
- Bei eingeschränkter Aktivität ist eine Anpassung des Geheges an die Möglichkeiten der alten Rennmaus nötig
Generell sollte eine Rennmaus nicht tiefer als 20 cm fallen können. Bei älteren Tieren ist es oft sinnvoll, diese Vorgabe noch weiter zu verkleinern. Aquarien-Aufbauten sollten eventuell entfernt werden, wobei das sehr von ihrer Bauart abhängt. Aufbauten, deren einzelnen Ebenen auch ohne große körperliche Anstrengung leicht erreicht werden können, sind auch für alte Rennmäuse kein Problem. Dennoch sollte hier auch auf eine mögliche Absturzgefahr Rücksicht genommen und Vorsichtsmaßnahmen, beispielsweise eine sehr hohe, weiche Einstreu, ergriffen werden.
Durch Beobachtung der Tiere muss sichergestellt werden, dass Fress- und Trinkgelegenheiten sowie Etagen und (hängende) Spielzeuge noch mühelos erreicht werden können. Sicherlich ist es der Gesundheit der Maus zuträglich, wenn sie sich körperlich weiterhin fit hält, jedoch bieten sich hierfür eher Futterverstecke in mit Heu aufgefüllten Papierrollen oder in der Einstreu an, sodass sich das Tier nicht körperlich „übernehmen“ kann.
Bezüglich des Sandbades ist darauf zu achten, dass die Rennmaus problemlos in das Gefäß gelangen und es wieder verlassen kann. Meist reicht es aus, den Sand einfach höher einzufüllen. Andernfalls kann auch ein eher langes als tiefes Gefäß (etwa ein Keramik-Futternapf für größere Nager oder Katzen) als Sandbad verwendet werden. Des weiteren kann der Rennmaus der Einstieg in ein aufrecht stehendes, hohes Sandbad durch eine Leiter oder eine Treppe erheblich erleichtert werden.

- Die letzten Sonnenstrahlen werden von alten Rennmäusen sehr ausgiebig genossen

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