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Nagerkanzerogene???
Bin geschockt:: Habe mich gerade mal wieder mit dem neuesten Stand der Futterliste von Fluxus' Nagerchaoten http://nagerchaoten.net/futterkunde/liste/ beschäftigt und da werden - bezugnehmend auf eine neuere Studie, die auch dort nachzulesen ist, Apfel, Karotte, Löwenzahn und Basilikum und einiges mehr als nagerkanzerogen gekennzeichnet.
Alles, was ich meine Mäusen nicht zu knapp bis jetzt verfüttert habe.
Jetzt fühle ich mich natürlich superschlecht. 
Ubd überhaupt: Was ist, wenn das tatsächlich der Grund für die vielen Krebserkrankungen unserer "Nager" ist, dass wir ihnen genau dieses Zeugs füttern??
Ich fand das auch erschreckend und habe diesbezüglich kürzlich mal wegen einer Gemüsemischung darauf hingewiesen. Denn irgendeine Gemüsemischung, die es so fertig zu erwerben gibt, enthält jede Menge Gemüse mit Nagerkanzerogenen bzw. Oxalsäure. Ich persönlich bin da doch ziemlich misstrauisch und verfüttere dementsprechend möglichst wenig von diesen Sorten.
also bezüglich des wortes "kanzerogen"....ich würde mich da nicht allzu verrückt machen lassen. Es gibt erstmal verschiedene Einstufungen von kanzerogenen Stoffen. Die allerwenigsten sind bei geringen Mengen und kurzer Dauer kanzerogen. Bei einem durchschnittlichen Mäuseleben von 3-4 Jahren ist es daher sehr unwahrscheinlich, dass eine kanzerogene Wirkung durch diese Stoffe hervorgerufen wird 
Obst ist bei uns aber generell nicht auf dem Speiseplan (außer es muss gepäppelt werden) und Möhre auch nur selten. Das hängt aber eher damit zusammen, dass die Verdauung der Kleinen nicht darauf ausgelegt ist größere Mengen Fruchtsäure zu verarbeiten... (glaube ich...
)
Bei allen anderen sehe ich keine wirklich große Gefahr ehrlich gesagt
Das Wort kanzerogen wirkt abschreckend und verbreitet in meinen Augen mehr Panik, als dass es Nutzen bringt. Wenn man danach geht, wollt ihr gar nicht wissen, wieviele an sich harmlose Stoffe in den Gefahren- und Hinweis- Sätzen der Chemie als kanzerogen gelten 
Also alles entspannt sehen und sich durch sowas nicht verrückt machen lassen. Ich würde mir beim Futter immer an erste Stelle darum Gedanken machen, wo es herkommt: Ist es genverändert bzw. wurde das Gemüse höchstwahrscheinlich mit Insektenschutzmittel u.a. behandelt? Sind die Inhaltsstoffe für die Verdauung der Renner geeignet? Denn letztlich hat nur das direkte Auswirkung auf das Leben der Renner. Aber krebserzeugend im Sinne von zellverändernd? Ne sry, aber das halte ich für unwahrscheinlich.
Generelle Krebsanfälligkeit bzw. Tumoranfälligkeit würde ich weniger im Futter, als viel mehr im Stammbaum bzw. der generellen "Überzüchtung" suchen....denn Fakt ist, dass man dabei viel weniger abschätzen kann, welche Gene man beim züchten zusammen mit Farben oder Formen noch si verändert/ausschließt/separiert usw 
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Btw, Fluxus schreibt bei Nagerkanzerogenen genau wie bei Oxalsäure auch nochmal ausdrücklich dazu, daß die Dosis das Gift macht 
Gelegentliche Fütterung von solchen Dingen ist überhaupt kein Problem.
Wenn das Frischfutter sehr abwechslungsreich ist und ihr nicht gerade den selben Problemstoff in verschiedenen Futtersorten kombiniert, sollte das relativ unbedenklich sein.
