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Anatomie der Rennmaus

Die Mongolische Rennmaus ist durch ihren natürlichen Lebensraum mit hervorragenden Sinnen ausgestattet. Ihre körperlichen Fähigkeiten ermöglichen ihr eine nahezu uneingeschränkte Rundumsicht und eine blitzschnelle Flucht bei Gefahr. Auch im Dunkeln ihres unterirdischen Gangsystems findet sich die Rennmaus gut zurecht.

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Körperbau und Sinne der Rennmaus

Sehen

Auge einer Rennmaus

 

Die Augen der Rennmaus sind, wie bei vielen Fluchttieren, seitlich am Kopf platziert. Das ermöglicht ihr, den Großteil ihres Umfeldes wahrzunehmen. Räumliches Sehen ist bei der Rennmaus dagegen nicht gut ausgeprägt, doch Bewegungen werden schnell und sicher wahrgenommen.

Riechen

Nase einer Rennmaus

Der Geruchssinn der Rennmäuse ist sowohl für die Nahrungssuche als auch für das Sozialverhalten notwendig. Durch die gemeinsame Fellpflege werden Duftstoffe untereinander ausgetauscht. Daher entscheidet die Nase, ob es sich bei einer anderen Rennmaus um Freund oder Feind handelt.



Hören

Ohr einer Rennmaus

Die Ohren der Rennmäuse können bis weit in den Ultraschallbereich Geräusche wahrnehmen. Diese Fähigkeit ist in ihrer natürlichen Umgebung lebenswichtig. Jungtiere rufen beispielsweise mit sehr hohen Tönen, die für Menschen nicht hörbar sind, nach ihrer Mutter. Auch die durch Trommeln mit den Hinterpfoten ausgelösten Schwingungen werden noch aus großer Entfernung wahrgenommen.

Tasten

Tasthaare einer Rennmaus

Lange Tasthaare ermöglichen der Rennmaus eine gute Orientierung in den weiten Gängen ihres dunklen Baus. Jede kleinste Unebenheit wird sofort von den Tasthaaren aufgenommen und „gemeldet“. Auch erkennt die Maus auf diese Weise, ob sie durch ein Loch passt oder es zu eng für sie ist.


Zehen und Krallen

Zehen und Krallen einer Rennmaus

An den Vorderbeinen der Rennmaus befinden sich vier, an den Hinterbeinen fünf Zehen, deren scharfe Krallen beim Buddeln und Gänge bauen abgeschliffen werden.



Schwanz

Schwanz einer Rennmaus

Rennmäuse haben einen behaarten Schwanz, der ihnen hilft, auf schmalen Flächen das Gleichgewicht zu halten. Er ist auch für die Sicherheit des Tieres wichtig, da er durch leichtes Ziehen abreißen kann und es der Rennmaus so ermöglicht, vor Feinden zu fliehen, obwohl sie festgehalten wird.




Duftdrüse (Ventraldrüse)

Duftdrüse einer Rennmaus

Rennmäuse haben einen „Schlitz“ am Bauch, der je nach Anatomie und Rang innerhalb der Gruppe unterschiedlich stark sichtbar sein kann. Diesen nennt man Duft- oder Ventraldrüse. Sie sondert ein Sekret ab, das Talg und Duftstoffe enthält.

Damit markieren Rennmäuse ihre Umgebung und ihre Artgenossen, manchmal sogar ihre Halter. Es ist allerdings für Menschen weder sichtbar noch zu riechen. Jedoch sind an häufig markierten Stellen nach einiger Zeit gelblich-bräunliche Bereiche zu erkennen. Auch bei Rennmäusen mit weißem Bauch ist am Fell um die Duftdrüse häufig diese Verfärbung zu beobachten.

Es kommt auch vor, dass sich die Duftdrüse entzündet. In diesem Fall sollte unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden.

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Ja, das hier ist ein Easteregg :) de.wikipedia.org/wiki/Easter_Egg