Hundehaltung, einige Fragen :)

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    • Hundehaltung, einige Fragen :)

      So, ich mal wieder.
      Will mich mal wieder rechtzeitig auf einen Hund vorbereiten, jetzt wo das mit Lola so gut zu klappen scheint, kann es gut sein, dass ich in 6-12 Monaten einen Hund hab. Selbst wenns nicht Lola sein sollte...
      Nun tauchen bei mir aber ein paar Fragen auf, weil ich will auf keinen Fall was falsch machen.

      1. Welpe oder alter Hund?
      Theoretisch wollte ich schon einen etwas älteren Hund aus dem TH haben. Nun frage ich mich aber, ob man diesen jemals so richtig auf sich prägen kann. Wie stressig sind Welpen wirklich? Würdet ihr von einem älteren Hund oder auch von einem Welpen abraten und wenn ja, warum?
      Habe ja auch Katzen und will die an den Hund gewöhnen. Klappt mit Welpe vermutlich besser?

      2. Welche Leine
      Also ich will auf jeden Fall ein Geschirr, weil ich Halsbänder als Quälerei empfinde. Nun weiß ich aber nicht, welche Geschirre und Leinen die besten sind.
      Geschirr mit Polster drunter oder eher schlecht? welche Leine? Flexi oder feststehende und wenn ja, wie lang.
      Bei zooplus gibts so viel und ich weiß nicht, was das Beste ist.

      3. Futter
      Barfen will ich nicht, höchestens teilbarfen. Oder ab und zu, geht das auch?
      Welches Futter ist gut? Lieber trocken oder nass? Wieviel Futter pro kg Hund am Tag?

      4. Impfungen
      Gibt es etwas, das man beachten muss, auf das der TA einen nicht hinweist, wenn man zum ersten Mal dort mit seinem neuen Hund vorstellig wird? Oder impft er automatisch dann alles, was wichtig ist? Lieber noch eine Vorsorgeimpfung?

      5. Hundeversicherung
      Hundeversicherung ja oder nein? Und wenn ja, wo und welche sollte man abschließen?

      6. Hundeschule
      Ich möchte auf jeden Fall in die Hundeschule gehen, da ich schon viele Nichthundeschulehunde und auch solche, die in der Hundeschule waren, kennengelernt hab und gemerkt habe, dass die Hundeschüler ;) doch besesr erzogen sind.
      Wie oft geht ihr da hin und was kostet es ungefähr?

      7. Grundausstattung
      Was ist so die Grundausrüstung, die man braucht? Alles in allem, was kauft man, bevor der Hund einzieht, damit er alles hat, was er braucht?

      8. Hund an Katze gewöhnen
      Wie macht man das am allerbesten?


      So, tausend Fragen, ich hoffe ihr findet ein paar Antworten.

    • Zu 1:
      Ob Welpe oder alter Hund ist schwierig zu beantworten. Der Vorteil an einem älteren Hund ist, dass der Charakter sich schon entwickelt hat und somit "weiß" worauf man sich einlässt. Bei einem Welpen kann man nur vermuten, wie er sich entwickeln wird, was aber weniger Garantie ist, als die Beschreibung bei einem älteren Hund (insofern sie ehrlich ist, wovon wir jetzt mal ausgehen.) Welpen machen Arbeit, ja! Alle Erziehungsfehler, die man in der Zeit macht prägen den Hund für später und sind nur sehr viel schwieriger wieder zu korrigieren. Natürlich kann bei der Erziehung eines älteren Hundes auch was falsch gemacht worden sein, allerdings kann man abwegen, wie schwer die "Fehler" sind. Bei einem Welpen kann halt verdammt viel schief gehen, da machen zwei oder drei Macken bei einem älteren dann doch einen wesentlichen Unterschied. Wenn man sich einen Welpen holt, sollte man sich bewusst sein, dass man fast ein Kind erzieht. Natürlich ist die Haltung eines Hundes weit weniger aufwendiger, aber dennoch nicht gleichgültig. Viele Hunde (gerade im Tierheim) kennen Katzen. Bei Welpen dürfte es weniger ein Problem sein, was aber nicht ausschließ, dass es nicht mit älteren Hunden möglich wäre. Ich persönlich würde mir einen Welpen holen, weil mir die Ausbildung und Erziehung Spaß macht, würde aber dazu tendieren einen älteren zu holen, wenn man nicht die Zeit hat, einen Welpen selbst zu erziehen.

      Zu 2:
      Mit Halsbändern bzw. Geschirren kenn ich mich nicht so aus, kann also nicht soviel dazu schreiben. Meine Rottweiler habe ich, bis auf einen, der ein Lederhalsband hatte, mit stinknormalen Halstüchern geführt. Sie waren halt so erzogen, dass sie nicht gezogen haben und ich bin auch nie in eine Situation gekommen, wo das Halsband einen Nachteil gebildet hat. Von Flexileinen halte ich gar nichts. Für die Ausbildung finde ich eine Schleppleine unbedingt notwendig, für das normale Gassigehen eine Leder- oder Nylonleine, in normaler Länge (ich schäte so100 - 120 cm). Man hat genügend Platz, um sie bei sich laufen zu lassen und nicht zuviel Gefledder in der Hand, wenn man eine längere Leine bei hat und sie kürzer hält. An den Flexis mag ich nicht, dass sich die Hunde viel zu schnell verheddern können und das Material meist schnell schnürend ist. Am Anfang zum Ausbilden sagte ich ja, die Schleppleine, die das bei Fuß laufen und wieder kommen super trainiert, dann brauch man auch keine Flex mehr.

