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1

19.02.2008, 18:39

Öhrchen immer wieder eitrig, entzündet

Hallo,
Mein armer Opa Stuart (der Renner ist jetzt 3,5 Jahre alt) hat seit etwa 2 Monaten Last mit seinem rechten Öhrchen.
Zunächst hielt er den Kopf immer schief, so dass die TA auf Schlaganfall oder Tumor tippte.
Dann plötzlich war das Ohr eingerollt, woraufhin die TA tiefer hineinschaute und eine ganze Menge Eiter entfernen musste (nicht ohne, dass Stuart sie dabei empört gebissen hat... ?().
Danach sollte ich Tropfen ins Ohr geben.
Zunächst hatten wir Ruhe, doch dann war das Ohr wieder eingerollt.
Wieder TA, wieder ausreinigen, wieder Tropfen und Antibiotika.
Eine Woche Ruhe.
Nun bin ich leider im Urlaub und gerade rief meine Mama an und erzählte, dass sie mit der Maus zum TA musste, da das Ohr wieder eingeklappt war. Der örtliche TA musste Eiter entfernen (meine sonst so liebe und zahme Maus hat wieder gebissen...muss wohl ziemlich weh tun.... :O) und hat dem Kleinen wohl 4 Medikamente (Tropfen, Salbe, Antibiotikum) verschrieben....

Was könnte das Problem sein? Ist der Renner zu alt und schwach, um die Sache hinter sich zu bringen? Eigentlich ist er bis auf das Öhrchen ganz fit und munter...

Eigentlich will ich ihn nächste Woche mit 2 Knirpsen vergesellschaften....Sollte ich lieber noch warten? Er ist nun aber schon 5 Wochen seit dem Tod seines Bruders alleine....

Bin dankbar für jede Hilfe. :wink

"Die erfolgreichen, sportlichen, familiären und sozialen Menschen haben keine Zeit, Stunden im Internet zu surfen.
Denn sie sind unterwegs, aktiv, leben und genießen ihr reales Leben..."

"Es empfiehlt sich, nicht möglichst viele Freunde zu erwerben, sondern nur so viele, als zum gemeinsamen Leben genügen"
(Aristoteles, 384-322 v.Chr.)

2

20.02.2008, 08:24

Also beim Problem mit dem Ohr kann ich dir leider keinen Tipp geben....
In Punkto VG würde ich auf jeden Fall warten, bis die Sache vorbei ist. Ich denke, dass dein Opa sehr leicht überfordert wäre, wenn er auf der einen Seite Schmerzen hat, und auf der andren Seite zwei junge herumwuseln....

LG Bine

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3

20.02.2008, 15:24

Hallo bine16v,
Also momentan erhält er sogar Schmerzmittel vom TA, was ja zeigt, dass es ihn schmerzt...bzw, dass der TA dies annimmt.
Andererseits soll die Sache in 10 Tagen laut Düsseldorfer TA ausgestanden sein...
Wenn ich selbst wieder in Düsseldorf bin (momentan muss sich ja meine Mutter zusammen mit meinem Schatz um die Maus kümmern, da die Maus ausgerechnet während meines Urlaubes wieder krank geworden ist... ?(), fahre ich jedenfalls noch mal zum TA und lasse Stuart abschließend untersuchen und frage wegen der Vergesellschaftung nach...
Aber schon mal Danke für die Antwort. :)

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Stefinka

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4

20.02.2008, 18:37

Die Frage ist halt, was die Ursache ist. Wenn es "nur" eine Entzündung ist brauch er wohl viel ruhe und Zeit um das ganze mit den richtigen Medikamenten auszukurieren.
Wir hatten auch eine Maus die Monatelang mit dem Ohr rumgemacht hat und meist den Kopf schief hielt. Das ging auf und ab mit ihm bis der TA irgendwann auch einen Tumor im Gehörgang vermutete der für die Entzündung verantwortlich sei. Im Endeffekt fürchte ich, dass er damit recht hatte, Sir Roast ist leider Ende 2007 gestorben :(.

