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1

02.09.2004, 13:38

Unterschiedliche HÄUFIGE Krankheiten bei Männlein u. Weiblein erfragt!

Hallo Ihr,

nachdem innerhalb eines halben Jahres 3 meiner Rennmaus-Damen an Eierstock-Zysten erkrankt und daran gestorben sind, bin ich ersthaft am Überlegen, mir in Zukunft nur noch Männlein zuzulegen. :]

Könnt Ihr mir sagen, ob es bei männlichen Rennmäusen auch derartig häufig auftretende Krankheiten gibt? Wie sind hier Eure Erfahrungen?

Das hört sich jetzt für einige von Euch vielleicht etwas komisch an, aber mich macht diese Renni-Krankheit total fertig, zumal man nichts dagegen tun kann. :( Ich kann und will mir das gar nicht mehr mit ansehen. Meine TÄ bestätigte mir leider auch, dass diese Krankheit eine Art "Berufskrankheit" bei Rennern ist.

Nur was Menschen kennen, werden sie lieben!
Nur was Menschen lieben, werden sie schützen!

Liebe Grüße
Catti-brie

2

02.09.2004, 14:45

tut mir leid wegen deinen mäusen :(

ich hatte zwar noch nie weibchen, aber mit Männchen hab ich bisher gute erfahrungen, was krankheiten betrifft, gemacht. ich habe/hatte bisher 13 rennermänner und ein einziger bis jetzt hatte (vermutlich) einen inneren tumor. aber ansonsten muss ich sagen, sind die sehr robust und haben selten was.... von den sieben die jetzt nicht mehr leben ist nur ein einziger nicht über drei jahre alt geworden und die sind bis auf den einen alle an altersschwächer gestorben. also relativ kurz und schmerzlos. aber ich denk, du hast einfach pech gehabt mit deinen drei :]

Was tut man nicht alles,
wenn man nichts zu tun hat!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »little mouse« (02.09.2004, 14:47)


3

02.09.2004, 15:31

RE: Unterschiedliche HÄUFIGE Krankheiten bei Männlein u. Weiblein erfragt!

So generell habe ich da keine Antwort darauf, Männchen haben vielleicht andere Probleme.
Ich hatte bisher 7 Männchen, davon sind 2 an einem Tumor gestorben (einer in hohem Alter, der andere jünger), einer starb mit etwa 1.5 Jahren an irgendetwas, die anderen wurden alle 4 und älter.
Bei den Weibchen hatte ich 11, davon starb eine an einem Tumor, eine mit 1.5 Jahren an Schlaganfall (andere ev. auch) und eine wurde älter als 5 Jahre. Und die anderen vier, die noch leben, bereiten absolut keine Probleme.
Das Alter hat eigentlich nichts zu besagen, da alle, die über 4 Jahre alt wurden aus gleicher Familie kamen.
Zudem siehst du, dass es ziemlich ausgewogen ist mit den Krankheiten, ich denke, du hattest einfach grosses Pech mit den dreien.


4

02.09.2004, 15:49

RE: Unterschiedliche HÄUFIGE Krankheiten bei Männlein u. Weiblein erfragt!

Zitat

Original von Catti-brie
Könnt Ihr mir sagen, ob es bei männlichen Rennmäusen auch derartig häufig auftretende Krankheiten gibt? Wie sind hier Eure Erfahrungen?

Hi, angeblich treten bei männl. Rennmäusen verstärkt Duftdrüsentumore auf, wobei von meinen 3 betroffenen Mäusen 2 männlich und 1 weiblich ist. Also auch Weibchen bekommen solche Tumore... ;(
Memo: Man muss Ironie so ausdrücken, dass sie jeder versteht.

5

03.09.2004, 10:14

RE: Unterschiedliche HÄUFIGE Krankheiten bei Männlein u. Weiblein erfragt!

Es ist natürlich durchaus möglich, dass ich mit meinen dreien sehr viel Pech hatte. Aber irgendwie mag ich das nicht so recht glauben, da diese Tiere familiär auch nichts miteinander zu tun hatten, so dass man irgendetwas genetischen sicherlich ausschließen kann. :]

Kann es sein, dass Eure Mäuse alle schon mal geworfen haben? Ich habe mir nämlich sagen lassen, dass sich das Risiko an Eierstock-Zysten zu erkranken sehr stark verringert, wenn die Weiblein so ca. 2 Mal geworfen haben.

