Die Klorollenvariante
Anleitung für eine Rolle:
Zuerst wird die Rolle etwa bis zur Hälfte so mit Papier gestopft, dass sie unten geschlossen ist.
Anschließend gibt man etwa eine Hand voll Futter hinein. Pro Rennmaus reicht eine Rolle für zirka zwei Tage.
Danach wird die Rolle mit Papier verschlossen.
Die Kartonvariante
Benötigt werden:
- Eier- oder andere Kartons
- Heu (wahlweise auch Küchentücher oder Toilettenpapier)
- Futter und/oder Leckerlies
Allerdings ist bei allen Kartons darauf zu achten, dass sich weder Verunreinigungen noch Rückstände von Kleber daran finden.
Anleitung:
Die Einkerbungen des Kartons mit insgesamt etwa ein bis zwei Hand voll Futter befüllen. Entscheidet man sich dafür, Leckerlies dazu zu geben, in Maßen, nicht in Massen.
Danach den Karton mit Heu (oder Papier) auffüllen und verschließen. Fertig.
Beide Varianten haben den Vorteil, dass die Rennmäuse neben dem Futter zusätzlich noch Nage- und Nistmaterial zur Verfügung gestellt bekommen.
Bedenken, dass die Renner das Futter nicht finden, können getrost vergessen werden, da sie das Futter riechen und mit Sicherheit einen Weg finden werden, um es auch zu bekommen. Natürlich kann auch zusätzlich Futter in der Behausung verstreut werden.
Neben der oben erwähnten Wasserflasche ist es ratsam, den Rennmäusen Frischfutter zur Verfügung zu stellen, da die Flasche im schlimmsten Fall entweder auslaufen oder gar kein Wasser abgeben kann.
Beim Frischfutter ist darauf zu achten, dass es nach Möglichkeit zum Großteil aus Gemüse besteht, da Obst in größeren Mengen ungesund für Rennmäuse ist (mehr dazu siehe unter der Rubrik „Ernährung“) und wenn möglich irgendwo befestigt ist, da es sonst verschleppt wird und schimmeln kann.
Bedenkenlos ist das längere Hängen (zirka vier bis fünf Tage sollten kein Problem sein) von Gemüse, manche Rennmäuse mögen es erst, wenn es anfängt zu schrumpeln.
All dies kann und darf natürlich auch zur normalen, alltäglichen Beschäftigung gegeben werden.

Mein Account


