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"Geschwollenes" Auge bei Nestjungem
Am 14.6. ist mein X-Wurf geboren - von den 5 Jungtieren sind 3 von der Mama getötet worden.
Das ist mir bisher nie passiert und ich vermute dass es am Stress lag, weil leider genau am Tag vor der Geburt bei uns Umbauarbeiten angefangen haben und den ganzen Tag Presslufthammer und Co. vor unserem Fenster unterwegs waren... :-(
Jedenfalls sind noch zwei Jungtiere übrig.
Bei der kurzen Kontrolle heute ist mir aufgefallen das eines davon ein stark vergrößertes Auge hat.
Also noch sind sie ja geschlossen, man sieht aber unter der Haut dass es deutlich hervorquillt, etwa ein Drittel größer als auf der anderen Seite.
Nun stelle ich mir natürlich die Frage...
- Hat das jemand schonmal in den Würfen gehabt?
- Wie ist die Prognose für das Jungtier? Ich nehme mal an es wird auf dem Auge blind bleiben, hoffe aber dass es damit leben kann.
- Kann diese Veränderung erblich bedingt sein und unter Umständen das Töten der Jungtiere auf weitere Behinderungen im Wurf hindeuten?
Ich bin schon gespannt, ob jemand dazu Erfahrungen hat - ansonsten bleibt mir natürlich nichts anderes übrig, als die weitere Entwicklung der Jungtiere abzuwarten...
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Für Streustückchen oder Entzündung ist es noch zu klein, die Babies sind ja gerade 8 Tage alt.
Allzu genau konnte ich ohnehin nicht nachsehen, ich hatte nur kurz beim Füttern das Häuschen geöffnet um zu prüfen, ob die Mutter noch Junge "übrig gelassen" hat und es denen gut geht. Jedenfalls steht das eine Auge ganz deutlich aus dem Kopf hervor, das andere dagegen scheint mir sogar etwas zu flach zu sein... ich vermute stark, dass die Kleine auf beiden Augen blind sein wird, falls es sich nicht noch im Wachstum ausgleicht.
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Selber hatte ich sowas zwar noch nicht, aber...
- Kann diese Veränderung erblich bedingt sein und unter Umständen das Töten der Jungtiere auf weitere Behinderungen im Wurf hindeuten?
Dazu würde ich definitiv ja sagen. Wobei das mit dem Streß auch nicht zu vernachlässigen ist...
War das der erste Wurf des Weibchens?
Ich würde das erstmal weiter beobachten und das Auge nochmal genauer anschaun, wenn es offen ist. Machen kannst Du da momentan eh noch nichts.
Vielleicht hat das Kleine auch nen Biss ins Auge bei dem Streß abbekommen und die Schwellung kommt daher.
Die Prognose ist schwer einzuschätze. Augensachen sind immer ziemlich gefährlich, grade wenn es mit großer Schwellung ist, da kann das Auge ev. sogar Platzen oder großer Druck auf das Gehirn mit bleibenden Hirnschäden entstehen. Wenn es 'nur' blind ist, ist das halb so wild, damit kommt ein Renner gut klar, die orientieren sich ja weitestgehend über Nase und Ohren.
und den Nagenasen 
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Ja es war der erste Wurf des Weibchens, eine Rückverpaarung zu ihrem Onkel um die Linie zu überprüfen. Daher bin ich natürlich doppelt interessiert herauszufinden, ob bei den Babies Erbschäden vorhanden waren oder das Weibchen auf den Baulärm reagiert hat. Da nur zwei Jungtiere übrig sind ist es ja auch wenig aussagekräftig, die anderen drei hätten ja auch gesund sein können...
Im Moment bleibt mir eh nichts weiter übrig als abzuwarten und zu hoffen, dass es nicht noch schlimmer wird.
Einen Biss am Auge vermute ich eigentlich nciht, aber eine Möglichkeit wäre es...