      Zu 3.

      Teilbarfen finde ich schwierig. Ich finde barfen schon schwierig, auch wenn ich es gut finde. Allerdings geben die wenigsten ihren Hund durch das barfen genau das, was er benötigt. Auch wenn es Barflisten gibt, so sind die einzelnen Hunde doch sehr unterschiedlich. Selbst zwei Hunde von gleicher Größe, Gewicht und Rasse können unterschiedliche Ansprüche ans Futter stellen. Der eine neigt zu Dickleibigkeit, der andere eher zur Schlankheit, der hat von Natur aus einen höheren Energiebedarf als der andere, obwohl sie ansonsten identisch zu sein scheinen. Dazu kommt, dass man die Aktivität des Hundes auch noch berechnen muss. Um dann zu wissen, was man seinem Hund durch Barfen wirklich zukommen lässt, müsste man alle Mahlzeiten, samt Ergänzungsstoffe, Zutaten und Leckerchen in einen Topf schmeißen, gut durchrühen und analysieren lassen. Woher will man sonst wissen, wieviel Phosphor der Hund zum Beispiel zu sich genommen hat. So eine Analyse ist nicht billig. Außerdem weiß man beim Barfen nicht, wieviel Nährstoffe jetzt genau in dem Stück Fleisch stecken, welches ich gerade verwende. Ich finde den Aufwand beim Barfen sehr groß, wenn man bedenkt, dass es durchaus möglich ist, durch Premiumfutter gutes zu Erreichen. Das Futter ist nämlich analysiert und man kann viel einfacher nachvollziehen, was der Hund bekommt und was nicht. Außerdem kann man die Zufuhr einfacher berechnen. Denn auch bei dem Premiumfutter sind es nur Durchschnittsangaben. Man muss halt testen, wie der eigenen Hund auf das Futter reagiert (gesteigerter Bewegungsdrang, dicker werden) und kann entsprechend nach oben oder unten korrigieren.
      Wieviel kg es tatsächlich sind, kommen auf die Hunderasse an. Da würde ich aber einen Hundehalter deines Vertrauens (vielleicht sogar einen Züchter oder beim VDH nachfragen, ob man dir da eine Auskunft geben kann, wie du am besten fütterst. Wenn es ein guter Züchter ist, berät er dich auch, ganz ohne dass du einen Hund aus seiner Zucht nimmst. Natürlich sollte er schon mit der Rasse zu tun haben, die du zuhause hälst bzw. die in dem Mischling mit drin steckt. Zumindest können sie dir aber gutes Premiumfutter empfehlen, ohne an dich verkaufen zu wollen).

      4. Impfungen
      Ich glaube das kommt auf den Tierarzt an. Da ich aber selber aktuell keinen Hund halte, können dir andere bei der Nummer sicher besser helfen, als ich.

      5. Versicherungen.
      Definitiv ja! Ist es nicht sogar Pflicht den Hund zu versichern? Eine Hundeversicherung bietet mittlerweile fast jede Versicherung an, aber auch hier können dir aktuelle Hundehalter sicher besser behiflich sein.

      6. Hundeschule
      Ich bin immer zweimal die Woche hingegangen, weiß aber nicht mehr wie teuer es war. Jedenfalls ist der Preis wohl gestiegen, aber immer noch erschwinglich. Da würde ich einfach mal telefonisch nachhören. Falls du keinen Schäferhund hast, würde ich darauf achten, dass auch Ausbilder da sind, die sich nicht vorrangig mit Schäferhunden beschäftigen, sondern für alle Rassen offen sind. Einen Rottweiler z. B. muss man ganz anders ausbilden und erziehen als einen Schäferhund. Viele wissen das nicht und versauen einen Rottweiler bzw. erziehen eine unberechenbare Kampfsau, einfach weil sie zu sehr auf die klassische Ausbildung des weitverbreiteten Schäferhundes getrimmt sind.

      7. Grundausstattung

      Liege- bzw. Schlafplatz für den Hund. Ich bin ja für Innenzwinger. Hört sich viel schlimmer an, als es ist. Es ist im Grunde ein Käfig (großzügige Transportbox oder Eigenbau), die als Schlafplatz für den Hund dient. Als Welpe kann man diese Box super in die Anerziehung der Stubenreinheit einsetzen oder auch in der weiteren Erziehung. Nein, niemals als Strafe. Die Box war immer der sichere Zufluchtsort, wenn der Hund Angst hatte, seine Ruhe wollte usw. Gerade bei Welpen hilft es auch, wenn sie während man nicht zuhause ist, anfangs den Käfig schließt. Die Welpen schlafen eh sehr viel und wenn sie wach sein sollten, haben sie nicht die Möglichkeit das Möbiliar zu zerstören. Welpen lässt man sowieso nicht lange alleine, deswegen bitte keine Horrorvorstellungen, wie das arme Ding da 8 Stunden eingesperrt ist. Aber mit seiner Decke und das Lieblingsspielzeug sicher eine gute Sache.
      Es gehen aber Körpchen, Decken oder Kissen, die als Schlafplatz gelten. Wichtig ist, dass der Hund seinen festen Platz hat. Dort wird er hingeschickt, wenn er gerade nicht bei den Menschen sein soll (z. B. wenn Besuch eintrifft), dort kann er sich aber eben zurückziehen usw.
      Futternäpfe (je nach größe des Hundes mit Gestell, damit ein großer Hund nicht gebückt stehen muss), Spielzeug, wobei darauf zu achten ist, dass es kein Weichgummi ist, da diese vom Hund zerbissen und Kleinteile verschluckt werden können Nylonknoten sind ganz gut oder Hartgummibälle in entsprechender (nicht verschluckbarer) Größe. Bürste, Krallenschere, Zeckenzange, Halsband bzw. Geschirr, Leine, Futter, event. Transportbox, ist jetzt das, was mir auf Anhieb einfällt.

