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Rennmaus Plüschtier

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1

05.02.2012, 16:32

In meinem Fall - ab wann erlösen?

Hallo ihr Lieben,


ich habe eine spezielle Frage zum Einschläfern mit Vorgeschichte.

Meine Maus Franz hat eine große Umfangsvergrößerung an seiner rechten Seite. TA dachte, es sei ein Hämatom, weil beim Reinspritzen sehr viel Blut herauskam. Die Maus hat Antibiotika bekommen und danach war sie 2-3 Tage wie tot. Ich habe sie aufgepäppelt und sie ist nun wieder genauso fit und vital wie vorher.

Der TA meinte, dass die Wucherung in 3-4 Wochen zurückgehen sollte. Wenn nicht, ist es wohl doch ein Tumor. (z.B. ein Tumor an einem Blutgefäß deswegen so viel Blut) Und dann könnte sie uns noch Tropfen verschreiben,die das Wachstum des Tumors pflanzlich verringern sollen. Einschläfern empfiehlt sie nur dann, wenn der Tumor richtig aufgeht und die Maus stark abbaut. Laut TA ist die Haut von Franz ist sehr weich und noch dehnbar, alles fühlt sich noch ok an, sie hat also noch Zeit.

Was ich tue: Jeden Tag für 30 min Rotlichtlampe, jeden Tag die Wunde anschauen.

Die beiden haben sich auch noch heftig gestritten, aber nur kurz. So heftig habe ich das aber noch nie gesehen, die haben sich durch ihr ganzes Territorium gekämpft und Franz kam danach erstmal nicht mehr heraus. Danach war aber alles in Ordnung, sie schlafen zusammen, putzen sich usw., ich denke, die haben die Rangordnung neu geklärt, davor war Franz der Chef, jetzt scheint es andersherum.

Das eigentliche Problem: Er kratzt sehr oft herum mit seinem Fuß, denn die Wucherung ist leider wieder gewachsen, nicht geschrumpft. Er kratzt nicht so stark, dass es blutet o.Ä., aber er kratzt sehr häufig. Ansonsten ist alles top, er ist sogar fitter als vor dem Tumor (Er ist ständig im Laufrad usw.). Im Internet habe ich gelesen, dass manche schon bei diesen Anzeichen die Maus einschläfern lassen. Ich finde das aber irgendwie zu früh. Handle ich da egoistisch oder ist das nicht so zu entscheiden? Was meint ihr dazu?

Rufus | Algierfuchs | 4 Monate alt :gerbil
Finn | CP-Kohlfuchs | 2 Monate alt :gerbil

:2love:
___________

Franz von Moor, Karl von Moor und Remus -
Ruht in Frieden und kommt gut über die Regenbogenbrücke.
:rainbow:

2

05.02.2012, 19:34

Das ist wirklich eine schwierige Situation.
Aber ich denke, dass Franz auf jeden Fall Schmerzen hat, da er sich ja so oft kratzt. Auch wenn er fit zu sein scheint.
Er ist definitiv krank und ich denke man sollte immer zugunsten des Tieres entscheiden.
Das heißt nicht, dass ich empfehle die Maus einzuschläfern, aber man sollte ihm Schmerzen ersparen.

Du hast geschrieben, dass die "Wucherung" größer geworden ist. Der TA meinte, dass sie zurückgehen sollte, sonst ist es ein Tumor.
Daher würde ich jetzt wirklich annehmen, dass es ein Tumor ist. Hat dein TA gesagt, ob der Tumor (falls es einer ist) operabel ist?
Wie groß ist die Wucherung? Vielleicht stellst du mal ein Bild von Franz rein.
Wenn man den vermutlichen Tumor entfernen kann, dann wäre das evtl eine Lösung. Einschläfern würde ich die Maus noch nicht sofort.

Wegen dem Streit: ich hätte die Mäuse bei einem so deutlichen "Kampf" vermutlich sofort getrennt, obwohl du wahrscheinlich recht hast und hier nur eine neue Rangordnung festgelegt wurde. Beobachte die beiden viel und bei weiteren Rangeleien musst du die beiden evtl auch trennen um Franz den Stress zu ersparen und schlimmeres zu verhindern.

Gute Reise Zoé... deine Schwester Sunny wartet schon hinter der Regenbogenbrücke auf dich ;(

3

05.02.2012, 19:44

ja, stell doch bitte mal ein Bild rein :)

This could all be yours someday...

Wäsche waschen...Wäsche waschen....und nochmals Wäsche waschen...
Ich hasse Milben, wie Timon die Hyänen

4

05.02.2012, 19:53

Hallo, ich stelle nachher ein Bild herein. Habe v.A. ein Video, vielleicht kann ich daraus Bilder ziehen.

