mir deine Rede zu langweilig. Rede die Leute an ("Denkt ihr nicht auch, ..."), werd ein bischen lauter ("Lasst uns jetzt endlich,..." *armgefuchtel*) und mach kürzere Sätze... lange Sätze sind in Aufsätzen gut, aber nicht bei gesprochener Rede (wer soll sich auf den Satzbau konzentrieren und dann noch den Inhalt erfassen?).
Und trommel Deine Familie zusammen und halte Ihnen die Rede - solange, bis Du es ohne Zettel kannst! Den kannst Du Dir dann zwar noch hinlegen (machen ja die grossen Redenschwinger auch), aber am besten nicht mehr draufgucken. Abgelesene Reden wirken hölzern und reissen nicht mit, darum auch die kurzen Sätze. Und am besten auch nicht Wort für Wort auswendig lernen, dann hört es sich an wie ein vorgetragenes Gedicht.



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