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hey also es kann natürlich sein, dass das weibchen die babys getötet hat, weil sie auch in irgendeiner hinsicht behindert waren. sowas ist ja durchaus üblich, dass auch andere tiere ihre welpen töten weil diese irgendwelche defekte aufweisen.
ich hatte ein weibchen, das ihren letzten wurf komplett tötete, weil dieser schlicht weg zu schwach war.
und ich würde denke ich mal um dem nachzugehen ob es wirklich erblich bedingt ist eine rückverpaarung machen oder nochmal einen wurf ziehen, dann hättest du auf jedenfall schonmal mehr gewissheit obs denn nun am stress lag dass sie ihre jungen tötete oder ob sie gendefekte aufwiesen und die mutter sie deswegen tötete.
son "matschauge" habe ich bisher bei rennern noch nicht gesehen aber bei kühen ...da ist das erblich bedingt oder tritt durch fremdkörper auf.
Liebe Grüße
und mein beileid
@Silverquest: Das ist doch schon ne RVP ;-)
Es kann natürlich sein, dass die Kleinen nen Defekt hatten und deshalb 'vernichtet' wurden. Das muss auch keine körperliche Behinderung gewesen sein, Renner riechen es, wenn 'was faul' ist. Bei einem Weibchen mit ausgeprägtem Instinkt, werden daher ev. tatsächlich nur gesunde Jungtiere groß.
Dass der Baulärm sie so extrem gestresst hat, denke ich eigentlich nicht - sofern der Presslufthammer nicht gerade den ganzen Tag direkt neben dem Aqua gerattert hat. Andererseits - bei einem Erstwurf kann das schonmal vor kommen, dass so stark dezimiert wird, weil das Mädel etwas überfordert oder übereifrig ist (ich schliesse jetzt mal aus, dass ein Mangel besteht - Eiweiss und Mineralien hat sie ja bestimmt genug oder?). Wie alt ist die junge Mama denn?
Aus nur einem Wurf kann man eh noch nicht sooo viel schliessen, selbst wenn alle 5 überlebt hätten (mein 'Minimum' damit ein zu überprüfendes Paar hochgestuft wird liegt bei 15 bzw. 20 Jungtieren), daher würde ich einfach mal noch den einen weiteren Wurf abwarten.
Ist sie eigentlich allein oder der Papa noch drin zur Aufzuchts-Unterstützung?
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@ the dark...ja hab ich im nachhinein auch gelesen XD ich hab die olle angewohnheit mir nicht alle antworten durchzulesen ....ich sollte was ändern
Macht nix, mach ich auch nicht immer.

Aber bei einer Onkel-Nichte-RVP sollte das bei unvorbelasteten Tieren eigentlich nicht zu so massiven Inzucht-Erbschäden führen, dass die Kleinen deshalb dezimiert werden. Der IK ist ja mit 12,5% noch deutlich unter dem kritischen Wert.
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Das hilfe jetzt betsimmt nicht soviel
aber ich hab mal einen Wurf gehabt wo ein baby ein unterentwickeltes Auge hatte
Dieses "Flache" Auge ist nie weiter entwickelt worden und er hat nur "ein auge" mit dem er sieht
aber beeinträchtigen tut es ihn hgar nicht im gegenteil er ist einer der größten und stöärksten aus dem Wurf geworden und der Oberrabauke 
Also ich hatte vorhin nochmal Gelegenheit, einen kurzen Blick drauf zu werfen.
Seit der ersten Kontrolle hat sich das Auge noch zusätzlich vergrößert.
Die Haut ist jetzt so gespannt, dass man am "zukünftigen" Spalt zwischen den Lidern schon durchsehen kann.
Darunter sah es nach durchsichtiger Flüssigkeit aus - das Auge dürfte also entweder unterentwickelt oder einfach nicht da sein... Wenn es noch schlimmer wird werde ich das Kleine wohl erlösen lassen, bevor das Auge doch noch aufplatzt....
Der Inzuchtwert erscheint mir auch etwas niedrig, um so extreme Veränderungen hervorzurufen, zumal der Bock schon zwei gesunde Würfe hatte (13 Jungtiere). 12.5 % ist bei einem Tier wie der Rennmaus ja wirklich nicht besonders revolutionär. Wenn das Weibchen die anderen Jungtiere aufgrund von Behinderungen getötet hat, warum dann das Letzte nicht?
Das Weibchen ist ein halbes Jahr alt, sie sitzt mit einem zweiten Weibchen zusammen (die beiden sind gemeinsam aufgewachsen, ich habe sie sehr genau beobachtet und es gibt keinerlei Anzeichen für Stress zwischen den Weibchen, beide kümmern sich sehr liebevoll um den Nachwuchs).
