Nach vermuteter Ohrenentzündung ein Horrorszenario...

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    • Nach vermuteter Ohrenentzündung ein Horrorszenario...

      Hallo liebe Community,
      Unser 2,5 - 3 Jähriges Brötchen hat grade leider das zeitliche gesegnet. Ich glaube aber es war für sie genauso schrecklich wie für mich. Ich habe noch nichts in anderen Themen gefunden und eröffne daher ein neues, ich hoffe ihr könnt mir vorab schon mal weiterhelfen, trotdem gehts morgen ab zum TA um genaueres zu erfahren.

      Hier unsere Geschichte:
      Am Montag Abend fing es an, Sie hatte den Kopf schief und ich wusste morgen früh geht's ab zum TA. Sie hat ihr in die Ohren geschaut, und AB, Vitamin B und Schmerzmittel verschrieben. Diese schienen auch gut zu helfen, sie sah schon wieder etwas fitter aus, hat noch kein Gewicht verloren und auch den ganzen Tag normal gefressen, getrunken und das gemacht was Rennies halt den Tag so über machen... Am nächsten morgen wollte ich direkt gucken wie es ihr geht, das ganze Nest voller Blut, es schien aus dem Ohr zu kommen. Direkt ab, als Notfall, zum TA rein. Die TÄ machte sie sauber und zog ihr einen Blutpfropfen aus dem Öhrchen, der sich angesammelt hatte durch die Fahrt ca. 15 min. Sie schaute ihr nochmal in die Ohren und sagte dann, sie könne kaum noch Eiter und kein Blut mehr sehen. Sie wog sie, 7 g abgenommen über Nacht... also war zu den Medis auch noch zufüttern angesagt... das ging auch echt gut, ihr ging es wirklich besser. Durch das Gewicht, was sie verloren hatte war ihre Temperatur natürlich auch gesunken also musste wärme her, in form einer Rotlichtlampe... das haben wir alles gemacht.

      Dann als ich eben nochmal nach ihr schauen wollte, kurz vorm zubett gehen, schnappte sich die kleine zu meiner Freude 3 sb-kerne und futterte 2 weg 8o ich war erleichter.... doch als sie den letzten aufheben wollte, zuckte sie zusammen, schüttelte den Kopf und das Blut spritze an die Scheibe... ich weiß nicht wo es herkam, dann rannte sie verwirrt im Kreis, legte sich auf den Rücken und nach 1,2 Zuckern mit den Hinterbeinchen verließ sie uns ;(
      Nun meine Frage: Was mag das gewesen sein?! ich kann mir wirklich gar nichts darunter vorstellen... habe Fotos vom Gehege gemacht, es sieht aus wie ein Massaker. Weiß aber nicht, ob ich die hier reinstellen darf zur Veranschaulichung...

      Hatte so etwas schon mal jemand oder ähnliches? ich möchte wissen, was es war, um Ihrer Schwester vielleicht das gleiche Schicksal zu ersparen oder damit man es vielleicht früher erkennen könnte was es war.

      Schon mal danke im Voraus
      liebe Grüße Gibsy

      Ihr werdet mir immer in guter erinnerung bleiben ;(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gibsy ()

    • Hallo Gibsy,

      erstmal mein herzlichstes Beileid ;( Das muss ja schrecklich gewesen sein, das mit anzusehen...

      Ich hatte mal einen ähnlichen Fall, aber nicht exakt so. Meinem Renner lief Blut aus der Nase, ich bin auch sofort ab zum TA, aber wie bei dir: Nase sauber gemacht, noch ein Blutstropfen weg und mehr konnte nicht festgestellt werden. Zu Hause gab es Rotlicht und Leckerlies. Keine 5 Stunden später habe ich ihn tot, Blutüberströmt und verbuddelt vorgefunden, ich hatte vorher regelmäßig nach ihm geschaut, aber da war nichts mehr zu sehen von Blut. Wie schlagartig all das Blut ausgetreten ist, ich weiß es nicht. Aber es war wirklich ein Blutbad an und um ihm :S
      Ich vermutete einen geplatzen Tumor oder ähnliches an der Lunge, genaues konnte mir leider keiner sagen...
      Vielleicht hilft es dir ja irgendwie weiter.

      Ich wünsche dir viel Kraft den schrecklichen Verlust zu meistern!

