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Wenn du sie kastrieren lassen willst, weil sie bei Mädels sind müsste das eigentlich schon mit 8 Wochen gemacht werden, aber ich denke mal umso jünger, desto gefährlicher. Ich würde meine lieber trennen oder abgeben als sie dieser unnötigen Gefahr ausszusetzten.
"Warum tust du nichts dagegen?"
Gott schwieg einen Moment, dann antwortete er sanft:
"Ich habe doch etwas getan: Ich habe dich geschaffen." Frei nach Jim Wills
Ich hab schon erfahrung mit dem Kastrieren hab schon ein Männchen von mir allerdings schon ein älteres Kastreierewn lassen und seine Sippe hat ihn gleich wiedererkannt, das nicht so schlimm , man kann die Renner ruhig ein Tag trennen-
Ich hab schon Drei Terrariume bei mir stehen von daher möcht ich nicht noch eins kaufen,daher die Kastration.
Wieso hast du dann Jungtiere? Jetzt gefährdest du sinnlos ihr Leben, also gut finde ich das nicht. Mit dem Geruch könnte es so sein, das die Tiere durch die Kastration einen anderen Geruch bekommen.
Ich habe die 8Wochen vorgeschlagen, weil es dann garantiert keinen Inzuchtnachwuchs gibt, den du scheinbar wirklich als letztes gebrauchen kannst.
Frag aber am Besten mal den TA. Unser TA hat übrigens erstaunt ausgeschaut als ich ihn nach der Kastration einer (erwachsenen) Rennmaus gefragt habe und er (also der Profi) hielt das schon für zu gefährlich. Und du willst Babys kastrieren?!
Das Gerede ums Geld verstehe ich übrigens nicht, das hat hier ja wohl gar nichts zu suchen!
"Warum tust du nichts dagegen?"
Gott schwieg einen Moment, dann antwortete er sanft:
"Ich habe doch etwas getan: Ich habe dich geschaffen." Frei nach Jim Wills
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Em-Fan« (22.10.2003, 14:47)
Hi,
nur weil du nicht hörst, was du hören willst, musst du nicht gleich schreien. Danke. :-)
Wenn kastrieren, dann erst, wenn das Tier geschlechtsreif ist, da nach der Kastration die Produktion der Geschlechtshormone stoppt und die Maus evtl. kleinwüchsig und unterentwickelt bleibt.
Aber da müsstest du noch warten, bis die Tiere geschlechtsreif sind, also bis sie 12 Wochen alt sind, besser noch ein wenig länger - das ist auch nicht so toll, da es dann bereits Nachwuchs geben kann.
Schliesse mich den anderen an, Trennen ist wohl das beste....
Liebe Grüsse,
Kira
Hallo!
Wenn von euch schon ein paar Leute kastrierte Mäuse haben, erzählt doch mal bitte was darüber. Ich habe auch ein Paar (der Züchter hat mir damals 100% versichert, dass es beides Weibchen sind) bekommen und find den Nachwuchs immer zuckersüß, hab damit aber auch genug Probleme.
Auf meine Nachfragen hin bei verschiedenen TA's ist mir immer wieder gesagt worden, dass das zu gefährlich sei, weil man bei so kleinen Tieren die Menge des Narkosemittels nicht so exakt berechnen könnte.
@agouti: Soweit ich das bisher von nem TA gehört hab, sollte man es allerhöchstens bei erwachsenen Mäusen probieren.
Gruß Lenija
Frau Mahlzahn
Alfons der Viertel vor Zwölfte Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lenija« (23.10.2003, 15:00)
Hallo,
für diejenigen, die es interessiert...
Bei meinen ersten Mäusen träumte ich noch von der großen Gruppe. Hab mir also zu meinen 3 Mädels 3 junge Männchen geholt. Als sie etwa 12-16 Wochen alt waren kamen sie unters Messer. Danach sollte ich 14 Tage warten, damit die Tiere wirklich unfruchtbar sind.
Hab inzwischen gelesen, daß man evtl. sogar noch länger warten müßte. Ein paar Tage bevor ich die 6 Renner zusammen setzen wollte zerstritten sich die Mädels...
