Link.........Impfschäden bei Haustieren

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mh, der erste Beitrag ist recht einseitig geschrieben. Ich möchte nicht sagen, dass der Inhalt falsch ist, rate aber jedem dazu, sich von dieser einseitigen Sichtweise nicht polarisieren zu lassen.
      Impfstoffe haben auch ganz andere positive Dinge geschafft, von denen in dem popularistisch gehaltenen Schreibstil keine Rede ist. Daher halte ich den Artikel für durchaus interessant, aber er ist auch kritisch zu hinterfragen.

      Z.B. Lässt sich eine Mutter nicht gegen Röteln impfen und erkrankt während der Schwangerschaft, trägt das Kind schwerste Behinderungen davon. (Gilt auch für andere Infektionen während der Schwangerschaft bis hin zum Tode des Feten)

      Impfungen haben manche Krankheiten in unseren Breiten fast ausgerottet.

      Die Funktionsweise des Immunsystems ist unzureichend dargestellt, die Beziehungen in den Studien nicht klar formuliert. Die Behauptung Impfungen würden Allergien hervorrufen ist bisher nicht bestätigt, es gibt mittlerweile weitaus sinnvollere Theorien (gerade die größere Sauberkeit im Leben usw).

      Für alle, die sich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen wollen (und nicht einfach glauben wollen, was irgendwo steht, sondern sich selbst eine Meinung bilden) empfehle ich, sich mit der Funktionsweise des Immunsystems zu beschäftigen und mit fundierten wissenschaftlichen Quellen zu arbeiten.

      Wer Infomaterial sucht kann sich gerne an mich wenden.

      Mit lieben Grüßen
      Sandra

    • Nach ausreichender Grundimmunisierung (heißt, 1. Impfung erst nach dem Zahnwechsel plus Wiederholungsimpfungen) werden meine auch nicht mehr geimpft. Außer die Hunde alle 3 Jahre gegen TW, ist leider für den Grenzübertritt nötig. Genauso entwurme ich nicht mehr alle 3 Monate, obwohl ich (buuuh) regelmäßig Katzen wie Hunde frisch füttere.
      Auch noch interessant: haustierimpfung.de

      A.S.P.A. friends

      Regionalbetreuung Österreich
    • Leider ist das der neue Trend, Tiere immer seltener impfen zu lassen. Dadurch steigt gerade die Zahl der an Zwingerhusten, Katzenseuche usw. erkrankten Tiere. Fragt mal eure Tierärzte...
      Spätestens wenn der an Tollwut-erkrankte Hund eingeschläfert werden muss oder euch gebissen hat, ist so eine Impfung doch wirklich das kleinere Übel. Vorallem bei Tieren verstehe ich die Einstellung nicht.
      Da gehe ich lieber das Risiko eines Impfschadens beim Tier ein, als Menschen durch Nichtimpfung zu gefährden.

    • Zum Thema Zwingerhusten muss ich leider sagen, dass gerade da die Impfung nicht ausreichend schützt. Im Ulmer Raum waren diesen Winter mehrere geimpfte Tiere betroffen.
      Gegen Staupe, Parvo und Hepatitis wird wohl kein vernünftiger Mensch etwas sagen, aber da es Lebendimpfstoffe sind, geht man von einer bis zu 15-jährigen Schutzdauer aus! Selbst Intervet empfiehlt mittlerweile eine Impfung "nur" mehr alle 3 Jahre für SPH und TW. Also kann man tatsächlich davon ausgehen, dass die Wirkdauer wesentlich länger ist...

      Empfehlung Hersteller

      A.S.P.A. friends

      Regionalbetreuung Österreich
    • Original von kinghouse_clan

      Spätestens wenn der an Tollwut-erkrankte Hund eingeschläfert werden muss oder euch gebissen hat, ist so eine Impfung doch wirklich das kleinere Übel. Vorallem bei Tieren verstehe ich die Einstellung nicht.
      Da gehe ich lieber das Risiko eines Impfschadens beim Tier ein, als Menschen durch Nichtimpfung zu gefährden.


      Die Tiere bekamen die Grundimmunisierung und dann 1 Jahr später eine normale Impfung. Mit 6 oder 7 werde ich sie noch einmal impfen lassen, zwiemal im leben reicht. Ausser Tollwut, da wir ja auf Veranstaltungen ohne gültige Impfung nicht reinkommen.

      Jedes Jahr impfen zu lassen, darum geht es ja, ist einfach Geldmacherei. Selbst wir Menschen werden nur alle Jubeljahre geimpft. Warum sollte man bei Tieren nicht so fortschrittlich sein einen längeranhaltenden Impfstoff zu entwickeln?

