Schecke + Schecke möglich?

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    • Ist es denn so, dass die reinerbigen Schecken im Mutterleib resorbiert werden, da sie nicht lebensfähig sind? Also die, die SpSp tragen? Das ist das, was ich nach langem Suchen hier im Forum herausgelesen habe. Allerdings waren die meisten Threads auch schon recht alt.

      Es interessiert mich, da die Eltern meiner aufgenommenen Notfallfamilie beides sind Punktschecken sind. Ich hatte angenommen, dass der Wurf, der bei mir dann noch kam (hatte sie natürlich gleich getrennt, aber die Mutter war bei den alten Besitzern schon wieder gedeckt worden), wohl kleiner als gewöhnlich ausfallen wird, wenn die SpSp-Babys nicht ausgetragen werden können. Es sind aber doch 7 Babys geworden. :huh: Das macht mich dann doch etwas stutzig.

      Liebe Grüße von Meggie


      ~ Ein Tier zu retten verändert nicht die Welt - aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier. ~ :love:
      (unbekannter Verfasser)
    • ja hat man so früher auch vermutet..aber die Zellen sterben im ganz frühen Stadium wenn überhaupt.., ab. denn sonst wäre es nicht zu erklären, dass meine stärktsten Würfe..7 stück, oder sogar mal 8 von einem SChecken schecken paar kamen..und dies nicht nur einmal.
      manche Züchter sagen das einfach..probieren es aber nicht aus..oder haben zufällig mal ein Paar, dass nur zwei oder drei Jungtiere wirft..und gleich war dass Schecken gen daran schuld.

      Dazu kann ich sagen..ich habe das erstemal nach so viel Jahren ein Weichen, welches permanent , jetzt vier mal hintereinander nur zwei Babies..sehr kräftig und gesund..bekommen hat...und hierbei handelt es sich um ein Unifarbenes Paar.

      Also ist es purer Zufall, wieviel Babies ein Weibchen bekommt, bzw. auch Genetisch bedingt.... ..denn die Mama dieses Weibchens bekam auch immer nur drei Babies. Es hat absolut nichts mit Schecken zu tun.

      Wie auch oben schon geschrieben, es gibt auch grosse Würfe, je nach der Veranlagung des Paares, und auch Altersabhäng, also ganz junge Weibchen bekommen oft auch nur kleine Würfe.
      Aber es gibt nun ja auch züchter, die immer noch denken..ja keine Inzucht..ist so schädlich..dass sind eben so Mythen, die sich hartnäckig halten, und besonders dann in diversen FB gruppen erzählt werden...zum Teil von Leuten, die gar nichts über Zucht wissen..aber wissen gehört zu haben , dass dies alles schädlich ist.

      Es ist eben so, dass in 2008 viele Züchter da sehr vorsichtig waren, was auch richtig ist, aber jetzt Jahre später gibts eben diese Langzeitstudien, wobei ich dies mit dem absterben der Babies in Scharen im Mutterleib einfach niemals geglaubt habe.

    • Was passiert denn dann deiner Meinung nach mit den reinerbigen Schecken, also die, die SpSp tragen? Sollten sie dann also doch ausgetragen werden können? Dann wäre es auch eine falsche Annahme, dass es keine reinerbigen Schecken gibt. Dann sollte man als Züchter doch auch wissen, ob man einen reinerbigen Schecken (SpSp) oder einen Spsp hat, denn mit einem SpSp dürfte es ja dann nie unifarbene Jungtiere geben... Wenn es lebende SpSp geben sollte...

      Und mit der Aussage, dass es purer Zufall ist, wenn ein Scheckenpaar wenig Jungtiere hat, wäre ich auch etwas vorsichtig, denn es kann doch genauso purer Zufall sein, dass es bei Scheckenwürfen mit vielen Jungtieren dann nur 1 Baby SpSp hatte, das nicht ausgetragen wurde. Da würde es dann kaum auffallen.
      Bei meiner Notfallfamilie zum Beispiel gäbe es 7 Spsp/spsp und vielleicht 1 SpSp, welches (in welchem Zellenstadium auch immer) abgestorben ist? Wie ich gelesen habe, sollen es statistisch ja 25% SpSp geben und in den großen Würfen gibt es dann evtl. nur einzelne, die SpSp hatten... und bei kleineren Würfen von Schecke x Schecke waren dann eben mehr SpSp-Babays dabei...