    • Oh, das ist aber schrecklich. Aufschluss würdest du nur bekommen, wenn man die Rennmaus genauer untersucht (aufmacht etc.) Wenn so viel Blut plötzlich irgendwo her kommt, vermute ich auch eine innerliche Blutung.
      Als wir letzte Woche unser Fienchen haben operieren lassen, sagte der TA noch, dass er hofft, dass sie die Nacht packt und keine innerlichen Blutungen bekommt. Sobald diese innerlichen Blutungen auftreten, ist es ganz schnell vorbei.
      Das würde zudem passen, was du geschrieben hast. Schade, dass man ihr scheinbar nicht wirklich helfen konnte.

      Eierstocktumor gut ausgegangen! Bitte lesen

      ;(Flik:06/07-06.11.07,Toffi:05/07-30.09.09,Bugsi:06/07-14.02.11,Penny:01/08-01.05.11,Bob:12/08-15.03.12,Sancho:12/08-24.09.12,Tammy:08/11-19.03.13, Calypso:02/12-07.12.13, Calimero:16.06.10-08.12.13;(
    • Guten Morgen,
      danke für die schnellen Antworten, ich gehe auch mal stark davon aus, dass es ein Tumor war. :(
      Die TÄ sagt, es würde sich nicht lohnen sie aufzuschneiden, denn das würde die Kosten sprengen... Die erste TÄ die versucht Kosten zu vermeiden ^^.
      Na ja vielleicht sammeln sich ja jetzt hier noch ein paar Antworten., was es hätte sein können.
      Schade, dass es so enden musste. ;(

      Ihr werdet mir immer in guter erinnerung bleiben ;(

    • gibsy schrieb:

      Die TÄ sagt, es würde sich nicht lohnen sie aufzuschneiden, denn das würde die Kosten sprengen.

      So eine blöde Aussage habe ich selten gehört. Es würde sich nicht lohnen? Für wen? Für dich, damit du Gewissheit hast? Oder für die verbliebene Maus, deren Leben vielleicht gerettet werden kann, wenn sie das selbe bekommt? Oder für die Tierärztin nicht? Sowas dämliches. Was hat denn ihre Behandlung gekostet? Eine Sektion ist wahrscheinlich kaum teurer...
      Es grüßen die Rennerdamen Nephelia & Hazel, sowie Emma & Soraya und natürlich ich :andreas:

      Nairobi :heart: 11/2011 - 24.10.2013
      Sahara :heart: 11/2011 - 11.12.2013
    • *grins* TopMysterie das habe ich auch gedacht.
      Ich denke die TA meint, dass der Erkenntnisgewinn nicht so hoch ist, dass es im Verhältnis zum Analysepreis steht.
      Ich würde der TA von gibsy jetzt nichts böses unterstellen. Ich vermute, sie möchte nicht, dass die "Kunden" unnötig für etwas bezahlen müssen, was ihnen nun aktuell nichts mehr bringt.

      So eine Diskussion hatte ich aktuell noch mit meinem TA. Wir hatten unser Fienchen operieren lassen und den Tumor + Flüssigkeit in die Pathologie geschickt, um diese zu analysieren. Leider ist uns Fienchen 2 Tage später verstorben und mein TA fragte, ob er die Pathountersuchung zurückrufen soll, da es nun ja nichts mehr bringt und man das Geld 50-70€ (da 2 Proben) anders investieren kann. Ich fand das vom TA sehr nett, dass er soweit mitgedacht hat. Er fragte, ob es für mich wichtig ist, es zu wissen. Daraufhin lachte ich etwas und meinte, dass es mir persönlich natürlich in dem Sinne nichts mehr bringen würde. Wir können das Mäuschen nicht mehr behandeln und ich wüsste am Ende nur, was sie hatte. Für mich als Privatperson bringt das kein Mehrwert, da ich daraus nichts ableiten kann. Ich meinte dann aber zum TA, dass er die Proben ruhig beim Pathologen lassen soll, da es ein Erkenntnisgewinn für ihn ist (Investition in die "Tierarztwissenschaft") und vielleicht mal noch einem anderen Tier/Mäuschen helfen kann. Wann wird schon mal eine Maus operiert und man lässt noch was einschicken? Man sollte die Gelegenheit nutzen und deswegen kann er es da lassen. Da hat er sich sehr gefreut und meinte, ihn interessiert alles, was er entfernt und bedankte sich, dass wir es trotz Tod noch untersuchen lassen würden.

      Eierstocktumor gut ausgegangen! Bitte lesen

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    • Das kann natürlich auch sein starsteet5. Was es auch war, sie hat hoffentlich nicht lange gelitten...