      8. Hund vs. Katze

      Wenn der Hund kein gravierendes Problem mit Katzen hat oder umgekehrt, einfach zusammen schmeißen. Sprich mit nach Hause bringen. Die Katze wird ihr Revier verteidigen wollen (wie auch bei einer neuen Katze), der Hund versuchen ihr Vertrauen zu gewinnen. Am besten die Tiere sich selbst überlassen, aber nicht alleine lassen dabei. Eingreifen nur, wenn wirklich Gefahr besteht.
      Falls der Hund mit Katzen nicht zurecht kommt oder die Katze ein wirkliches Problem mit Hunden hat, sollte man sich Rat vom Fachmann holen oder überlegen, ob es überhaupt Sinn macht. Da ich auch diesbezüglich noch keine Probleme hatte, vielleicht mehr von jemanden, der einen schwierigeren Weg gehen musste.

      LG Jana

    • Hallo Gloomy,
      ich versuch mich mal an deinen Fragen:

      1. Welpe oder alter Hund?
      Ich hatte nie einen Welpen, sondern haben meinen geholt als er 3,5 Jahre alt war. Es war die beste Entscheidung meines Lebens. Er ist total anhaenglich, zutraulich etc. das braucht zwar seine Zeit, bei mir waren es 2 Wochen, aber inzwischen ist es so, als waere er immer da gewesen.
      Was der Nachteil eines aelteren Hundes ist, ist dass er langsamer lernt. Er lernt, klar. Aber halt langsamer. Fips konnte nichts als er zu mir kam, jetzt ist er ein Jahr da, kann Sitz, Komm, Bleib, Nein, Lecker [ ;) ], Gassi. Nicht viel, aber es war ein gutes Stueck Arbeit und ich bin wahnsinnig stolz auf ihn.
      Ein Welpe hingegen braucht viel mehr Aufmerksamkeit, muss viel oefter raus [anfangs alle 2 Stunden, auch nachts mehrfach].

      2. Welche Leine?
      Geschirr ist schonmal optimal. Leinen haben wir mehrere. Erstmal eine Schleppleine von gut 10 m, um "laufen ohne Leine" zu lernen.
      Dann haben wir eine "Stadtleine", bzw dafuer, wenn er definitiv nicht ohne Leine laufen kann. Ist so eine Rollleine. Hierbei scheiden sich die Geister ziemlich. Ich finde, dass sie okay sind, solange es ein Band und keine runde Schnur ist, und kein Drahtanteil in dem Band vorhanden ist. Bisher haben wir keine schlechten Erfahrungen gemacht damit. Unsere ist bis zu 8 m lang, was recht praktisch ist, da wir hier sehr viel Strasse, wo er dann kurz gehalten wird, aber auch viel Allee etc gehen, wo er dann die vollen 8 m haben kann.
      Was ich aber noch sagen muss, im Bezug auf aelterer Hund, auch wenn mein Hund sehr auf mich fixiert ist, nehme ich ihm die Schleppleine so gut wie nie ab. Im Garten okay, Auf dem Feld, okay. Aber nicht in den Rheinauen beispielsweise. Dort koennte er zwar auch frei laufen, da er es aber vorher nie gelernt hat und noch nicht ganz sicher hoert, gehe ich das Risiko lieber nicht ein. Ich denke ein Welpe, der von anfang an richtig erzogen wurde und freien Auslauf kennt, kann man dann schneller auch ohne Schleppleine loslassen.

      3. Futter
      Ich teilbarfe meinen Hund. Er bekommt eine Mahlzeit barf am Tag, und hat sein Trockenfutter immer bereitstehen. Er bekommt Lupovet, ein Trockenfutter ohne Getreide, halte ich persoenlich fuer das Beste. Ich kann dir von Lorena die Barffiebel empfehlen, wenn du Teilbarfen willst.. Sie ist zwar eigentlich fuer Chihuahuas geschrieben, kann aber eigentlich auf jede Rasse umgelegt werden, die beispielrechnungen sind halt fuer Chis.
      Ist billig, seht gut und uebersichtlich und enthaelt wirklich alles was wichtig ist. Allerdings wuerde ich die Fibel auch holen, wenn ich nicht barfen wollte, da sie auch Tipps fuer Trofu und Futterzusaetze, sowie natuerliche Leckerlies hat. Sehr interessant.

      4. Impfungen
      Hier scheiden sich die Geister. Es gibt die, die jedes Jahr impfen, die die nur alle 2/3/4 Jahre impfen, und jene die es ganz lassen. Ich denke, dass musst du fuer dich selber herausfinden.
      Ich persoenlich impfe alle 2 / 3 Jahre [zumindest bei momentaner planung ;)], je nachdem, was der TA sagt. Jedoch muss ich Tollwut jedes Jahr impfen, da wir ein Ferienhaus in Schweden haben, und die eine jaehrliche Tollwutspritze fordern. Also auch davon musst du es abhaengig machen.
      Ansonsten kann ich dir nur den Link geben:
      23053.rapidforum.com/topic=100873136363 und den:
      23053.rapidforum.com/topic=100884825114
      Das Impfschema finde ich relativ vernuenftig. Hierbei wird eine gute Grundimmunisierung aufgebaut, anschließend aber nichtmehr jaehrlich geimpft.
      Ich fuerchte da musst du dich allerdings selber durchkaempfen und die fuer dich richtige Entscheidung treffen. WIe gesagt, hier scheiden sich echt die Geister :)

      5. Hundeversicherung: Ja, wuerde ich abschließen. Ich habe einen Chihuahua, und ich kann nur jedem Empfehlen, egal welche Groeße der Hund hat, eine abzuschließen. Stellt euch alleine mal vor, wenn der Hund auf die Strasse rennt, ein LKW schwarf bremsen muss und die Ladung sich loest... kann theoretisch immer passieren. Und dann?
      Daher kann ich echt nur jedem eine Versicherung ans Herz legen. Mein Hund ist hier versichert [soll keine Werbung sein, nur einen Ueberblick verschaffen, was es ueberhaupt fuer Verschicherungsmoeglichkeiten gibt!] vergleichen-und-sparen.de/hundehaftpflicht.html
      Eine OP-Versicherung wiederum halte ich fuer Schwachsinnig. Hier macht es mehr Sinn, in meinen Augen, wenn man jeden Monat 50 € auf ein extra-Sparbuch legt, eben fuer solche Dinge. Denn viele Sachen uebernimmt eine OP-Versicherung nicht. Beispielsweise wenn Krankheiten/ "Defekte" vorher bekannst sind, oder wenn es irgendwie als "Rassetypisch" ausgelegt werden kann.

      6. Hundeschule
      Gehe ich nicht hin, daher weiss ich nicht, was es kostet. Ich uebe mit meinem Hund alleine auf der Wiese, mag sein, dass es dadurch etwas laenger dauert, aber dafuer macht es uns beiden riesig Spass.
      Bei der Wahl der Hundeschule wuerde ich etwas aufpassen und erstmal danach sehen, nach welchen Prinzipien die Hundeschule vorgeht. sobald Wasserspritzpistolen, Peitschen oder andere laute Dinge etc dabei sind, wuerde ich sofort gehen.
      Zudem darauf achten, dass nicht alle Rassen zusammen kommen, sondern dass getrennt wird in Kleinsthund, mittelgroße, große Hunde oder so aehnlich. Stell dir mal vor, dein Hund ist 100 cm in der Schulterhoehe, meiner nur 20 cm beispielsweise.. Wie soll das im wilden Spiel gut gehen? [Insbesondere, wenn es eine Welpenspielgruppe ist, hier koennen die Hunde ihre eigene Kraft noch nicht einschaetzen]

      7. Grundausstattung:
      Hierbei kommt es, denke ich, auch stark auf die Rasse an. Ein gutes Geschirr, 2 / 3 Leinen, eine Decke/ Koerbchen, Futter, Spielzeug, das alles sollte gekauft werden, bevor der Hund kommt. Natuerlich braucht man nicht alles auf einmal, aber wenn es schon vorhanden ist, umso besser.
      Gutes Geschirr wuerde ich, je nach groeße des Hundes, schonmal 20 - 50 € einplanen. Leine ebenso, kommt auf die Laenge und das Gewicht deines Hundes an.
      Eine einfache Decke gibt es meist kostenguenstig fuer 20 € [Fleecedecke von I**a tuts voll und ganz, kostenpunkt 5,99] davon aber mehrere, schließlich hat der Hund normalerweise nicht einen Platz, sondern mehrere, in verschiedenen Zimmern.
      Futter: Ich kauf 1,5 kg fuer 10 € und komm damit 2 Monate hin. Was dein Hund speziell frisst, kannst du auch nur im Experiment feststellen.

      8. Katze
      Ich habe keine Katze, daher kann ich dir da nicht weiterhelfen. Ich meine aber mal gelesen zu haben, dass es eigentlich kein Problem ist, sie aneinander zu gewoehnen, solange keiner vorgepraegt ist durch ein traumatisches Erlebnis. Zudem sollte man der Katze wohl immer die Moeglichkeit geben, sich "hoch hinaus" zu verziehen, damit sie sich bei Stress jederzeit ausserhalb des Bereichs des Hundes begeben kann.

      Was ein Roman ;)
      Liebe Grueße,
      noctiva-

      Schritte, die man getan hat, und Tode, die man gestorben ist,
      soll man nicht bereuen.
      Hermann Hesse
    • [quote='noctiva',index.php?page=Thread&postID=2001096334#post2001096334]Hallo Gloomy,
      ich versuch mich mal an deinen Fragen:

      Ein Welpe hingegen braucht viel mehr Aufmerksamkeit, muss viel oefter raus [anfangs alle 2 Stunden, auch nachts mehrfach].


      Liebe Grueße,
      noctiva-[/quote]

      Ein Welpe sollte bei richtiger Anerziehung nach einer Woche stubenrein sein. Deswegen ist das mit nachts jetzt nicht sooo dringlich.

