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1

28.12.2011, 12:44

schwieriges Mäuschen in ein 80er Becken?

Hallo,
ich habe eine charakterlich wirklich schwierige Rennmausdame. Sie ist sehr dominant, gegen ihre Schwester hat sie gekämpft und nun sitzt sie wieder seit einiger Zeit wieder mit ihrer jetzigen Partnerin verkleinert, mit der sie über ein Jahr zusammen sitzt.
Vergesellschaftet wurde die Dame als ihre Partnerin 7 Wochen alt war. Es waren 2 Wochen Trenngitter nötig, ehe man die beiden zusammen lassen konnte. Die Vergrößerung des Platzes verlief sehr langsam. Man musste immer wieder mal einen Schritt zurück gehen. Zudem musste man mit allem was man gemacht hat mit Fiepen rechnen. Hat man etwas Platz dazugegeben, hat es ein oder 2 Tage gefiept, danach war Ruhe. Gab es einen neuen Gegenstand, wurde gefiept, was sich aber auch wieder gelegt hat. Das Einzige wo es immer Probleme gab, war das Sandbad, das beansprucht sie für sich. Es auf Dauer drin zu lassen ist also gar nicht nötig. Wenn man es jeden Tag reingestellt hat, gab es auch Probleme. Im Moment bekommen sie es gar nicht angeboten.
Ich denke nicht, dass es an der Partnerin liegt, weil meine Problemmaus total aggressiv am TG reagiert hatte, als die kleine noch gar keinen Eigengeruch hatte. Deshalb glaube ich auch nicht, dass es mit einem anderen Mäuschen besser wäre. Die beiden verstanden sich bisher ganz gut, nur manchmal hatte die Problemmaus einen Schuss, aber das hat sich bisher immer wieder gegeben, ohne dass ich verkleinern musste. Da ich sie wirklich als schwierig einschätze, überlege ich, ob es vielleicht ganz gut wäre, sie in einem 80er Becken mit Aufbau zu halten. Bis jetzt hatten die beiden ein 100er Becken mit Aufbau, der noch nicht einmal fertig ausgebaut war. Ich weiß, dass ein 80er Becken nicht optimal ist, aber vielleicht ist es eine Möglichkeit, dass meine Problemmaus ohne viel Streit in Gesellschaft leben kann. Die Dame wird im Januar 2 Jahre alt und ich kann ja nicht, nach dem, wie es bisher war, noch 2 Mal eine neue Partnerin dazusetzen. Sie könnten dann das 80er Becken voll mit Streu haben und im Aufbau dann natürlich ein Laufrad und andere Beschäftigungsmöglichkeiten. Ich würde natürlich kreativ sein und ihnen Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten, die ich bastle, sodass sie immer mal wieder was neues zum Erkunden haben.
Denkt ihr, dass das für diesen speziellen Fall eine Lösung sein könnte? Wenn meine Problemmaus dann nicht mehr sein sollte, würde ich ihre Partnerin natürlich wieder größer halten.


2

28.12.2011, 12:48

hallo ich würde die Mäuse jetzt nicht in ein 80ziger Becken geben, das kann auch Aggressionen auslösen. Bei einer VG mit einem Jungtier von 7 Wochen, habe ich noch nie ein Trenngitter benützt. Manche Mäuse reagieren aggressiv mit dem Trenngitter, ich denke das ist bei deiner Maus der Fall.

Gibt es mom. Streit in der Gruppe??
"Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit" Albert Schweitzer

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http://www.nagerschutz.de/




3

28.12.2011, 12:51

was macht die junge Maus denn, wenn die alte austickt?

Ich glaube, ich würde sogar trennen, und für die Terrormaus eine adulte (bis alte) SEHR unterwürfige Maus suchen, vielleicht beruhigt sie sich so.

