Original von misfit
jeder der dran glaubt, soll es nehmen, aber der Versuch einer wissenschaftlichen Begründung ist zum Scheitern verurteilt. Aber man muss ja nicht alles begründen. Einen Vorteil hat das ganze, es hat kaum Nebenwirkungen, wenn man mal von den Wirkungen von Alkohol und Zucker absieht.
So seh ich es auch. Wenn es Menschen hilft, dann ist das natürlich positiv. Selber haben die Mittel sicher keine Nebenwirkungen im allgemeinen Sinn. Allerdings sollte man als Konsument dieser "Glaubensmedizin" nicht versuchen stets Hilfe in der Homöopathie zu suchen. Das kann dann doch zu deutlichen, negativen Effekten führen.
Mir hat letztens jemand auf einer Familienfeier berichtet, dass ihr Bänderiss durch irgendwelche Globulis geheilt wurde. Sie war fest davon überzeugt, dass sie wirklich einen Bänderriss hatte und ihr die Allgemeinmediziner nicht helfen konnten. Wenn ihr Kind mal ernsthaft krank ist, dann sucht sie mit Sicherheit auch zunächst den Heilpraktiker und später den Facharzt auf. Später kann allerdings - je nach Schwere der Krankheit - manchmal zu spät sein. Bei solchen Fällen hört bei mir dann die Toleranz auf.
So sehe ich das übrigens auch in Bezug auf Rennmäuse. Wenn die Tiere so krank sind, dass man ihnen Medis verabreichen muss, sollte man auch nicht erst mit homöopathischen Mitteln rumdoktern. Bei dem schnellen Stoffwechsel kann jede schlimmere Erkrankung schnell zum Exitus führen und deshalb sollte man schon direkt AB geben und nicht erst mit Globulis versuchen zu helfen.