Ich hab noch mal ein bisschen rumgesucht, Google, meine VL-Aufzeichnungen sowie Fachbücher durchforstet.
Das, was unter Asbest verstanden wird, ist meist Chrysotil. Attapulgus/Attapulgit, oder auch Palygorskit genannt, und Sepiolith werden an verschiedenen Stellen als Sand genannt.
Den ganzen mineralogischen Kram lass cih weg
Aber wer sich Attapulgit mal ansehen will: http://webmineral.com/data/Palygorskite.shtml Da kann man das Kristallgitter vergrößern und mit der Maus drehen. Man kann schön die leichte Spaltung längs sehen (als Orientierung: Entlang der langen Kette mit den rosa Silicium-kugeln)
Chrysotil wird in die Kategorie 1 eingestuft (also höchst karziogen!), der oftmals schon verschrieene Sepiolith steht in Kat. 3. Und Attapulgit in Kat. 2., es gibt laut der unten angehängten Quelle als hinreichende Anhaltspunkte, dass dieser Stoff krebserregend ist.
http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/do…neralfasern.pdf
Mal ganz unabhängig davon, ob nun poröses oder nicht-poröses Gestein besser als Sand ist (übrigens: Wieso soll der Attapulgit porös sein? Er ist faserig bishin zu massig).
ich käme NIE auf den Gedanken, mir etwas krebserregendes ins Haus zu holen. Also ehrlich: zu sagen, dass die Tiere h nicht lang genug leben, um einen Tumor zu entwickeln, ist eine Sache. Aber der Mensch? Viele halten Renner etc. seit mehr als 10 Jahren, im Wohnzimmer oft genug. Und ständig dieser "Feinstaub" in der Luft ... ich finde das ganz schön sorglos gegenüber der eigenen gesundheit.
In dem Chinchilla-Forum hieß es, dass es Menschen gibt, die tagtäglich in Fabrikhallen mit dem Zeug arbeiten, dann kann es zu hause ja nicht so schlimm sein ... Natürlich arbeiten damit Menschen, aber die haben eint entsprechende Schutzausrüstung. Aber auch das bedeutet nicht, dass sie genauso gesund sind wie Menschen, die damit nicht i Berührung kommen.
Vor eingier Zeit hieß es doch auch, dass Menschen in der Nähe von Atomkraftwerken merh Krebserkrankungen aufweisen (auch wenn die studie den Zusammenhang nicht eindeutig herstellen konnte). Man kann das Risiko vermindern, aber sich freiwillig dem aussetzen?
Nur weil man den Staub nicht mehr sieht, heißt es nicht, dass sich keine Fasern in der Luft befinden (die sind ja nur bis 6 µm groß)