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Querschnittsgelähmt!!
Hallo!
Bin ganz neu hier; habe mich registriert weil vor ein paar Tagen bei mir ein schrecklicher Mäuse-Unfall stattgefunden hat. Eine meiner Mäuse ist seitdem regelrecht querschnittsgelähmt. Meine TÄ meinte, das noch etwas Hoffnung besteht, daß es sich wieder bessert- ähnlich wie bei manchen sogenannte "Kippfensterkatzen". Wenn die Nerven nur stark gequetscht worden sind und alles später wieder abschwillt, KÖNNTE es also vielleicht wieder besser werden.
Momentan ist es kein schöner Anblick. Sie zieht beide Beine hinter sich her, kann natürlich nicht mehr klettern und auch kaum noch buddeln. Ihre Mäusefreundin gräbt Gänge, die sie dann mit benutzt.
Wichtig zu erwähnen ist: sie hat keine Schmerzen und frißt auch normal.
Ich hatte eigentlich vor, sie am Freitag erlösen zu lassen, wenn bis dahin kein Fortschritt zu erkennen ist. Das ist doch kein Leben für eine Wüstenrennmaus-ODER??? Was meint ihr??
Also meiner Meinung ist das schon ein Leben. Gerade wenn da noch ein zweites Mäuschen ist und sie sich gut damit arrangiert. Also ich würde das nicht machen, keinesfalls.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bananashake« (26.09.2007, 13:58)
Hallo,
das tut mir ganz doll leid für die Kleine. Wie alt ist sie denn? Erzähl uns doch allen mal, was denn überhaupt genau passiert ist???
Also, meine Meinung - ich halte nix von aktiver Sterbehilfe, außer man merkt das dein Maus nicht mehr will, aber von deinen Erzählungen klingt das so als ginge es ihr gut, außer dieser Tatsache. Die Maus hat ein Recht zu leben, außer sie ist sehr alt. Mein Empfehlung warte ab, die Maus muss jetzt selbst erstmal lernen mit sich selber zurecht zukommen, schließlich ist das ja neu für sie. Wenn du ein Bein abgenommen bekommst oder der gleichen....rennt du ja auch nicht gleich umher...Verstehst du? Die Maus muss das lernen. Wenn es schlechter werden sollte, dann würde ich handeln.
Überleg dir deine Entscheidung gut, rückgängig kannst du es nicht mehr machen.
LG CLeo-Maus :wink
Gute Besserung für die kleine Maus.
ich würde das auqa einfach behindertengerecht einrichten,,, ich hatte so einen ähnlichen fall und da habe ich es so gemavht das sie gut klar kam ihre fredin aber nicht zu kurz gekommen ist,,,
ich würde sie auch leben lassen... menschen werden ja auch nicht eingeschläfert wenn sie einen autounfall ahtten... sie müssen lernen so zu leben... wenn die maus aber irgendwann auf dauer dadurch krank wird dann würde ich sie erlösen. aber erst dann...
Hallo!
Eine meiner ersten beiden Rennies hatte auch eine Querschnittslähmung; kam noch nicht mal mehr ans Wasser heran, sodass ich ihr mehrmals täglich die Flasche hinhalten musste. Außerdem musste ich sie 5 bis 6 Mal am Tag mit einem Waschlappen und Wasser abwaschen und dann wieder gründlich abtrocken, da sie natürlich immer durch ihre eigenen Hinterlassenschaften gekrochen ist und daher war ihre komplette Unterseite stark verschmutzt und sie stank erbärmlich...
Trotzdem wollte sie nie aufgeben und hat immer versucht, überall hinzugelangen, aber das war der traurigste Anblick, den ich mir hätte vorstellen können.
Ich habe tagelang überlegt, sie einschläfern zu lassen, denn Chancen auf Besserung bestanden nicht, da es vermutlich an einem Schlaganfall lag und man auch spüren konnte, dass sie ab Hals abwärts unfassbar weich und "labbrig" war...
Naja, sie ist eine Woche später gestorben, weil sie vielleicht sogar noch einen weiteren Schlaganfall erlitten und im Nachhinein bin ich ganz froh, dass sie sich nicht länger quälen musste, denn auch ihre Schwester verstand nicht, warum sie nicht mehr toben und spielen konnten. Schmerzen hatte auch sie nicht - definitiv!
Ganz ehrlich? Ich kenne deine Situation und den Anblick eines solchen Tieres und ich sehe das auch so, dass eine Rennmaus beinahe nichts mehr vom Leben hat.
