Persische Rennmäuse - Laberthread

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    • Tessa schrieb:

      Meine sind nach wie vor eher schissig, sie kommen gerne auf den Maltisch um sich Sachen abzuholen, hüpfen auf die Hand zum Körner holen, nehmen Kerne aus der Hand, ich kann sie auch streicheln, aber bei greifen hört der Spaß auf . Und auf mir rumklettern mag man höchstens im Auslauf, wenn ich im Weg sitze
      Ich glaube, dass ist eher der normale Status Quo bei Persern ^^

      Nur die Lünener sind ziemlich zahm, aber auch da ist grapschen und festhalten ein no-go. Sie kommen schnell auf Hand/Schoss/Arm wenn es Leckerli gibt, man kann manchmal gaaaanz leicht Bäuchlein oder Füsschen streicheln :rolleyes::heart: . Manchmal schöpfe ich einen raus, tu ihn auf dem (nicht nackten, am liebsten der Plüsch Pulli) Arm, und kann sie streicheln. Sie wollen aber fast immer wieder zurück in den Käfig und kriegen grosse Glubschaugen wenn sie ihre Partner im Gehege sehen, da lass ich sie meisstens zurück springen.

      Was Perser gar nicht haben können ist fixiert werden, da wehren sie sich mit aller macht. In normaler Stellung füsse unten frei hockend auf dem Schoss oder Arm geht. Umdrehen zur Inspektion und in der Hand festhalten ist ein no-go. Rucksack Griff funzt auch nicht. Das mit den Augen zuhalten hat sehr viel gebracht. Da meiner Meinung nach Perser sehr optisch/visuell veranlagt sind, würde dies auch sinn machen :)

      Gebissen hat nie einer beim rausfischen, dass ist schön.
      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • ACH Tessa ,das tut mir leid zu lesen.
      Ich denke,so wie du es beschreibst und so schnell ,wie es passiert ist ,hättest du nichts machen kõnnen.
      Versuch dir keine Vorwürfe zu machen,auch wenn da immer ein Rest zweifel bleibt,kenne ich nur zu gut ,mir ist vor kurzem sehr plötzlich meine knapp 1 jährige Cara verstorben.
      Abends war sie noch fit ,morgens kam sie nicht gleich zum Wurm abholen ,sondern nur ihre Schwester Nala,ich dachte sie schläft noch ,als ich am Abend von der Arbeit kam ,lag sie tot in einem ihrer Gänge,als wäre sie im Laufen umgefallen.
      LG Orio :2love:

    • Oh nein, das ist traurig mit Stella. Fühl dich gedrückt. Mir ist gestern auch ganz unerwartet ein Mäuschen weggestorben, direkt auf meinem Schoß, als ich zum Tierarzt gedüst bin. Manchmal hat man keine Zeit mehr zum reagieren bei den Kleinen. Für mich klingt es auch nach einem Schlaganfall oder Herzproblem.


      Also meine Perser habe ich nie als Schisser erlebt...sie essen ihre Kerne normalerweise aufgereiht auf Arm und Schulter...der oberste isst normalerweise an meine Wange geschmiegt und die anderen lassen sich beim Essen kraulen... Und besonders Zeus sitzt auch ohne Essen gerne an mein Gesicht geschmiegt da. Aber Festhalten mögen sie garnicht. Neulich habe ich bei Hades Zähne kontrolliert, als er sich in den Spalt zwischen Couch und Gehege gestürzt hatte. Das fand er garnicht toll. Erstmal ist so ein Perser zu groß für die Hand (oder meine Hand zu klein für einen Perser?), Um ihn gut in den Rucksackgriff zu bekommen und dann mag Mister Perser sowas garnicht. Aber auch meine Jungs würden nie auf die Idee kommen, zu beißen. Selbst meinen zweijährigen Neffen haben sie stoisch ertragen.

