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mucky01

unregistriert

1

06.02.2006, 20:54

geht hier ne OP?

Hey,
habe heute was entdeckt! :]
Ich habe hier ne 4er Gruppe Jungs zu sitzen! Vater und seine 3 söhne. Die Söhne sind im Juli 2005 geboren. Papa is am 20.09.2004 geboren, also knappe 1,5 jahre alt! Jetzt hab ich heute auch etwas Tumorartiges an seiner Duftdrüse gesehen. Leider ist er nicht zahm genug, damit ich ihn eben rausnehmen kann. Hab es nur kurz gesehen! Sonst sieht er recht fit aus, frisst auch und knabbert grad an nem Eierkarton. Nur sein Fell sieht an manchen stellen etwas zerrupft aus! Meint ihr ich sollte ihn einer OP aussetzen oder geht da so? Ich werd dann ja eh zum TA gehen müssen in der Woche! Also mein Tino hat das damals mit knapp über 2 bekommen und hat auch noch munter nen jahr gelebt! Es gibt auch von den anderen Mäusis keine Anzeichen, dass sie ihn wegen Schwäche oder so ausgrenzen oder so..
also was würdet ihr machen?


2

08.02.2006, 13:02

Ich hab' gerade einer 4jährigen Maus einen Duftdrüsen-Tumor wegoperien lassen. Es geht dem Kleinen blendend.
Die Gefahr bei solchen Tumoren ist einfach, dass sie nach Innen wachsen können - und dann kann auch ein TA nichts mehr machen.
So lange sich die Maus aber nicht daran stört, nicht daran knabbert und der Tumor nicht zu schnell wächst, würde ich aber auf eine OP verzichten. Wenn du aber sowieso einmal beim TA vorbeigehen musst, würde ich den Tumor doch einmal zeigen und die Meinung des TA's abwarten.
Ich hatte übrigens schon 3 Tumor-OP's bei meinen Rennern (im Alter von 3 bzw. eben 4 Jahren) und jede ging sehr gut!


mucky01

unregistriert

3

08.02.2006, 13:07

okay, ja naja so genau konnte ich das nicht sehen, aber es sah mir soch schon etwas danach aus, als wenn er "angeknabbert" wäre.ich hab ihn ja dann erst entdeckt, vor einer woche war da noch nix! und für so kurze zeit ist er schon recht groß. also bestimmt schon 3/4 Kirschkerngröße! ?(


4

08.02.2006, 13:42

Also wenn er den Tumor anknabbert, würde ich ihn operieren lassen. Ich finde das eine Qual, wenn die Maus mit einer relativ grossen Wunde leben muss; die Entzündungsgefahr ist natürlich nicht zu vernachlässigen.
Als vor 9 Jahren eine meiner damaligen Mäuse auch so einen Tumor hatte, konnte man noch nicht operieren. Die Maus lebte noch 2 Jahren mit dem offenen Tumor - aber ob das ein 'leben' war?
1,5 Jahren ist ja noch kein wirkliches Renner-Alter und wenn die Maus sonst fit ist, ist die Chance, dass sie eine OP übersteht, doch relativ gross.
Aber ich würde sicherlich zuerst mit dem TA darüber reden - wenn dieser noch nie so etwas gemacht hat oder es sich nich zutraut, ist's natürlich schwieriger. Es gib't Tierärzte, die können das aber sehr gut. Ich z.B. würde meinem TA meine Mäuse sofort wieder anvertrauen.


mucky01

unregistriert

5

08.02.2006, 15:56

Ok. Am besten ich rufe mal bei meiner TÄ an!
Mein eigentlich größtes Problem bei der ganzen Sache ist, dass ich den Süßen nicht wieder in die Gruppe integriert bekomme! Es sins ja noch seine 3 Söhne und die 4 sind einfach ein dreamteam! Total knuffig anzugucken, neugierig alles! Ich denke zerbrechen würde sie nicht unbedingt wenn ich ihn rausnehme, hab eben nur angst das "papa" dann nicht wieder akzeptiert wird und ne Vergeselschaftung von 1:3 habe ich noch nie gemacht! :]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mucky01« (08.02.2006, 15:57)


6

08.02.2006, 18:49

Früher ging ich immer nur mit einer Maus zum TA. Das "Wieder-Einsetzen" nach diesem Tag ging immer gut.
Heute schleppe ich immer alle Mäuse des Käfigs mit. Meistens ist es nur eine 2er Gruppe, aber dafür stinken dann alle schön nach TA.
Auch nach der Tumor-OP vor zwei Wochen war der Kumpel von Moritz immer dabei. Er musste dann zwar auch eine Woche lang auf Zellstoff/Stoff leben, was ihm sichtlich nich gefiel, aber dafür musste ich die Truppe nicht trennen.
Wenn's irgendwie geht, lass' die 4 zusammen. Einen Tag in der Transportbox werden sie doch noch aushalten.
Dass man die operierte Maus nach einer OP von den/dem Kumpel/n trennen soll, halte ich für überflüssig. Keine meiner Mäuse nagte je eine fremde Naht auf und die psychologische Unterstützung (wenn man dem so sagen darf) ist für die genesende Maus doch auch wichtig!


mucky01

unregistriert

7

08.02.2006, 19:07

okay, dann danke ich dir für deine Tips;)


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