So wie ich Fluxus verstanden habe, schreibt sie das nicht dazu, damit man drauf verzichtet, sondern damit man weiß, welche Dinge man lieber nicht miteinander kombinieren sollte, um die Dosis nicht zu hoch zu treiben.
hmm ich finde es gut das zu wissen, aber das betrifft uns Mensch doch auch oder nicht?? Hmm was kann man heute noch essen oder füttern ohne dass irgendein Gift in dem Gemüse oder Obst steckt
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Ich weiß bald nicht mehr, was ich noch füttern soll.....meine Mäuse liiiiiiieben Löwenzahn, sie liiiiieben Basilikum und Petersilie, Karotten und Fenchel ....was kann man dann überhaupt noch füttern? Gerade jetzt im Winter gibt es nunmal an Frischkräutern nur Petersilie und Basilikum,, ich kann ihnen doch nicht dauend nur getrockneten Spitzwegerich oder Haselnussblätter reinwerfen? Jeden dritten Tag bekommen sie auch ein Stück Apfel, da stürzen sie sich drauf.
Im Sommer wächst nunmal massenhaft Löwenzahn, und ohne den bleibt ja auch nicht mehr viel übrig, ein bisschen Vogelmiere und Gänseblümchen (wo auch irgendwas schlimmes war....). Und sonst wird es echt schwierig, wenn man kein Botaniker ist.
An Gemüse bleibt ja auch nur noch Zucchini, Gurke und Paprika - Tomaten sind im Winter ja ungeniessbar.
Mir fällt echt nix mehr ein. Das eine darf man nicht wegen Zucker, das andere nicht wegen Oxalsäure, und den Rest nicht wegen Karzinogener Stoffe....
Klar sieht der Rest der Liste auf den ersten Blick noch halbwegs üppig aus - aber tatsächlich steht bei Fluxi jetzt wirklich bei fast allen Sachen eine Einschränkung dabei. Und manche Sachen, die man tatsächlich füttern darf, kenne ich einfach nicht
Ich kann das ganze nicht verstehen, diese Studie ist echt erschreckend - aber auch nicht nachvollziehbar. Wenn diese karzinogenen Stoffe deshalb da sind, weil die Pflanze sich gegen Fressfeinde schützen will, wo ist da die Logik? Der Fressfeind würde ja nicht sofort sterben.....und wieso haben viele Pflanzen nagerkarzinogene Stoffe, die entweder so ooder so ungeniessbar für Mäuse sind (Zwiebeln, diverse Zitrusfrüchte, Bohnnen etc.) oder auf Bäumen wachsen, wo die Tiere ja gar nicht hinkommen (Äpfel)?
Am liebsten würde ich sagen, dass diese eine Studie vielleicht nicht im Recht ist, ich habe ja keine Ahnung, wie sie zustande gekommen ist, aber ein mieses Gefühl beim Füttern habe ich jetzt trotzdem.
Aber ich habe auch ein mieses Gefühl, wenn die Mäuse ihre heissgeliebten Sachen nicht mehr bekommen sondern täglich Langweilessen.....ach 
so gesehen gar nix. daher sollte man sich nicht verrückt machen lassen
wie gesagt yenti: ich würde das ganze überhaupt nicht so ernst sehen. bleib entspannt und fütter weiter wie bisher. letztlich macht es die kombi...blöd wäre es beispielsweise am selben abend tomate, paprika und möhre zu füttern
bei uns gibts solche "bedenklichen" sachen meist in kombi mit salat, gurke oder brokkoli.
zu den frischen sachen: ich habe mich für den winter mit sämtlichen nagergrassaaten eingedeckt. gabs vorgestern erst wieder bei fressnapf im angebot. ich habe derzeit löwenzahn, salatsamen, vogelmiere, spitzwegerich, eine nagergrassamenmischung und noch paar andere, die mir grad nicht einfallen
ich habe 3 kleine töpfe auf der fensterbank stehen und nach wenigen tagen kannst du das erste mal schon "ernten". wenn du also mehrere töpfe im abstand von paar tagen ansetzt, hast du jeden oder wenigstens jeden zweiten tag was, dass du ihnen anbieten kannst
ich schneide gerade vom nagersamenmischung (weizen, gerste usw.) dann was ab und der rest wächst weiter....