      Seit einiger Zeit ist ja erst die 3-Jahres-Tollwutimpfung anerkannt worden. Wieso nur?

      Das mit dem Zwingerhusten. Der existiert schon immer und auch geimpfte Hunde erkranken daran, nur in einer schwächeren Form. Er bleibt ja nicht aus, nur weil die Hunde geimpft sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BaZzti ()

    • Impfungen sind unheimlich wichtig zum Infektions- und Seuchenschutz! Und ohne Impfungen wären wir wahrscheinlich in "Teufelsküche".

      Tiere sollten regelmäßig geimpft werden, denn z.B. kann sich ein nicht ausreichend geimpfter Hund schneller an einer Pfütze mit Leptospiren infizieren als einen Impfschaden zu erleiden!

      Leptospirose ist übrigens (auch als Beispiel) wie die Tollwut eine Zoonose d.h. auf Menschen übertragbar
      Damit ist absolut nicht zu spaßen!

      Impfschäden sind wirklich relativ selten also lieber den Nutzen Faktor beachten und weiterhin was für den allgemeinen Seuchenschutz tun ;)

      "Ich bin ein Hundemensch"
    • wer nicht so oft impfen lassen will und die pharma-firmen nicht unnötig unterstützen will, kann ja auch einfach den Titer bestimmen lassen. Das kostet kaum mehr als eine Impfung und die meisten Impf-Intervalle sind sicherheitshalber sehr kurz festgelegt um evtl. Impfversager mitabzudecken.

      Dasselbe geht übrigens genauso beim Menschen ;)

      "If a bullet should enter my brain, let the bullet destroy every closet door"
      Harvey Milk

      in memoriam: Pippin, Sarabi, Hidalgo, Johnny, Míriel, Nala, Takeshi, Brego, Namoru, Charlie, Cisco, Artax.
    • Original von Lizzard
      ohne Impfung kein Titer ;) und wenn man es nur Grundimmunisieren lässt dann ist auch innerhalb der 15 Jahre lebensspanne der titer irgendwann wech ...

      schon klar *g* aber danke für den hinweis, jemand könnte das ja falsch verstehn.

      und bei welchen Impfungen für Tiere das konkret möglich ist weiß ich natürlich auch nicht, da muss man sich schon vom TA beraten lassen.

      Ich meinte das nur weil viele auch meinen jährlich zum Arzt laufen zu müssen und sich oder ihrem Tier alle möglichen Impfungen spritzen zu lassen...
      "If a bullet should enter my brain, let the bullet destroy every closet door"
      Harvey Milk

      in memoriam: Pippin, Sarabi, Hidalgo, Johnny, Míriel, Nala, Takeshi, Brego, Namoru, Charlie, Cisco, Artax.
    • ich musste gerade schmunzeln als ich den oben genannten Artikel gelesen habe ...;)

      Darin steht ja dass der Autor es beobachtet hätte wie Tiere z.B. nach einer Nachimpfung an Arthritis oder Hüftlähmung erkranken :D

      Wie bitte kann dass durch Impfung einer Infektionskrankheit passieren?
      Ich würde den oben verlinkten Artikel als sehr fragwürdig einstufen!

      "Ich bin ein Hundemensch"
    • O-Ton TA zur Titerbestimmung: "Wennst meinst, aber das Blutabnehmen tut deinem Hund doch viel mehr weh und kostet mehr, impfen is doch nur ein kleiner Pieks und schnell vorbei!"

      Aha. Is klar.

      Und danach zur 3-Jahres-Tollwutimpfung, die EU-weit (!) Gültigkeit hat: "Na, das mach ich nicht, ich kenne auch keinen TA im ganzen Bundesland, der das macht. Höchstens mit Titerbestimmung jedes Jahr."

      Argh! :rollin

      A.S.P.A. friends

      Regionalbetreuung Österreich
    • @ Lizzard:
      es kann, es gibt Erreger, die sich sehr gut in Gelenken "erhalten" und dort Entzündungen und entzündliche Prozesse hervorrufen.