Ich drücke dir also ganz fest die Daumen, dass deiner nur eine normale Entzündung hat und bald wieder fit ist :) Bis er nicht wieder auf dem Damm ist würde ich ihn aber auch lieber nicht dem Stress einer VG aussetzen, damit er sich schön auskurieren ann :)


5

22.02.2008, 23:48

das kenne ich mit den ohrproblemen bei älteren renner. lars hat auch seit längerer zeit immer wieder ohrentzündungen. wir haben antibiotika und ohrtropfen. er hasst das zeugs. bei finn das selbe. beginnt damit das er sich etwas zurückzieht und vermehrt am ohr kratzt. dann mit antibiotika und tropfen bessert es sich schnell wieder. meine tierärztin ist sehr gut und sie meint das sei ein problem von älteren rennmäusen. bei lars war die ohrmuschel mit entzündet und durch die entzündung ist die ohrmuschel jetzt ausgetrocknet und abgefallen. ihn scheint es nicht zu stören. habe ich halt ein "einohrmaus" finn hat jetzt auch wieder seit längerem ruhe. bin aber jeden tag am beobachten so das ich gleich mit antibiotika beginnen kann.
lg seepferdchen


6

23.02.2008, 15:32

Hmm, das ist definitiv kein Problem bei älteren Rennmäusen. Ich hab schon einige von der Sorte gehabt, Ohrenprobleme hab ich bei zweien gehabt, der eine hat's nicht überlebt, der andere hat noch eine ganze Weile mit schiefem Kopf weiter bei mir gelebt.

Tumore halte ich da eher für ein Problem (und das leider nicht immer nur bei älteren Tieren).

Liebe Grüße
Missy

7

24.02.2008, 16:30

genau das hat meine maus auch gerade.
aber ich gebe ihm seit einer wcohe medinzin und er ist fast wieder gesund.
vielleicht ist die entzünding schon zu weit ins ohr rein.
ich wünsche dir jedenfalls viel glück, das es deiner maus bald wieder ebsser geht
lg janine

In Gedenken an :gerbil Chipsi ( *18.10.07* )
:gerbil Timi ( *25.2.08* )
wellensittich chelly (*22.4.08*)

8

24.02.2008, 23:58

Hallo,
Danke für die vielen Antworten. :)
Also momentan, nach 5 Tagen Behandlung geht es der Maus deutlich besser.
Das Ohr siehr soweit *gut* aus und der Kopf wird nur nach dem Einträufeln des Antibiotikums schief gehalten, ansonsten hält er ihn gerade und auch beide Augen sind vollkommen geöffnet.

Ich bin nun wieder daheim und kann mich selbst um den Kleinen kümmern und werde am FR zur Abschlussuntersuchung zum TA fahren, der dann der Ursache der Beschwerden auf den Grund gehen wird.
Es wird ja hoffentlich kein Dauerzustand werden, dass Stuart immer wieder mit dem Ohr Last hat... :]

Aber mal ganz im Ernst: Selbst, wenn er noch mal Ohrenbeschwerden hat: Würdet Ihr ihn wirklich um die Gesellschaft bringen? ?( :O Ich wollte ihm einen schönen Lebensabend bieten, hole extra 2 Baby-Renner am SA ab und dachte, dass er für eine gesellige Rennmaus in Gesellschaft angenehmer sei?!
Ich will ihn natürlich nicht zusätzlich quälen oder stressen... ;(
Nur denke ich, dass er mit 3,5 Jahren ja auch nicht mehr ewig leben wird...umgekehrt bietet aber sein -vom Ohr abgesehener- Zustand auch Grund zur Annahme, dass sich die VG noch lohnt und er seinen Rentnerlebensabend mit anderen Artgenossen verbringen kann...

Ich werde mal den Rat der sehr kleintiererfahrenen und wohl auch rennerkundigen (als meine Mama beim TA von der bevorstehenden VG erzählte, hat die TA extra nachgefragt, ob wir denn wüssten, dass mein ein Trenngitter benötigt und die Kleinen behutsam gewöhnen muss :)) Tierärztin einholen und dann weitersehen.

@Missy: Was heisst "der eine hat es nicht überlebt"? Eine Op? Den Stress? oder was?

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(Aristoteles, 384-322 v.Chr.)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Studentin« (25.02.2008, 00:00)


9

25.02.2008, 01:14

Ihm ging es zuerst so schlecht, dass wir gedacht haben, er kommt gar nicht durch. Die AB-Behandlung hat aber wider Erwarten sehr gut angeschlagen, nur hat er nach ein paar Wochen einen heftigen Rückfall bekommen, den er dann tatsächlich nicht überlebt hat, trotz erneuter AB-Gabe.

Liebe Grüße
Missy

10

25.02.2008, 10:28

@ Missy:
Oh, ok, das tut mir leid für Euch und natürlich auch den verstorbenen Renner. :] ?(
Dann hoffe ich mal, dass mein Stuart das alles besser verkraftet, munter bleibt (im Augenblick ist er so eine kleine Krawallmaus wie eh und je) und doch noch einmal Rennergesellschaft an seinem Lebensabend genießen kann. :)

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