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smurf79

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21

12.07.2011, 14:12

Sie sagt aber auch, dass es keine Entzündung ist, also es ist auch nicht direkt die Drüse, sondern eben daneben.
Eine genau solche Geschwulst hatte mein Daddy auch Anfang des Jahres - kirschkerngroß neben der Duftdrüse. Allerdings haben wir das erst gesehen als er sich die Geschwulst aufgebissen hat und das ganze Aqua und sein Partner blutverschmiert waren. Der andere hat auch ständig an der Geschwulst rumgeknabbert.

Fazit: ich würde nicht mit Salbe selber rumprobieren oder wie die TA gesagt hat erstmal schauen ob es weiter wächst - wenn sich das der Renner mal schön am Abend oder Wochenende aufbeißt ist die Panik schnell da und viel Geld für Notdienst usw. flöten gegangen. Ich würde einen zweiten TA (z.B. aus unserer Liste) zu Rate ziehen und den Knubbel entfernen lassen. Ist er nur oberflächlich geht das auch ganz unkompliziert da das mit einem "heißen Draht" quasi weggeschnitten wird.
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22

12.07.2011, 14:40

Hallo Allerseits,
mhh, der Einwand mit der Zweitmeinung ist gut... allerdings, denke ich nicht, dass der auch so viel anderes sagen würde. Also der würde auch nur sagen, dass man es punktiert, um erst mal zu schauen, ob es gut- oder bösartig ist. Da bin ich aber dagegen. Also wenn dann gleich wegschneiden. Denn ich kann meine Mäuse nicht steril halten und die Gefahr, dass sich durch das Punktieren sich das ganze entzündet ist mir ehrlich gesagt zu groß. Und von blankem Anschauen wird sicher keiner erkennen, obs nun Krebs ist oder nicht.

Wie gesagt, die Tierärztin meinte es sei gut abgreifbar. Wenn ja das Risiko einer Narkose nicht so groß wäre und die Geschichte mit der Heilung, dann hätte ich es ja gleich wegschneiden lassen. Aber wenns nur ein Hautwulst ist, also ohne Krebs, dann kann es ja so bleiben wie es ist - zumindest solange es die Maus nicht stört.

@Wolke: Die Tierärztin hat gemeint ich soll eincremen, um die Haut geschmeidig zu erhalten. Ihr Vorschlag war eben ne antibiotische Salbe oder Bepanthen... aber da ist mir die Gefahr, dass das Mäuschen sich vergiftet zu groß. Deswegen hab ich gemeint, das Vaseline es auch tun würde und da hat die Tierärztin zu gestimmt. Allerdings war ich gestern so durcheinander, dass ich erst auf der Heimfahrt drauf gekommen bin, dass das salben alleine ja schon das Mausi auf die Stelle aufmerksam macht.

@Smurf: Genau das ist meine große Angst. Also wir haben zwar ne Tierklinik in Hofheim, soweit ich weiß, aber ich brauche kein Blutbad. Deswegen hab ich ja Angst, dass das Salben erst Recht auf die Stelle aufmerksam macht.
Danke, dass du mich in meiner Überlebung bestärkst.

Ich hasse diese Entscheidungen, wo man nicht vorher weiß, was das richtige ist... Weil wie mans macht, hinterher denkt man, hätte ich bloß anders gehandelt.

Hat jemand von euch Erfahrung damit, wie schnell Tumore wachsen? Also heute sieht es noch genauso aus wie gestern. Das ist ja schon mal nicht schlecht. Also wäre es anders, dann wäre es ja ganz schlecht. Ich werde auf jeden Fall ein Auge drauf haben.
Und sobald es sich verändert, also so dass es mir auffällt, werde ich gleich zum Tierarzt fahren - nur zu welchem? Hat jemand eine gute Empfehlung für den Frankfurter Westen? Also so 20km um Hofheim wären okay, aber 50km oder mehr, das wäre mir zu weit und den Mausis sicher auch...

Also meint ihr auch, dass nicht cremen und erst mal so warten richtig ist?