Es MUSS irgendwo eine Maus geben, mit der sie sich versteht ?(:rolleyes:

Vorerst würde ich aber den Aufbau vom 100er nehmen, statt auf ein 80er mit Aufbau zu verkleinern. Für das Laufrad musst du eben ein Trennbrett mit MEHREREN Löchern (damit die kleine flüchten kann) bauen.
Ich finde viel Lauf- bzw Buddelfläche wichtiger als Höhe ;)


4

28.12.2011, 12:54

Es gibt Mäuse die auf kleineren Flächen aggressiv werden, mometan gibt es doch keinen Streit oder?? Dann lass die Mäuse bitte in dem Aqua wo sie sich befinden, jede Veränderung könnte erneuten Streit auslösen
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5

28.12.2011, 13:01

Hallo,
noch einmal zur Vergesellschaftung. Ich habe die beiden nach 1 Woche zusammen gelassen und die Problemmaus hat die Kleine nicht wirklich akzeptiert. Nach einer Stunde durfte die kleine gar nichts mehr,außer still in einer Ecke hocken und wehe sie bewegte sich. Habe sie dann wieder zurück ans Trenngitter.
Momentag gibt es Streit, ja. Der Aufbau ist längst unten, zusätzlich das Streu draußen und die Fläche auf 40 x 25 verkleinert. Immernoch. Beim Vergrößern gab es wieder das Gefiepe und beim Laufrad am 2. Tag. Hatte den Platz wieder verkleinert und es deshalb ein paar Tage später mit dem Laufrad probiert, damit sie sich bewegen können. Aber eben wieder Gefiepe. Wie damals bei der VG. Ich hatte nun vor, es einfach nochmal drauf ankommen zu lassen, die beiden gut zu beobachten und wenn sich das Fiepen wieder legt, so weiterzumachen.
Wenn die Problemmaus mal wieder ihre Phase hat, zeigt sie mitlerweile, dass sie nicht alles mit sich machen lässt. Die Kleine (mitlerweile 1 Jahr) ist selbstbewusst.
Das Laufrad war bisher kein Problem, nie. Sie haben es sogar den ersten Tag an dem es wieder drin war, gemeinsam genutzt, erst am zweiten Tag hatte da die Problemmaus keinen Bock mehr drauf. Aber nutzen durfte es die jüngere, da hatte sie nichts dagegen, sie sollte nur nicht mehr rein, wenn sie drin war. Sprich, wenn die Problemmaus drin ist, ist sie drin, da macht sie keinen Platz für eine andere, aber wenn sie rein will und es ist eine andere drin, akzeptiert sie das auch und geht wieder raus.


6

28.12.2011, 13:16

hmm war die Maus fiept ja nur oder?? Oder gab es jetzt wieder eine Beisserei?? In dem 80ziger Becken wird sich das nicht ändern
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7

28.12.2011, 13:20

Nein, eine Beißerei gab es nicht, nur totalen Zoff. Da ist eine Maus einfach mal auf die andere gesprungen und dann wieder abgehauen, da wurde bestiegen und heftiger gekabbelt. Aber gebissen wurde nie. Jetzt auf der kleinen Fläche ist es wieder gut. Die Kabbelleien haben sich gelegt, es wird auch nicht mehr bestiegen und es ist leise. Wird vergrößert, kommt nur das Gefiepe, ansonstne ist es ok.


8

28.12.2011, 13:20

Versuch es mit dem vergrößern auf 100cm (ohne Aufsatz?), wenn es weiterhin Probleme geben sollte (wenn sich das Vergrößern ewig rauszögert) würde ich zu einer Trennung tendieren.
Die kleine ist der Zicke vermutlich zu selbstbewusst ?(
Wenn es meine Maus wäre, würde ich die VG mit einem mind. 1 1/2 jährigen, sehr unterwürfigem Mäuschen versuchen.
Denn ständig eine Minifläche und Gezoffe ist a für keine der Beiden so wirklich schön :wacko:

Wie verhielt sich die kleine Terroristin denn mit ihrer früheren Partnerin? Wenn sie da nicht so war, wird es vermutlich daran liegen, dass sie die Kleine nicht leiden kann :whistling:


9

28.12.2011, 13:24

Bei ihrer Schwester ist sie von jetzt auf gleich drauf und hat gekämpft. Da gab es keine Anzeichen für. Sie sind sich im Gang begegnet und dann wurde gekämpft.


10

28.12.2011, 13:24

Gab es Bissverletzungen??
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11

28.12.2011, 13:27

Mit ihrer Schwester? Nein, da habe ich sehr schnell reagiert. Die hatten kaum Zeit zusammen um sich was anzutun. Hatte gerade telefoniert und saß vor ihnen. Hab es gesehen, nach einem Tuch gegriffen und beide getrennt. Das waren wirklich nur Sekunden, die sie Kämpfen konnten.


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