Rennmausbilder
Rennmaus Plüschtier

Plüschrennmäuse!
Jetzt im neuen Rennmaus-Shop: Postkarten und Plüschrennmäuse in stark limitierter Auflage!

1

22.01.2012, 14:18

Verdickung im Bauch und harter Bauch

Hi Leute,
heute brauch ich leider mal wieder eure Hilfe.
Ich habe gerade bei meiner süßen Flöckchen (ca. 2,5Jahre, aus dem Nagerschutz) eine Verdickung an der Bauchseite gefunden.
Der Bauch fühlt sich auch relativ hart an und sie schwankt manchmal ganz leicht beim gehen. Außerdem trinkt sie relativ viel in letzter Zeit (Diabetes vielleicht?)
Ansonsten macht sie einen fitten Eindruck, frißt normal, rennt durch die Gegend.

Nun weis ich nicht, was ich machen soll, da es ja mal wieder genau an einem Sonntag auftreten muss :-(

Sollte ich besser heute gleich mit ihr zum Tierarzt? Aber wenn es ein Tumor ist, wird er heute ja eh nicht operieren können, oder? Oder reicht es wenn ich morgen einen Termin ausmache? Ich will halt nicht das sie leidet oder ich sie wg der Gedanken an Geld verliere obwohl man heute vielleicht noch etwas hätte tun können.
Könntet ihr mir außerdem ein paar Tips geben auf was ich beim Arzt achten muss, wenn das Gespräch auf eine OP hinausläuft? Kann man einen innenliegenden Tumor überhaupt operieren (Haben damals eine Maus wg Duftdrüsen-OP verloren, falsche Narkose)

Wäre euch über schnelle Hilfe sehr dankbar!!!!

Unterstützer der Aktion "Wir wollen Louve zurück!!"

:gerbil Paddy, leb wohl!!! :gerbil

2

22.01.2012, 14:31

Hallo Soi,

normalerweise wird immer geraten, bei Krankheit die Maus unverzüglich zum TA zu bringen. Bei einem Tumor jedoch würde ich auch noch warten bis Montag, und vor allem würde ich gezielt zu einem TA gehen, dem ich meine Mäuse anvertraugen mag (nicht in irgendeine Klinik mit Notfallstation, wo man am Ende bei einem Hundespezialisten landet...).
Bei mir ist es gerade ähnlich - gestern Abend habe ich bei einer meiner Mäuse einen Knubbel an der DD entdecken müssen, werde Anfang kommender Woche einen Termin bei der TÄin meines Vertrauens ausmachen zwecks OP-

Wo kommst Du denn her? Wir haben hier eine ständig aktualisierte Liste mit Tierärzten, sortiert nach PLZ, die von den Usern hier als rennmauserfahren beschrieben werden (Link in meiner Signatur). Vielleicht findest Du einen TA in Deiner Nähe?
Grundsätzlich ist es jedoch so, dass innenliegende Tumore nicht einfach zu operieren sind, und in manchen Fällen auch gar nicht. Aber ein guter TA wird Dir dies sagen können.

Drücke Euch die Daumen!
LG,
tonikoni


3

22.01.2012, 14:48

hm da man nicht 100 pro weiss ob es ein Tumor ist, würde ich auf jeden Fall noch heute zum Tierarzt gehen. Bei einer Bekannten war die Ursache eine böse Entzündung im Darm, die Maus hat AB bekommen und es geht ihr wieder besser.

Ich würde nicht warten, da die Maus auch Gleichgewichtsprobleme hat. Gute Besserung für dein Mäuschen
"Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit" Albert Schweitzer

Großer Notfall beim Nagerschutz! Wer kann und möchte helfen???

http://www.rennmaus.de/forum/kleinanzeig…agerschutz.html



4

22.01.2012, 17:01

Vielen Dank für die Tips,
aber ich habe es nicht mehr ausgehalten und bin zum TA meines Vertrauens.
Es ist eine Umfangsvermehrung im Bauchraum. Ob es ein Tumor ist und ob er operabel ist, könnte man erst bei der OP selber sagen.
Nur leider sind die Chancen das sie nach der OP wieder aufwacht bzw wieder aufwachen darf bei der Größe des Tumors und bei dem Alter nur bei 1/3.
Daher habe ich gemeinsam mit dem Arzt entschieden, dass ich sie nicht operieren lasse. Sie gibt ihr aber leider auch nur noch maximal 3Wochen bei der Größe des Tumors.
Sie bekommt jetzt Cortison (soll das Wachstum verlangsamen).
Und für den Notfall hab ich ein Schmerzmittel bekommen, falls wir sehen dass sie starke Schmerzen hat, wir es aber nicht zum Tierarzt schaffen.

