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Rennmaus + Homöopathie = Totaler Schwachsinn
Hallo!
ich bin total verzweifel. da es meiner rennmaus heute sehr schlecht ging, wollte ich ihr ein homöopatisches mittel verabreichen, das mir meine mutter empfohlen hat.
als ich heute abend meinem neuen freund (arzt-sohn) davon erzählt habe, hat er mich zuerst nur ausgelacht, dass ich an so eien "schwachsinn" glaube, und nach einem heftigen steit vor 1 stunde per sms mitr mir schluss gemacht. toll. danke! jetzt hab ich eine kranke rennmaus und keinen freund mehr.
was haltet ihr von homöopathie? wieso soll das schwachsinn sein? beim menschen hilft es doch auch, denke ich. oder???
Mit homöopathischen Mitteln kann man meines Erachtens nicht viel falsch machen - andererseits ist es eine Glaubenssache ja oder nein. Wir bevorzugen, bevor wir zur MedikamtenKeule greifen auch erst einmal "Naturmittel" (Homoöpathie) sind aber nicht so vermessen zu behaupten ohne Arzt geht es nicht.
Was deinen Freund anbelangt - merkwürdig hat er vielleicht nur noch einen Grund (in diesem Fall wohl nichtig) gebraucht um das Weite zu suchen? Wenn ja, dann brauchst du ihm keine Träne nachweinen - wegen soetwas hat man eine Auseinandersetzung, zieht aber nicht unbedingt einen Schlussstrich, meiner Meinung nach.
lg schnupperlie
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »schnupperlie« (23.02.2008, 06:58)
Bei der Homöopathie geht es meines wissens darum, den körper anzuregen, selbst abwehrstoffe zu bilden. Das find ich eine sehr gute sache und auch ich benutze bei leichten erkrankungen lieber erst mal was homöopathisches..
Ich denk aber nicht, dass die Medikamente für Menschen den Màusen auch helfen. Sie sind schliesslich auf die Biologie für Menschen abgestimmt?!
Was hat die Maus den? Da so eine Krankheit bei ner kleinen Maus ziemlich schnell fortschreiten kann, würd ich dringendst mit ihr zum TA.
Und ich weiss ja nicht, wie euer Streit genau aussah, aber find das ganz schön lächerlich wegen einer solchen Meinungsverschiedenheit gleich schlusszumachen...
Guten Morgen!
Bei Kleinen Kindern halte ich sehr viel von homöopathischen Arzneimitteln.
Wenn mein 3 jähriger Sohn Fieber oder ähnliches hat, helfen ihm homöopathische Sachen immer sehr gut. Bei schwerwiegenden Sachen würde er mit Sicherheit auch Antibiotika bekommen, aber der Fall ist zum Glück noch nicht eingetreten!
Ich selber habe es auch mit homöpathisches Arzneimitteln versucht. Globulis helfen bei mir gar nicht, aber homöpathische Hustensäfte oder Tropfen helfen sehr.
Wie das mit der Homöopathie bei Rennern ist, kann ich nicht sagen. Meine Renner waren noch nicht krank und ich hoffe das bleibt auch so *toitoitoi*
Wenn es aber soweit kommt, würde ich es ausprobieren, solange es nichts schwerwiegendes ist.
Denn bei schwerwiegendes Sachen helfen meiner Meinung nach, egal ob Mensch oder Tier, keine homöopathischen Mittel.
Aber wegen Deinem Ex- Freund...
Ich schliesse mich da Schnupperlie voll und ganz an. Sicher das er nicht nur einen Grund gesucht hat?
Und dann per SMS Schluss machen?? Zu feige es Dir ins Gesicht zu sagen??
Was ich davon halte,... ich lass es besser 
Ich drück dir trotzallem die Daumen das es Deiner Maus, wieder besser geht :wink
Huhu!
Damals als ich Ratten hielt hab ich ihnen Echinacea Globuli (so kleine Kügelchen), die sie ganz gern gefressen haben, verabreicht. Man kann die Globuli auch ins Wasser geben.
Das zBsp. ist ja nichts gegen Krankheiten, sondern zur Immunstärkung.
Wie das bei Rennern aussieht weiß ich nicht, ich warte ja noch auf meine. 
Hallo
,
bei homöopathischen Mitteln gilt das selbe wie für chemische; man sollte nicht therapieren ohne den Rat eines Arztes!
In vielen Medikamenten sind für Tiere giftige Bestandteile enthalten.
Der Stoffwechsel jeder Art tickt anders.
Ist das Tier Krank gehört es in erster Linie erstmal zum Arzt,dieser weiß auch welches Medi die jeweilige Art verträgt.
Ich finde es immer wie sagenhaft wie Unbedarft mit Medikamenten umgegangen wird.
Gruß
Hallo :wink
Homöopathie zu verlachen ist wohl genauso ignorant wie sich nur auf sie zu verlassen. Will sagen, dass wir in der Medizin zwar stetig große Fortschritte machen und ich möchte ihren Wert nicht schmälern, jedoch wissen wir noch immer nur ein Quentchen. Auch Placebo wirken zu einem gewissen Prozentsatz und das nicht, weil jemand gutgläubig ist. Nur weil wir nicht alles wissenschaftlich erklären können, heißt das nicht, dass es Quatsch ist.
Zusammenfassend gesagt finde ich, dass sowohl die Schulmedizin als auch die Homöopathie ihre Berechtigung haben. Man sollte stets alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.