ganz davon abgesehen enthält heu allein ja auch wichtige vitamine und nährstoffe 
also ganz entspannt bleiben und bloß nicht jedes wort auf die goldwaage legen
diesbezüglich kann ich nur empfehlen als beispiel das sicherheitsdatenblatt von antriumchlorid (kochsalz) durchzulesen 
von der beschreibung her wär ich nie drauf gekommen, was das wohl für ein "gefährlicher" stoff ist 
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Edit: Äpfel wachsen zwar aufm Baum, fallen aber auch irgendwann zu Boden
fakt ist, dass man unsere heimtiere nicht mit wildlebenden artgenossen vergleichen kann. und dann solltet ihr bedenken, dass (und hier lehne ich mich nichtsahnend aus dem fenster) in der mongolei so glaube ich keine äpfel oder zitrusfrüchte großartig wachsen 
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Mir fällt echt nix mehr ein. Das eine darf man nicht wegen Zucker, das andere nicht wegen Oxalsäure, und den Rest nicht wegen Karzinogener Stoffe....
Klar sieht der Rest der Liste auf den ersten Blick noch halbwegs üppig aus - aber tatsächlich steht bei Fluxi jetzt wirklich bei fast allen Sachen eine Einschränkung dabei. Und manche Sachen, die man tatsächlich füttern darf, kenne ich einfach nicht
Wie ich eben schon geschrieben habe - daß eine Futtersorte Problemstoffe enthält, heißt nicht, daß man sie gar nicht füttern soll - dann stände sie nämlich nicht auf der Liste sondern bei den giftigen und ungenießbaren Dingen.
Du sollst nur keine Riesenportionen davon füttern und auch nicht mehrere Sachen mit den selben Problemstoffen auf einmal.
Edit:
@ Suny:
Nagerkanzerogene betreffen Menschen eigentlich nicht, sonst gäbe es nicht die Trennung in kanzerogene und nagerkanzerogene Stoffe

Und wie ich schon sagte: Gift findest du in vielem - wenn du eine genügend große Dosis davon isst. Tut man aber normalerweise nicht.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sasy« (19.12.2011, 13:22)
Danke für die Grastips....
, mal sehen, ob ich sie begeistern kann.....Nagergras haben sie schonmla stehen lassen, sie sind total fixiert auf Löwenzahn und Basilikum. Warum mögen sie gerade das Ungesunde?
Zum Gemüse: Ich weiß nicht, seid ihr alle in Großfamilien
?
Wir leben hier nur zu zweit, und so habe ich den Kühlschrank nicht eben voll mit den unterschiedlichsten Gemüsesorten, das wird ja alles schlecht.....meistens kaufe ich das Zeugs sogar extra für die Mäuse. Und da gibt es nicht an einem Tag Gurke und Karotte gleichzeitig....ich kaufe Gurken, Karotten, Zuchini, manchmal Fenchel und die gibt es dann im Wechsel....
, so arg varieren kann ich da nicht. Von Salat (fast das Einzige, was noch ungefährlich war
) halte ich garnichts, das sind überwiegend wertlose Blätter mit relativ viel Nitrat drin. Broccoli wird schon nach 1 Tag unten gelb, das kann ich auch nicht immer kaufen, nur um den ganzen restlichen Kopf dann wegzuschmeissen. Nur wenn wir ohnehin Broccoli essen wollen, aber das möchten wir ja nicht jede Woche essen....
Ach, ihr habt schon recht, ich versuche mich jetzt zu beruhigen. Meine Mäuse sind bald drei Jahre alt, ich weiß nicht, ob es das noch bringt, ihnen jetzt das krebserregende Zeug zu verweigern, nachdem sie es drei Jahre lang gefressen haben....deshalb würde mich aber echt auch interessieren, wie es zu den Ergebnissen gekommen ist. Waren das Zellversuche, oder füttert man den Mäusen jahrelang das Zeugs und notiert dann, welche einen Tumor bekommen hat? Das wäre ja dann überhaupt nicht aussagestark.....das wäre kompletter Blödsinn.
