Warum Quarantäne?
Tiere die gesund aussehen, müssen nicht immer gesund sein. Außerdem können sie mit Endo- und Ektoparasiten (Endo = innen, z. B. Würmer; Ekto = außen, zum Beispiel Milben oder Flöhe) behaftet sein. Die Tiere sollten daher in der Quarantäne genau beobachtet werden. Zusätzlich dazu bieten sich Abstriche und Kotproben an, die man entweder zu seinem Tierarzt bringen oder bei externen Laboren auswerten lassen kann. Eine Quarantäne macht man in erster Linie, damit sich die bereits im Haushalt befindlichen Tiere nicht mit eventuellen Endo- oder Ektoparasiten anstecken. Die Quarantäne sollte mindestens zwei Wochen, besser vier Wochen betragen.
Räumliche Voraussetzung
Die Behausungen der in Quarantäne befindlichen Tiere sollten deutlich getrennt von dem vorhandenen Bestand aufgestellt werden, vorzugsweise in einem anderen Raum oder außerhalb des eigenen Haushaltes. Der Raum sollte durch eine Tür geschlossen werden können.
Einrichtung eines Quarantänebeckens
Die Einrichtung, sowie das Aquarium/Terrarium selber, sollte leicht zu säubern und - ganz wichtig - leicht zu desinfizieren sein. Gegenstände aus Pappe sind besonders geeignet, da man diese einfach entsorgen kann. Die Einstreu sollte nicht zu hoch sein, damit die Tiere gut beobachtet werden könnten. Futter- und Trinkgefäße sollten ebenfalls aus einem Material sein, das einer Desinfektion standhält.
Durchführung einer Quarantäne
Es ist zu beachten, dass man möglichst nicht als Überträger fungiert. Das heißt für die Praxis: Die Tiere in Quarantäne möglichst immer als letzte füttern. Dinge aus dem Zimmer nicht ohne vorherige Reinigung in den Raum bringen, der vom vorhandenen Bestand bewohnt wird. Nach Arbeiten im Quarantäneraum, immer gründlich Hände waschen, möglichst auch die Kleidung wechseln. Die Tiere gut beobachten und die kleinste Veränderung aufschreiben, damit im Falle des Falles dem Tierarzt ein detaillierter Bericht vorgelegt und somit die Arbeit sehr erleichtern werden kann und euren Tieren hilft, schneller gesund zu werden.

Mein Account