Hallo Rennmausfreunde,
zu meinen 2 neuen Rennmaus-Mitbewohnern habe ich eine Frage, ich bin noch Rennmaushalter-Neuling.
Noch habe ich nicht den richtigen Dreh raus mit der Futtermenge. Ich benutze noch eine Futterschale, auch wenn ich weiß, dass eine Verteilen im Käfig besser wäre. Aber so kann ich mir einen Überblick verschaffen, wieviel vertilgt wird.
Ich füttere ein gekauftes Gerbil-Futter, was aber meiner Meinung nach ein wenig zu nahrhaft ist. Denn es beinhaltet anscheinend auch Rosinen, Sonnenblumenkerne, neulich war soger eine ganze Erdnuss drin. Deshalb strecke ich es mit Sittichfutter mit großem Hirseanteil. Jeden 2. Tag gibts ein wenig was Frisches (Möhre, Gurke oder Paprika). Wenn ich pro Maus wirklich 10 Gramm täglich verfüttere, dann bleiben immer die selben Futterbestandteie übrig.
Nun habe ich gelesen, dass das nicht gut wäre, weil offensichtlich die Renner zu wählerisch wären und man solle bedenken, dass sich in freier Wildbahn die Renner jedes Korn einzeln erarbeiten muss. Das finde ich logisch.
Allerdings habe ich auf der anderen Seite Angst, dass ich, wenn ich nichts nachfülle, bis fast alles mal so richtig aufgefressen wird, den Tieren schaden könnte. Besonders widerstandsfähig können die kleinen ja nicht sein.
Es gibt noch einen anderen Hintergrund für die Frage. Einer der zwei Renner ist total mutig und klettert schon auf meiner Hand und meinem Arm 'rum. Der andere meidet offensichtlich Körperkontakt vor Menschen. Er wirkt nicht ängstlich, aber er verkrümelt sich regelmäßig, wenn eine Hand ins Aqua gesteckt wird.
Ich hatte gehofft, mit Futter in der Hand den Bann brechen zu können. Das gelingt aber wahrscheinlich nur, wenn er auch wirklich Hunger hat. Momentan riecht er nur an der Nahrung in der Hand. Dabei kneift er dann auch immer die Augen zusammen. Dann trollt er sich wieder. Wahrscheinlich ahnt er wohl, dass er früher oder später das Futter eh bekommt, dann aber komfortabel aus seiner Fress-Schale. 
Habt ihr da Erfahrungen oder Tipps oder so? Ich würde mich sehr freuen.
Danke.