      Dass es auch andere Gründe (Alter), für die unterschiedliche Wurfgröße gibt, ist klar.

      Aber ich mein, irgendwo muss die Annahme ja herkommen, und die hat sich bestimmt nicht irgendjemand nur ausgedacht. Solange es nicht durch genetische Tests herausgefunden wird, wird wohl niemand sicher sagen können, wie das nun genau ist mit den reinerbigen Scheckenbabys.

      Liebe Grüße von Meggie


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      (unbekannter Verfasser)
    • mein Rat..unterhalte Dich mal mit der Züchterin Ulmer Strolche..Frau P-dos santos.. Sie macht dies mit der Farbenlehre intensiv seit vielen vielen jahren und dies mit 25 bis 30 Zuchtpaaren.
      Hier alles zu erklären bringt nicht viel..
      und ja , es gibt viele Märchen rund um Tiere allgemein. Da bringt einer eine These auf..und die verbreitet sich . Bestes Beispiel wie ich schrieb...Linienzucht..wie wurde da vor Jahren noch gewarnt vor..und von manchen noch immer...

    • daggi47 schrieb:

      Hier alles zu erklären bringt nicht viel..
      doch ... wenn man das mal sachlich schaffen würde dann hätte man auch mal wieder aktuellere Infos und macht vielleicht nicht erst selber Fehler oder gibt falsche / alte Infos an andere weiter. Dazu gibt es ja öffentliche Foren.
    • aber nur weil einem nicht jeder glaubt es nicht machen? sry, aber willst du nun aufklären über sowas oder doch lieber ewig diese sachen (falsch?) stehen lassen? dann darf sich aber keiner drüber beschweren, wenn solche sachen immer weiter gegeben werden, ob es nun stimmt oder nicht,

      ich kannte es bisher auch nur so, dass man schecke und schecke nicht paaren sollte. daher wäre es interessant zu lesen, warum es denn doch geht. und zwar nicht einfach nur "es geht und basta" sondern mit einer ordentlichen, nachvollziehbaren erklärung

      Nala & Talvi :gerbil Jerry & William :gerbil Geist & Jaime :gerbil
    • ulmer-rennmaeuse.de/apricot-hell/

      so , bitte hier nachlesen..dies alles zu scheiben, war mir einfach zu aufwendig..und hier kann jeder, der es möchte alles über Schecken in allen möglichen Varianten..und auch die Verpaarung Schecke Schecke..nachlesen.
      Kein anderer Züchter denke ich hat so eine ausführliche Beschreibung auf seiner Homepage und so ein ausführliches Wissen, gerade wenn es um diese Erforschung verschiedenster Schecken geht.
      Und man beachte den Satz...für das Weibchen nicht schädigend....und dass weiss man eben, weil wir seit vielen vielen Jahren eben Schecken mal Schecken verpaaren, nicht ausschlisslich, aber eben wie es sich ergibt, und was eben sonst Sinn macht.


      etwas runterscrollen, dass mit dem Apricot hat nichts mit der Beschreibung der Schecken zu tun.war einfach vorher noch auf der Seite...
    • daggi47 schrieb:



      Es ist eben so, dass in 2008 viele Züchter da sehr vorsichtig waren, was auch richtig ist, aber jetzt Jahre später gibts eben diese Langzeitstudien, wobei ich dies mit dem absterben der Babies in Scharen im Mutterleib einfach niemals geglaubt habe.
      Von welchen Langzeitstudien sprichst Du? Hast Du einen Link von der Veröffentlichung? Trotzt sorgfälltiger Recherche ist mir da nichts bekannt. Naja und mit dem Absterben in Scharen... ist halt Zufall, ob ein SPSP im Mutterleib ist, oder eben sechs.