    • Sif&Idun schrieb:

      lso meine Perser habe ich nie als Schisser erlebt...sie essen ihre Kerne normalerweise aufgereiht auf Arm und Schulter...der oberste isst normalerweise an meine Wange geschmiegt und die anderen lassen sich beim Essen kraulen... Und besonders Zeus sitzt auch ohne Essen gerne an mein Gesicht geschmiegt da. Aber Festhalten mögen sie garnicht. Neulich habe ich bei Hades Zähne kontrolliert, als er sich in den Spalt zwischen Couch und Gehege gestürzt hatte. Das fand er garnicht toll. Erstmal ist so ein Perser zu groß für die Hand (oder meine Hand zu klein für einen Perser?), Um ihn gut in den Rucksackgriff zu bekommen und dann mag Mister Perser sowas garnicht. Aber auch meine Jungs würden nie auf die Idee kommen, zu beißen. Selbst meinen zweijährigen Neffen haben sie stoisch ertragen.
      Genau so erlebe ich die Perser auch...gutmütig und stoisch :love: aber keine grapsch/festhalt/zwing Tiere. Gestern hat Orio die Lünener ein Büschel Flachs am Stil hingehalten und ist erschrocken als Doris und Rita dicht an ihrer Hand die Stiele abgeknabbert haben - mit Druck! und Eifer! Niemals würden sie da beissen :heart: . Wenn erschrocken die Hand im Inneren des Käfig wühlt, wird er manchmal angesprungen, aber beissen? Nein.

      Männchen finde ich generell stoischer und zahmer als die Mädels, die Bunkern! im Kopf haben und einiges quirliger sind als die Buben. Beim Boris hängt seit 4 Wochen ein ungeernteter Maiskolben, sowas ist unvorstellbar bei den Ladies. Auch bei FloJo und Univers, FloJo hat sofort im Keller einen Bunker angelegt - da guckt univers nur zu :D

      Sifi ist eine ganz besondere Maus Halterin, mit viel Geduld und Liebe und (hihihi) wenig Fallhöhe auf's Bett :whistling::2love:
      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • snapcracklepop schrieb:

      Nur die Lünener sind ziemlich zahm
      Ich denke die Lünener sind deswg. so zahm weil sie mit wenig Schutz und viel! Trubel umher aufgewachsen sind...2 Kleinkinder, 2 Hunde, in der Küche, ein grosser aber leerer Rattenkäfig.

      Auch bei den Mongolen sind meiner Erfahrung oft die, die in kleinen doofen leeren Gehege aufgewachsen zahmer gewesen. Aber wie Orio immer wieder sagt, ist das Artgerecht? Lieber etwas scheuer und natürlicher und maus-mässig happy.
      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • Meinen Perserjungs würde auch nicht einfallen, zu bunkern. Da sind meine Wagner und Buschis ambitionierter. Irgendwann muss ich auch Mal Perserdamen halten, zum Vergleich. Ich brauche eine größere Wohnung...am besten ein Haus mit Mäuse Stockwerk.
      Dummerweise hat man ab einer gewissen Mäuseanzahl auch nicht mehr die Zeit, alle Tiere super zahm zu erziehen. Bei meinen arabischen Buschis muss ich noch am zwicken arbeiten...das ist eine freche Bande. Interessanterweise ist das Männchen, das ich als Jungtier den ägyptischen Damen untergejubelt habe, im Verhalten wie seine Ersatzmamis. Er bunkern so fleißig wie sie.