Ich kann es absolut nachvollziehen, wenn jemand sagt "Lass sie doch weiterleben!" aber ich denke mal, wenn derjenige dann so ein Tier bei sich hat, wird er verstehen, warum man so ein Tier ab liebsten erlösen möchte.
Ich gebe es zu: Ich hatte (noch) nicht den Mumm, diesen Schritt zu gehen und war dann doch ganz froh, dass es sich so erledigt hat, obwohl ich sie natürlich lieber wieder gesund gesehen hätte.
Ich an deiner Stelle würde wahrscheinlich doch wieder warten und hoffen, da ja auch noch eine kleine Chance besteht.
Also meine Meinung: Abwarten und sich gut um das Tier kümmern. Sollte sie aber irgendwann total lustlos sein und erst gar nicht mehr versuchen, die Futternäpfe und Tränken zu erreichen, dann würde ich sie doch lieber erlösen.
Gruß Sarah :wink
WHEN I FEEL THE SNAKE BITE ENTER MY VEINS
Godsmack

Hi
,
solange das arme mäuschen nicht so leidet Mudvaynians maus, würde ich sie leben lassen, einer meine ersten mäuse war wegen einen schlaganfall auch querschnittsgelähm (nach über einem halben jahr erst gestorben) und hatte ansonsten auch noch ein schönes leben. sandbad ging ein bischen schwer, aber im sommer ist sie auch noch im garten rumgetummelt.
käfig wurde auch behinderten gerecht eingerichtet, tränke hing halt ein bisschen zu tief und musste daher am die tränke herum sehr oft streu wechseln ansonsten wars nicht so schlimm.
also wie gesagt wenn es ihr sonst gut geht lass ihr doch noch ein bisschen zeit 
C.Mai Meine Lieben die ich missen muss: Dicki, Soglek, Samroi, Kanjau, Senmi, Flöckchen I, Flöckchen II, Korn, Kiwi, Songroi, Nuss, Senf, Weizen, Cherry, Peanut
Ich denke auch, das man ein Mäuseleben nicht verkürzen sollte.
Wenn sie keine Schmerzen hat, sollte man das eh kurze Leben nicht weiter beschneiden.
Solange Sie frisst und auch noch Sozialkontakte hat zu Ihrer Gruppe, denke ich, ist Sterbehilfe verfrüht.
In der Natur sähe das anders aus, aber in der Natur gibt es auch keinen Körnergeber, der einen umsorgt.
Insofern ist Sterbehilfe nicht natürlich, und wenn unter den Gegebenheiten (der menschlichen Fürsorge) ein Leben möglich ist, dann sollte man, wenn Lebenswille in der Maus ist, auch diesen respektieren.
Ich denke, die Annahme einer Einschränkung im Rahmen der mobilität ist hinnehmbar.
Kann eine Maus nicht laufen, sollte das für uns ok sein, solange es für Sie auch ok ist.
Folgt man diesen Gedanken nicht und interpretiert hier menschliche Wertvorstellungen in das Tier, so haben wir ein anders Problem.
In dem Fall sind wir alle des massiven Freiheitsentzuges schuldig, sowie dem Eingriff in das Persönlichkeitsrecht unser Tieren, da wir sie nicht "selbstbesimmt" Leben und Vermehren lassen.

*02.07.06Miss u:

Finni Chiradóttir *03.06.06+3Finnidóttir *02.07.06
Franz&Ferdinand Chocosón*12.03.06
Sial*06.08.07 Stella*27.01.08
†08:George 02.01†07:Friedrich 12.09-Fred 28.06†06:Caspar 09.03-David 31.01
Aber um ihn zu kämpfen finde ich einfach besser & solange es noch Hoffnung gibt und sich das Mausi nicht quält ist das glaube ich das beste.
Vielen Dank für all die netten Antworten.
Ich habe das Gefühl, es geht ihr seit gestern abend schlechter. Kann gar nicht genau sagen warum, aber ich habe es eben im Gefühl.
Leider mußte ich auch gestern feststellen, das sie vom hinterherschleifen der Beine bereits zwei kleine offene Stellen hat..
Ich denke, daß ich sie morgen erlösen werde. Nicht, weil ICH es nicht mit ansehen kann( ich sehe sehr viel Tierelend und bin einiges gewöhnt, da ich Tierpflegerin im TH bin) sondern weil ich einfach glaube, daß sie doch leidet.
Ich bin nur wahnsinnig traurig weil es nämlich MEINE Schuld war, daß es zu dem Unfall kam.