      Bei Scheckenverpaarungen sterben die SPSP-Träger im Mutterleib ab, das ist nun mal Fakt. Nicht jedoch als drei bis vier-Zellenstadium (wobei, ein Dreizellenstadium gibt es auch gar nicht, nur mal so am Rande). Das ist auch nicht logisch, da die Tiere an Anämie leiden und in dem Stadium spielt Anämie nun gar keine Rolle. Die Jungtiere sterben um den 14. Tag der Entwicklung aufgrund der Anämie. Weiterhin zeigen sie Deformationen der Spinalganglien und des Innenohrs. (Siebel 2002). Es ist also nicht ganz so unproblematisch, wie hier gesagt wird. Es birgt ein Risiko und dessen sollte man sich bewusst sein. Denn sollte es sein, dass es viele homozygote Jungtiere im Mutterleib gibt, kann die Resorption Probleme verursachen (Schwächung der Mutter bis hin dass gar kein Wurf kommt). Dennoch werden Scheckenverpaarungen aus unterschiedlichen Gründen gemacht.


      Auch ich habe dieses Jahr zum ersten Mal SP- Verpaarungen gemacht. Das eine Weibchen (wieder getrennt) hatte einmal 3 und einmal 8 Junge. Ihre Schwester hat drei Junge. Woran nun die Anzahl der Jungen liegt…? Es gibt ja auch Belege, dass die Farbe etwas mit der Fertilisationsrate zu tun hat. pp-Träger haben eine höhere Fertilisationsrate als graue Tiere. Das Weibchen mit dem Dreier- und Achterwurf ist pp (Elfenbein SP), auch Ihre Mutter hat immer Sechser- bis Siebener-Würfe gebracht, auch sie ist Elfenbein SP. Allerdings wurde die Mutter auch nur mit Uni verpaart. Bei der Silberagouti kommt es nicht zum Folgewurf…liegt es an der SPSP-Verpaarung, oder an der Farbe, weil verminderte Fertilitätsrate. Sie bleibt jetzt noch eine Weile mit dem Männchen zusammen und sollte sich nichts einstellen, dann wird sie getrennt, sonst kurz vor dem nächsten Wurf.

      Als ich die SP-Verpaarungen angesetzt habe, war ich mir der Risiken bewusst. Habe mich aber aus züchterischen Gedanken heraus, dafür entschieden/ entscheiden müssen und die Paare sehr genau beobachtet, insbesondere natürlich die Weibchen. Vor allem während der Zeit der Schwangerschaft und der Zeit der Aufzucht; bauen sie ab, verhalten sie sich normal, zeigen sie erhöhten Stresspegeletc. Alles verlief normal. Dennoch habe ich für mich entschieden, keine weiteren (außer der einen, die jetzt noch für einen Wurf zusammen sitzt) SP-Verpaarungen anzusetzen, da es eben nicht ganz so unproblematisch ist.

      Falls jetzt der Einwand kommen sollte, Farbe hat nichts mit Fertilität zu tun. Doch hat es. Es gibt eine ganze Reihe von Verhaltensweisen, die mit Farben zu tun haben (Siebel 2002).
    • Unter Langzeitstudien verstehe ich, wenn man seit ca 10 Jahren, immer und immer wieder Schecken miteinander verpaart, bei mir sind es natürlich viel weniger Paare..aber bei anderen, besonders oben genannter Züchterin, immer so um die Zwanzig Paare....und wenn man dann die Jungtiere, sowie dass Muttertier lebenslang verfolgt, bzw. weiterbehält...dass sind Langzeitstudien, die unwiederlegbar sind. Kein Tier und hier gehts ja um das Muttertier insbesondere..nimmt Schaden dran, wenn sie mit einem Schecken verpaart wird..und darum geht es ja wohl an erster Stelle. Was weiss ich..dass sie an Schwangerschaftsvergiftung stirbt?? oder sonst geschädigt wird..nein. sie leben genauso lange und genauso gut, die Jungtiere ebenso, es sind grosse Stückzahlen..also kann gar nicht viel versterben im Mutterleib ....und dass der Vater gesundheitlich keine Probleme hat, ober er jetzt ein Schecken Weichen oder ein Uniweibchen deckt, glaube darüber ist man sich einig.
      Manche Dinge kann man eben nur rausbekommen, wenn man etwas jahrelang macht, und nur so.
      Eins meiner besten Zuchtpaare, mit besten meine ich die Gesundheit, die Lebenserwartung der Eltern sowie der Nachkommen, die gesundheitliche Gesamtkonstitution, war mein Scheckenpaar, und die waren auch noch Geschwister. Und eben so ihre Nachkommen, mit denen auch weitergezüchtet wird,. vererben diese gute Gesundheit, sehr gute Solzialität etc. Und das gilt für mich. darauf kommt es an.

