Körperbau und Sinne der Rennmaus
Sehen
Riechen
Hören
Die Ohren der Rennmäuse können bis weit in den Ultraschallbereich Geräusche wahrnehmen. Diese Fähigkeit ist in ihrer natürlichen Umgebung lebenswichtig. Jungtiere rufen beispielsweise mit sehr hohen Tönen, die für Menschen nicht hörbar sind, nach ihrer Mutter. Auch die durch Trommeln mit den Hinterpfoten ausgelösten Schwingungen werden noch aus großer Entfernung wahrgenommen.
Tasten
Zehen und Krallen
Schwanz
Duftdrüse (Ventraldrüse)
Rennmäuse haben einen „Schlitz“ am Bauch, der je nach Anatomie und Rang innerhalb der Gruppe unterschiedlich stark sichtbar sein kann. Diesen nennt man Duft- oder Ventraldrüse. Sie sondert ein Sekret ab, das Talg und Duftstoffe enthält.
Damit markieren Rennmäuse ihre Umgebung und ihre Artgenossen, manchmal sogar ihre Halter. Es ist allerdings für Menschen weder sichtbar noch zu riechen. Jedoch sind an häufig markierten Stellen nach einiger Zeit gelblich-bräunliche Bereiche zu erkennen. Auch bei Rennmäusen mit weißem Bauch ist am Fell um die Duftdrüse häufig diese Verfärbung zu beobachten.
Es kommt auch vor, dass sich die Duftdrüse entzündet. In diesem Fall sollte unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden.

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