    • wäääh :|
      und ich hatte mich so auf kleine piepsende tschechische Nüsschen gefreut :)
      Andererseits ist es eigentlich entspannend wenn man sagen kann, nach 1,5 Jahren bis 2 Jahren ist in gemischten Gruppen Nachwuchs unwahrscheinlich. So kann man den Perserjungs weitgehend die doch häufigen Spätfolgen einer Kastration ersparen.
      Ich grübele immer noch über den plötzlichen Tod von Big Carl, weil er nicht der einzige Perserjunge den ich kenne war, der so plötzlich verstarb.
      Interessant wäre zu wissen, wie es bei wildlebenden Persern ist. Sind Böckchen nach dem Deckakt nicht mehr notwendig für das Gruppengefüge und sind daher generell mit einer kürzeren Lebenszeit ausgestattet?
      Snapis dicke Berta lässt sich zwar von Univers decken, aber danach hasst sie ihn weiter und mobbt ihn. Flojo lebt zwar mit Univers zusammen, aber Begeisterung sieht anders aus ...
      wäre wirklich spannend zu wissen, was mit den Kerlen in freier Natur passiert. Leben sie am Rande der Gruppe und dürfen nur mal ran, wenn eine der Ladies hitzig ist?
      Bin absolut für einen roadtrip in den Mittleren Osten um das rauszufinden :D

    • Danke @Tessa und @snapcracklepop für eure Tipps :2love:

      Ja, Perser sind schon sehr gutmütig und beißen so gut wie nie. Unsere Truppe war der Hit beim Besuch unserer Patenkinder. Die beiden sind 2 und 9 und haben den Persern so einen Körnchensegen verpasst, das die glaub ich heut noch davon träumen :lecker: In Reih und Glied stehen sie noch bei jeder Öffnung der Türe bereit :D Der 2jährige erzählt daheim immernoch von den Mäusen und wollte jetzt Gummistiefel mit Mäusen drauf :D:D:D

      Hab meinen Persern dieses Jahr wie Tessa auch viel frische Kost aus dem Garten gegeben. Hab da übrigens ne tolle App, die Pflanzen bestimmen kann und dann auch Infos über deren Giftigkeit und Verwendung ausspuckt.

    • Ich bin Laie und habe ja damals schon skeptisch geäußert, das die Linie vielleicht nicht so ideal ist zum züchten.
      Nach Stella's Tod bin ich da noch kritischer. Es gab jetzt in einem Jahr drei plötzliche Todesfälle junger Tiere, dazu dann der eine Bub von Sifi mit riesigem Tumor und Boris mit Penisprolaps. Alles hat sehr junge Tiere getroffen.
      Wie gesagt, ich bin absoluter Laie, weiß auch nicht ob das alles wirklich genetisch ist, aber meine alten Perser waren halt pumperlgesund und 4 von 6 Tieren durften 7 Jahre alt werden, einer war bei der Übernahme schon sehr alt und einer ist mit 5 Jahren gestorben. Daher bin ich wohl einfach davon ausgegangen, das auch meine neue Bande steinalt wird.
      Vielleicht auch alles Zufälle und ich bin sehr dünnhäutig gerade, das gebe ich zu. Der Tod von Stella hat mich wahnsinnig geschockt und die Kleine fehlt mir sehr.

      @Mausis
      Es gibt bei Facebook eine großartige Gruppe zum Thema Pflanzenbestimmung und fressbare Sachen für Kleintiere. Dort wird immer wieder vor den Apps gewarnt, da die Leute viele Falschbestimmungen durch diese Apps gehabt haben.
      Wenn ich nicht weiß was ich vor mir habe, dann mache ich ein Foto und stelle es in die Gruppe, meist bekommt man ruckzuck Antwort und es wird einem auch gesagt ob es fressbar ist oder nicht.
      Durch diese Gruppe habe ich schon wahnsinnig viel gelernt und kann meinen Nasen mittlerweile einiges bieten.

    • rho schrieb:

      Andererseits ist es eigentlich entspannend wenn man sagen kann, nach 1,5 Jahren bis 2 Jahren ist in gemischten Gruppen Nachwuchs unwahrscheinlich. So kann man den Perserjungs weitgehend die doch häufigen Spätfolgen einer Kastration ersparen.