Wir wollen ihr einfach nur noch eine schöne letzte Zeit bereiten. Und sie dann erlösen, wenn sie zu starke Schmerzen hat und sich quält.

Unterstützer der Aktion "Wir wollen Louve zurück!!"

:gerbil Paddy, leb wohl!!! :gerbil

5

24.01.2012, 16:25

So wir waren jetzt gestern noch einmal beim TA, es hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Er hat ein Ultraschall gemacht und dabei so einiges negatives :cursing: festgestellt:
1) Der Tumor ist schon verdammt groß
2) Er sitzt in der Blase und geht über die Blasenwand auch in andere Gewebe über
Also spricht beides für absolut inoperable. ;(

Nun haben wir eben das Cortison mit dem wir weiterbehandeln sollen und die Vitamintropfen. Andere homeopatische Sachen sollen wir jetzt nicht mehr verwenden, da sie zusammen mit dem Cortison nicht wirken und bei der Größe des Tumors leider einfach zu spät anfangen zu wirken. Deswegen und zur Immunstärkung gleich Cortison.

Ansonsten bereiten wir ihr jetzt einen schönen letzten Lebensabend und hoffen, dass sich die neu vergesellschaftete Gruppe nicht gleich wieder in die Haare bekommt, da die Chefin krank wird. Sie sitzen vorsichtshalber auf ca. 100cm mit etwas weniger Einstreu als üblich und ohne viel Einrichtung, da die Kleine nicht mehr so fit unterwegs ist.

Unterstützer der Aktion "Wir wollen Louve zurück!!"

:gerbil Paddy, leb wohl!!! :gerbil

6

24.01.2012, 16:33

Armes kleines Mäuschen.
Wir drücken euch die Daumen, dass Flöckchen noch eine schöne Zeit hat.

Grüße von Janina mit Maggie, Nora, Max und Tom. Auserdem meine Wellis Jolly, Lucky, Jack und Willi und unser Mischling Florita
RIP Chip und Chap und Momo ;(

7

24.01.2012, 16:38

Ach mensch, das tut mir wirklich leid. :(

In so einer Situation kann man wohl wirklich nicht mehr viel machen als das, was Ihr tut... ihr einen schönen Lebensabend bereiten und einfach gut beobachten, ob sie Anzeichen von Schmerzen hat (halb geschlossene Augen, Zurückziehen in eine Ecke, weg von der Gruppe). Sobald dies der Fall ist, würde ich sie wohl erlösen lassen.
Bei meiner allerersten Rennergruppe hatte ich auch den Fall eines innenliegenden, inoperablen Tumors in der Bauchhöhle, und bei der Maus ging es damals rasant bergab ab der Diagnose. Leider leider leider war ich damals zu unerfahren, um das Verhalten so recht zu deuten und entsprechend sofort zu handeln (und der TA war leider auch nicht rennererfahren und hatte mich wieder heim geschickt mit meinem kleinen Spatz), so dass der arme Kerl damals mit seinen Schmerzen im Gehege verstorben ist. ;(

Ich wünsche Euch viel Kraft für die nächste Zeit, und dass Deine Süße noch einen schönen, schmerzfreien Lebensabend bei Euch verbringen kann! :love:

Mitfühlende Grüße,
tonikoni


8

24.01.2012, 16:42

Das tut mir Leid das deine Maus unheilbar krank ist. :(

Wünsche dir noch eine schöne Zeit mit ihr.