Der Baulärm könnte durchaus verantwortlich sein - es ist mit großen Maschinen direkt vor unserem Fenster der Straßenbelag aufgebohrt worden, zwei Tage und Nächte lang. Da wir in einem sehr alten Haus wohnen ist Lärmdämmung durch Fenster/Türen so gut wie nicht gegeben.
Wenn das Auge einfach nur zurückgeblieben wäre, würde mich das ja nicht sooo stören, aber die Vorstellung, dass das Kleine Schmerzen hat verändert natürlich meine Einstellung dazu.
Ich möchte nun auf jeden Fall nach der Aufzucht dieses Wurfes nochmal eine Wiederholung dieser Verpaarung machen, diesmal als fest vergesellschaftetes Paar, um Störfaktoren durch Stress vom Baulärm oder doch vom zweiten Weibchen (halte ich für unwahrscheinlich) oder einfach Überforderung mit dem ersten Wurf auszuschliessen.
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Das Weibchen ist ein halbes Jahr alt, sie sitzt mit einem zweiten Weibchen zusammen (die beiden sind gemeinsam aufgewachsen, ich habe sie sehr genau beobachtet und es gibt keinerlei Anzeichen für Stress zwischen den Weibchen, beide kümmern sich sehr liebevoll um den Nachwuchs).
Klingt für mich nach dem optimalen Alter und idealen Bedingungen.
Ich möchte nun auf jeden Fall nach der Aufzucht dieses Wurfes nochmal eine Wiederholung dieser Verpaarung machen, diesmal als fest vergesellschaftetes Paar, um Störfaktoren durch Stress vom Baulärm oder doch vom zweiten Weibchen (halte ich für unwahrscheinlich) oder einfach Überforderung mit dem ersten Wurf auszuschliessen.
Hmm... das zweite Weibchen könnte den Wurf ev. auch dezimiert haben, das kommt durch Übereifer vor, hatte ich auch bei einer 1,2 Verpaarung beim ersten Doppelwurf. Ansonsten waren die aber super harmonisch und haben insgesamt vier Würfe (also zwei Doppelwürfe) ohne Probleme gemeinsam groß gezogen und später hatte jede noch weitere problemlose Würfe (durch das neue, nicht ganz so dominante Männchen zerbrach die Zuchtgruppe leider am Bockwechsel, Cayenne mochte den Buben nicht mehr, als sie heiß wurde). Ich schätze mal, die Oberglucke Marble (die als zweites geworfen hat), war beim ersten Wurf einfach etwas ZU eifrig und dass dadurch die Verluste enstanden.
Der Baulärm kann allerdings bei so ner Dauerbelastung schon ein Grund sein, da stände ich glaub ich selber kurz vor nem Nervenzusammenbruch. Vor allem... Tage und NÄCHTE???
Seit wann arbeiten die Stadtwerke bzw. das Straßenbauamt denn nachts? (Sollten sie mal lieber auf Autobahnen tun, dann wären die Baustellen schneller weg)
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Da wir an einem Hauptverkehrsast aus Wien heraus wohnen wurde auch nachts gearbeitet, um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten.
Es wäre natürlich möglich, dass das zweite Weibchen die Jungen getötet hat, sie hat sich aber sehr ruhig und sicher mit ihnen verhalten. Ganz genau lassen sich solche Sachen ja leider nie aufklären - jetzt hoffe ich nur das beste für das Kleine und warte ab was dann in einigen Monaten die Folgewürfe bringen...
Die Ironie daran ist, dass ich jetzt wenigstens nicht so viele Namen mit "X" finden muss...
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So, meine Vermutung war wohl leider richtig.
Die Schwellung am Auge kam von Flüssigkeit unter den Lidern.
Seit heute Abend ist die Schwellung weg, die Lidspalte ist offen.
Ich befürchte weiterhin, dass das Auge einfach nicht vorhanden ist, auf einer oder beiden Seiten.
Aber solange die kleine "einfach nur" blind ist, kann ich damit leben.
Jetzt bleibt nur abzuwarten wie sie sich weiterhin entwickelt und ob sich die Augen nicht doch noch entzünden...
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Hmm...
Also wenn das Auge (oder beide) tatsächlich fehlen, ist das mit ziemlicher Sicherheit ein genetischer Fehler. In dem Fall würde ich die Paarung nicht wiederholen und die Linie (oder zumindest dieses eine Weibchen) aus der Zucht nehmen.