Der Tumor - das hatte ich vergessen zu sagen - ist inoperabel, nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern auch aufgrund der Lage. Mit einem hohen Risiko könnte man ihn versuchen, zu operieren, jedoch müsste man Franz dann den Arm amputieren.Ergänzend ist noch zu sagen, dass Franz vor c.a. 1 Monat die Duftdrüse entfernt wurde, weil diese entzündet war (Verdacht auf Duftdrüsentumor)

Rufus | Algierfuchs | 4 Monate alt :gerbil
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5

05.02.2012, 20:07

Anbei die Bilder (keine gute Qualität, aber man sieht das Wichtigste) + ein Bild, das die zwei in Frieden zeigt :)

»SweetSakura« hat folgende Bilder angehängt:
  • Bildschirmfoto 2012-02-05 um 20.02.17.png
  • Bildschirmfoto 2012-02-05 um 20.04.09.png
  • Bildschirmfoto 2012-02-05 um 19.59.58.png
  • Bildschirmfoto 2012-02-05 um 20.02.30.png
  • IMG_0102.jpg
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6

05.02.2012, 20:14

hallo
ist das rechts die rotlichtlampe , wenn ja ist sie viel zu nah .
och mensch der arme franz , hatte sehr gehofft das nur ne schwellung war .


7

05.02.2012, 20:15

Das schleift beim gehen doch sicher auf dem Boden, oder?
Hast du mal die Haut kontrolliert, evtl ist sie gereizt und er kratzt sich deshalb dort.
Das kratzen zeigt ja, dass es ihn stört. :S

Solange er sich noch wie früher verhält würde ich ihn lassen (mit täglicher Kontrolle). Sobald er sich verändert und evtl nicht mehr der alte ist würde ich über den letzten Schritt nachdenken , denn lieber 2 Tage zu früh als 2 Std zu spät in denen er wirklich leidet ;(

Ich wünsche dir viel Kraft, du wirst den richtigen Moment schon finden *dich drück*

LG Janina


8

05.02.2012, 20:18

Nein, natürlich nicht, rechts ist das Laufrad :) Die Rotlichtlampe steht viel weiter weg von den beiden. Die beiden wärmen sich im Strahl, die Lampe ist auf ganz klein :) Ja, ich hatte es auch gehofft, aber es sieht halt leider nicht danach aus...:(

Die Wucherung schleift auf dem Boden, ja. Vielleicht ist die Haut tatsächlich gereizt, das könnte sein.

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9

06.02.2012, 19:47

Ui.. das ist ja ein Brocken von Tumor :(

Hm.. schade dass du das nicht schon früher gemerkt hast. Wobei ich es auch komisch finde, dass der Tierarzt gesagt hat, dass du abwarten sollst ob er kleiner wird.. vielleicht hätte man den Tumor entfernen können wenn man es früher gemerkt hätte.

Aber gut. Wegen dem 2-3 Tage wie tot sein nach den Antibiotika: Hast du das deinem Tierarzt erzählt? 2-3 Tage flach liegen finde ich schon lange, dafür dass die Antibiotika eigentlich helfen sollten.

Ich überlege grad, ob hier eine OP sinnvoll wäre bzw ob ich an deiner Stelle eine OP wagen würde... kann der Tierarzt ausschließen, dass der Tumor schon gestreut hat? Wie alt ist Franz? Wie gut hat er die Duftdrüsenop überstanden? Hat sich der Verdacht auf den Duftdrüsentumor bestätigt? Ich meine normalerweise können Renner doch auch mit 3 Beinchen gut leben, oder? Vor allem wenn "nur" eine vorderste fehlt...
Naja, wenn der TA sagt, dass das Risko hoch ist bei so einer Op.. aber ich weiß nicht, ob man vielleicht eine OP wagen sollte, wenn du eh überlegst ob du ihn einschläfern sollst. Denn so wie ich das sehe gibt es hier auf lange Sicht nur 2 Möglichkeiten: 1. Einschläfern + 2. OP wagen

Du musst halt für dich überlegen, ob du Franz den Stress einer erneuten OP nochmal antun möchtest und das Geld investieren möchtest ohne zu wissen, ob er das überlebt.

Gute Reise Zoé... deine Schwester Sunny wartet schon hinter der Regenbogenbrücke auf dich ;(

10

07.02.2012, 00:49

Hallo, danke für deine Antwort, PinkLady! :)

Also der war schon sehr groß, als ich zum TA gegangen bin. Ich bin sofort, als ich diese große Wucherung bemerkt hatte, zum TA gegangen, das war maximal zwei Tage her, da ich Franz jeden Tag beobachtete. Das heißt, die Wucherung muss innerhalb weniger Tage extrem schnell gekommen sein. Und sie scheint momentan auch noch zu wachsen, wenn auch nicht mehr so schnell.

Das mit den 2-3 Tagen AB habe ich nicht erzählt, da ich seitdem keinen Kontakt mehr mit dem TA hatte. Ich fand das aber auch sehr komisch, schob das aber auf die vielen Spritzen -> Schmerzen und den hohen Blutverlust.