      Das Problem ist jeweils den glasklaren Beweis zu erbringen, da unsere Medizin überwiegend nicht ganzheitlich orientiert ist und die Zusammenhänge nicht berücksichtigt, dürfte das beinahe unmöglich sein. Mir reicht allemal was ich erlebt habe.
      Unsere Katze Maya war knapp zwei Jahre alt, als wir in ein Haus umzogen und wegen Gartenbenutzung ließ ich auf Anraten unserer damaligen TA alle Katzen gegen Tollwut und FIP impfen, Katzenseuche, Katzenschnupfen, Leukose hatten sie eh schon. Kurz nach dem Umzug erkrankte Maya schwerst an Harngries, keine übliche Behandlung half, die TAs gaben sie schließlich auf, ich nicht und sie selbst auch nicht, so jung und schon das Leben vorbei, nein da mußte es mehr geben. Zum Glück gab es da das Internet und nach gründlicher Recherche fand ich hochwertiges Futter, was schon viel brachte, aber erst ein ganzheitlicher TA rettete ihr Leben. Er erkannte, daß die Harngriesbildung wie bei vielen Katzen durch eine entgleisten Stoffwechsel entstanden ist und mit großem Aufwand, durchwachten Nächten, intensiver Betreuung usw. und nach mehreren Jahren haben wir sie wieder ins Lot gebracht. Die Impfungen von Leukose, FIP und Tollwut vertrug sie nicht, sie wurden mühevoll wieder ausgeleitet, weil sie das einzige waren, was sich damals änderte, bin ich der Meinung sie waren der Auslöser des Desasters.
      Unsere Katze Cosima war eine Zuchtkatze bevor sie zu uns zog, sie bekam früh Allergien, weil sie wegen Ausstellungen häufig geimpft wurde, habe ich auch die Impfungen im Auge als Mitverursacher oder sogar Ursache, denn nach Test mußte ich auch bei ihr Leukose, Tollwut ausleiten, FIP-Impfung hatte sie zum Glück nicht bekommen. Wir haben ihre Allergien recht gut in den Griff bekommen, aber ganz weg gehen sie leider nicht mehr, mittlerweile leidet sie auch an Diabetes.

      Seit Mayas Geschichte bin ich bei jeder Impfung am abwägen, wie hoch ist das Lethalrisiko bei Erkrankung, wie groß das Impfrisiko und ich lasse die Impfungen vorher austesten, denn unterschiedliche Fabrikate werden individuell gut vertragen, Mehrfachimpfstoffe lasse ich nicht geben. Überhaupt bekommen meine älteren Katzen seit Jahren keine Impfung mehr, was sie haben reicht für´s Leben. Unsere Jüngsten bekamen wir schon mit schwerer Katzenschnupfen-Erkrankung via Tierschutz (Wurf einer freilebenden Katze), diese Impfung schied aus, ebenso wie zunächst jede andere, dazu waren die Kleinen viel zu sehr "runter". Später habe ich nach gründlicher Abwägung nur die Katzenseuche einmal verabreichen lassen, weil Katzenseuche eben unheilbar ist und das Ansteckungsrisiko allgegenwärtig. Gegen Leukose haben wir uns entschieden, weil die Impfung häufig problematisch ist für die Katze und weil die Übertragung vom Risiko bei uns eher gering ist, gegen FIP gibt es keinen tatsächlichen Impfschutz, gegen Katzenschnupfen auch nicht, denn die Impfung deckt nicht alle Erreger ab, zudem ist Katzenschnupfen heilbar.

      Ich finde, wenn ein TA nicht individuell berät und deutliche Unterschiede macht zwischen z.B. Wohnungskatze und freilaufendem "Streuner" mit viel Fremd-Katzenkontakt, dann kann er nicht das Wohl des Patienten im Auge haben. Es gibt kein Impfen ist schlecht oder Nichtimpfen ist schlecht, wichtig ist das Abwägen nach Situation und auch nicht öfter zu impfen als nötig. Wie immer eine Frage der Dosis...

      Liebe Grüße
      Hazel

      Infos und aktuelle Abgaben hier: http://hazel.repage6.de

    • Original von Lizzard
      ich musste gerade schmunzeln als ich den oben genannten Artikel gelesen habe ...

      Darin steht ja dass der Autor es beobachtet hätte wie Tiere z.B. nach einer Nachimpfung an Arthritis oder Hüftlähmung erkranken

      Wie bitte kann dass durch Impfung einer Infektionskrankheit passieren?
      Ich würde den oben verlinkten Artikel als sehr fragwürdig einstufen!


      Das sehe ich genauso. Bei dem Artikel handelt es sich schlicht und einfach um Propaganda. Schon nach dem ersten Absatz ist es eigentlich nicht mehr nötig weiter zu lesen. Das hier reicht schon:

      Natürlich dauerte es nicht lange, bis Impfungen zu einem großen Geschäft wurden, und heute, über 200 Jahre später, gibt es Impfstoffe gegen eine ganze Bandbreite von Krankheiten bei Mensch und Tier, die durch Bakterien und Viren aus gelöst werden. Dabei übersieht man gern die Tatsache, dass zum einen Epidemien in Zyklen kommen und sich von alleine totlaufen (wie z.B. die Pest) und zum anderen unser Wissen über Hygiene und Ernährung etwas damit zu tun haben könnte, dass Epidemien so stark abgenommen haben. Stattdessen rechnet man den Impfungen den größten Anteil an diesem Verdienst zu.