Natürlich habe ich auch darüber nachgedacht, meine Weiblein dies tun zu lassen, nur hätte ich dann nicht gewusst, wohin mit den Jungen. Und eine Krankheit ausschließen sollte doch kein Zuchtgrund sein, oder? :(

Meine Schwester ist jetzt auch schon total fertig und hat ne' Riesenangst, dass ihre Weiblein das nun auch kriegen.

Hab' ich vielleicht irgendwas falsch gemacht? Gibt es etwas, was diese Krankheit begünstigt? Oh, Gott... ich würde mir Riesenvorwürfe machen... ;(

Nur was Menschen kennen, werden sie lieben!
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Liebe Grüße
Catti-brie

6

03.09.2004, 10:31

RE: Unterschiedliche HÄUFIGE Krankheiten bei Männlein u. Weiblein erfragt!

Hi du!

Mir sind genau dieselben Gedanken im Bezug auf Weiblein auch schon durch den Kopf gegangen. Wir haben ja auch ne weibliche Hündin, die schon sehr früh kastriert wurde. Wenn das doch nur bei Rennie-Mädels auch ging ... Eierstock- und Mammatumore gehören so ziemlich zu meinen Alpträumen, zumal es ja jedes intakte weibliche Wesen erwischen kann :]

Ich glaube nicht, daß du etwas hättest tun können - außer vielleicht sie werfen lassen, aber das wäre, wie du schon sagtest, auch nicht wirklich richtig gewesen.

Wenn du Angst hast, daß es immer wieder passiert, dann nimm lieber in Zukunft Männchen. Ich muß dir ganz ehrlich sagen, das werd ich auch. Duftdrüse und Co. kann man ja opererieren lassen, Zysten an den Eierstöcken jedoch nicht (wie ich jetzt weiß, ich dachte, das ginge)...

"Ich bin schlauer, gewitzter und gemeiner als er - warum ist er mir immer eine Nasenlänge voraus?!"
"Weil er die längere Nase hat, Chef?"
"Klappe, Anwantzer."



7

03.09.2004, 11:47

RE: Unterschiedliche HÄUFIGE Krankheiten bei Männlein u. Weiblein erfragt!

@Rockerduck

Ich denke mittlerweile auch wirklich ernsthaft darüber nach, nur noch Männchen zu nehmen, wenn es weiterhin Rennmäuse werden sollen. :]

Lt. meiner TÄ kann man Eierstock-Zysten zwar schon operieren, aber es sei halt ein sehr komplizierter Eingriff, weil die entsprechenden zu behandelnden Körperteile so winzigklein sind. Dazu kommt natürlich die große Gefahr der Narkose, die gerade ältere Tiere häufig nicht überleben. :(

Aber es soll ja selbst hier schon Leute gegeben haben, die so eine OP haben durchführen lassen... und das mit Erfolg... aber wie hoch ist die Quote derer gegenüber erfolgloser OP's... :(

Es ist bei dieser Krankheit so grausam, die Tiere leiden zu sehen und nur auf den richtigen Moment warten zu können, wo man sie dann "zum Einschläfern vorbeibringen" kann, damit ihnen wenigstens der Todeskampf erspart bleibt. ;(

Nur was Menschen kennen, werden sie lieben!
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Liebe Grüße
Catti-brie

Dot

Redakteurin

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8

03.09.2004, 11:51

Ich hatte eigentlich immer ungefähr gleich viel Weibchen wie Männchen:

Weibchen: 1x Tod durch Schlaganfall, 2x plötzlicher, ungeklärter Todesfall, 1x innerer Tumor, 1x Wasser im Bauch

Männchen: 4x Duftdrüsentumor (2x tot, 2x operiert)

Wenn ich mich für ein Geschlecht entscheiden könnte, würde ich das weibliche nehmen. Weil die Tumore doch schon echt heftig sind und doch relativ häufig auftreten. :]

9

03.09.2004, 12:12

Ich hatte mal bei einem Weibchen mit Nierenversagen zu tun gehabt! Da war sie ca 1 1/2 Jahre alt! Aber sonst hatte ich bis jetzt immer Glück

Das mit deinen Rennerdamen tut mir schrecklich leid wüünschte du hättest wenigstens etwas Glück gehabt! :(

Liebe Grüße sendet euch Romana

10

03.09.2004, 12:47

@Dot

Hey, dann hattest Du ja auch eine mit Zysten, was? :(

Das Wasser im Bauch rührt meist daher, hatten meine auch alle, die Zysten hatten. Die Dinger platzen ab einer gewissen Größe auf und dann kommt halt das Wasser in den Körper. Bei einer Maus meiner Schwester hat der TA regelmäßig über eine Woche das Wasser abgepumpt, leider hat die Kleine es trotzdem nicht geschafft. Bei einer von meinen Zysten-Mäusen ist das Wasser irgendwann in die Lunge eingedrungen... naja, und das war's dann halt. :(

Na, dann scheint ein Tumor an der Duftdrüse ja die männliche "Berufskrankheit" zu sein, was? Aber die Dinger kann man doch wenigstens halbwegs gut operieren, oder? Oder ist das Risiko ähnlich hoch, wie bei OP's an den Eierstöcken? :O

Nur was Menschen kennen, werden sie lieben!
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Liebe Grüße
Catti-brie

11

03.09.2004, 15:04

Ich hatte bisher weibliche und männliche Renner und nur das Problem mit dem Duftdrüsentumor der ab einem gewissen Alter anfängt.

Ich habe zur Zeit wieder hier 4Mädels die schon 1,5 Jahre alt sind und ich hoffe das die nicht die Duftdrüsentumore bekommen. Kommt aber meist so mit 2jahren zum vorschein..

Bisher wurden meine letzten 3Renner immer operiert. 1mit erfolg das es nicht mehr kam,beim anderen half sogar nur eine homoöphatische Spritze und es ging weg und beim 3. der wurde 3x operiert und es kam wieder einer-aber zu dem Zeitpunkt als ich den Tumor wieder entdeckte, der anders als die anderen tumore war-und meine Maus von den Metastasen innerlich (mit 4jahren) schon aufgefressen wurde,musste ich ihn dann erlösen...

Andere Op´s hatte ich zum Glück bei meinen Rennern noch nicht.

Tiere sind wortlos, aber nicht sprachlos.
(Wolfgang Struve)

Mein Grosser geb.25.09.2004


Mein Kleiner geb.21.01.2007

12

03.09.2004, 17:53

Komme gerade vom TA. Hatte ja heute nochmal einen Termin zum Drüberschauen, was der Schatten auf der Lunge so macht. Dieser ist nun Gott sei Dank weg. Scheint wohl wirklich eine bakterielle Infektion gewesen zu sein, die dann auch das Gewicht so drastisch hat absinken lassen. *ziemlicherleichtertbin*

Mittlerweile wiegt meine Kleine wieder stolze 71 Gramm *ganzglücklichbin*.

Die Zysten sind leider nicht kleiner geworden, aber eben auch nicht größer. Vielleicht habe ich ja dieses Mal wenigstens ein bisschen Glück und die wöchentlichen Spritzen halten zumindest das Wachstum etwas auf. :]

Drückt meiner "Zoe" weiterhin die Daumen, ja? Sie kann es echt brauchen...

Nur was Menschen kennen, werden sie lieben!
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Liebe Grüße
Catti-brie

13

03.09.2004, 18:19

*ganz fest die Daumen drück*

aber ist ja wiklich ein Lichtblick wenn sie wieder etwas zunimmt und der Schatten auf der Lunge nun weg ist...

Hoffentlich helfen die Spritzen...

Tiere sind wortlos, aber nicht sprachlos.
(Wolfgang Struve)

Mein Grosser geb.25.09.2004


Mein Kleiner geb.21.01.2007

14

04.09.2004, 00:10

@Amelinde

Dank Dir, werde natürlich weiterhin berichten, sobald es wieder was Neues gibt... :))

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Liebe Grüße
Catti-brie

Dot

Redakteurin

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15

04.09.2004, 13:23

Zitat

Original von Catti-brie
@Dot

Hey, dann hattest Du ja auch eine mit Zysten, was? :(

Das Wasser im Bauch rührt meist daher, hatten meine auch alle, die Zysten hatten. Die Dinger platzen ab einer gewissen Größe auf und dann kommt halt das Wasser in den Körper.


