Materialbedarf
• 1 Kokosnuss
• Zirka 2,5 m Bastel- oder Blumendraht
1. Schritt

Anfangs wird die Schnittfläche auf der Kokosnuss angezeichnet. Bei Verwendung eines Winkelschleifers sollte eine Schutzbrille aus Sicherheitsgründen getragen werden. Sobald der Deckel von der unteren Hälfte abgetrennt ist, wird das Fruchtfleisch mit dem Messer in mehrere Stücke geteilt und mit dem Schraubenzieher entfernt.
2. Schritt
Auf dem Deckel werden vier im Quadrat liegende Punkte angezeichnet, die als Markierungen für die Löcher, durch die der Draht gezogen wird, dienen und auf die untere Hälfte übertragen werden. An den markierten Stellen werden mit dem Eisenbohrer Löcher gebohrt.
3. Schritt

Nun werden vier zirka 80 Zentimeter lange Teile Draht benötigt. Das erste Drahtteil wird durch ein Loch in der unteren Nusshälfte gezogen, so dass es auf jeder Seite gleich weit übersteht.
Danach werden die beiden Drahtenden miteinander verzwirbelt. Die Höhe des verzwirbelten Teils (zirka drei Finger breit) entspricht dem Abstand von Deckel und Unterteil des fertigen Kokosnussschiffchens, also dem Platz, den die Rennmäuse zum Reinklettern zur Verfügung haben. Dies wird mit den anderen drei Drahtteilen wiederholt.
4. Schritt
Sind alle vier Drahtstücke gleich lang verzwirbelt, wird von jedem Drahtpaar jeweils ein Drahtende in das entsprechende Loch des Deckels gefädelt. Nun wird das eine Drahtende unter dem Deckel hervor- und nach oben gebogen um es anschließend mit dem bereits oben aus dem Deckel stehenden Drahtende verzwirbeln zu können.
5. Schritt

Nun sind jeweils zwei gegenüberliegende der vier verzwirbelten Drahtstränge zu einem neuen Strang zusammenzuführen und erneut zu verzwirbeln, so dass am Ende nur noch zwei dicke Drahtstränge übrig bleiben. Diese letzten beiden Drahtstränge werden in der gewünschten Länge abgeschnitten und die oberen Enden zu Haken gebogen.

Es besteht die Möglichkeit, aus den vier Drahtsträngen nur einen dicken Drahtstrang zu bilden, so dass das Kokosnussschiffchen später an nur einem Haken hängt.
Allerdings schaukelt es dann auch mehr und manche Rennmäuse könnten Schwierigkeiten mit dem Rein- und Rausklettern haben.

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