      Dem möchte ich an dieser Stelle aber widersprechen. Solche Verallgemeinerungen sind nicht gut. Bei meinen Persern war es ja auch so dass der Vorbesitzer ein Pärchen hatte, dieses im ersten Jahr im Frühjahr und Spätjahr geworfen hat und dann 3 Jahre nichts passierte und plötzlich doch wieder Nachwuchs da war. Bei Brad (nun Valo) und Mila von MiniGnouf war es ja ebenfalls so dass es gebraucht hat, und Mila war zu dem auch schon zuvor mit Nino zusammen ohne Nachwuchs und Brad mit den anderen Damen Rita und Doris. Daher bitte keine Pauschalisierungen.

      Wer gemischtgeschlechtlich hält, dem sollte bewusst sein, das ein Risiko auf Nachwuchs vorhanden ist. Und notfalls auch die Kapazitäten und Möglichkeiten haben diesen zu vermitteln. Ich denke es ist gefährlich solche Verallgemeinerungen zu schreiben.

      Ein Einsteiger der dies liest, könnte denken mit dreijährigen Tieren gibt es kein Nachwuchs mehr, und könnte dann verloren wirken.

      Ich erinnere mich noch gut an eine ähnliche Pauschalisierung, nämlich dass ein einer Persergruppe immer nur ein Weibchen gedeckt wird. Das ging in einem Fall ganz schön ins Auge. Nämlich als Sabine, die Großgruppe von Snap übernommen hatte und plötzlich alle Weibchen von dem einen Männchen gedeckt wurdrn, und dass obwohl zuvor versichert wurde 'ne in der Regel wird nur ein Weibchen gedeckt'. Als ich damals meinte ich finde es keine gute Idee ein Männchen mit so vielen Weibchen abzugeben, war die Reaktion "da wird schon nichts passieren." Warnungen dass alle Weibchen gedeckt werden könnten wurden auf die leichte Schulter genommen. Letzten Endes war es nicht ganz so gut, obwohl alle Tiere letztlich vermittelt werden konnten.

      Dennoch bin ich aus diesem Grund was Pauschalisierung angeht nicht ganz entspannt.

      @Tessa, mein herzliches Beileid.

    • @Tessa Wenn man das hier darf, würde ich mich freuen, wenn du mir die FB Gruppe nennen würdest.

      Hab bei der App natürlich bisher nur die wirklich eindeutigen und auch nochmals kontrollierten Pflanzen verfüttert.

      Apropos Pauschalierung ;) :
      Quitschebacke hatte ein Jahr eine Partnerin mit der es keinen Nachwuchs gab und als diese dann leider verstorben ist, haben die beiden jungen Weibchen ca. 5 Wochen nach der VG jeweils 9 Babys zur Welt gebracht.
      So viel zu es wird nur ein Weibchen gedeckt, es braucht meist etwas Zeit und der erste Wurf ist entweder nicht lebensfähig oder klein!!!!
    • Mausis schrieb:

      Quitschebacke hatte ein Jahr eine Partnerin mit der es keinen Nachwuchs gab und als diese dann leider verstorben ist, haben die beiden jungen Weibchen ca. 5 Wochen nach der VG jeweils 9 Babys zur Welt gebracht.
      Wie alt war Quietschebacke als er dann Vater wurde?

      Mausis schrieb:

      So viel zu es wird nur ein Weibchen gedeckt, es braucht meist etwas Zeit und der erste Wurf ist entweder nicht lebensfähig oder klein!!!!
      Yup, stimmt absolut nicht.

      Pusteblume1993 schrieb:

      Vorbesitzer ein Pärchen hatte, dieses im ersten Jahr im Frühjahr und Spätjahr geworfen hat und dann 3 Jahre nichts passierte und plötzlich doch wieder Nachwuchs da war.
      Das würde heissen, eine ca. 4-jährige Perserin hat noch einen grossen Wurf Junge gekriegt? Finde ich schwer zu glauben. Ich merke ja wie die Lünener mit 4 Jahre schon Richtung ältere Maus gehen jetzt, besonders Woody. Vom Aussehen wie vom Verhalten.