      Und TopMystery, ich schätze mal es war so gemeint wie sbve schreibt, sie meint es nur gut mit uns.
      Ich bin in der Ausbildung, mein Freund studiert und wir haben natürlich nicht viel Geld aber für die Behandlung von unseren Tieren ist immer was da. Wir haben für die Komplette Behandlung ca. 45 Euro bezahlt. Was wirklich nicht viel ist, wenn man mal überlegt, aber dennoch hätte es sich im Endeffekt für uns nicht gelohnt.
      Unserem Brötchen geht es nun viel besser und sie kann jetzt auf der anderen Seite der RBB wieder spielen :)
      Ihrer Schwester geht es wirklich gut und wir werden nächste Woche einer neuen Kuschelkameradin eine Chance auf ein zufriedenes und schönes Rennmausleben geben.

      Ihr werdet mir immer in guter erinnerung bleiben ;(

    • gibsy schrieb:

      Ich bin in der Ausbildung, mein Freund studiert und wir haben natürlich nicht viel Geld aber für die Behandlung von unseren Tieren ist immer was da. [...]
      Ihrer Schwester geht es wirklich gut und wir werden nächste Woche einer neuen Kuschelkameradin eine Chance auf ein zufriedenes und schönes Rennmausleben geben.

      zu 1.) Sollte auch immer so sein, wenn man Tierchen hat. Also :thumbsup:

      zu. 2.) Da freut sich ein neues Rennmausmädchen bestimmt und die Schwester natürlich auch. Bei uns steht ja nun auch eine neue VG ins Haus.
      Eierstocktumor gut ausgegangen! Bitte lesen

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    • Ich möchte den Thread gerne vorholen, weil ich gerade ein ähnliches Problem habe :( . Mein Cloud verhielt sich seit Kurzem "seltsam", wirkte unkoordiniert, kippte teilweise um und hielt manchmal den Kopf schief, war aber ansonsten fit. Letzte Woche Sonntag kam ich nach Hause und Cloud war am rechten Ohr bis runter zum Hals und an den Pfötchen völlig blutverschmiert und kratzte ständig daran herum ;(. Ich dachte erst an eine Beißerei, Barney war aber unverletzt und es gab auch sonst keine Anzeichen von Streit. Der TA konnte auch nicht wirklich eine Ursache für die Blutung finden, vermutete jedoch Parasiten oder eine Infektion. Cloud bekam ein Spot-on in den Nacken und Antibiotika.

      Nach 2 Tagen das Gleiche - plötzlich saß Cloud wieder blutend im Aqua, überall an der Scheibe waren Blutspritzer. Leider wusste ich wieder nicht ob er sich selbst aufgekratzt oder gebissen hatte oder was passiert ist. Ich hatte schon Bedenken, dass er langsam zu viel Blut verliert, der TA beruhigte mich aber und meinte dass gerinnt sehr schnell und seine Schleimhäute sähen gut aus.

      Heute war ich wieder zur Kontrolle beim TA, Cloud hatte seither keine Blutungen mehr und wirkte auch nicht mehr so unkoordiniert. Er bekam sein Spot-on und wir sind wieder nach Hause gefahren. Vorhin saß er im Tunnel, kratzte kurz am Ohr und auf einmal spritzte das Blut an die Scheibe ;( . Daraufhin torkelte er wieder herum und setzte sich dann fast reglos unter eine Etage und legte den Kopf schief aufs Streu. Ich nahm ihn kurz raus, tupfte das Blut ab, desinfizierte die Stelle und sah, dass eine Art Blutpfropf aus dem Ohr hing. Die Blutung hat jetzt genauso plötzlich wieder aufgehört wie die letzten Male und er putzt sich gerade sauber als wäre nichts gewesen.

      So langsam weiß ich auch nicht mehr weiter ;( . Cloud bekommt Antibiotika und Spot-ons und der TA kann nicht wirklich was finden. Was kann das nur sein? Eine Mittelohrentzündung oder ein Tumor im Kopf? Ich hatte vorhin so den Eindruck als spritzte das Blut plötzlich aus dem Ohr raus, denn von "einfachem" Kratzen fließt ja nicht so heftig Blut.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Galatea ()

    • Wollte nur eine Antwort zu der Tierärztin geben:

      Als Kind hatte ich immer Meerschweinchen und ab einem gewissen Alter haben manche einfach aufgehört zu fressen, kein Medikament, kein zufüttern, nichts hat geholfen, entweder der ta musste sie erlösen oder sie lagen auch plötzlich Tod im Käfig.
      Nach dem zweiten meerschweinchen sagte der damalige ta ob ich was dagegen hätte wenn er es aufmacht um zu schauen was denn die Ursache gewesen ist. Ich war natürlich einverstanden und hoffte dem nächsten meerschweinchen damit helfen zu können. Raus kam das es leberzirrhose ist.
      Er verlangte damals kein Geld, sondern hat es auf eigene Kosten gemacht.....denn was für kosten hat er denn großartig? Außer die zeit die er investiert?!
      Er sagte auch das man nie auslernt, der ta hatte schon 30 Jahre berufserfahrung!