PS: Äpfel, die zu Boden fallen und von Nagern gefressen würden, wären ja keine Gefahr für den Baum....
Manche Dinge kann man auch recht gut einfrieren - und bei Salat kommt es drauf an, was man wann füttert, der ist nicht immer stark belastet, und auch hier sind geringe Mengen kein Problem Minderwertiger Salat?
Aber stimme ich dir zu, daß das es sich für zwei Mäuse sind unbedingt lohnt, Dinge zu kaufen, die man selber gar nicht essen würde.
Bei mir ist hauptsächlich deswegen etwas mehr Vielfalt ins Frischfutter gekommen, weil ich seit einiger Zeit ja auch vier Degus habe und damit deutlich mehr Mäuler, die das Grünzeug fressen (vor allem, weil die Jungs auch viel größere Mengen vertilgen als die Mäusemädels), und da lohnt es sich dann schon, Gemüsesorten nur für die Tiere zu kaufen.
Btw, Karottengrün und Kohlrabiblätter kann man oft kostenlos im Supermarkt mitnehmen und die kommen bei meinen Tieren sehr gut an - muß man nur darauf achten, daß die halbwegs ok und nicht nach Abfall aussehen.
hm interessante diskussion.... keine ahnung, aber ich glaub meine mäuse haben das schon so geblickt. da kann ich machen was ich will...alles was nach obst oder gemüse schmeckt im rohen zustand wird links liegen gelassen. *schnief* und ja ich versuche es immer wieder in regelmäßigen abständen...
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R.I.P. Maxi (20.03.12)
also ich wohne nur mit einer mitbewohnerin zusammen
und habe derzeit 3 mäuse.
ich esse aber sehr viel salat. abends schnippel ich mir so gut wie immer was zusammen. tomatensalat oder ne mischung aus gurke, salat, tomaten, paprika, möhre usw.
seeeehr lecker
und alles was die mäuse fressen dürfen, fällt für sie eben auch mit ab. das läuft dann meist so, dass ich den salat mit allen sachen, die auch die mäuse futtern "anrühre" und dann jede gruppe ne bunte mischung kriegt. ich mach mir dann im nachhinein noch mozarella und dressing dazu
und dann futtern wir alle zusammen das grünzeug
da hab ich vlt. ne vorbildfunktion auf die fellnasen ausgeübt 
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ich muss aber auch dazu sagen, dass meine enorm viel frischfutter fressen
solange frifu da ist, wird auch die wasserflasche links liegen gelassen. wenn ich mal übers we wegfahre wird pro gruppe gut und gerne der ganze große napf bergvoll mit frifu gemacht und das wird weder gebunkert noch schlecht weils da mal nen tag oder zwei drin liegt
und wenn ich sonntag abend nach hause komme ist alles aufgeputzt.... daher brauchen meine auch weniger körnerfutter. ich geb ihnen zwar immer reichlich, aber das frifu mögen sie einfach lieber 

und daher habe ich schon eine entsprechende grundauswahl im kühlschrank
sicher nicht unbedingt von brokkoli
aber vom rest schon....wenn ich so nen dreierpack paprika z.b. kaufe, kriegen die renner meist nur was von der grünen ab, weil ich lieber nur rot und gelb esse 
habe vorhin nochmal nachgeschaut: also von "frische oase" gab es bei uns im fressnapf halt ne sehr gute auswahl: Löwenzahn, wilde Möhre, Luzerne und Blumenwiese mit barbarakraut und noch was drin.... der beutel samen kostet bei uns 1,50€ und damit komm ich weit hin. basilikum kannst du dir ja auch selber ziehen bzw. einmal nen topf ausm laden kaufen und halt nicht immer alles abrupfen sondern schön weiter gießen und pflegen
meine haben anfangs das gras auch nicht sooo sehr angerührt, aber manche sachen muss man ihnen auch mehrmals unter die nase halten, bevor es akzeptiert wird
noch sowas, dass sie sich anscheinend von mir abgeguckt haben 

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Ach du meine Güte....
typische Fall von Internet-Hysterie... sowas hatten wir auch schon an anderen Beispielen.