    • ....und wenn ich manchmal die Homepagen sehe, vieviel tote oder gestorbene Jungtiere es in manchen Zuchten gibt...wie viele Mütter überfordert waren ..sorry, bei mir gab es sowas niemals...daher hat dies alles, würde ich mal behaupten garn nichts mit Schecken Schecken zu tun..denn auch von rein unifarbenen Tieren liest man um die Todesfälle.
      Da hapert es einfach an der gesamten gesundheitlichen Konstitution.auf die viel mehr WErt zu legen wäre, ist meine Meinung, und vor allem nur mit Linien weiterzüchten, die wirklich auch stabil sind. Aber sowas kann man nur austesten, indem man selber auch immer wieder Tiere behält, nicht immer alles nach der Zucht wieder abgibt..sondern beobachtet bis zum Ende ihrer Tage. Nur dann kommen überhaupt Langzeitstudien , egal welcher Art zu stande.

    • ah ok, dachte du hättest da noch was entdeckt an Literatur.
      Ansonsten gebe ich dir vollkommen Recht, man muss seine Paare auswählen und genau die Linien verfolegn, sonst gibt es Todesfälle und weitere Probleme ob nun Schecke oder nicht. Aber gerade deshalb finde ich, muss man genau überlegen, ob man eine Sp-Verpaarung macht und mit wem. Ich bin schon der Meinung, dass man dies nicht mit x-belibigen Tieren tun sollte, da es nun mal vermehrt körperliche Ansprüche an das Muttertier stellt. Wie gesagt, ich habe es bisher nur mit zwei paaren gemacht und die Muttertiere sind aus meinen langjährigen Linien und genau diese will ich erhalten und es fielen nur Schecken, also habe ich mich dazu entschlossen, es zu machen.

    • oh, ja, bei jeder Verpaarung, überlege ich ganz genau..aber auch bei Uni mit Schecke. und bei Schecke mit Schecke. .dass ist ganz klar..und dass würde ich mir eben auch wünschen, von den vielfältigen anderen , besonders jungen Zuchten. Aber da wird als eingekauft....meist nach Farbe..egal ob man von der Linie gross was weiss oder nicht, das Tier sieht hübsch aus..so wird es gekauft.
      Dann wird es aber nicht mit einem Tier..welches eben aus wirklich ausgetesteter Linie stammt verpaart..nee, da sieht man dann irgendwo noch ein "tolleres" Tier, wird gekauft ..und gut ist.
      Und dass kann sehr gut sein, wenn man dies auf der Methode macht, und dann noch schecke mit schecke verpaart, dass dies dann doch zu Schwierigkeiten kommen kann..dass ist mal gut möglich. Da kommts dann auch zu Schwierigkeiten mit einfarbigen..aber bei schecken mit schecke eben nochmal was drauf.
      Daher gut, kann man so vielleicht sagen, dass gerade Leute , die anfangen zu züchten. erstmal dies nicht verpaaren sollten..o.k. Bei mir als ich anfing gabes, wenigstens bei uns gar keine Schecken. Comuter hatte man auch nicht,....und ich habe bestimmt meine ersten 10 bis 15 jahren aussschliesslich mit Einfarbigen Tieren gezüchtet, bis ich irgendwann mal einen Schecken sah und mir das halt gut gefallen hat.

    • Gibts denn da von Schecke*Schecke wissenschaftlichen Studien die zeigen wann es da wirklich zum absterben der SpSp Babys kommt? Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber ich habe bei meiner Suche nur Berichte auf Züchterhomepages gefunden die vom Inhalt und Wortlaut sehr ähnlich sind (auch wenns Homepages unterschiedlicher Länder sind). Mir leuchtet nämlich dieser Zusammenhang den Bergmaus auch benennt nicht ein. Es heißt auf diesen Seiten oft 4 Zellstadium (woher weiß man das?) und dann wieder Anämie. Die würde sich aber so früh nicht ausprägen, da noch keine Blutgefäße vorhanden sind.
      Ich bin was Rennmaus Genetik angeht ja nicht vom Fach (da keine Züchterin), finde das Thema aber immer wieder sehr interessant und ich würde mich freuen, wenn hier eine gute Diskussion geführt werden könnte. Das ist nicht nur interessant, sondern nur so können eventuell veraltete Mythen auch aufgeklärt werden. Das finde ich nicht nur unter Züchtern, sondern auch für die Allgemeinheit wichtig.
      Aber abgesehen von dem (meiner Meinung nach noch nicht ganz klarem) Schicksal der SpSp Babys, liegt da nicht auch ein Problem drin mit versteckten WPs? Ich finde deshalb ist es besser zu raten keine Schecken miteinander zu verpaaren (denn in Foren wie hier kommen ja auch immer wieder Fragen von Leuten die nicht ernsthaft und schon jahrelang züchten), als kranke Tiere zu riskieren und das Ganze noch mehr (versteckt) zu verbreiten.
      Was meint ihr dazu? Stellt das ein Problem dar mit den WPs, weshalb man lieber (in allgemeiner Öffentlichkeit) pauschal vor Schecken Verpaarungen abraten sollte? Das kam mir so in den Sinn als ich das Thema las.