      Und herzliches Beileid für eure Renner :(

    • liebe Galatea,
      mein Beileid, dass dein mäuschen das gleiche durchmachen muss, ich habe bis jetzt leider immer noch nicht rausgefunden was es sein könnte, habe schon 4 tierärzte gefragt, keiner konnte mir sagen was es ist... ich hoffe deine maus überstzeht es, und wenn nicht, lass sie nicht so lange leiden.

      Ich kann mir vorstellen, dass es wirklich schlimm für die kleinen sein muss, ich meine was würden wir machen, wenn uns auf einmal eine heiden menge blut aus dem ohr spritzen würde :rot:


      und NK767 so ganz verstehe ich das nicht mit der Leberzirrhose... welche auswirkungen kann das haben, dass den tierchen blut aus dem ohr spritzt?


      liebe grüße gibsy

      Ihr werdet mir immer in guter erinnerung bleiben ;(

    • Momentan geht es Cloud den Umständen entsprechend gut, er frisst, hüpft herum und benimmt sich weitestgehend "normal", nur dass sein Fell halt rosa gefärbt ist :S . Ich finde diese "Anfälle" nur echt schrecklich, weil ich ja nicht wirklich was tun kann ;( . Daher hoffe ich, dass der TA da morgen noch was anderes (?) machen kann...werde ihn mal auf meine Vermutung ansprechen, dass es vielleicht doch was im Ohr oder Kopf ist, nicht außerhalb.

      Und bzgl. dem Beitrag von NK767 denke ich, dass es nicht um die Leberzirrhose ansich ging, sondern darum, dass es auch TA gibt, die sich um die Tiere sorgen und auch mal kostenlos was machen.

    • Galatea schrieb:

      So langsam weiß ich auch nicht mehr weiter ;( . Cloud bekommt Antibiotika und Spot-ons und der TA kann nicht wirklich was finden. Was kann das nur sein? Eine Mittelohrentzündung oder ein Tumor im Kopf? Ich hatte vorhin so den Eindruck als spritzte das Blut plötzlich aus dem Ohr raus, denn von "einfachem" Kratzen fließt ja nicht so heftig Blut.

      Ich hatte genau das selbe Problem mit einem bzw. eigentlich sogar 2 Mäuserichen. Es war immer nur das eine Ohr betroffen und es wurde sich so sehr gekatzt, dass Blut spritzte. Mein Vater meinte dazu mal, dass am/im Ohr ganz feine Äderchen seien und wenn er die aufkratzt, kommt halt sofort soviel Blut. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen, aber es hat sich für mich schon logisch angehört.
      Der eine davon hat mit den "Anfällen" ca. 2,5 - 3 Jahre damit gelebt und wir haben nie wirklich rausgefunden was es war. Ich war unzählige Mal bei diversen TÄ, aber niemand wusste genaueres. Ein TA hat zum Schluss auf Polypen (schreibt man das so?) getippt, allerdings könnte man dagegen bei einer Maus anscheinend nichts machen. Wenns ganz schlimm war, hab ich auf Cortison (Spritze gabs dann beim TA, ist ungefähr 2 Mal vorgekommen) zurückgegriffen, dann wurde es sofort besser.
      Letzen Endes hab ich sehr darauf geachtet, staubarmes Einstreu zu verwenden und es wurde tatsächlich besser. Es war nicht weg, aber immerhin besser.

      Wünsch euch alles Gute!
    • @ gibsy
      Nein das war nicht auf die Krankheit der Renner bezogen, ich wollte damit sagen das es sich wohl lohnt ein Tierchen auszumachen und der Tierarzt dadurch eigentlich keine Zusatzkosten hat!