Mit lieben Grüßen
Summi
PS.@ Henk: Sei nicht traurig über den Verlust des Freundes, wenn er dich so behandelt, hat er dich nicht verdient. So ein Kindskopf.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sumsel« (23.02.2008, 13:06)
RE: Rennmaus + Homöopathie = Totaler Schwachsinn
ich hab eine ältere maus mit herzrythmusstörungen.. ihr ging es gar nicht gut... meine ärztin hat mir homöopathische mittel mitgegeben. nach 2 tagen ging es der maus schon viiiel besser. nach einer woche konnte ich das eine mittel absetzen, und das andere muss sie leider bis an ihr lebensende jeden tag einen topfen von bekommen...
das war vor ein paar wochen. der maus geht es immer noch sehr gut... ich bin wirklich froh, das ich der maus keine chemie-keulen verabreichen musste. :-)
Zitat
Original von milena
Ich wollt nur noch kurz sagen, dass diese Globuli Zucker enthalten.
das stimmt.... die flüssigen hmöopathischen mittel sind allerding oft auf alkoholbasis aufgebaut.....man sollte im falle einer krankheit einen ta fragen der sich damit auskennt was wann besser ist.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mondfeuer02« (23.02.2008, 15:07)
Die Wirkung homöopathischer Mittel läßt sich wissenschaftlich nicht erklären. Von daher wirkt das Ganze natürlich etwas abstrus. Ich habe allerdings auch schon positive Erfahrung damit gemacht, ob das nun ein Placeboeffekt war oder tatsächliche Wirkung, keine Ahnung. Wenn ein TA aber gute Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln hat, warum soll man es dann nicht versuchen? Auf Antibiotika o.ä. würde ich deswegen aber nicht verzichten wollen.
Hi,
na ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber Dein Beitrag reicht ja schon mal.
Zu Deinem Freund oder Ex-Freund: Wenn er wegen sowas Schluß macht vergiß ihn und such Dir einen Anderen.
Zur Homöopathie:
Natürlich hilft es. Es kommt nur darauf an das Ganze zu kombinieren. Unser Hund hat seit letztes Jahr Arthrose. Zuerst bekam er einige Spritzen, Kortison und Schmerzmittel. Bis das Schlimmste im Griff war. Jetzt bekommt er nur noch Homöopathische Sachen und es bleibt auf diesem Stand - wird nicht schlimmer. Genau das kann man bei Arthrose erreichen, heilen kann man es sowieso nicht. Und alles ist eben Homöopathisch - also hilfts - beim Tier und auch beim Menschen. Aber wie gesagt kombiniert ist besser. Einfach beides in Betracht ziehen - die Medizin und die Homöopathie. Ganz wichtig ist natürlich zuerst zu wissen, was der Patient überhaupt hat.
Clan of little Angels
Ich kann auch nur bestätigen, dass Homöopatie hilft!
Wenn man es bei Menschen anwendet, kann man natürlich behaupten, dass die Einbildung einen großen Teil der Heilung ausmacht- der Glaube ersetzt ja schließlich Berge...
Aber Tiere, genauso wie auch Menschenbabys wissen nicht das die süßen Kügelchen "Medizin" sind, und sie helfen trotzdem,
meiner Meinung nach ist das Beweis genug.
(wobei man bei vielen sachen ja wahrscheinlich doch auf die chemische keule zurückgreifen muss)

Zitat
Original von Elora
Die Wirkung homöopathischer Mittel läßt sich wissenschaftlich nicht erklären...
Es ist noch schlimmer. Die Wirkung läßt sich nicht nur nicht erklären, sondern sie läßt sich nicht einmal reproduzieren, d.h. in einem neutralen Versuch mit Plazebos und homöpathischen Mitteln läßt sich kein Unterschied im Krankheitsverlauf feststellen... Und ein Wissenschaftler, der die Wirksamkeit von Homöopathie angeblich an Bakterien bewiesen hat, wurde von der britischen Zeitschrift Nature der Fälschung überführt.
Wie bitte schön soll das auch wirken? Die Lösungen werden so stark verdünnt, dass in dem Fläschchen oder ein Globuli, dass ihr bekommt, kein einziges Molekül enthalten ist. Wirken soll angeblich die "Erinnerung", die das Lösungsmittel an die Moloküle hat....
Wem es hilft, der soll es nehmen, aber ich denke, es ist praktisch bewiesen, dass es nur eine Mobilisation der Selbstheilungskräfte durch den Glauben daran ist. Bei Tieren sind positive Wirkungen entweder Zufall oder entstehen durch die zusätzliche Zuwendung, die ich dem Tier bei der Verabreihung entgegenbringe. Insofern finde ich es eine Unverschämtheit, was mit den Mitteln für Geld verdient wird.
Ach ja... und niemals Naturheilmittel (z.B. auf Kräuterbasis) mit Homöpathie verwechseln, dass sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.
RE: Rennmaus + Homöopathie = Totaler Schwachsinn
Hallo Henk,
also wenn dien Freund per sms hochnäsig gibt und dann auch noch auf diesem Wege schluss macht, kannst du froh sein, dass du ihn los bist. :-)
Homäophatische Mittel sind Naturheilmittel. Das heisst sie wirken schon, nur gibt es nicht immer eine Garantie, dass die Maus (oder der Mensch) davon gesund wird, wie bei einem Medikament aus der Apotheke, weil noch andere Faktoren im Spiel sein können.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »codie« (25.02.2008, 10:41)
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