Ernsthaft!? Ich HATTE das Problem nicht, ich HABE es. Meine Tierärztin hat das Wort "Zysten" nie erwähnt, sie meinte nur, dass sie Wasser im Bauch hat (okay, das wußte ich vorher auch schon). Sie hatte mir ein Medikament mitgegeben, was ich Rodneya einmal täglich (einen Tropfen) geben sollte.
Bis jetzt habe ich keine Verbesserung bemerkt, was aber auch daran liegen kann, dass sie es noch nicht allzu lange bekommt.
Hat sie denn überhaupt noch ne Chance!? Sie sieht echt wie hochschwanger aus. Aber wie schwanger mit mindestens 6 kleinen Würmchen. :(Soll ich nochmal zu meiner TÄ gehen? Zu nem anderen TA? Verdammt man.


Zitat

Na, dann scheint ein Tumor an der Duftdrüse ja die männliche "Berufskrankheit" zu sein, was? Aber die Dinger kann man doch wenigstens halbwegs gut operieren, oder? Oder ist das Risiko ähnlich hoch, wie bei OP's an den Eierstöcken? :O


Meine ersten Männchen bekamen beide einen Duftdrüsentumor. Meine damalige Tierärztin wollte nicht operieren, weil sie sich das nicht zutraute und der Meinung war, dass der Tumor eh wieder kommt. Freddy starb im Alter von 1 bis 1 1/2 und Norbi mit 2 bis 2 1/2 Jahren.
Andrew ließ ich dieses Jahr operieren. Ihm geht's gut und der Tumor kam bis jetzt nicht wieder. Sippo wurde erst vor kurzem operiert - hat sogar noch einen rasierten Bauch. Ihm geht's ebenfalls gut und auch hier hoffe ich, dass der Tumor nicht wieder kommt.

16

04.09.2004, 17:33

Wasser im Körper - Zysten?

@Dot

Ich kann natürlich nicht 100%ig sagen, dass das Wasser im Körper unbedingt von den Zysten herrühren MUSS, aber bei meinen drei Mädels war es bisher leider immer so. :(

Zunächst wurde durch Abtasten der Eierstöcke die Zystenbildung festgestellt und mit der Zeit, wenn die Dinger wuchsen (was sich leider nicht aufhalten lässt), sondernten sie Wasser ab oder platzen sogar ganz auf. Bei einem Mädel von mir war es sogar so schlimm, dass das Wasser im Körper die ganzen inneren Organe zerdrückte bzw. zusammenschob. Das Wasser kann auch in die Lunge eindringen und dadurch später Herzrhytmus-Störungen verursachen und das Tier ersticken lassen.

Bei einer meiner Maus wurde versucht, das Wasser aus dem Körper abzupumpen (über ne' Spritze). Hat aber leider auch nicht viel gebracht. Bei meinen anderen hat die TÄ Medikamente gegeben, die das Wasserlassen anregen sollten. Muss Dir aber leider sagen, dass dies auch alles nichts gebracht hat. Sie sind dann doch über kurz oder lang dran gestorben.

Manche Mäuse können mit Zysten noch richtig alt werden, aber die haben dann auch meist kein Wasser im Körper. Dass Wasser in den Körper eindringt, KANN passieren, muss aber nicht zwangsweise. Aber es ist wohl doch leider ein sehr häufiger Nebeneffekt.

Dein TA sollte ansich in der Lage sein, durch Abtasten eine Zysten-Bildung festzustellen. Wenn Du das Gefühl hast, dass er dazu nicht in der Lage ist, solltest Du evtl. doch mal einen anderen TA konsultieren, um sicher zu gehen. Manche TÄ führen eine OP durch... mir wurde wg. des hohen Risikos, das Tier zu verlieren, jedoch bisher immer abgeraten.

Das Medikament, was Du bekommen hast, ist sicherlich auch was zum verstärkten Wasserlassen, oder?

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen mit den Infos. Tut mir sehr leid, dass es alles negative Infos sind. :(

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Liebe Grüße
Catti-brie

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