      Was möchte die Autorin denn damit ausdrücken? Bei dem Auftreten von Epidemien ist es gar nicht nötig zu impfen, weil diese sich von alleine "totlaufen"? Würde sie selber auch auf eine Impfung verzichten, weil ihrer Meinung nach den Impfungen nicht der größte Teil des verringerten Auftretens von Krankheiten/Epidemien zugerechnet werden sollte?! Denjenigen möchte ich sehen, der auf eine Impfung verzichtet, wenn eine Epidemie im Anmarsch ist, für die es einen geeigneten Impfstoff gibt.

      Solche Texte sind in meinen Augen gefährlich. Man sieht ja hier im Thread schon, dass nur wenige hinterfragen und im Gegensatz dazu direkt Aussagen der Befürwortung kommen.
      Der Erste sagt aus den im Text genannten Gründen impft er seine Tiere nicht mehr; der Nächste lässt seinen Tieren vielleicht nicht mal mehr die Grundimmunisierung geben, weil sie von anderen lesen, dass Impfungen schädlich sind und einfach deren Meinung übernehmen ohne sich selbst zu informieren. So entwickeln sich schnell Selbstläufer, die große Probleme bereiten können.
      Dazu kommt noch, dass häufig völlig konträre Dinge in einem Zusammenhang mit einer Problematik genannt werden, die im Grunde gar nichts damit zu tun haben. Wie hier z.B. die Diabetes. Jemand der wenig informiert ist, geht schnell von einer impfungsbedingten Krankheitsursache aus.

      Der Text ist in meinen Augen überhaupt nicht ernst zu nehmen. Die Autorin bezieht sich auf Studien und zitiert diese sinngemäß aus ihrer subjektiven Sicht. Sie liefert allerdings nicht die dazugehörigen Quellenangaben, so dass es dem Leser nicht auf einfachem Weg möglich ist nachzuvollziehen, ob sich ihre Angaben mit der Studie decken.
      Stattdessen kommen wertende Aussagen und Werbung in eigener Sache. Schade, dass es überhaupt Leser gibt, die solche unseriösen Texte ohne hinterfragen akzeptieren und weitergeben.
    • Besonders gut find ich den Punkt, dass unser Wissen über Hygiene und Ernährung besser geworden ist. Das heißt doch noch lang nicht, dass das alle wissen geschweige denn sich daran halten (oder sich daran halten können). Und Tiere ja wohl schon gar nicht. Man bedenke nur, dass die Pest wieder am Vormarsch ist in gewissen Ländern, hierzulande ist es die Tuberkulose.

      Ich denk mal, dass die Forschung bei Impfstoffen für Tiere noch lang nicht so weit ist wie in der Humanmedizin. Darum muss sicher der TA immer individuell entscheiden (es gibt ja durchaus auch Kontraindikationen für Impfungen).

      "If a bullet should enter my brain, let the bullet destroy every closet door"
      Harvey Milk

      in memoriam: Pippin, Sarabi, Hidalgo, Johnny, Míriel, Nala, Takeshi, Brego, Namoru, Charlie, Cisco, Artax.
    • Um zu begreifen, welche Krankheitsbilder von Impfungen verursacht werden können, genügt nicht der einfache Blick auf die direkte Folge!
      Natürlich bekommt nicht ein Tier heute eine Impfung und hat übermorgen Diabetes! Was die Impfpropagandisten und konventionellen Mediziner aber völlig außer Acht lassen, ist die Tatsache, das der Körper ein im Zusammenhang funktionierendes System ist, wird dieses System an einer Stelle nachhaltig gestört, müssen die Folgen davon nicht an genau dieser Stelle auftreten.
      Weshalb sollte z.B. nicht ein Stoffwechsel, der aus dem Lot ist bzw. einige Organe die in Mitleidenschaft gezogen werden, später an den Dauerfolgen versagen? Wenn ich mir eine Reihe gekippter Dominosteine ansehe und nur den ersten Stein und den letzten betrachte, dann sag ich auch, was hat der hier vorn mit dem da hinten zu tun, der da hinten ist nicht am Fall von dem hier vorn dran schuld, nur das Gesamtbild bringt den Zusammenhang.
      Die Tiermediziner die ganzheitlich behandeln und keineswegs unaufgeklärte Quaksalber sind, sondern Doktoren der Tiermedizin, saugen sich ihre Impfbedenken ja nicht aus den Fingern, weil sie ansonsten nichts zu tun haben.

      Liebe Grüße
      Hazel

      Infos und aktuelle Abgaben hier: http://hazel.repage6.de