      Tessa schrieb:

      aber meine alten Perser waren halt pumperlgesund und 4 von 6 Tieren durften 7 Jahre alt werden, einer war bei der Übernahme schon sehr alt und einer ist mit 5 Jahren gestorben.
      Wow, dass war eine langlebige Linie!

      Snap ist ja nur ca. 3,5 / 4 geworden, aber er war ja auch kastriert.

      Hanni und Nanni wurden ca. 5 Jahre, Fanny 7 Jahre alt.

      Somit ist mein Durchschnitt nicht so gut wie deine, Tessa.

      Ich finde es jedoch nicht gut zu erwarten dass sie alle 7 Jahre alt werden, dass kann auch zur Entäuschung führen.
      Denke alles an die 5 und mehr ist im Rahmen.


      Tessa schrieb:

      Ich bin Laie und habe ja damals schon skeptisch geäußert, das die Linie vielleicht nicht so ideal ist zum züchten.
      Nach Stella's Tod bin ich da noch kritischer. Es gab jetzt in einem Jahr drei plötzliche Todesfälle junger Tiere, dazu dann der eine Bub von Sifi mit riesigem Tumor und Boris mit Penisprolaps. Alles hat sehr junge Tiere getroffen.
      Hmm, 3 von 29 Pilsener jung gestorben. Ca. 10%. Toll ist das nicht, das stimmt.

      Ich meine das @Pusteblume1993 ähnlich viel Verluste hatte mit der Schlangenfutter Gruppe, primär Männchen?
      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • rho schrieb:

      Interessant wäre zu wissen, wie es bei wildlebenden Persern ist. Sind Böckchen nach dem Deckakt nicht mehr notwendig für das Gruppengefüge und sind daher generell mit einer kürzeren Lebenszeit ausgestattet?
      Finde ich eine interessante Theorie, rho.

      Ich kann mir vorstellen dass Perser Clans in der Wildnis eher Matriarchalisch strukturiert sind, denn die Männer tragen nicht viel zum Clan zu (bunkern, Kinderaufzucht). Vielleicht leben sie wirklich in der Peripherie des Baus?

      Ich fand es damals auch interessant, dass die Mütter alleine sich um ihren Nachwuchs gekümmert haben, keine Ammen, keine Besuche anderer Adult Tiere, kein Papa involviert, keine Hilfe beim Einfangen der ersten Gehversuche. Eigentlich hat die Mutter es clever gelöst. Im Baby Alter bis ca. 2 Wochen im Bonbon Glas , da konnten sie nicht wegrobben, und als sie dann anfingen rumzurobben wurden sie nicht wirklich wieder ins Nest getragen, sammelten sich aber alle unten auf der Bunker Ebene wo die Mutter sie weiter gesäugt hat. Die Mütter waren stundenlang in der Gruppe unterwegs, chillen und bunkern, eigentlich erstaunlich dass die Babies es geschafft haben, aber die Method scheint zu klappen.
      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • Ich habe mir Gedanken gemacht :)

      Es tut mir nicht Leid, dass ich mit den Pilsener Nachwuchs gehabt habe. Es war mir wichtig selber mal die Erfahrung zu machen mit Nachwuchs. Mit bis jetzt 10% Todesrate würde ich klar die Linie nicht weiterführen, aber das tun wir ja nicht. Sollten Univers und FloJo noch nachwuchs haben, kann ich sie hier unterbringen oder abgeben mit der klare Anweisung "nicht weiterzüchten". Die 6 Ladies bei Orio ist ein guter Beispiel, da kommt kein Nachwuchs.

      Zur Linie/Langlebigkeit ist es letztendlich dass gleiche Problem wie mit den Mongolen - niemand kann wirklich auf Langlebigkeit züchten, denn bis die Mauserls sterben muesste man alle bis ans Ende behalten (3 bis 5 Jahre) und genau dokumentieren wer wen hat und wann wer stirbt. Bis dahin sind die Elterntiere sowieso meisst tot, also wenn es eine tolle Zucht ist, ist es zu spät. Einzig gegen frühzeitige Probleme wie Krebs und Tod etz in den ersten 2? Jahre kann man eingreifen.