    • Laya schrieb:

      Gibts denn da von Schecke*Schecke wissenschaftlichen Studien die zeigen wann es da wirklich zum absterben der SpSp Babys kommt?

      Laya schrieb:

      Es heißt auf diesen Seiten oft 4 Zellstadium (woher weiß man das?) und dann wieder Anämie.
      Genau das ist es, was mich auch interessiert. :) Dass es eine Resorption dieser Babys gibt, da ist man sich ja wohl einig, aber woher will man genau wissen, wann sie absterben, man kann ja nicht die die Mütter hereinschauen. Und auch, wenn man 10 Jahre lang Schecken züchtet, bekommt man doch keine Antwort darauf. Das an der Wurfgröße versuchen festzustellen, kann man doch nicht als Langzeitstudien ansehen. Da gibt es ja wie genannt viele andere Faktoren.
      Ok, den Müttern scheint es nicht zu schaden, aber das ist ja auch nicht die Hauptfrage dabei, denke ich (aber natürlich auch wichtig!), es war ja die Frage, was mit den Babys passiert.

      Mich interessiert das Schicksal der SpSp-Babys schon lange, und jetzt eben besonders, durch meine Notfallfamilie.

      Was mir noch aufgefallen ist, was ist denn eigentlich der Sinn dahinter, Schecke*Schecke zu verpaaren? Einen hohen Anteil an Schecken haben zu wollen, würde ja kaum Sinn machen, denn sowohl bei Schecke*Schecke als auch bei Schecke*Nicht-Schecke fallen doch statistisch 50% Schecken? Klar, es gibt sicher noch viele andere Kriterien ein Zuchtpaar zusammenzustellen... aber um Schecken zu erhalten reicht es ja auch, wenn nur ein Elternteil ein Schecke ist. Da braucht man doch in meinen Augen nicht zu riskieren, dass evtl. Babys im Mutterleib absterben.

      Liebe Grüße von Meggie


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      (unbekannter Verfasser)
    • @ laya ja es gibt dazu mehrere Publikationen und auch Bücher, ich such dir mal die genauen Titel raus. Oder du suchst unter Siebel K. Dissertation berlin ( weiß gerade den genauen Titel nicht, muss ich auch erst raus suchen). Woher es kommt, dass auf den HP's immer von vier Zellen gesprochen wird.... keine Ahnung. ich kann es mir nur so erklären; irgendwann wurde es mal irgendwo so geschrieben und alle übernehmen es unkritisch, ohne eigene Recherchen durch zu führen. und je öfter man es liest, desto wahrer wird es :whistling: Ist ja öfter so, man denke nur an Spinat :D

      @ meggie ich kann nur sagen warum ich jetzt das erste mal zwei Scheckenverpaarungen gemacht habe ( nach fast 40 Jahren Rennmauszucht). ich habe hier eine gute CC-Linie und möchte sie erhalten. Papa starb an Altersschwäche als der Zweite Wurf im Anmarsch war und es sollte der letzte Wurf der Mutter sein. es fielen überwiegend Sp-Weibchen, die zwei Uniweibchen ( aus zwei Würfen)waren zu zierlich für die Zucht. Männchen hatte ich hier auch nur Sp sitzen, also was tun. Linie aussterben lassen, oder Sp-verpaarung. ich habe mich dann für die zweite Variante entschieden.
    • in der forschung wird man da auch vergebens nach langjährigen Stundien suchen..weil das zu uninteressant in dem sinne ist. Das können eben wirklich nur Züchter machen, die dies jahre und jahrzehnte betreiben. Sicher gibt es Bücher und Schriften dazu...aber über vieviel Jahre und über vieviele Päärchen geht es da...ich weiss nicht, ob das so ganz auschlaggebend ist.

