Hallo Ziroc,
meine Maus hatte das Gleiche oder was Ähnliches, sie ist inzwischen tot.
Es war ein Männchen, geboren 2003, die ständig an einem kleinen Tumor an ihrer Duftdrüse rumgeknabert hat. Ich wollte sie operieren lassen, aber mit ebenfalls fast 4 Jahren ist die Gefahr zu groß, dass sie die Narkose nicht übersteht.
Leider ist folgendes passiert: durch die ständige Knabberei hat sich in der Bauchgegend eine grauenvolle Eiterbeule entwickelt. Sie war fast Walnußgroß !!!
Die Tierärztin hat mit einer Injektionsnadel reingestochen und das Eiter ausgequetscht. Nach 2 Tagen war alles wieder voll, beim 2. Mal hat die Tierärztin bemerkt, dass das Eiter in mehreren großen Kammern war. Als sie fast alles ausgedrückt hatte, und am zunähen war, ist die Maus an einem Schock gestorben.
Es war schrecklich!
Der Bruder war dabei, und wir haben ihm kurz die tote Maus gezeigt, damit er versteht, was los ist (seitdem macht er sich vor Angst voll, wenn er den Geruch der Arztpraxis riecht..). Er war völlig fertig und wäre wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit vor Trauer gestorben.
Ich habe ihn mit einer älteren Dame (2,5) vergesellschaftet, und er ist noch einmal richtig aufgeblüht. Ein älteres Männchen konnte ich leider nicht auftreiben.
Jetzt macht er einen sehr zufriedenen Eindruck.
Also ich denke, wegen dem Tumor kannst Du nicht allzu viel machen, außer die Maus am Knabbern zu hindern. Aber das andere Tier kann man auf jeden Fall noch vergesellschaften.
Viel Glück mit Deiner Maus!