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Rennmausbabys von Milben/Käfern befallen
Wir haben heute morgen entdeckt, dass unsere 10 Tage alten Rennerbabys von schwarzen Tieren bevölkert werden. Die Viecher sind sehr klein, noch nicht mal Stecknadelkopfgröße. Deswegen können wir auch nicht unterscheiden, ob es sich vielleicht um Kornkäfer oder Milben handelt. Wir tippen eher auf Milben, da die Viecher wohl nicht länglich sind/werden, also Kornkäferform haben.
Krabbelnde Tiere gleicher Größe habe ich im oder am Nest noch nicht festgestellt, was ja aber nix heißen soll.
Wie sollen wir uns nun verhalten? Um die Rennermama nicht zu stressen, haben wir sie die letzten Tage total in Ruhe gelassen. Auch ins Nest haben wir nicht geguckt. Wir haben den Befall nur zufällig gesehen, weil die Mama uns freundlicherweise meist ein Schaufenster ins Nest offen hält... Ein Besuch beim TA ist ja nun das komplette Gegenteil von Stressfreiheit! Zudem ist es der erste Wurf der Mutter, ein bisschen unsicher ist sie also auch noch (sie macht ihren Job aber wirklich gut!)...
Also, zum TA und riskieren, dass die Mama aufgrund des Stresses die Kleinen nicht mehr annimmt? Ist der Besuch beim TA alternativlos zum "Nichtstun", was wiederum der sichere Tod der Kleinen wäre??

Vielen Dank schon mal im Voraus!
Grüße
MeckPepp
Hallo!
Ich würde vorschlagen, vorsichtig einen Tesaabklatsch von den Tierchen zu machen und damit dann zum TA zu fahren. Er soll die Milben dann bestimmen und dir ein entsprechendes Mittel geben. Soviel ich weiß kann man Stronghold auch für säugende Tiere verweden. Für die Jungtiere kann man dann nur hoffen, dass sie durch den engen Körperkontakt zur Mutter ebenfalls von den MIlben befreit werden. Evtl nehmen die das Zeug über die MIlch auf?!?!? Ich glaube es gibt kein Mittel für so kleine Jungtiere???
Viel Erfolg!
LG Nadine
Ja, daran dachte ich auch schon. Aber auch dann müsste man ja im Nest rumwühlen, damit der TA die ganze Misere zu sehen bekommt... Wenn die Mama rauskommt, kommt sie auch auf die Hand. Aber sie ist halt fast ausschließlich im Nest bei den Babys... Schwierig, schwierig...
Aber danke schon mal für die Antworten!
Grüße
MeckPep
Ich würde dir das selbe wie taebodine raten. Bei uns war es sogar so schlimm, dass einer der Bbaies daan gestorben ist, da die Milben ihr zu viel Blutausgesaugt haben. Ich habe damals Stronghold vom Toierartz bekommen und die Eltern der Babies damit behandelt und die anderen drei haben es geschafft, dadurch dass sie iimmer ganz engen Konkat beim Säugenm oder beim Wärmen der Eltern hatten. Aber ich rate euch, wenn ihr die klein nicht verlieren wollt schnell einen Abstrich machen und die Behandlung der Behausungen nicht vergessen!
Viel Glück und Erfolg
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ljubavi« (21.03.2011, 12:56)
Vergiss da erstmal jegliche Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf 'nicht stören'. Wenn Du da nichts machst, sind die Babies so gut wie tot, Milben (ich nehme an, es sind blutsaugende Vogelmilben), die in so großer Anzahl da sind, dass Du sie krabbeln siehst, sind definitiv tödlich für die Kleinen, wenn man nichts unternimmt.
Sofort-Maßnahme 1: Nimm Mama und Babies raus, beseitige das an Milben, was Du auf den Kleinen erwischst und setz sie in eine frische Box (da reicht auch vorübergehend die TB zur Not, wenn Du nichts anderes hast) mit viel frischem, weißem Zewa / Klopapier. Die alte Streu bitte komplett entsorgen!!! Am besten verbrennen. Ebenso solltest Du Holzeinrichtung und Holzdeckel (sofern vorhanden) vernichten, wobei einen guten Deckel kannst Du ev. auch retten, indem Du ihn großzügig und mehrfach mit Ardap einsprühst. Ich hoffe, Du hast keinen Holzeigenbau, sondern ein Aqua - sonst wird es richtig spaßig.
Ganz wichtig bei Vogelmilben ist die Umgebungsbehandlung - und zwar MINDESTENS das nächste halbe Jahr... Schau mal im Internet, es gibt so Kalk-Puder, den man auf Teppiche und Tapeten verwenden kann, ansonsten kann ich Ardap nur wärmstens empfehlen, sowohl als Spray als auch als Puder. Mit Stronghold hältst Du die Milben zwar vorübergehend vom Blutsaugen ab und sorgst dafür, dass sich der Nachwuchs und auch Mama (die ist mit Sicherheit auch befallen, das siehst Du nur aufgrund Fell nicht!) erholen kann, aber da Vogelmilben nicht dauerhaft auf den Tieren leben, sondern in der Umgebung und nur zum Blutsaugen 'mal vorbei kommen', ist die Umgebungsbehandlung das A und O. Vogelmilben sind was verdammt mieses, dem man nur mit großer Hitze oder starkem Gift bei kommt und da ein Weibchen bis zu 6 Monate ohne Nahrung überleben kann, hilft da nur eine Langzeitbehandlung!
und den Nagenasen 
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Der Ton macht die Musik, Freundlichkeit kostet nix! Alle Antworten ohne Gewähr.
Alle Aussagen basieren auf meiner persönlichen Erfahrung und sind meine Meinung.
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ACHTUNG! Letzte Abgaben bis auf weiteres!!!
(noch 2 Gruppen, Einzelmännchen, sowie Aquas + Käfige + Zubehör...)
Auf meiner Homepage / im Marktplatz schauen oder einfach mal anfragen.
~~~
Für die Umgebung geht auch Indorex ganz gut, das hat außerdem auch Langzeitwirkung, solltest du also im Normalfall nur einmal behandeln müssen (aber nicht alle Reste zu gründlich wegputzen, auch wenn Staub gut drauf klebt, sonst wars das mit der Langzeitwirkung)
Holz kannst du auch mit Hitze behandeln (zB Backofen), wenn du nicht alles wegwerfen kannst oder willst.
Übrigens, wenn du, um die Babys nicht zu stören, gar nichts tuts, können dir sogar die Eltern am Blutverlust sterben und nicht nur die Jungtiere, meine Lilli ist auch von Milben getötet worden. Wenn du also auch nur einen Teil der Babys retten kannst, würde ich das schon als großen Erfolg ansehen, so bitter das auch ist, aber Milben sind ein Teufelszeug und töten Mäuse schneller als man denkt, auch wenn sie ja "nur so ein bißchen Blut saugen"
Übrigens, wenn du, um die Babys nicht zu stören, gar nichts tuts, können dir sogar die Eltern am Blutverlust sterben und nicht nur die Jungtiere, meine Lilli ist auch von Milben getötet worden. Wenn du also auch nur einen Teil der Babys retten kannst, würde ich das schon als großen Erfolg ansehen, so bitter das auch ist, aber Milben sind ein Teufelszeug und töten Mäuse schneller als man denkt, auch wenn sie ja "nur so ein bißchen Blut saugen"
Wobei man ja rechnen muss, dass 'nur so ein bisschen Blut' halt verdammt viel ist. Meist sind Milben dann gleich tausendfach vorhanden (das was Du siehst sind nur etwa 5-10% von dem, was wirklich da ist - wenn überhaupt) und so ein Winzling hat ja nur ein paar Milliliter Blut, selbst eine erwachsene Rennmaus hat nicht viel mehr. Und ein säugendes Weibchen ist dann sehr schnell dehydriert! Davon abgesehen von dem Dauerstreß, weil die Milben nachtaktiv sind und die Renner dann nicht mehr anständig zum schlafen kommen.
Übrigens, Ardap (und soweit ich weiß auch andere Insektengifte) wirkt nur auf Insekten, da es bei Säugetieren nicht durch die Blut-Hirn-Schranke kommt - Insekten haben die nicht! Allerdings kann es sein, dass bei den Babies diese noch nicht voll ausgeprägt ist (das ist bei allen Säugern so!) und sie dadurch entweder mit vergiftet werden oder aber an den Folgen des bisherigen Befalls sterben. Allerdings haben sie unbehandelt gar keine Chance, daher muss man das Risiko einfach eingehen.
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Wobei man ja rechnen muss, dass 'nur so ein bisschen Blut' halt verdammt viel ist. Meist sind Milben dann gleich tausendfach vorhanden (das was Du siehst sind nur etwa 5-10% von dem, was wirklich da ist - wenn überhaupt) und so ein Winzling hat ja nur ein paar Milliliter Blut, selbst eine erwachsene Rennmaus hat nicht viel mehr.
Das meine ich ja, wenn man diese winzigen Schädlinge sieht, können sich viele nicht vorstellen, was die anrichten können, Milbenbisse sind ja für Menschen meistens mehr lästig als gefährlich, aber die Relation ist ja eine ganz andere - deswegen berichte ich ja hier so oft von Lilli und daß sie, nachdem wir die Symptome entdeckt hatten, nach weniger als einem Tag tot war, damit klar wird, daß Milben nicht nur lästig sondern lebensgefährlich sind für die Kleinen, und schnelles und gründliches Handeln wichtig ist.
Hallo,
danke der Nachfrage!
Den Mäusen gehts gut! Die Kleinen wachsen und scheinen in ihrer Entwicklung normal.
Diesen blöden Milben gehts aber auch gut! Leider! Die Behandlung hat nicht so wirklich angeschlagen. Morgen folgt der zweite Versuch!
Wir werden uns morgen nochmal ausführlich mit unserer Tierärztin beraten...
Schönes WE!
Grüße
Meckpepp
Milben kannst du dir zB mit Heu holen oder indem irgendwer aus deinem Haushalt (Mensch oder Tier) mit Milben oder Milbeneiern irgendwo in Berührung gekommen bist. Manchmal bringen Mäuse auch diese lästigen Untermieter gleich mit (meinen Milbenbefall hab ich glaub mich mit Lilli und Lina zusammen gekauft).
100% ausschließen läßt sich das Risiko leider nicht, daß du dir irgendwie Milben ins Haus bzw ins Aqua holst, Milbeneier können lange "inaktiv" bleiben, überstehen auch widrige Bedingungen und schlüpfen dann, wenn es für sie günstig ist.
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Wobei, ich klopf mal auf Holz, bislang hatte ich damit nichts zu tun. Werd aber zur Sicherheit in Zukunft ein verschärftes Auge drauf werfen! Danke für die Infos!