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1

10.09.2010, 22:23

Kleinraum Methode

Hallo Rennmaus Fans :)
Vor kurzem ist leider einer meiner Renner verstorben :(
Ich möchte meine andere jetzt natürlich vergesellschaften,habe das aber noch nie zuvor gemacht.
Ich möchte gerne 2 kleine Männchen zu meinem 3 Jahre alten Chap dazusetzen. Ich bin nur unsicher,mit welcher Methode ich sie vergesellschaften soll. Ich habe mich schon über Google informiert und da wird eigentlich immer behauptet,dass man kleine gut mit der Kleinraum Methode vergesellschaften kann und ältere mit dem Trenngitter.
Aber wie ist das denn nun mit einem älteren und 2 kleinen? Welche Methode wär das am besten geeignet?
Ich bin eher für die Kleinraum Methode, aber wollte lieber nochmal nachfragen.

R.I.P mein kleines Fettle ;(

2

10.09.2010, 22:54

Hallo Chanify,

da es Dein erstes Mal ist :) , würde ich Dir zu einem einzigen kleinen Männchen raten und zu der Trenngitter Methode. Du kannst auch die Auslaufgitter dafür verwenden (diese bunten Gitter zum Zusammenstecken), denn Du kannst sie schnell ganz zusammen lassen. Wie lange ist es her, dass der arme Fettle gegangen ist? Trauert Chap sehr, ist er sehr zutraulich geworden?

Viele Grüße!
Bookworm


3

10.09.2010, 23:13

Chip ist am 7.9. gestorben. Chap verhält sich aber immernoch völlig normal.
Ist es mit zwei kleinen wirklich so viel schwieriger? Würde wirklich sehr viel lieber zwei kleine nehmen..

R.I.P mein kleines Fettle ;(

4

10.09.2010, 23:47

hi. erstmal mein beileid wegen dem verstorbenen mäusschen. ;(

ob du ein oder 2 junge dazusetzt bleibt dir überlassen. sicher ist das alter von chap ein argument für 2, aber man muss auch immer bedenken, dass eine 3er gruppe mehr streitpotenzial besitzt. gibt bei beiden optionen vor und nachteile....

wie auch immer du dich entscheidest, ich würde immer zuerst mal mit trenngitter anfangen. du hast zwar recht, dass eine Vergesellschaftung mit jungtieren leichter ist, allerdings würde ich die tiere nicht unvorbereitet zusammensetzen. zumindest für 24 stunden würde ich ein trenngitter benutzen, damit sich beide seiten schonmal beschnuppern können und wissen was auf sie zu kommt ^^
meinetwegen noch ein oder 2 mal seitentausch, damit die kleinen den geruch vom alten annehmen.
sicher ist sicher!


5

11.09.2010, 16:48

Zitat

hi. erstmal mein beileid wegen dem verstorbenen mäusschen. ;(
danke ;(

Ich werd es dann mit dem Trenngitter versuchen.
Soll ich dafür dann einen neutralen Käfig benutzen, also wo Chap nicht makiert hat und mit neuer Einstreu
oder sollte es lieber der makierte Käfig sein und dann einfach ein Trenngitter dazwischen?
R.I.P mein kleines Fettle ;(

6

11.09.2010, 16:56

Also bei kleinen Jungtieren (6-8 Wochen) würde ich es genau umgedreht machen.
Ich würde erst einmal die Kleinraummethode wählen, also Transportbox und frisches Einstreu und dann mit Handschuhen beobachten. Bei kleinen Drohgebärden noch nicht trennen (es muss ja kurz eine Rangordnung festgelegt werden) Natürlich wenn sich ein Knäul ergibt sofort trennen.(dafür die Handschuhe, damit man nichts abbkommt) In dem Fall mit Gitter weiter machen. (obwohl da die Wahrscheinlichkeit relativ gering ist, wenn die schon in dem Alter Probleme miteinander haben, dass es noch klappt)
Wenn es aber gleich klappt, einige Stunden da drin lassen und dann in den verkleinerten Käfig setzen, ohne Häuschen etc. und stückweise vergrößern, dabei immer beachten, dass sie zusammen schlafen, wenn es Probleme gibt lieber einmal zu viel verkleinern.
Ich hab bisher ausnahmslos alle Jungtiervergesellschaftungen so gemacht und hatte damit noch nie Probleme.


schnupperlie

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7

11.09.2010, 16:58

Hallo, du solltest die Behausung von deinem verbliebenen Mäuschen gründlich reinigen und neu aber wenig einstreuen, das Trenngitter einsetzen und dann auf jede Seite einmal dein Chap und auf der anderen Seite das Neumäuschen.

Da du offenbar das erste Mal vergesellschaftest solltest du dich im Informationsteil genauer in die Thematik Vergesellschaftung einlesen und du bist hier im richtigen Unterforum - einige andere User sind dabei oder haben bereits vergesellschaftet, wenn du div. Threads durchliest wirst du sicherlich Antworten auf Fragen bekommen die du noch nicht gestellt hast. Weitere Fragen beantworten wir dennoch gerne

lg schnupperlie

Ein Hinweis: Unterlegte Worte z.b. Vergesellschaftung kann man anklicken und dann öffnen sich entsprechende Erläuterungen/Informationen dazu.


8

11.09.2010, 17:04

Ich hab meine auch mit Kleinraummethode vergesellschaftet.
Und meine waren 1,5Jahre und 4Monate alt.
Wenn es sehr ruhige Mäuse sind und du sie gut einschätzen kannst, würd ich es so versuchen.
Das klappt genauso gut wie mit Trenngitter, und kann auch genauso schiefgehen wie mit Trenngitter.
Was du im Endeffekt wählst ist dir überlassen ;)
Bei beiden Möglichkeiten musst du viel beoabachten und Zeit haben.


9

12.09.2010, 15:44

Hallo Chanify.

Bei 2 kleinen Kumpels ist die Gefahr, dass es nach einem halben Jahr böse kracht. Ich würde das immer erst empfehlen, wenn man schonmal eine 1:1 VG gemacht hat. Das ist viel einfacher und Du wirst danach keine Angst vor einer neuen 1:1 VG haben, wenn Dein Chap auch geht.
Wenn Du 2 neue Kumpels nimmst, besteht auch die Gefahr, dass nicht nur einer böse gebissen wird, sondern auch, dass Du einen abtrennen und den neu vg'en musst. Also müsstest Du Dir vorher gut überlegen, ob Du prinzipiell auch 2 Gruppen halten kannst und willst.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg :)


10

18.09.2010, 11:04

Hallo!
Erstmal danke,für die vielen Antworten (:
Ich habe es jetzt gewagt und 2 kleine geholt. :love:
Aber eigentlich passiert überhaupt gar nichts. Ich hab sie mit einem Trenngitter getrennt und Chap sucht eigentlich immer ihre Nähe und rennt sofort zum Gitter,wenn einer der kleinen dort ist. Dann schnüffelt er.
Heute morgen hab ich dann die Seiten getauscht. Chap schnuppert erstmal wieder sehr viel und hat nach kurzer Zeit angefangen zu fressen.
Jetzt schlafen sie alle im jeweils anderen Nest.

R.I.P mein kleines Fettle ;(

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