    • Hm, das stimmt nicht unbedingt. Kommt auch zum Teil auf die Rasse an. Bei Kleinhunden ist es beispielsweise keine Seltenheit, dass nach 6 Monaten immernoch ein Malheur passiert. Die Regel soltle es nicht sein, aber dennnoch kann es gut sein. Ich kenn mich mit groeßeren Rassen nicht aus, daher kann ich da nichts zu sagen.
      Im Extremstfall, das kenne ich durch eine Bekannte, wird der Hund erst nach eineinhalb Jahren stubenrein. Allerdings wars bei ihr auch wirklich schlimm. Die "Zuechter" haben sie geschlagen und getreten, sobald sie irgendwo hingemacht hat, deswegen hat sie angefangen, es aufzufressen/ lecken. Daher musste sie erst lernen, es nichtmehr zu fressen, danach konnten sie erst dazu uebergehen, es von drinnen nach draussen zu legen.

      Nachts stubenrein werden die meisten Welpen, die mit 12 Wochen abgegeben werden, relativ schnell, zumindest von dem her, was ich von anderen Chihaltern kenne. Dennoch muss man schon damit rechnen, dass man die ersten Wochen / Monate tagsueber alle 2 Stunden raus muss.
      Aber angeblich sollen sich Chis ja doch sehr schwer tun, das mit der Stubenreinheit zu lernen. Angeblich. Wie gesagt, ich habe keine Welpenerfahrung.

      Aber was ich in meiner Beschreibung vergessen habe, was Shajana geschrieben hatte und was natuerlich nicht vergessen werden darf:
      Buerste, Krallenschere, Zeckenzange, wenn er im Sommer kommt, etwas gegen Zecken und andere Kleinsttiere, etc. etc.

      Das mit dem Barfen sehe ich anders als Shajana. Zwar haben zwei verschiedene Hunde gleicher Groeße und Rasse unterschiedliche Anforderungen, diese werden in Barf aber beruecksichtigt, bei Fertigfutter nicht. Bei Fertigfutter bekommt jeder das gleiche, Barf kann man fuer jeden Hund variieren.
      Was auch meiner Meinung nach nicht stimmt, ist dass man bei barf nicht weiss was an Naehrstoffen drin ist. Natuerlich weiss man das. Weiss man bei uns ja auch. Alle Naehrwerte auf Obst, Gemuese, Fleisch, die es in Buechern/ auf dem Etikett gibt, sind alles Richtwerte. Nicht jeder Salat wird geprueft, sondern einer hat irgendwann mal Salat geprueft, und das steht da jetzt drauf. Das ist fuer den menschlichen Verzehr ausreichend, wieso sollte es fuer den Hund nicht gut sein?
      Einmal hat man einen Salatkopf/ Hackfleisch, was das was angeblich draufsteht unterschreitet, mal hat man einen, der es ueberschreitet. In Endeffekt kommt es aber in etwa auf das raus, was drauf stand.
      Barf ist das angepassteste Hundefutter ueberhaupt, man bereitet ja nicht eine Portion fuer 5 Hunde zu, sondern 5 fuer 5 Hunde. Dabei kann man auf jedes Beduerfnis des jeweiligen Tieres eingehen.
      Zudem kann man bei Trofu und Nafu nicht nachvollziehen, was genau drinnen ist. DieFIrmen muessen vieles nicht angeben, beispielsweise alles, was unter 3% des Futters ausmacht. Wer weiss, was dann alles in Spuren enthalten sein kann? Das moechte ich lieber gar nicht erst wissen.
      im Endeffekt muss es jeder selber wissen, aber wenn man mal sieht und hoert, wie Hundefutter hergestellt wird, da kann einem echt uebel bei werden.
      Dennoch ist es jedem selber ueberlassen, zu fuettern was er moechte. Nur sollte man sich gedanken machen, ob man dem Hund wirklich gutes fuettert oder ob man es fuerttert, weils am einfachsten und billigstem zu bekommen ist.
      Alleine wenn Hundefutter bei 280°C gebacken wird, ist nichtmehr das drinnen, was vor dem Erhitzen drinnen war...
      Aber auch das ist ein THema an dem sich die Geister scheiden :)

      Liebe Grueße,
      noctiva-

      Schritte, die man getan hat, und Tode, die man gestorben ist,
      soll man nicht bereuen.
      Hermann Hesse

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von noctiva ()

    • Hey, find ich superlieb, dass ihr mir so elends lange Antworten geschrieben habt. Die sind schon mal super aufschlussreich und ich werde auch alle Antworten hier im Thread abspeichern, wenn ich dann wirklich meinen Hund hole.
      Ob Welpe oder nicht bin ich nach wie vor unschlüssig.
      Vorteil beim alten TH-Hund ist halt vor allem, dass man weiß, wie er ausgewachsen aussieht.
      Wenn ich nen TH-Mischlingswelpen hol kann das ein riesen Brocken werden oder aber auch ein kleiner Schlumpf.
      Welpe müsste dann ja fast vom Zücher sein und ob ich das so cool finde weiß ich grad noch nicht...