      @galatea

      Der ta wollte wissen was da los ist, weil es eben schon das zweite ms war das diese Symptome hatte.
      Ich bin froh das er das gemacht hat, denn so konnte ich den ms weiteres leid ersparen, denn es hat nochmal eins getroffen!
      Anscheinend bekommen Nager das von Obst und Gemüse, weil diese sehr stark gespritzt sind und der Körper das nicht so verarbeiten kann wie ein Mensch das kann. Da hilft auch alles waschen nichts.
      Weiß nicht ob Renner das auch bekommen können?!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von NK767 ()

    • @scrabble: bei meinem Mäuserich ist es auch nur das rechte Ohr. Klingt für mich auch logisch, dass es ziemlich bluten kann, wenn er ein Äderchen erwischt. Die Frage ist für mich nur: spitzt das Blut (aus welchen Gründen auch immer) selbst aus dem Ohr oder kratzt er solange bis es blutet und wenn ja warum kratzt er sich dann gerade da so extrem? Bisher konnte ich zum Glück auch eigentlich nicht mehr feststellen, dass er sich überhaupt übermäßig irgendwo kratzt.

      In welchem Abstand waren bei euch denn die Anfälle? Bei mir sind sie gerade alle 3 Tage und immer abends - mir graut schon vor morgen :S ! Heute ist er schon fast wieder so "blütenweiß" wie vorher, ich hoffe das er es jetzt mal überstanden hat, denn den Horror ertrage ich nicht mehr alle paar Tage lang ;( . Sein AB bekommt er ja noch ein paar Tage und morgen nochmal ein Spot-on...bin gespannt und hoffe, dass es jetzt mal vorbei ist.

      Das mit dem Streu kann ich nochmal ausprobieren. Ich hatte eigentlich immer GHS oder Hanfstreu, das letzte Mal aber "normales" Kleintierstreu aus dem Baumarkt.

    • Galatea schrieb:

      Die Frage ist für mich nur: spitzt das Blut (aus welchen Gründen auch immer) selbst aus dem Ohr oder kratzt er solange bis es blutet und wenn ja warum kratzt er sich dann gerade da so extrem?

      Ich würde eher sagen, er (also mein Nemo, bei deinem seh ichs ja nicht) hat so sehr gekratzt, dass Blut gespritzt ist.
      Es gab unterschiedliche Szenarien, die ich beobachten konnte:
      Erstens, er hat gerade erst angefangen zu kratzen, dann war noch kein Blut bzw. es war leicht aufgekratzt. Ich hab dann sofort eingegriffen und ihn abgelenkt. Das hat die letzten zwei (?) Jahre meist immer ganz gut funktioniert und er hat dann aufgehört.
      Oder er hat schon eine ganze Weile und sehr intensiv (!) gekratzt. Dann war er auch immer ganz schön blutig und ich hab überall kleine Blutsspritzer gefunden. Teilweise sogar aus dem Aqua an die Tapete dahinter (das war von einem der schlimmen "Anfälle" von Nemo's Bruder).

      Einen Auslöser oder eine Regelmäßigkeit konnte ich nie wirklich feststellen. Nur, dass es bei "normalem" Einstreu und zum Teil auch bei GHS schlimmer bzw. öfter wurde. Ich bin dann auf staubärmeres umgestiegen und manchmal waren die Ruhephasen wochenlang. Dann mal einen kurzen Rückfall, der aber schon durch Ablenken meinerseits wieder schnell vorbei war und dann wieder Pause. Hört sich zwar komisch an, aber so war es.
    • Also seit gestern wissen wir definitiv, dass Cloud sich selbst im Ohr aufkratzt und dann das Blut rausspritzt. Wir wollten gerade ins Bett gehen und den Kleinen noch ein "Betthupferl" geben, als Cloud sich wieder blutig gekratzt hat :( . Ich hab ihn gleich rausgefischt, damit er es nicht noch schlimmer machen kann, hab das Blut abgetupft und das Ohr desinfiziert, als es aufgehört hat zu bluten.

      Der TA meinte, dass es ein blöder Kreislauf ist. Er kratzt sich, was blutet, dann gibts ne Wunde die heilt, was wiederum irgendwann juckt, woraufhin er es wieder aufkratzt. Groß was machen kann man dagegen wohl nicht :S. Heute gabs das letzte Spot-on und die nächsten Tage bekommt er noch das AB und dann hoffe ich, dass der Kleine das von allein wieder hinbekommt. Es macht mir jedenfalls Mut, dass dein Mäuschen auch im Großen und Ganzen gut damit leben konnte, Scrabble :) . Was für staubarmes Streu hattest du denn? Hanfstreu?