@Smurf: Das mit dem "heißen Draht" hört sich gut an. Ich dachte auch schon, das Abbinden oder irgendwas sicher sinnvoller wäre, als wegschneiden, denn eine größere Wundstelle brigt ja immer auch Probleme und Risiken...
Allerdings hatte ich mit der Tierärztin noch nicht über die OP geredet, weil wir uns ja aufs abwarten geeinigt haben...

Meint ihr, ich soll, nur optisch kontrollieren, oder soll ich auch versuchen, wenigstens alle paar Tage mal, zu checken, ob es immer noch abgesetzt ist? Wie gesagt, die Tierärztin meinte es sei oberflächlich... das ist ja gut. Ich bete, dass es nicht schlimmer wird.

Liebe Grüße Guinerva

Liebe Grüße Guinerva

Liebe Grüße Guinerva


23

12.07.2011, 21:51

also mir wurde vom ta geraten nur ca einmal die woche drauf zu schauen, da einem dann eher veränderungen auffallen.
lumpis bauch lass ich einfach in ruhe, da wird nichts gecremt....

Blacky & Luna :gerbil Cole & Lumpi :gerbil

† Bella 06.2009 - 01.01.2011

Tierarzt Verzeichnins

machs gut kleine paddy :love:

24

14.07.2011, 12:59

Wie geht's dem Mäuschen denn heute?


25

25.12.2011, 12:33

Hallo Allerseits,
ach, bei mir hat sich sehr viel getan und ja ich hab hier schon ewig nicht mehr reingeschaut, weil mir einfach die Zeit fehlt... Jetzt wollte ich gerade eine Frage stellen und da sehe, dass hier noch eine Antwort kam.

Von daher beantworte ich erst mal die Frage, wie es dem Mäusschen heute geht - es ist tot.
Letzte Woche Freitag habe ich ihn hier zu Hause einschläfern lassen, damit es für ihn keinen Stress bedeutet und sein Bruder sich auch in Ruhe verabschieden kann.
Ich habe mich gegen eine OP entschieden, weil den Knubbel ja auch schön in Ruhe gelassen hatte und mir das Risiko einer OP zu hoch erschien. Alles war wunderbar, der Knubbel störte nicht weiter und ich hätte die Sache fast vergessen. Dann irgendwann fing er an, an dem Knubbel rumzulecken. Daraufhin redete ich auch mit einer Tierärztin, allerdings nicht meiner sonstigen, denn die war nicht zu erreichen oder so, keine Ahnung. Die meinte auch eincremen. Also dann fing ich an einzucremen. Das würde ich im Nachhinein betrachtet nicht mehr machen, denn so wie ich es von Anfang an eigentlich befürchtet hatte, ging er dann immer schlimmer dran. Irgendwann war der Knubbel weg und nur eine kleine Wunde. Da hatte ich mich schon gefreut. Habe meine Maus, für ihre Schlauheit schon gelobt und mich daran gefreut. Das ganze sah auch aus, als ob es heilt. Und hier hätte ich im Nachhinein reagieren müssen, nämlich einfach es so lassen wie es ist und dafür aber täglich Schmerzmittel spritzen (lassen), dass er gar nicht weiter dran rummacht. Aber so schlau war ich leider zu dem Zeitpunkt nicht. Für mich sah das ganze sehr gut aus und ich hatte den Eindruck, dass es heilt. Das war wohl falsch. Denn irgendwann morgens vor ein paar Wochen, der totale Schock. Alles war blutig, die Maus hatte sich das ganze voll aufgebissen. Also ich Maus gepackt, zum Tierarzt. Dann gabs Antibiotika. Das hätte ich vielleicht auch früher machen lassen sollen. Naja, Gene machte weiter daran rum, die Wunde wurde größer. irgendwann war ein schwarzer Rand da. Wir waren einige Male beim Tierarzt und als es dann schwarz wurde, haben wir beschlossen, dass es keinen Sinn mehr macht. Gene bekam eine Spritze, die 24h wirken sollte gegen die Schmerzen. Er ließ nach der Spritze auch die Wunde in Ruhe. Wenn ich das mal vorher gewusst hätte, dass das geht.
Nunja, als die schmerzstillende Wirkung nachließ, war alles wieder ganz fürchterlich. Aber da war auch schon die Tierärztin da und hat ihn erlöst. Mein kleiner Kämpfer hat aber sehr am Leben gehangen. Er träumte zwar schnell, aber das Herz wollte nicht aufhören zu schlafen und das obwohl er Narkosemittel für eine 5kg Katze bekommen hat und er hat doch nur 83g gewogen.

