Diabetes geht häufig mit einer Nebennierenfehlfunktion einher. Fettleibige Tiere sind besonders gefährdet. Charakteristisch für eine interstitielle Nephritis sind gesteigerter Durst und Gewichtsverlust. Erkrankte Tiere können mit Vitamin-/Elektrolytpräparaten und Flüssigkeitsverabreichung unterstützt werden. An Diabetes erkrankte Tiere sollten nicht mit Früchten und jungen, zarten Blättern gefüttert werden.
Leptospirose
Seltene Erkrankung, die unter anderem zu Nierenschäden führt.
Symptome: Abhängig von der Schwere der Infektion akut-tödlich oder chronisch-progressiv: Anorexie, stumpfes Fell und Inaktivität.
Therapie: Antibiotika und eine allgemein unterstützende Behandlung im Sinne einer symptomatischen Therapie.
Hinweis: Meldepflichtige Zoonose.
Nierensteine
Selten, möglicherweise durch ausschließliche Trockenfuttergabe hervorgerufen.
Symptome: Anorexie, Teilnahmslosigkeit, Schmerzsymptomatik (zum Teil kolikartig).
Diagnose: durch Abtasten und Röntgenuntersuchung, Urinprobe
Harnröhrenentzündung
Blasenentzündungen werden meist durch aufsteigende Infektionen oder Nierensteine hervorgerufen.
Symptome: Harnabsatzstörungen eventuell mit Schmerzsymptomatik in Verbindung mit Bewegungsstörungen, insbesondere Hinterhandnachziehen, permanentes Urinträufeln, mit Urin verschmierte Anogenitalregion, Blut im Urin, schlechtes Allgemeinbefinden, Fressunlust.
Diagnose: Urinuntersuchung
Therapie: Antibiotikum, Diuretikum, Analgetikum, gegebenenfalls Infusionen


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