    • @scrabble & Galatea

      habt ihr beiden schon versucht, eure Kratzmäuse länger auf Papierstreu zu halten? Ich meine jetzt nicht Papiertücher, sondern diese langen Papierstreifen als kompletten Einstreuersatz. Wenn wirklich bei der staubärmeren Streu eine Besserung eintritt, wäre es vielleicht mal einen Versuch wert, 3 oder 4 Wochen lang massiv dagegen zu steuern und die beiden so eventuell wundenfrei zu bekommen:
      - Papierstreu
      - kein Sandbad
      und beim Tierarzt vielleicht etwas holen (Cortison?) was die Entzündung hemmt, aber auf jedenfall oral gegeben wird.

      Wenn es wirklich ein Kreislauf ist, kann man das Ganze so vielleicht durchbrechen.

      Ich hatte auch mal eine Ohrkratzmaus, aber bei ihr lag es an einer Mittelohrentzündung, nach welcher dann auch noch Ohrmilben kamen. Zuerst wurde mit Surolan behandelt, das hat alles nur noch schlimmer gemacht. Als dann die Entzündung und die Milben weg waren, ist die Wunde dann zum Glück auch ohne Medikamente wieder verheilt. Es hat aber auch fast 3 Monate gedauert, weil die Maus ständig gekratzt hat. Die ganze Zeit saß sie auf Papier ohne Sand, weil mir die Infektionsgefahr einfach zu hoch war.

      Ich wünsche alles Gute und drücke die Daumen, dass die Sache doch noch in den Griff zu bekommen ist!

    • @ Myon: er ist Ende Januar mit ca. 3,5 Jahren verstorben, aber ja haben wir gemacht und dann wurde es besser und die Rückfälle kamen nur noch ab und zu ganz leicht. Gegen Ohrenentzündung wurde als erstes behandelt, dann gegen Milben und dann gings ans Testen wegen Allergie.

      Als komplett staubarm waren eben die Papierflocken und die "Papierwolle" von Fressnapf (ich glaube, die meinst du auch Myon?). Die hatte ich auch zum größten Teil drinnen. Mit der Papierwolle haben sie riesige, plüschige Nester gebaut und in den Papieflocken + Gemisch konnten sie auch Tunnel buddeln/graben. Hanfstreu hatte ich gegen Ende auch ausprobiert und mit den Papierflocken gemischt. Baumwollstreu hat er nicht besonders gemocht und ich habs daher nur ganz zu Beginn der "Krankheit" drinnen gehabt. Unten auf den Aquaboden habe ich Hanfmatten ausgelegt, da sie immer ganz unten nur Tunnel gegraben haben und dann der "kalte" Aquaboden zum Vorschein kam. Sie haben die Matten dann immer zerrupft (irgendwann kam dann doch wieder der nackte Boden zum Vorschein :whistling: ) und die "Flusen" haben sich dann nach und nach mit dem übrigen Einstreu vermischt, sodass die Tunnel noch stabiler wurden.
      GHS hab ich auch mal verwendet, das ging ne Weile gut, doch wenn der Anteil GHS zu hoch war, wurde wieder gekratzt. Heu, Stroh, usw. hatten sie und auch ein Sandbad war drinnen.

      Myon schrieb:

      und beim Tierarzt vielleicht etwas holen (Cortison?) was die Entzündung hemmt, aber auf jedenfall oral gegeben wird.

      Genau das hab ich dann auch irgendwann gefragt, weil es einfach nicht wegging (Surolan kann ich auch nicht empfehle - das machts wirklich nur schlimmer!) und dann habe ich "Isopto-Max" bekommen. Da ist anscheinend auch Cortison drinnen und das waren echt die besten Tropfen, die gewirkt bzw. überhaupt was gebracht haben. Wenn ich gemerkt habe, es fängt wieder an bzw. wird schlimmer, hat er wieder einige Tage jeden Tag einen Tropfen ins rechte Ohr bekommen und dann wurde es wieder besser.

      Hier zwei Bilder, darauf sieht man, dass er (Agouti) das rechte Ohr etwas eingezogen hat bzw. es kleiner / "anders" war. Die Bilder waren vom Sommer 2013, beim 2. wurden sie gerade gegen Würmer behandelt (deswegen guckt er auch so grimmig :whistling: ). Auch da hat er sich ab und zu aufgekratzt, nicht schlimm, aber eben etwas. Da konnte ich ihn z. B. durch bloßes Ablenken davon abbringen sich zu kratzen - noch ein Leckerchen und schon wars irgendwie vergessen... :huh: