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Offenes Geschwür an der Duftdrüse
Hallo!
Unsere Mäuse sind jetzt 4 Jahre alt und bis heute zum Glück topfit. Unser Agouti hat seit ein paar Wochen ein Geschwür an der Duftdrüse. Es ist hell und gleichmäßig rund. Wir waren schon bei der Tierärztin, die meinte eine Operation würde er zu 50 % überleben... Sie hat uns zunächst ein Spray zum Desinfizieren gegeben, das übel riecht damit er nicht daran herumleckt. Das bringt leider überhaupt nichts! Er hat sich letzte Nacht alles aufgebissen! Es sieht ganz furchtbar aus und blutet natürlich. Wir fahren gleich nochmal zum Arzt. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Was sollen wir nur machen? Doch operieren?
Quietschi und
Stinky und
Abi und
Tinchen auf keinen Fall operieren. Dein Tierchen ist nun 4 Jahre al und hatte eine tolle Zeit mit dir. Wenn du dein Tier liebst tust du ihm eine solche OP nicht an, denn das ist der puure Egoismus. Wenn er sehr leidet dann gibt es leider nur einen Weg, der für dich schmerzhaft ist, aber das beste fürs Tier ist und das sollte Priorität haben!
wünsch dir viel glück
also ich hatte genau das gleiche problem mit meiner rennmaus, die allerdings erst 3 jahre alt war.
ich hab den tumor vor ner woche entdeckt und war dann auch beim ta, der hat dann auch gemeint ich müsst mir ne operation gut überlegen, aber ohne operation würde er auch nich mehr allzulange leben und man müsse ihn dann schlussendlich einschläfern lassen.
hab ihn dann am di nach langem überlegen operieren lassen. nach der operation gings ihm erst nich so toll, hat sich dann aber mit der zeit gebessert. ich hab dann auch gedacht das ers schafft, aber gestern abend gings ihm dann immer schlechter und schließlich ist er dann auch gestorben.... 
!
an deiner stelle würd ichs mit echt gut überlegen, aber da dein agouti ja auch schon ziemlich alt würd ich dir eher von ner operation abraten...
im nachhinein würd ich mich wahrscheinlich auch gegen ne operation entscheiden, aber leider kann ich des ja jetzt nich mehr ändern....!!
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:herz: :herz: :herz:
In liebevoller Erinnerung an:
Yoshi († 8.12.05):herz: :herz: :herz:
Bei einer vierjährigen würde ich vermutlich eher auf die Op verzichten, abwarten bis es ihr wirklich schlecht geht und dann einschläfern lassen.
Im Februar hab ich eine meiner Mädels operieren lassen, sie hatte einen Duftdrüsentumor und einen Tumor an der Schwanzwurzel, beide sind weggelasert worden und sie erfreut sich bester Gesundheit. Ach ja, sie ist im Mai drei Jahre geworden...
Missy
RE: Offenes Geschwür an der Duftdrüse
Danke für eure Antworten!
Bis heute ging es unserem Quietschi sehr gut. Er hat normal gefressen und lief fröhlich umher. Mein Freund ist jetzt beim TA. Wir haben zum Glück eine gute Ärztin die sich mit Mäusen auskennt. Am Telefon hat sie uns darauf vorbereitet den Kleinen eventuell einschläfern zu müssen.... seufz. Ich habe auch wirklich Angst dass er sich mit der offenen Wunde im Sandbad, was unsere Mäusis als Klo benutzen, Bakterien holt...ist wohl sehr wahrscheinlich. Bin sehr traurig 
Quietschi und
Stinky und
Abi und
Tinchen *dich mal lieb tröst*
meine rennmaus wurde eingeschläfet wegenso einer krankheit
und auch mein meri
das ist schwer aber du schaffst das schon
*nochmal lieb drück*
ich habe zwei sehr alte tiere daran verloren- ich hab es wie missy sagt gemacht-
solange es ihnen gut ging- habe ich es mit nabelpuder /für säuglinge eingepudert-
als es wirklcih SEHR sehr schlimm wurde-es zog sich wie eine art offenen eiternde fleischwunde über schon fast den ganzen bauch- habe ich die tiere einschläfern lassen-
sie zeigten zwar ausser lecken und kratzen -so keine beeinträchtigung-aber die infektion war schon sehr stark-
gelebt haben sie bestimmt über 8 monate damit-bis es eben immer größer wurde-
beide tiere waren 3,5 und 4,5 jahre alt-einmal männchen einmal weibchen-
Einfach mit Betaisodona desinifzieren, dann fängt da auch nix an zu eitern. Daß der Renner das abschleckt macht nichts.
Ich hatte dieses Unglück gleich zwei Mal und würde trotz des Alters auf jeden Fall operieren lassen. Bis die Maus an so einer Wunde stirbt können noch Monate vergehen und die Tiere haben zweifellos Schmerzen. Im Moment ist es wohl noch nicht so schlimm, aber mit der Zeit wird die Maus wegen der Wunde immer mehr abbauen. Wenn man dann erst operieren will, sind die Tiere meistens schon zu schwach dafür. Je länger man wartet desto schlechter stehen die Chancen auf Erfolg.
Eines meiner Mäuschen wurde operiert und hat's nicht geschafft, weil ich zu lange gewartet habe. Das andere konnte nicht operiert werden, weil er eine andere Krankheit hatte und nie überlebt hätte. Er hat sich die Wunde immer wieder aufgebissen und wäre beinahe verblutet.