      manmal ist es wichtiger, was das echte Leben hervorbringt, und da kann ich persönlich..und viele andere Züchter..ist ja nicht nur Ulmer Strolche , sind ja auch Schweizer, Engländer etc dabei.., die das mit der Schecken Schecken Verpaarung macht.. eben sagen, dass keinerlei gesundheitliche Auswirkungen zu sehen waren..weder Anzahl der Jungtiere noch Krankheiten der Nachkommen etc.

      Und am Ende ist es ja jedem Züchter selber überlassen. Ich verpaare nicht nach dem Aspekt ,Schecke , Schecke...weil ich dann vielleicht viele Schecken rausbekomme, die sich gut verkaufen lassen, nee blödsinn, wenn es zufällig zwei Schecken sind, die ich verpaare..weil alles andere passt, ist es mir egal.
      Ansonsten wenn ich wählen kann, setze ich auch Uni zu Schecken. denn da kommen genauso viel, oder genauso wenig Schecken nachwuchs raus, wie bei zwei Schecken. Von demher sollte man nicht drauf schaun, ob ein Tier gescheckt ist oder nicht, sondern wie seine , Anlagen und sein Standard sind, der natürlcih auch die gesundheitlichen Dinge mit einbezieht.
      Das ist meine sicher auch persönliche Meinung, aber ich bin immer gut gefahren damit, und werde es auch weiterhin so machen. Im Moment habe ich ein Scheckenpaar und zwei Paare mit einem Unipartner und einem Schecken...also es ist nicht so, dass es bei mir vor Schecken wuselt, denn ich finde ...und auch hier wieder meine persönliche Meinung, es macht gerade die Mischung aus, und beim Käufer genauso, sie haben gerne ein Einfarbiges tier und einen Schecken..was ich gut verstehe, Und die Farben kommen nunmal bei einfarbigen Tieren oft besser raus, auch keine Frage, einfach weil Schecke aufhellend rauskomt ....Ausnahmen bestätigen die Regel, aber von demher finde ich auch einfarbige Tiere sehr schön.



      andere Züchter möchen nur Einfarbige..sollen sie dies so machen.

      ..aber ich habe das Thema ja nur wieder aufgegriffen, weil es eben auch sehr unqualifizierte Aussagen gibt, wie bei Jungzüchtern und FB gruppen. vor allen wenn diese Züchter nicht mal die Farben ihrer eigenen Tiere kennen, die Zuchttiere nicht bei Züchtern holen sondern aus "Privt" ..jeder weiss was ich meine.....und sehr viel im argen liegt, ich gehe nicht weiter darauf ein...aber solche Leute schreiben einem .dass man quasi Experimente macht wenn man zwei Schecken verpaart. Hier besteht null Hintergrundwissen, und man sollte, dann wenigstens neutral sein..muss es ja nicht selber machen...oder kann einfach nachfragen..

      Aber dann doch noch eine frage Bergmaus..wie sind dann die beiden Würfe..weiss ja nicht wie alt sie sind, ob man schon was sagen kann...bestimmt gut gelungen..nehme ich an, und auch von guter Anzahl, wobei die Anzahl der Jungtiere ja immer verschieden ist, und noch von ganz anderen Faktoren abhängig ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von daggi47 ()

    • daggi47 schrieb:

      in der forschung wird man da auch vergebens nach langjährigen Stundien suchen..weil das zu uninteressant in dem sinne ist. Das können eben wirklich nur Züchter machen, die dies jahre und jahrzehnte betreiben. Sicher gibt es Bücher und Schriften dazu...aber über vieviel Jahre und über vieviele Päärchen geht es da...ich weiss nicht, ob das so ganz auschlaggebend ist.
      doch Daggi, da gibt es einiges zu; Bücher (meist für Veterinäre geschrieben, aber auch im Bereich der Genetik, sowie Puplikationen, das fing schon Ende der 60er jahre an, dass die SPSP-Verpaarungen untersucht wurden, also wann sterben die Jungen im Mutterleib ab, Sezierung der tot geborenen Babys, denn in Ausnahmefällen gibt es sogar Totgeburten der SPSP Babys. Und da du die Engländer nennst, gerade da kannst du nachlesen, dass die Tiere später als im 4-Zellenstium sterben, die hatten nämlich sogar auch stillborn babys (e-gerbil, Eddy meine ich) Un wenn ich mich Recht errinnere, dann hatten auch Michael, Verena und Kira dazu was geschrieben (MIC). Ich muss mich hier mal durch meine Sachen (Papers) wühlen, dann finde ich das sicher wieder. Und auf der Datenbank der Jackson Loboratories kannst Du da auch einiges finden, die sind ja immer auf dem neuesten Stand und mit führend unter den Genetikforschern.

      daggi47 schrieb:

      Aber dann doch noch eine frage Bergmaus..wie sind dann die beiden Würfe..weiss ja nicht wie alt sie sind, ob man schon was sagen kann...bestimmt gut gelungen..nehme ich an, und auch von guter Anzahl, wobei die Anzahl der Jungtiere ja immer verschieden ist, und noch von ganz anderen Faktoren abhängig ist.
      Ja, die Würfe waren gut, einmal 8 Tiere und zwei mal 3 Tiere. Ein Jungtier davon geht jetzt wieder bei mir in die Zucht. Hat sich super entwickelt, schöner Körperbau, schöne Ohren, tolle Quaste (hatte ich lange nicht, in so ausgeprägter Form). Sie geht in die Linienzucht, habe einen Bock aus der Linie von Julia zurück bekommen, er trägt den rotbraunen Agoutiton, den wir ja so lieben. Den möchte ich ja noch mehr festigen. Wird ein reines Unipaar, damit ich hoffentlich in der Farbe weiter komme. Beim Körprbau bin ich ja schon ganz gut dabei.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bergmaus ()

    • @Bergmaus gerne kannst du mir die Literatur nennen. Ich hatte gestern auf die Stelle für Siebel 2002 nichts richtiges gefunden, aber wenn das eine Dissertation ist, ist es kein Wunder ;) Ich dachte es sei ein Paper. Ich geh heute Abend nochmal suchen.
      Generell finde ich es super interessant wieviel Literatur es da doch gibt. Und wie alt die teilweise schon ist (wenn ichs richtig im Kopf hab, war die erste Schecken Publikation über Rennmäuse von 1978 oder so). Also gern immer her mit Publikationsnamen (am liebsten Name, Jahr und Titel, dann findet man es 100 %ig) zu dem Thema. Ich lese mich da gerne schlau(er) :)
      Wie steht ihr denn zu dem Problem mit den versteckten WPs? Ist das für euch als Züchter schon einmal ein Problem gewesen?
      Meint ihr, man sollte deshalb in der breiten Öffentlichkeit eher vor Schecken*Schecken Verpaarungen abraten (weil man nicht 100% sicher sein kann, ob da ein WP drin steckt - ich meine jetzt nicht langjährige Zuchten mit langem Stammbaum, sondern eher die Allgemeinheit etc.)?
      Was Schecke*Schecke angeht bin ich wegen den vielen widersprüchlichen Informationen echt unsicher. Todgeburten hätten ja schon Auswirkungen aufs Muttertier (und auf das Baby erst Recht). Nur ob diese dann wirklich auf SpSp zurück zu führen waren, ist halt auch schwer zu sagen.
      Daher die Frage zu fundierter wissenschaftlicher Literatur zu dem Thema :)
    • die englische Literatur kann ich leider nicht lesen. Mein Englisch ist für den normalen Strassenaufenthalt passabel, aber leider nicht für solche speziellen Dokumentationen.


      Wie gesagt, ich verlasse mich auf die jahrelangen Erfahrungen..und ist doch schön, dass auch Deine Jungtiere gut geworden sind..sogar ein achter Wurf mit dabei, wie damals bei mir. (ist mir ja fast zuviel, aber auch bei meinen waren alle acht Jungtiere von fast selber Grösse, keines mickrig, und dann ist es ja in Ordung)
      Und dass nach einem so grossen Wurf, dann auch mal nur drei fallen, ist auch ganz normal würde ich meinen.
      Am wichtigsten, alle , also Mutter und Kinder rundum fit und gesund.