Ich wollte die Mäuse saubermachen. Der Deckel vom Becken war ab. Ich bücke mich zur Mülltüte- und im Bruchteil einer Sekunde hat eine meiner Katzen die Maus gepackt. Ich hatte die Katze vorher fast nicht bemerkt; sie saß ein ganzes Stück entfernt, und ich passe doch immer auf!!!
Es ging alles blitzschnell, ich schnappe mir die Katze, die Katze läßt die Maus los- und schon war alles zu spät. 5 Minuten später stand ich leichenblass, zitternd und in Jogginghose mit meiner armen Maus bei meiner TÄ.
Ich habe mir schon riesen Vorwürfe gemacht, das könnt ihr mir glauben.
Noch nie ist sowas bei mir passiert, und ich habe immer volles Haus mit meinen eigenen Tieren und auch vielen Not-und Pflegefällen.
Wie alt meine Maus ist (sie heißt übrigens Woody) weiß ich nicht, denn auch sie habe ich aus extrem schlechter Haltung übernommen und gesundgepflegt- im vorherigen "zuhause" hatte ihr Artgenossen bereits den Schwanz komplett abgefressen.
Naja, ihr versteht sicher, daß man sich so etwas besonders zu Herzen nimmt, wenn man selbst Schuld am Leid des Tieres ist.
Nochmals Dnke für die Antworten!
Liebe Grüße an alle.
Warum sollte das man nicht mit einem Autounfall vergleichen....es ist dadurch einfacher nachzuvollziehen. Weil angenommen man wird dadurch querschnittsgelähmt muss man doch auch erst lernen damit klar zukommen, wie bei einer Maus. Ich denk schon, dass man das in gewisser weise vergleichen kann.
LG Cleo-Maus
Hallo!
Wenn es schlechter mit ihr wird, dann wirst du tatsächlich nicht drum herumkommen, sie einschläfern zu lassen...
Offene Stellen? Oh, Mann, das hört sich wirklich nicht gut an...
An alle: Ich würde es auch nicht mit einem Autounfall eines Menschen vergleichen. Ein Mensch versteht, was los ist und kann versuchen, sich damit abzufinden, aber eine Rennmaus?
Ich hatte ja wie gesagt eine querschnittsgelähmte hier und glaubt mir, sie wusste nicht, was mit ihr los war:
Wenn ihre Schwester sie zum Spielen aufgefordert hat, also anstupste, dann ist meine Kleine zwar schnell hinterhergekrochen, aber dann blieb sie vor der 5cm-"hohen" Ebene stehen und schaute nur zu ihr herauf. Dann, wenn sie merkte, dass sie nicht weiterkam, hat sie versucht, sich in Beine und Hinterleib zu beißen, als wolle sie sagen "Los, funktioniert!" oder als hätte sie es als Fremdkörper angesehen.
Mein Tier zumindest war das absolute Elend, ob Schmerzen oder nicht! Man konnte es ihr ansehen, wie verwirrt und traurig regelrecht sie war, als sie dann minutenlang vor der Ebene verharrte und ihre Schwester anschaute, die auch nicht wusste, warum sie nicht zu ihr hoch gesprungen kam.
Wenn du also denkst, dass sie doch leidet, dann muss der Schritt zum TA leider sein...
WHEN I FEEL THE SNAKE BITE ENTER MY VEINS
Godsmack

Auch muss man bedenken, dass sich ein Mensch mit einer Querschnittslähmung doch noch recht gut bewegen kann, wenn auch im Rollstuhl. Sie können im Rollstuhl Sport machen, es gibt sogar Autos für sie. Und wie wird so oft gesagt, eine Maus muss genug Streu zum Buddeln haben, ein Sandbad zur Verfügung haben und Klettermöglichkeiten müssen auch vorhanden sein. Viele geben das Futter auf die Streu, damit die Rennis beschäftigt sind. Wenn man jetzt bedenkt, dass Buddeln und Klettern gar nicht mehr und Futter suchen und Sandbaden fast gar nicht mehr geht, dann kann die Maus noch so viel Lebenswillen zeigen, ich finde, weil sie nicht mehr das machen kann, was eine Rennmaus eben macht, ist es besser für das Tier, wenn man es einschläfert. Eine Rennmaus kann sich an vieles gewöhnen. An einen fehlenden Schwanz oder das schon erwähnte amputierte Beinchen, aber doch wohl kaum daran, dass sie sich nicht mehr wie eine Rennmaus benehmen kann.
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