Diese OP soll angeblich sehr risikoreich sein und ich müsste den Arm von Franz amputieren, was ich irgendwie schon sehr heftig fände. Denn eine Maus macht ja sehr viel mit beiden Armen - von Essen bis hin zu Buddeln und Putzen benutzen die Mäuschen ja immer ihre beiden Arme. Das alleine wäre jedoch nicht das Problem, wen die Wucherung nicht so groß wäre, denn sie nimmt angeblich viel Platz bei den Organen ein und daher ist das Verletzungsrisiko groß. Das macht mir solche Sorgen. Und wenn ein TA das sagt, glaube ich das schon. er muss ja letztendlich operieren. Bei den vorherigen OPs hat alles super geklappt, aber da hat der TA auch gemeint, das wird nicht risikoreich sein. Geld ist zwar nicht viel da, aber ich kann andere Sachen zurückstecken, daran soll es keinesfalls scheitern. Mir geht es um dieses Risiko und dazu noch das Leben danach. So schwer hatte ich es bisher echt bei keiner Rennmaus...Meistens waren sie entweder schnell von selbst tot, oder sie starben an Altersschwäche. Oder sie wurden eingeschläfert, weil es die einzige Möglichkeit gab. Aber so...

Ich tendiere also eher zum Einschläfern, aber nicht, solange die Wucherung bzgl. Haut usw. sehr gut aussieht und er nicht zu oft daran rummacht. Das ist das schwierige - den Moment abzupassen...Und da danke ich euch, ihr hilft mir da sehr, mir meine Gedanken zu machen.

Rufus | Algierfuchs | 4 Monate alt :gerbil
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11

07.02.2012, 14:10

Hallo!

Ich persönlich würde eine Maus, egal welchen Alters, mit so einem Tumor nicht operieren lassen.
Allein der Gedanke an das Ausmaß der Op, die Amputation usw. lässt es mir kalte den Rücken herunterlaufen. Der Zustand nach der OP, die lange Narbe, die Amputation, die Schmerzen....niemals! :S
Ich hab bereits eine Maus an eine DD-Tumor operieren lassen, jedoch ist eine DD-Op ja ein Klacks gegen die mögliche OP von Franz.
Wäre es mein Tier, so würde ich es leben lassen, solange sein Leben lebenswert ist und mich, sollte er sichtlich Schmerzen und Unbehagen zeigen für eine Erlösung entscheiden.

Alles Gute für dich und Franz von der Mäusebande.

Kalle :gerbil Erni :gerbil Buddy :gerbil Berti :gerbil Juri :gerbil

12

07.02.2012, 19:04

Okey :)

Ja, der TA wird das sich er wissen. Ich würde da auch auf den Rat des Tierarztes vertrauen :)

Ich finde es super dass du dir so viele Gedanken machst und ich denke die Entscheidung ihn leben zu lassen bis es schlimmer / zu schlimm wird, ist die Beste :)

Gute Reise Zoé... deine Schwester Sunny wartet schon hinter der Regenbogenbrücke auf dich ;(

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11.02.2012, 03:21

Hallo ihr, danke für eure Tipps, ihr macht mir viel Mut :)

Die Wucherung ist mittlerweile so groß, dass Franz nicht mal mehr gerade stehen kann. Jetzt ist die Haut auch noch sehr dünn geworden, das Fell bedeckt die Kugel auch nicht mehr und die Kugel ist dunkellila. :( Jetzt muss ich besonders auf der Hut sein, und wenn Franz erste Anzeichen macht, dass er abbaut, geht's zum TA. Fit ist er immer noch, wenn auch behindert.

Rufus | Algierfuchs | 4 Monate alt :gerbil
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Franz von Moor, Karl von Moor und Remus -
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14.02.2012, 14:25

Huhu, Franz baut zwar nicht so wirklich sichtbar ab, aber er hat sich die fette Wucherung aufgekratzt. Jetzt blutet sie und er kratzt immer mehr. Auch hier ist wieder der Zwiespalt: Soll man ihn einschläfern lassen? Morgen gehe ich zum TA (bis dahin sprühe ich immer mal wieder Octanisept darauf), abgebaut hat er nicht sichtbar, aber er wird zunehmend schwächer, kann sich schlechter bewegen und nun blutet auch noch die Wunde. Mir tut das sehr leid, sehe aber schwarz, dass es da eine Lösung für gibt...:(

Rufus | Algierfuchs | 4 Monate alt :gerbil
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15

14.02.2012, 14:50

Wenn er es aufgekratzt hat würde ich nicht bis morgen warten. Er sollte ja dann zumindest ein Schmerzmittel bekommen. Das habe ich auch schon so beim TA geholt (ohne Maus mitzunehmen). Hat mich dann auch nur ein paar Cent gekostet.

Aber das alles hört sich leider gar nicht gut an.

Grüße von Janina mit Maggie, Nora, Max und Tom. Auserdem meine Wellis Jolly, Lucky, Jack und Willi und unser Mischling Florita
RIP Chip und Chap und Momo ;(

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