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Der Einzug

Ist die Entscheidung einmal gefallen und steht den neuen Mitbewohnern nichts mehr im Weg, sollten noch ein paar letzte Dinge beachtet werden.

  • Was muss bereits vorbereitet sein
  • Transport der Rennmäuse
  • Wie verhält man sich die ersten Stunden/Tage

Vorbereitung

Bevor die neuen Rennmäuse abgeholt werden, sollte ihr neues Heim schon fertig eingerichtet sein.  Das bedeutet, dass das Aquarium/Terrarium/der Stall so hoch eingestreut ist, dass die Mäuse buddeln und sich verstecken können. Je höher die Einstreu ist, desto wohler werden sich die Mäuse fühlen, denn sie lieben es zu buddeln und unterirdische Gänge oder Höhlen zu graben. Welche Art der Einstreu am besten ist, kann jeder selbst entscheiden, für die Mäuse ist es nur wichtig, dass das Streu eine gewisse Stabilität bekommt, so dass die angelegten Gänge auch benutzt werden können und nicht sofort wieder in sich zusammenstürzen. Sehr wichtig ist eine mäusesichere Abdeckung auf einem Aquarium bzw. mäusesichere Türen bei Terrarien oder Ställen. Wenn die neuen Rennmäuse/die neue Rennmaus zu einer schon vorhandenen Rennmaus vergesellschaftet werden soll, kann das Trenngitter schon eingesetzt werden.

Rennmäuse können aus einem Wassernapf oder aus einer Flasche trinken. Eines von beiden sollte bereits in der Behausung vorhanden und so angebracht sein, dass das Streu nicht nass wird und der Trinkbehälter nicht verschmutzt werden kann. Für einen Wassernapf eignet sich am besten eine Ebene oder das Dach eines Häuschens. So etwas kann man entweder im Zoofachhandel kaufen oder günstig selber bauen.

Als vorläufiges Futter sollte vorerst solches verwendet werden, das der Rennmaus schon bekannt ist, so dass nicht zum Umzugsstress auch noch eine plötzliche Futterumstellung kommt. Die meisten Züchter geben von sich aus schon ein kleines Päckchen Futter mit, ansonsten lohnt es sich einfach nachzufragen. Rennmausfutter sollte aus kleinen Sämereien bestehen. Frischfutter sollte nur dann gegeben werden, wenn die Rennmaus es schon kennt, weil sie sonst aufgrund des Umzugsstresses schneller Durchfall bekommen kann, als es normalerweise der Fall wäre.

Transport

Die meisten Rennmäuse haben keine Probleme mit Reisen.

Eine Transportbox für Rennmäuse sollte nicht zu klein, aber auch nicht zu groß sein. Auf jeden Fall sollte die Transportbox einen sicher schließenden Deckel besitzen und relativ kleine Luftlöcher haben. Sind die Luftlöcher so groß, dass die Nase einer Rennmaus hindurchpasst, erweisen sich Rennmäuse als knabbernde Ausbruchskünstler, die zielsicher die Löcher vergrößern werden.

In einer Transportbox sollte sich ausreichend Einstreu befinden, dass die Rennmaus sich verstecken kann, etwas zum knabbern hat (Stressabbau) und natürlich dass sie nicht friert. Eine Toilettenrolle zum knabbern und verstecken, etwas Toilettenpapier zum kuscheln und ein wenig Heu und Körnerfutter lassen eine Rennmaus vergessen, dass es sich um eine anstrengende Reise handelt. Wenn es sich um eine längere Reise handelt, können Karottenstücken oder Gurkenscheiben gegeben werden, um unterwegs den Durst zu stillen, allerdings nur, wenn die Maus schon an Frischfutter gewöhnt ist. Andernfalls kann von Zeit zu Zeit eine Trinkflasche angeboten werden. Eine gesunde Rennmaus wird einen Transport, der nicht länger als einen Tag dauert und der (selbstverständlich) nicht bei glühender Hitze stattfindet, allerdings auch ohne zusätzliche Flüssigkeit überstehen.

Bei der Ankunft zu Hause wird die Rennmaus am besten mit Hilfe einer Toilettenrolle aus der Transportbox in das neue Heim gesetzt.

Die erste Zeit

In der ersten Zeit wird die Rennmaus wahrscheinlich viel schlafen und nur zum fressen aus ihrem Nest kommen, wenn sie sich unbeobachtet fühlt. In dieser Zeit ist es wichtig, die Rennmaus vollkommen in Ruhe zu lassen, damit sie sich an die neue Umgebung und die neuen Geräusche gewöhnen kann. Das Aquarium/Terrarium/der Stall sollte in dieser Zeit nur geöffnet werden, um Wasser nachzufüllen und Futter zu geben. Es sollte auf keinen Fall versucht werden, die Rennmaus auf die Hand zu nehmen. Sie wird noch zu scheu sein und es besteht die Gefahr, dass sie bei einer Bewegung oder einem Geräusch erschrickt, eventuell auf den Fussboden fällt und sich verletzt oder hinter einem Schrank verschwindet.

Erst nach ein oder zwei Wochen kann versucht werden, die Maus auf die Hand zu locken. Dies sollte allerdings niemals unter Zwang geschehen.

Wichtig hierbei ist, dass auch kleinen Kindern erklärt wird, dass eine Rennmaus diese Zeit braucht, um sich an das neue Zuhause zu gewöhnen.

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Ein wenig wird schon geknabbert..