    • RE: Hundehaltung, einige Fragen :)

      1. Welpe oder alter Hund?
      Ich habe sowohl einen Hund vom Züchter (mit 8 Wochen bekommen und jetzt 5 Jahre alt), als auch einen Hund vom Tierschutz (jetzt seit November bei mir und nun 10 Jahre alt). Ich muss sagen mein Tierschutz Sorgenkind hat sich ratz fatz an mich dran gehängt ;) so schnell konnte ich garnicht schauen :D und jetzt hab ich immer einen grau/schwarzen und einen schwarzen Hund an mir kleben ^^. Also auch ein Tier oder ich würde sogar sagen gerade ein "Notfall"tier kann sich ganz schnell auf eine Person fixieren und ihr Dankbarkeit entgegen bringen (Nico tut das jeden Tag) ;). Und Bine (mein Züchterhund) war natürlich von anfang an meiner und wurde ja extra auf mich geprägt (was auch ohne weiteres klappt wenn du einen Welpen bekommst). So würde ich sagen ist es von der Bindung her eigentlich egal ob du einen Rassehund vom Züchter oder einen Mischling aus dem TH nimmst (es sei denn du würdest einen ganz extremen Fall erwischen).

      2. Welche Leine
      Wir haben auch Geschirre (finde ich einfach besser und gibt nicht mit dem Kehlkopf Probleme)...Für den Winter hab ein ein gepolstertes Geschirr und für den Sommer normale. Norweger Geschirre mag ich nicht so, weil die bei meinen Hunden so extrem an den Vordergliedmaßen gescheuert haben. Bei Leinen haben wir sowohl Flexi Leinen (falls man mal den Hund nicht frei laufen lassen kann er sich aber weiter entfernen soll), als auch normale Stoff und Lederleinen zum Spaziergang durch die Stadt oder wenn man eh weiß dass man die Hunde von der Leine lässt.


      3. Futter
      Ich mag barfen nicht (habe dem gegenüber extreme Vorurteile zwecks Hygiene und deswegen auch gesundheitliche bedenken). Ebenso bin ich der Meinung dass man mit der Nährstoffversorgung beim Barfen extreme Fehler machen kann und somit auch den Knochen und Gewebe Aufbau stören kann. Wenn man sein Handwerk versteht ist das was anderes...(aber da denke ich ähnlich zweifelhaft wie Shajana). Aber welche Art von Futter man geben will, muss sowieso jeder selber entscheiden. Wir füttern Trockenfutter von Royal Canine und Eukanuba und haben seit dem keinerlei Probleme mehr mit der Verdauung der Hunde ;)...


      4. Impfungen
      Bei Impfungen habe ich auch eine feste Meinung ^^ (muss aber auch jeder selber wissen). Impfungen sind wichtig und deshalb wird der Impfplan genau wahrgenommen ;) Jedes Jahr die sonstigen Impfungen (Leptospirose, Parvovirose, Hepatitis, Staupe..) und alle 3 Jahre die Tollwut. (Entwurmungen *g*... alle 3 Monate ;) ).


      5. Hundeversicherung
      Hundehaftpflicht ist (glaube ich) doch Pflicht..oder *überleg*? Wir haben eine bei unserem Versicherungsfutzi über die Allianz (ist aber bestimmt nicht die günstigste variante :huh:


      6. Hundeschule
      Habe mit Bine von anfang an das volle Programm abgezogen ;) ... war in der Welpenspielgruppe (einmal pro Woche). Später dann in der Gruppenstunde (auch einmal pro Woche) und hab dann als sie alt genug war just for fun Turnierhundesport angefangen. Später hatten wir dann (weil mir das mit dem Verein zu blöd war) Einzelstunden bekommen und dann war lange zeit pause. Jetzt wollen mein Freund und ich mit beiden Hunden in eine natürliche Hundeschule gehen (nach Natural-dogmanship und ohne Verein :) ). Bin mal gespannt wie das wird ;)


      7. Grundausstattung
      Leinen und Halsbanb, Körbchen/Decke/Kissen, Spielsachen, Näpfe, Futter, Bürsten (der Rest ergibt sich denke ich so aus dem täglichen Zusammenleben ;) )


      8. Hund an Katze gewöhnen
      keine Ahnung haben keine Katze und wollen auch keine ^^

      Hoffe das hat produktiv dazu beigetragen :thumbsup:

      "Ich bin ein Hundemensch"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lizzard ()

    • Du kannst einen ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim auch sehr gut auf dich prägen. Mein Anton war damals 2 und der war nach wenigen Tagen schon total fixiert auf mich. Er war einfach glücklich einen "eigenen" Menschen zu haben, denke ich :)

      Auch ohne Leine hat er sich nie weit von mir entfernt und wenn wir woanders waren, ist er mir zur Toilette gefolgt und hat gewartet, bis ich wieder raus kam.

      Ich würde jederzeit wieder einen ausgewachsenen Hund nehmen :)

    • Doch, teilweise ist sie das. Es kommt auf das Bundesland an. Hamburg, Berlin, NRW sind sie Pflicht. Kommt dann teilweise noch mit der Hundeverordnung überein, also je nach Rasse. Pauschalisieren kann man es nicht, man sollte sich aber für sein Bundesland und die Rasse des Hundes (auch bei Mischlingen und ab bestimmter Größe) genau informieren.

      LG Jana

    • Entschuldige bitte. Habe selber gerade gesehen, dass es in HH z.B. seit diesem Jahr eine Pflichtversicherung. Ich muss ehrlich sagen, dass dies eine absolut vernünftige Gesetzesänderung ist die deutschlandweit durchgesetzt werden sollte, genauso wie die Pflichtversicherung der privaten Haftpflichtversicherung.

    • Hallo!