Ich versuchte dann eines der Mädels an die 3 kastrierten Männers zu gewöhnen, aber nach 1 Woche zeigte sich, daß das Mädel von 2en von ihnen nix wissen wollte...
Also: Statt einer schönen bunten Gruppe hatte ich am Ende 3 große Käfige rumstehen...
Ein paar Jahre später hatte ich meine Meinung zur Kastration bereits geändert. Lieber ein Becken mehr und ein gleichgeschlechtliches Tier zu einem anderen gewöhen, als das Risiko der Kastration einzugehen.
Allerdings hatte ich dann eine Maus, die sich gar nicht vergesellschaften ließ. Ich ließ ihn dann mit ca. 1 Jahr kastrieren, in der Hoffnung, daß er verträglicher würde. Das hat aber gar nix genützt. Er verbrachte letztlich sein ganzes Leben allein.
Im Moment überlege ich wieder, ob ich ein etwas schwieriges Tier (1 1/2 Jahre) kastrieren lasse, um es mit einem unverträglichen Weibchen zu vergesellschaften. Viele Risiken und teuer ist es auch (ab 35,- Euro).
Bin mir noch nicht sicher, ob ich das Mädel nicht lieber allein lasse und dem Jungen noch eine Chance mit einem männlichen Baby gebe...
Ok, ich hab mich nun ein paar Jahre gedanklich mit dem Thema auseinandergesetzt und empfehle deshalb grundsätzlich: lieber ein Aqua mehr, als unnötig das Risiko der Kastration einzugehen.
Gebrauchte Aquarien bekommt man oft sehr billig oder sogar geschenkt. Ich hab durch eine Kleinanzeige in der Zeitung eine Menge Becken in der Größe zwischen 1m und 80 cm angeboten bekommen. Ok, ist schon ca. 5 Jahre her, aber so hab ich ein 80er Becken für 20 DM bekommen, ein 1m Becken sowie ein beschädigtes 60er für umsonst. Das waren alles Fischzüchter :-)
Agouti, nach meiner Sicht der Dinge wäre es das Beste, die jungen Männchen in einem extra Becken beisammen zu halten.
Der Satz "ich hab schon 3 Terrarien und möchte nicht noch eins" ist etwas blauäugig. Wenn Du Gruppen hältst solltest Du bereits mindestens ein Reservebecken besitzen.
Ansonsten empfiehlt es sich wirklich, sich vom Tierarzt seines Vertrauens beraten zu lassen, wie alt das Tier für die Kastration sein sollte. Ich hatte mich mal wegen einer Ratte erkundigt, da gab es kein Mindestalter sondern ein Mindestgewicht..
Grüße!
Eva
@Lenija: Ich weiß nicht, was Du mit Deinem Nachwuchs machst, aber wenn ich's richtig verstannden habe sind Deine Renner Geschwister. Der Nachwuchs ist also durch Inzucht entstanden. Möglicherweise waren bereits die Elterntiere Inzucht. Wenn Du nun den Nachwuchs in eine Zoohandlung geben würdest, wäre es nicht unwahrscheinlich, daß dort wieder Tiere verkauft werden, deren Geschlecht falsch bestimt wird. Oder die Mädels werden trächtig verkauft. Woraufhin die Käufer den unerwünschten Nachwuchs wieder in den Zooladen bringen... Hat jemand mitgezählt, bei der wievielten Generation Inzucht wir angekommen wären? Das ist ein Faß ohne Boden ...
Lenija, die Kette kannst Du durchbrechen, indem Du Deine Tiere aufteilst. Mädels bei der Mutter lassen, Vater rechtzeitig trennen und später seine Söhne an ihn gewöhnen. Du hast dann zwar Gruppen und solltest ein gutes Auge drauf haben, aber der ewige Inzuchtnachwuchs ist gestoppt.
Grüße,
Eva
Hallo Eva!
Nein, mit Problemen meinte ich nicht, dass es ihnen nicht gut geht, sondern das ich mittlerweile niemanden mehr finde, an den ich sie abgeben kann. Und leider wohne ich in einem Haus, wo ich nicht mehr Tiere halten darf. Dabei sind die Kleinen immer so verdammt süß.
Glaube nicht, dass meine Renner Geschwister sind, da mein TA meinte, dass mein Männchen ein "reinrassiger" Goldschecke ist. Mein Weibchen dagegen ist ein Agouti.
Ich habe übrigens schon versucht die beiden mit ihren Würfen zu vergesellschaften, was bisher aber immer in die Hose gegangen ist. Mittlerweile sehe ich echt keine Chance mehr außer eine Kastration, obwohl ich das eigentlich nicht will. 
Gruß Lenija
Frau Mahlzahn
Alfons der Viertel vor Zwölfte Es gibt keine "reinrassigen" goldschecken- höchstens reinerbig- aber das kann man äusserlich net sehen *ggg*
in einem wurf ist es sehr gut möglich das Goldschecken und Agoutis drinnen vorkommen- da beide den selben Gencode reinerbig haben bloß im P-Locus verschieden sind
(agouti reinerbig_ AA CC DD EE GG PP)
(gold reinerbig- AA CC DD EE GG pp)
LG
Denise
Naja nupsilein, ich geb ehrlich zu, dass ich von der Genetik nicht so viel weiß und daher eher meinem TA glaube, als wenn ich mir irgendwas aus Büchern sauge.
Ist ja auch vollkommen egal. Ich weiß auch nicht, wie Eva jetzt auf die Sache mit Inzucht gekommen ist. Ich mache mir da bei meinen Rennern nicht so die Sorgen drum, da beide gesund sind und die Würfe noch nie irgendwelche gesundheitliche Schäden hatten.
Und bei diesem Thema wären wir auch direkt wieder bei der Kastration: Im FAQ steht: "Inzucht sollte absolut vermieden werden - vor allem Gelegenheits - und Zufallszüchter sollten keinen Inzuchtnachwuchs zulassen. "
Frage: WIE? Bitte, wie soll ich das machen, wenn meine Mäuse sich nicht vergesellschaften lassen, bzw nicht mehr fressen, wenn ich sie alleine setze?
Frau Mahlzahn
Alfons der Viertel vor Zwölfte
Zitat
Original von Lenija
Ich weiß auch nicht, wie Eva jetzt auf die Sache mit Inzucht gekommen ist.
Hmmm, ich hab wohl übersehen, daß Du sagtest, die Tiere sind vom Züchter. Das mit dem falsch bestimmten Geschlecht klang so nach Zoohandlung. Sorry.
Wenn die Tiere aus zwei verschiedenen Würfen des Züchters sind, also verschiedene Eltern haben, dann ist das natürlich keine direkte Inzucht.
Was ich jetzt nicht kapiere ist das Verhalten Deiner Renner. Du hast also Mama, Papa und Nachwuchs. Nachwuchs bleibt drin, bis ca. 6 Wochen alt. Wenn Du dann den Papa und einen Sohn herausnimmst vertragen sie sich plötzlich nicht mehr?
Ich hab's jedenfalls bei meinem Paar so gemacht: Babies waren ca. 3 Wochen alt. Trenngitter rein und Papa auf die andere Seite, damit er das Weibchen nicht gleich wieder deckt. Die Babies durften ihren Papa täglich besuchen. Letztlich kam ein Sohn mit Papa in ein Becken, Mama und eine Tochter in ein anderes, und die restlichen Jungen wurden anderweitig untergebracht oder abgegeben. Auf die Art kam es zu insgesamt 2 Würfen und dann war Schluß.
Warum geht das bei Dir nicht? Was machen denn die Elterntiere?
Grüße,
Eva
Hallo!
Ah, jetzt versteh ich. Nein, ich hab sie von einem Züchter gekauft, deshalb hab ich ihm auch vertraut, als er meinte, dass es beides Weibchen wären.
Also mit den beiden ist das so: Ich muss immer höllisch aufpassen, wann die Würfe kommen, da der Vater sich immer wie ein Beserker aufführt, wenn sie kommen. Ich muss meistens schon ein Trenngitter reinsetzen, wenn der Wurf grade mal da ist. Keine Ahnung, warum er sich so verhält.
gruß Lenija
Frau Mahlzahn
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