Jede Pflanze enthält gewisse natürliche Giftstoffe, die sie vor Frass schützen sollen. Dann dürften also wir und auch unsere Tiere gar nichts pflanzliches mehr essen. Ich wünsche fröhliches Verhungern. 
Einige dieser Giftstoffe sind auch krebserregend. Allerdings ist dies nicht die Hauptstrategie der Pfanzen, denn wenn sie warten, dass ein Fressfeind an Krebs stirbt, sind sie alle längst schon aufgegessen. Meist wird mit Bitterstoffen usw geschützt.
Dass die Stoffe krebserregend sind, heißt nicht, dass der Verzehr der Pflanzen auch krebserregend ist, denn erstens reicht die Konzentration niemals aus und zweitens sind in den Pflanzen noch andere Stoffe enthalten, die eben diese Giftstoffe hemmen.
Ob ein Stoff krebserregend ist oder nicht, wird im Mäusetest untersucht. Daher ist bei vielen Stoffen zuerst bekannt, ob sie nagerkanzerogen sind. Viele der Gifte würden auch auf den Menschen wirken, aber sowas testen wir ja nicht. Auch bei den Mäusetests, darf man sich das nicht so vorstellen, dass die Tiere solange mit Äpfeln oder Möhren gefüttert werden, bis sie Krebs bekommen... lol... würden sie nämlich auch gar nicht bekommen, sondern man gibt den Tieren viel viel höhere Konzentrationen des isolierten oder synthetisch nachproduzierten Stoffes. Die krebserregende Wirkung ist also eher theoretisch, weil man die relevanten Mengen niemals essen kann. Ausnahme sind hier z.B. einige Gifte aus Schimmelpilzen.
Es gibt sehr viele Stoffe, die uns überall umgeben, die in sehr hohen Konzentrationen problematisch oder sogar hochgiftig sind. Einige Stoffe sind in geringen Mengen sogar absolut lebensnotwendig und un höheren Konzentrationen akut toxisch und führen zum Tode, z.B. Kupfer oder ganz normales Salz. An diesen Umstand sollte man sich gewöhnen und keine Panik bekommen oder anderen Panik machen....
Ich finde es mal wieder ziemlich ... ach ich sage es lieber nicht.... 
Ich bin von Haus aus zwar nur Pflanzenökologin, aber vielleicht darf ich auch.Diese Logik mit den Krebs verursachenden Stoffen, die ja nicht sofort töten, verstehe ich auch nicht. Das müsste uns bitte mal ein Botaniker erläutern ...
Pflanzen haben keine Strategie und setzen diese Stoffe ja nicht gezielt ein. Im Laufe der Evolution haben sich bei bestimmten Pflanzen bestimmte Schutzmechanismen ausgeprägt. Eine wirkungsvoll schützende Wirkung haben hier vorallem Stachlen usw. aber auch schlecht schmeckende Stoffe und Giftstoffe. Letztere können z.B. nur Übelkeit auslösen, der Fressfeind wird sich das dann merken und je nach Tierart wird sowas sogar an die Jungtiere weitergegeben. Die krebserregende Wirkung halte ich für einen zufälligen Nebeneffekt. Er bringt nichts, ist aber eine zufällige Eigenschaft des als Frassschutz wirkenden Stoffes.