Sowas kann zwar auch MAL zufällig entstehen, aber grade in Verbindung mit den getöteten Jungtieren und einer Rückverpaarung, bleibt halt - selbst wenn Du die Verpaarung wiederholst und dann alle gesund sind - immer noch ein großes Fragezeichen, ob da nicht doch ein genetischer Fehler drin ist.
Ich hatte vor kurzem ne ähnliche Situation mit Knickpfoten. Das Böckchen, von dem der genetische Fehler kam, hatte als Jungtier 6 Zehen an einer Vorderpfote (die 6. fiel laut dem Ursprungszüchter irgendwann einfach ab) und ich hatte dem Züchter damals schon davon abgeraten, mit dem weiter zu züchten (er hat es trotzdem gemacht). Per Zufall kam dieses Männchen dann auf Umwegen zu mir. In einem direkten Wurf war ein Jungtier mit vorn zwei Knickpfoten, das während der Nahrungsumstellung erlöst werden musste, weil es nicht richtig fressen konnte. Da ich da noch zumindest an einen möglichen Zufall geglaubt hab, wurde eine Schwester trotzdem (fremd) verpaart, sowie je ein Bruder rückverpaart mit Mutter/Tante (es war ne 1,2 Zuchtgruppe). Alle F2 Jungtiere hatten normale Pfoten, allerdings gab es bei der Tochter (die Paare wurden wegen Epi sowieso alle getrennt) eine weitere unbeabsichtliche RVP mit einem frühreifen Sohn und in dem daraus folgenden Wurf waren zwei Söhne mit je einer Knickpfote vorn (die können damit aber gut und ohne erkennbare Einschränkungen leben, sind inzwischen in Liebhaberhänden).
Von fehlenden Augen (bei zwei Töchtern aus einem Wurf je ein Auge) hab ich auch schonmal was in den Abgaben gesehen, da lag es aber scheinbar an einer Behandlung der Mutter während der Trächtigkeit mit Medikamenten (weiß leider nicht mehr welche), auf die die Mißbildung zurück zu führen war. Ich weiß nur leider nicht mehr, von welcher Züchterin das war, sonst könntest Du die mal direkt danach fragen (die meisten erfahrenen Leute / Züchter lesen hier doch nicht mehr soviel mit).
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Nachdem der Vater schon 13 gesunde Jungtiere hatte sowie 12 Jungtiere von seinem Burder, hoffe ich natürlich dass es da nichts erbliches von Seiten des Vaters war.
Ich könnte natürlich versuchen die gesunde Schwester mit dem Vater rückzuverpaaren, um ganz sicher zu sein ob es von dem Weibchen kam. Das ist dann allerdings auch sehr riskannt - ich will ja nciht einen ganzen Wurf behinderter Jungtiere ziehen. Die Linie komplett aufzugeben wäre aber natürlich auch blöd (für mich).
Also Möglichkeit 1: Paarung wiederholen.
Möglichkeit 2: Vater-Tochter Verpaarung, Mutter aus der Zucht
Möglichkeit 3: Beide Eltern und die Schwester aus der Zucht
Möglichekit 4: Fremdverpaarungen für alle
Auf jeden Fall werde ich ja abwarten müssen bis die Kleinen zumindest 4 Wochen alt sind und die Augen besser entwickelt sind. Und der eigentliche Sinn der RVP war ja, Epi-Freiheit abzusichern, also bleibt auch das noch offen.
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PS: Ich habe jetzt zu Mittag nochmal schnell kontrolliert um abzuschätzen ob ich vor dem Wochenende noch zum TA sollte.
Jetzt wo das Fell dichter wird kann man am ganzen Kopf kleine Narben erkennen - also vielleicht doch eine Verletzung von der Mutter??? Auch das gesunde Mädchen hat eine kleine Narbe auf der Stirn (was ich übrigens schon öfters bei so jungen Rennern beobachtet habe, in geringem Ausmaß fand ich das bei etwas ruppigem Umgang der Mutter mit den Babies normal). Aber wenn nun beide Junge vernarbt sind und eines davon so stark, dann könnte es natürlich doch einfach eine Bisswunde sein. Das Zweite Auge scheint sich bisher doch normal zu entwickeln, soweit ich das in geschlossenem Zustand halt beurteilen kann...
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