Wenn's der Maus sonst gut geht würde ich auf jeden Fall zur OP raten, auch wenn es ein Risiko ist. Die Situation wird sich mit einiger Sicherheit nicht verbessern sondern im Gegenteil immer mehr verschlimmern. Besser bei der OP sterben als später zum Einschläfern gehen zu müssen. Tut mir leid, wenn ich das so direkt sage, hab halt schlechte Erfahrungen gemacht 
Zitat
Original von Elora
Besser bei der OP sterben als später zum Einschläfern gehen zu müssen. Tut mir leid, wenn ich das so direkt sage, hab halt schlechte Erfahrungen gemacht
...dann ist direkt einschläfern aber sicher die deutlich billigere Variante. In dem Alter würde ich keine Maus mehr operieren lassen.
Missy
RE: Offenes Geschwür an der Duftdrüse
:untermbaum: Hallo Ihr Lieben!
Wir haben unseren Quietschi am Dienstag nach langem Überlegen per Laserchirurgie operieren lassen! Es geht ihm supergut!!! Wir sind überglücklich!
Als es jeden Tag schlimmer wurde und alle Tips und Tinkturen nichts geholfen haben blieb uns keine andere Wahl. Er hat sich alles ständig wieder aufgebissen und alles war blutig!
Das Papier im Nest, die Streu, alles. Ihm ging es am Montag auch nicht mehr so gut. Dienstag mittag wurde er operiert und wir haben ihn nachmittags quietschfidel wieder abgeholt! Er hatte eine sehr leichte Narkose und knabberte schon wieder an einem Stückchen Obst. Also solange eine Maus körperlich noch fit ist würde ich jedem zu einer OP raten!
Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest!
Quietschi und
Stinky und
Abi und
Tinchen meiner maus wurde heute auch die duftdrüse entfernt, soweit geht
es ihm auch gut,
aber meine frage: wirkt sich das irgendwie auf das erkennen
aus? (kann sein vater ihn wieder am geruch erkennen mein ich)
oder stört ihn das irgendwie, wenn er nicht mehr markieren kann?
Ich hatte noch keine Probleme (nach 2 OP's an Duftdrüsen), dass die eine Maus von der anderen nicht mehr akzeptiert wurde. So viel ich weiss wird ja nicht die gesamte Duftdrüse entfernt, sondern nur das überflüssige Gewebe, also der Tumor. Ob die Maus danach wieder normal markieren kann, weiss ich nicht. Ev. wird sie dann von den Kumpels dominiert, was ja in einer Gruppe auch ganz natürlich ist.
Mäuse schnuppern ja zudem meist nicht direkt an der Duftdrüse der anderen Maus, sondern vielmehr am After.
Problematischer sind da m.E. die Medikamente und Salben, die man der Maus auf die Wunde resp. Naht schmiert und ganz schön stinken können. Darum nehme ich - auch bei einer OP - sämtliche Mäuse der Gruppe mit; dann stinken alle gleich schön.
Wie alt ist denn deine operierte Maus?
Ich muss morgen wahrscheinlich auch entscheiden, ob ich mein Prachtsböckchen (4jährig) den Tumor wegoperien lassen soll. Eine OP wird er sowieso haben (Zähne kürzen)... Macht mir Mut!;-)
er ist 2,5 , aber die ganze drüse wurde entfernt, weil sie verstopft und entzündet
war. er ist ausserdem getackert, damit er nicht die fäden durchnagt, aber er hat
auch daran rumgemacht. hoffe es heilt gescheit...
bis jetzt gehts ihm ganz gut.
viel glück bei dir!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kukux« (26.01.2006, 17:56)
Ich habe heute meinem 4jährigen Moritz den Tumor an der Duftdrüse wegoperien lassen.
Es geht dem Kleinen ziemlich gut, vorhin ist er fleissig durchs Terra gewuselt und hat Babybrei geschleckt. Jetzt wird aber geschlafen.
Mein TA meinte, er hätte noch nie solch topfite 4jährige Renner gesehen (*stolzsein*;-)) und würde die OP wagen.
Bis jetzt sieht's wie gesagt gut aus. Da Moritz schon mehrere Zahn-OPs locker weggesteckt hat, hoffe ich, dass er dies nun auch so gut verarbeitet. Da heute gleichzeitig auch noch seine Zähne gekürzt wurden, kann er hoffentlich nicht so gut an den Fäden nagen.
Ich würde daher eine OP bei einer älteren Maus nicht unbedingt kategorisch ablehnen!
(Die Kosten waren - inkl. Untersuchung und Zahn-Kürzung - mit ugf. 60 Euro noch vertretbar. Die eigentliche Tumor-OP kam auf etwa 35 Euro.)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »guseli« (26.01.2006, 18:52)
da charly 100 g kampfgewicht hat, hat er die narkose gut weggesteckt.
er hält sich taper in der tb, hoffe es heilt weiter ohne dass er soviel dran
rumkratzt. ich habe aber das gefühl, dass er markieren will, er robbt
ab und an so über den boden. kann er da "verrückt" werden, wenn es
dann nicht klappt mit dem markieren, es also nicht riecht? nicht dass er
einen an die klatsche kriegt und sich den bauch wundscheuert... :]
Zitat
Original von kukux
kann er da "verrückt" werden, wenn es
dann nicht klappt mit dem markieren, es also nicht riecht? nicht dass er
einen an die klatsche kriegt und sich den bauch wundscheuert... :]
Tja, dazu kann ich leider nichts sagen aber kann es nicht sein, dass er über den Boden robbt, weil es juckt? Ich meine wenn etwas verheilt, juckt und zwickt es ja manchmal ganz schön. Hoffe, es geht ihm weiterhin gut :wink
Mögest du in interessanten Zeiten leben

(Chinesisches Sprichwort)



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