Wie schon gesagt, gibt es ja auch lebensnotwendige Spuren elemente usw., die im Übermaß tödlich wären.
ein furchtbar giftiges zeug *ironie aus* 
@yentI: jetzt nicht veralbert vorkommen
ist ja gut zu fragen, aber wie du siehst...es gibt keinen grund panik zu schieben
ich glaube auch das für 3jährige renner auf einmal eine futterumstellung viel schädlicher wäre, als alles einfach weiterzufüttern
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Misfit, du tust mir gut
! Ich bin ja auch skeptisch, wo da der Sinn einer Pflanze ist, sich vor Fressfeinden mit karzinogenen Stoffen zu schützen
.
Und du schreibst, dass die Mäuse das in den Versuchen in synthetischer Form bekommen - das würde vieles erklären. Denn ich glaube, eben auch in dieser Studie gelesen zu haben, dass man die Ergebnisse nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen könne, weil viele karzinogene Stoffe in den pflanzlichen Dingen durch andere Bestandteile der Pflanzen sozusagen wieder ausgeglichen werden. Damit will man eigentlich den Menschen beruhigen, aber warum soll das dann nicht auch für die Mäuse zutreffen?
Wenn die das Zeugs synthetisch bekommen haben, da wunder ich mich dann gar nicht. Allerdings frage ich mich, was eigentlich die synthetischen Bestandteile von Basilikum, Karotte und Co ist - weil man hat ja explizit diese Sorten getestet- Aber wahrscheinlich führt das zu weit....
Jaaaaaa, ich leide öfters an Internethysterie.... 
PS: ich weiß seit zig Mäusejahren immer noch nicht, was eigentlich "Riesenmengen" sind.....meine Mäuse fressen ohne mit der Wimper zu zucken 8 cm Möhre am Tag (zu zweit)... 
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yentl« (19.12.2011, 15:50)
Ich mache Yentl keine Vorwürfe, eher denen, die solche Sachen ohne entsprechende oder ausreichende Kommentare in Netz stellen. Auch wenn es irgendwo relativiert wird, finde ich es einfach Blödsinn in einer Tabelle mit Futtermitteln als Kommentar neben Endivie oder Möhre "Nagerkanzerogen" stehen zu haben. Ebenso gut kann man in die Liste auch neben alles "enthält tödliches Kochsalz" schreiben, um wieder beim besten aller Beispiele zu bleiben!ich sag ja...das gute alte kochsalz
ein furchtbar giftiges zeug *ironie aus*
@yentI: jetzt nicht veralbert vorkommenist ja gut zu fragen, aber wie du siehst...es gibt keinen grund panik zu schieben
ich glaube auch das für 3jährige renner auf einmal eine futterumstellung viel schädlicher wäre, als alles einfach weiterzufüttern
Und ich kann wetten, dass diese Sache bald in vielen Foren und in anderen Listen im Internet auftauchen wird...
So, Fluxi läßt ausrichten, man solle das nicht überbewerten. Es ginge darum, abwechslungsreich zu füttern.
Das, was ihr also auch sagt....
Sie sagt außerdem, dass unsere Mäuse eben auch deshalb an Krebs erkranken, weil sie in der Gefangenschaft ja viel älter werden als in der Natur.
Das ist - sag jetzt ich wieder - im Prinzip ja wie bei den Menschen. Alles, was für uns krebserregend ist, war vor paar hundert Jahren für uns Menschen gar kein Thema, weil wir eh schon vorher gestorben sind....insofern ist es nicht unsinnig, "nagerkarzinogen" neben das Futter zu schreiben, wenn man möchte, dass die Maus uralt wird....
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yentl« (19.12.2011, 16:02)
@misfit: Insofern ignoriere ich den Hinweis auf Nagerkanzerogene, den Fluxus auf ihrer Seite angibt, einfach?
Wenn die Dosis ja sowieso nie erreicht werden kann? Ich nehme an, das gilt für Mensch und Tier? 
Andererseits meinst Du, Yentl, dass ich auf solche Produkte verzichten sollte, wenn ich möchte, dass meine Jungs steinalt werden? Natürlich möchte ich das. 4 Jahre mindestens, besser 5 oder noch älter
(Bin da halt verwöhnt und hoffe das Beste.)
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