Also,
als ich es vor 4 Tagen entdeckt habe, war es in der Mitte noch etwas verkrustet. Mittlerweile ist die Kruste weg und der Knubbel etwas kleiner.
Es sieht aus wie eine Entzündung, die gerade verheilt. Entzündung und einen daraus entstehenden Tumor habe ich bereits erlebt und es zeigt einen deutlich besseren Verlauf.
Meine Frage war also, ob eine Entzündung ansich alleine verheilen kann oder nicht.
Ich denke, das ganze kommt daher, daß der Dicke bei der gerade durchgeführten VG viel markiert hat.
Natürlich kann ich die Maus jetzt operieren lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Nur muß man bei einer OP auch die Nachsorge gewährleisten, sprich AB-Gabe, Unterbinden von rumknabbern, regelmäßige Kontrolle, wie die Wunde aussieht - das alles kann beim Pauli schwierig werden, da er nicht so zahm ist. Es wird zwar gerade besser, weil er seinem jungen Kumpel etwas nacheifert, aber ich will es nicht gleich ruinieren, wenn es nicht zwingend nötig ist.
ich zögere nicht aus Faulheit oder Geldkosten vor dem TA, sondern will zwischen Notwendigkeit und Machbarkeit abwägen.
Und ganz ehrlich - meine letzten Mausis hat zuviel TA dahingerafft, daß muß ich auch nicht wiederholen!
Was die TA-Liste betrifft, die kann man für Tübingen vergessen (Sorry, aber ist so)!
Bei einem davon war ich, sehr nett und ambitioniert, aber konnte die Maus nicht halten und damit nicht untersuchen. Über den anderen hab ich schon ganz andere Geschichten gehört. Meine TA ist gut, aber Mäuse sind halt nur Mäuse, wenn man nicht beharrlich ist. Sie wird mir sagen, man kann operieren oder einschläfern oder nix tun und soweit bin ich jetzt auch schon. Vielleicht krieg ich pro forma etwas AB, was ich dann kaum in die Maus bekomme, weil sie sich kaum halten lässt und man es ihr übers Futter nicht zuführen kann. Also will ich den Stress nur machen, wenn wirklich notwendig!