      Somit ist meine Pilsener Gruppe interessant, da wir zumindest wissen wo die komplette Big Carl+Hinkebie+FloJo Sippe 3 Adult+26 Nachwuchs ist.

      Uncool ist lediglich im Rückblick die Abgabe von 1:5 Original pilsener an Jemand der nicht getrennt hat. Aber! Auch dass hat erkenntnisse gebracht (Bruder hat alle 5 Schwestern gedeckt), nicht wie Pusteblume's Cloud, der nur 1 Lady gedeckt hat. Finde ich allemal wichtig es definitiv zu wissen.

      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:

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    • Auch bei anderen Linien wird man keine 100% Sicherheit haben. Die Pilsner Linie komplett als Zuchtuntauglich zu deklarien halte ich aber auch für falsch. Ich denke wir sollten halt wirklich schauen eine Vielfalt in den Nachzuchten zu schaffen und nicht zuviel Tiere aus gleicher Quelle zu vermehren. Vorallem so lange kaum Erfahrungen da sind.

      In 5 Jahren sind wir schon schlauer über die Linie, und können sagen okay, so und so sieht's aus. Bis dahin sind regelmäßige geplante Würfe im kleinen Stil voll okay. So sind nach 5 bis 7 Jahren auch noch Tiere da mit denen man weiter züchten könnte, sollte die Linie sich als akzeptabel in Sachen Tumore und Lebenserwartung zeigen.

      Allerdings müssen wir wie schonmal erwähnt auch dafür Sorge tragen dass die Tiere auch gut untergebracht werden und ein schönes Zuhause finden. Zuviel Nachwuchs macht es schwer Halter zu finden, die den Persern gerecht werden wollen. Und damit steigt die Gefahr daß Perser in zu kleinen Gehegen ohne adäquaten Bedingungen gehalten werden. Daher ist es wichtig sich wirklich Gedanken zu machen, wann und mit welchen Tieren wir "züchten".

      Liebe Grüße


    • Bei uns herrscht großer Streit. Meine Jungsgruppe (Vater + 3 Söhne von Mai 2020) ist auseinander gebrochen. Erst wurde der Vater Manni (2,5) von einem Sohn attackiert, von einem Tag auf den anderen, und hat ihn dabei böse den Schwanz verletzt. Das war vor etwa 3 Wochen.

      Da die anderen 3 weiterhin ein Herz und eine Seele waren haben wir Manni herausgenommen, damit er sich erholen kann. Ihn werden wir mit seinem Bruder Loki (auch 2,5) wieder vergesellschaften, das sieht sehr gut aus, erste Treffen in der Wanne waren ruhig und ohne Agression. Ob sie sich noch kennen?

      Dann fing dieser Sohn, Half (er hat links seit der Geburt nur ein halbes Ohr), vorgestern an, auch die beiden anderen zu attackieren, beide haben ebenfalls Verletzungen am Schwanz. Alle 3 habe ich jetzt in eine Transportbox gepackt, nach einer kurzen Sekunde Rangelei ist seitdem Ruhe. Was meint Ihr, wie lange sollte ich sie darin halten und wie dann am besten weitermachen? Dann in eine größere Box und dann in den verkleinerten Käfig?

      Ansonsten habe ich noch 2 Schwestern, Luna und Elli (ebenfalls 2,5 Jahre), die machen echt gar keine Probleme, total harmonisch. Elli ist die Mama der Jungs.

      Und dann noch Mo, auch Sohn und ehemaliges Mitglied der großen Boygroup. Der sollte eigentlich mit seinem Onkel vergesellschaftet werden, aber die beiden konnten sich gar nicht leiden. Was mach ich jetzt mit dem? Ein toller Kerl, aber alleine. Kastrieren und in eine der anderen Gruppen? Oder einen seiner Brüder aus der 3er-Gemeinschaft raus und versuchen, hier eine 2er-Gruppe zu machen?