Ich habe so geweint, das war alles so unendlich traurig. Aber es war das beste. Eine zweite Spritze hat ihn dann erlöst. Wirklich schlimm war es vor allem für Sammy, der ihn versucht hat wieder zu wecken, ihn geputzt hat und sobald wir den Leichnam weggenommen hat, angefangen hat, ihn zu suchen. Wir haben ihm einen Tag gegeben Abschied zu nehmen, dann haben wir Gene beerdigt, wie es einer Maus würdig ist, mit Grabbeigaben und allem drum und dran.

Ich denke, also auch im Gespräch mit der Tierärztin war es das richtige. So wie wir das gemacht haben, man hätte es nur prinzipiell besser machen können, in dem man schon frühzeitig mit einer Schmerztherapie eingesetzt hätte, um der Wunde mehr Chancen zu Selbstheilung zu geben.

Da Sammy inzwischen auch einen Tumor hat. Er ist zwar sehr klein, aber eben die gleiche Art, wird sich das Spiel wohl wiederholen. Wir haben es mit Abbinden schon probiert, aber er nagt leider den Faden ab. OP scheidet auch hier aus. Ich mache mir zwar etwas weniger Gedanken wegen dem Narkoserisiko, nachdem ich gemerkt habe, wie stark Gene an seinem Leben hing, aber ich mache mir Gedanken, ob er nicht auch dran rumnagt. Eine OP ist ein Eingriff und bringt erst Recht die Aufmerksamkeit auf diese Stelle. Den Faden vom Abbinden, hat er auch sofort entfernt. Dass er sich eine OP-Wunde aufbeißt und dann eingeschläfert werden muss, obwohl er sonst noch ein paar Monate, ein Jahr oder wer weiß wie lange gehabt hätte, das möchte ich nicht.
Da aber sein Leben mehr oder weniger schon leider beendet ist. Also ich schätze mal, es wird um ein Jahr gehen, wenn der Tumor genauso wächst, wie bei Gene, habe ich mich dagegen entschlossen ihn neu zu vergesellschaften.
Ich weiß, hier werden mich dann sicher einiger erdolchen wollen, aber ich möchte Sammy den Stress nicht zumuten, er soll einfach noch seine Monate haben und bekommt jetzt eben ungeteilte Aufmerksamkeit. Er darf raus, so viel er will, er darf überall mitfuhrwerken - das findet er Klasse. Und inzwischen hat er sich daran so langsam gewöhnt, dass er nun hier das Sagen hat ;)

Ich hoffe, dass ich so im Sinne das Mäuschen entscheide, aber die Tierärztin, sieht das auch so, von daher vertraue ich einfach mal darauf, dass das so das richtige ist. Immerhin ist Sammy auch kein Youngster mehr, er wird im März 3 Jahre alt und auch wenn es heißt, dass Rennmäuse so 5 Jahre alt werden können, bezweifele ich, dass das ein repräsentativer Durchschnitt ist.

Es ist verdammt traurig sein Mausal zu verlieren, aber ich habe alles versucht, was ich jeweils für richtig gehalten habe, auch wenns das vielleicht im Nachhinein betrachtet nicht war, aber mehr kann ich nicht tun. Ich kann nur so gut handeln, wie ich es für richtig halte, denn ich bin kein allmächtiges Überwesen...
Bitte habt dafür Verständnis.

Liebe Grüße Guinerva


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