      1. Ich würde eher keinen Welpen nehmen, was in erster Linie daran liegt, dass die Tierheim mit ausgewachsenen Hunden überfüllt sind und kaum oder nur selten Welpen haben und wenn, dann muss man sich um diese fast schon prügeln. Einen erwachsenen Hund kann man sich aber in Ruhe unter ganz vielen Hunden aussuchen und man kennt den Charakter dann auch ganz gut. Man kann dann also bewusst einen katzenverträglichen Hund nehmen. Unser Kater hat meinen Hund als Welpe kennengelernt und unsere anderen 4 Katzen haben meinen Hund als erwachsenen Hund kennengelernt und das hat alles wunderbar geklappt.

      2. Ich nehme meist keine Leine und habe daher eine Führleine, weil man die gut um die Schulter hängen kann und dann stört sie nicht. Als ich im Tierheim immer große Hunde ausgeführt habe, habe ich immer eine Führleine genommen, weil man mit einer Flexileine echte Probleme bekommt, wenn der Hund der Meinung ist, er müsste nun einen anderen großen Rüden blöd anmachen. Außerdem haben die Hunde immer an der Leine gezogen und hatten ein ordentliches Tempo drauf. Da fand ich eine Führleine stabiler und besser zu halten. Wenn ich nun mal mit meinem kleinen Hund in die Stadt gehe, nehme ich meist eine Flexileine, weil sie ständig stehen bleibt und dann wieder weiter geht und da ist die echt besser. Zum Tierarzt und Co ist dann aber die Führleine wieder besser.

      3. Das Futter hängt von der Aktivität des Hundes ab. Meine bekommt bei geringer aktivität ca. 1% ihres Gewichts an Trockenfutter. Ich füttere lieber Trockenfutter. Das Nassfutter fängt schnell an zu stinken und es sammeln sich Fliegen an.

      4. Einfach Impfausweis vorzeigen, dann wird der Tierarzt das schon wissen.

      5. Eine Haftpflichtversicherung würde ich auf alle Fälle abschließen. Wenn der Hund abhaut, vor ein Auto rennt und es hohen Sach- und Personenschaden gibt, dann wird das sonst echt teuer und kann in die 6 stellige Summe gehen.

      6. Ich gehe nicht in die Hundeschule, aber Gruppenunterricht für erwachsene Hunde kostet in der Regel 12-15 Euro pro Stunde, Einzelunterricht 20-25 und Welpenkurse 5 Euro.

      7. Körbchen, Futter, Spielzeug, Bürste, Näpfe, Leinen, Halsbänder/Geschirre

      8. Ich habe eigentlich nie großartig was gemacht. Die Katzen sind zuerst meist alle vorm Hund weggelaufen, haben sich dann aber immer mehr rangetraut und irgendwann gemerkt, dass der Hund nichts tut.

    • Ihr nehmt mir alle ein bisschen die Angst, denn die Verantwortung, wenn man einen Hund hat, ist doch recht groß! Ich danke euch dafür.
      Unser Tierheimhund wird vermutlich bald auf eine Pflegestelle nach Bayern vermittelt, dann können wir die schon mal nicht mehr näher kennenlernen.
      Die Frage Welpe oder ausgewachsener Hund bereitet uns gerade ziemliches Kopfzerbrechen.
      Ich würde ja sagen ausgewachsener Hund, eben weil man weiß, wie sie vom Charakter sind, wie sie aussehen und weil die eh mindere Vermittlungschancen haben.
      Andererseits würde ich wieder sagen Welpe, weil schön, wenn man den Hund von Anfang an kennt und evtl. besser für die Katzen.

      Ach, keine Ahnung. Aber bei einem sind wir sicher: Hündin. :)

    • Ich denke bei den Katzen kommt es ganz auf den Hund an. Und Zeit brauchen die zum Kennenlernen so oder so ;)

      Schade, dass es mit Lola nicht klappen wird... ... :S

      *Nicht verzagen, Tina-Profi fragen* :D


      Biete Urlaubspflege von Rennern/Hamstern etc. Raum Karlsruhe/Heidelberg.
      Ebenfalls manchmal Mitfahrmöglichkeit (Zug) KA<>HD.
      Einfach anfragen! :)
    • Pepper kannte ja Katzen so nicht und hat am Anfang ein paar mal die Katzen verbellt und irgendwann wars gut. Es kommt ein bißchen auf den Hund an aber ich bin der verwegenen meinung, dass man jedem Hund verbieten kann die Hauskatzen zu jagen (und umgekehrt den Katzen die Hunde mit Krallen zu hauen...). Zumindestens wenn man anwesend ist! Beim Rest kommt es auf die Parteien an! :D

    • Amlaruil schrieb:

      Pepper kannte ja Katzen so nicht und hat am Anfang ein paar mal die Katzen verbellt und irgendwann wars gut. Es kommt ein bißchen auf den Hund an aber ich bin der verwegenen meinung, dass man jedem Hund verbieten kann die Hauskatzen zu jagen (und umgekehrt den Katzen die Hunde mit Krallen zu hauen...). Zumindestens wenn man anwesend ist! Beim Rest kommt es auf die Parteien an! :D
      Dem muss ich zustimmen ;) Bis auf ein paar Ausnahmen (z.B. Renngreys oderJagdhunde, die auf Katzen "scharf" gemacht wurden), kriegt man das mit ein bisschen Fingerspitzengefühl recht schnell hin.
      A.S.P.A. friends

      Regionalbetreuung Österreich
    • Alsoo wir haben seid fast 3 Jahren einen Hund. En Belgischer Schäferhund Louis :) Wir haben ziemlich viel am Anfang falsch gemacht, damit dir das nicht auch passiert würd cih mich am anfang über die erziehung und sowas richtig informieren. Da gibt's nämlichganz viele verschiedene meinungen. Das ahben wir acuh festegesetllt als wir den Hund ahtten :D Okay ich versuch mal deine Fragen zu beantworten :)

      1. Also uns wurde gesagt, dass man einem alten Hund aus dem Tierheim z.B. nicht mehr viel beibringen kann. Weil er halt alt ist :D Deswegen wurde uns von einem älteren Hund abgeraten, weil man ja acuh nicht weiß, was das für ein Hund ist, wie der sich benimmt und sowas. Das bekommt man dann alles auch nicht mehr raus....