LG Schuengal

:gerbil Piet & Sid :gerbil :love:

Rennmausforumstreffen: Samstag, 19. Mai 2012 um 14.00 Uhr Hauptbahnhof Hamburg - Schweinske

9

31.03.2012, 16:58

Nach so langer Zeit wollte ich mal wieder ein Update geben.
Flöckchen geht es den Umständen entsprechend noch sehr gut. Sie frisst fleißig, nimmt ihre Medikamente brav, trinkt super und macht auch hier Geschäft. Die Bewegungen werden halt mittlerweile etwas wacklig, wenn sie nicht gut drauf ist, da der Tumor leider schon ziemlich groß ist. Er behindert sie aber sonst nicht und sie macht auf uns auch noch einen super fitten und super munteren Eindruck.

Nur hat sich jetzt leider in der Gruppe das nächste Problem ergeben :-( sie sitzt ja seid dem Tod ihrer Partnerin mit zwei Jung-Mäuschen zusammen (ja ich weis, das ist eine Großgruppe, aber nach der Diagnose, waren wir erstens froh über diese Entscheidung, da wir nicht wussten wie lange sie noch glücklich leben wird und sie sich außerdem rührend um die Oma gekümmert haben. Außerdem denke ich, dass wir doch schon einiges an Erfahrung haben.)

Nun aber zum eigentlichen Problem. Seid zwei Tagen kabbeln sich die zwei Jungspunde immer mal wieder. Bis heute auch eigentlich nicht schlimm, so dass wir dachten, dass es normale Rangordnungsjagereien sind. Nur heute haben sie auch begonnen sich leicht zu knäulen, aber nicht zu beisen. Wir haben sie nun verkleinert und zur Zeit saßen sie dann getrennt voneinander im Streu. Immer eine an Flöckchens Seite.

Habt ihr Ideen, was wir noch tun können außer den Platz zu verkleinern. Wir wollen sie eigentlich nicht trennen, da sie sich auch jetzt immer wieder gegenseitig Putzen und mal wieder aneinanderkuscheln. Außerdem möchten wir unserer Oma den Stress nicht antun. Was denkt ihr, nach welcher Zeit sollten sie sich wieder einbekommen haben, damit sie zusammenbleiben können. Natürlich würden wir sofort trennen sobald Blut fließt.

Vielen Dank für eure Hilfe!!!

Unterstützer der Aktion "Wir wollen Louve zurück!!"

:gerbil Paddy, leb wohl!!! :gerbil

10

29.04.2012, 09:36

Das traurige Ende der Geschichte:
Unser Flöckchen ist heute vor einer Stunde leider von uns gegangen. Nach über drei Monaten Freude mit ihr, sind wir jetzt alle sehr traurig. Aber man hat ihr in den letzten Tagen angemerkt, dass alles schwerer wird. Außer das fressen. Das hat sie bis heute mit sehr viel Elan gemacht ;)

Unterstützer der Aktion "Wir wollen Louve zurück!!"

:gerbil Paddy, leb wohl!!! :gerbil

11

29.04.2012, 09:46

Hallo Soi,
mein Beiled! ;(
bin erst eben auf diesen Thread gestoßen.
Das war dann ja auch eine seeeehr sehr Tapfere Maus :love:
Komm gut drüben an liebes Flöckchen und pass von oben auf deine liebe Körnergeberin auf :2love:

:gerbil Chip und Jerry suchen ein neues zu Hause. Mehr Infos dazu gibt es in meinem Marktplatzeintrag und über PN :gerbil

12

29.04.2012, 10:00

Hallo, ich habe heute morgen ebenfalls eine meiner Renner tot im Terra gefunden! Auch mein Beileid! Ich habe auch Renner durch Tumore verloren, und ich rate immer zum Tierarzt zu gehen wenn man Veränderungen an seiner Maus feststellt, die nicht auf das Alter zurückzuführen sind. Meine Renner starben zwei durch Alterschwaeche, eine durch eine innenliegenden Tumor und eine durch eine Veränderung der Duftdruese, zwei habe ich erlösen lassen, die anderen sind zuhause im Terra verstorben! Die Veränderung an der DD hatte ich operieren lassen, aber es brach wieder durch.


Bookmark and Share Seite speichern | Seite drucken | zum Seitenanfang
© 1998-dato. Rennmaus.de ist ein Projekt von Dominik Schwarz, Andreas Diendorfer und Tanja Fluegge. mehr...