      2. Also wir haben keine flexi leine. Wir haben eine normale halt :D 2 meter lang. Die reicht aus. von einer flexi-leine wurde uns abgeraten.

      3. Also wir haben Trockenfutter. Als er ein Welpe war haben wir es immer eingeweicht. Aber mitlerweile gießen wir nur noch Wasser drauf, dass mag er lieber und packen ein bisschen nass-Futter drauf, damit es mehr geshmack bekommt :d das ist natürlich ganz toll =)

      4.Wann die Impfungen gemacht werden hängt davon ab, wannd er Welpe geboren wurde. Unser muss immer im Herbst zur Impfe. Da kenn ich mich nicht so aus. ^^

      5. mit verscherungen kenn cih mich nicht aus, das macht meine mama immer :D

      6. Da unser Hund ein Schäferhund ist gehen wir immer auf einen Hundeplatz. Da macht er auch Schutzhund und sowas.

      7. Ich glaub zur Grundausstattung gehört auf jeden fall ein Körbchen, eine Leine, ein Halsband, Futterund Futternapf.

      lg Lisa :)

      Lg von Lisa ;) mit Bruce und Elvis :thumbsup:
    • RE: Hundehaltung, einige Fragen :)

      drecksratte gloomy schrieb:


      1. Welpe oder alter Hund?
      Theoretisch wollte ich schon einen etwas älteren Hund aus dem TH haben. Nun frage ich mich aber, ob man diesen jemals so richtig auf sich prägen kann. Wie stressig sind Welpen wirklich? Würdet ihr von einem älteren Hund oder auch von einem Welpen abraten und wenn ja, warum?
      Habe ja auch Katzen und will die an den Hund gewöhnen. Klappt mit Welpe vermutlich besser?
      Welpen sind unterschiedlich stressig. Meiner Oma ihrer war damals soooo nett. Emma ist nen Monster. Zerstört alles, klaut Sachen, spinnt.. aber is ein Schatz ^^
      Ob Du älter od Welpe bevorzugst bleibt Dir überlassen. Ältere Hunde kannst Du schon allein lassen (wenn sie's gelernt haben). Welpen kannst Du net einfach mal 2 Stunden daheim sitzen lassen weil Du zur Uni musst oder so. Welpen brauchen soooviel Aufmerksamkeit (das hab ich unterschätzt, wiel ich nur "nette Babys" kenn ^^). Aber auch ältere Hunde kannst Du erziehen und auf dich prägen. Das geht immer.. egal wie alt der Hund ist. Bei manchen dauert's länger u es is schwieriger, andre hast 2 Tag daheim und sie tun alles was Du willst u ihnen beibringst.
      Mit den Katzen kann ich so nix sagen. Wenn der "Alte" es gelernt hat wird er ihnen nix tun. Dem Baby musst Du's erstmal beibringen. U dann kommt's natürlich noch drauf an wie Deine Katzen reagieren...


      2. Welche Leine
      Also ich will auf jeden Fall ein Geschirr, weil ich Halsbänder als Quälerei empfinde. Nun weiß ich aber nicht, welche Geschirre und Leinen die besten sind.
      Geschirr mit Polster drunter oder eher schlecht? welche Leine? Flexi oder feststehende und wenn ja, wie lang.
      Bei zooplus gibts so viel und ich weiß nicht, was das Beste ist.
      Öhm, gute Frage. Emma trägt ungepolstertes normales Nylongeschirr. Wenn sie ausgewachsen ist krieg sie aber nen Julius K9 dran (ausser im Sommer). Wenn ich ihr das ziehen beigebracht hab weiches u dick gepolstertes Zuggeschirr.
      Flexi ist scheisse. Wenn der Hund net gelernt hat an einer zu gehn zieht der wie Sau. Zumindest alle mir bekannten Wuffs.
      Ich hab 2 Stück. Normale Leinen zum verstellen. Einmal Nylon und einma Leder. Beide 2m lang. Reicht locker. Wenn sie an der Leine ist soll sie ja bei mir laufen - net rumstöbern. Das kann sie im Freilauf..


      3. Futter
      Barfen will ich nicht, höchestens teilbarfen. Oder ab und zu, geht das auch?
      Welches Futter ist gut? Lieber trocken oder nass? Wieviel Futter pro kg Hund am Tag?
      Welches Futter gut ist entscheidest Du. Es sollte viiiiel Fleisch und wenig, am besten garkein, Getreide enthalten.
      Ich hab jez am Anfang Royal Canin gefüttert und wechsel jez aber zu "Bestes Futter" u/oder "Platinum" um. Da ist der Fleischanteil am höchsten und die restlichen Inhaltsstoffe passen mir am ehesten. Welches Futter Du gibst liegt an Dir.. wie wichtig Dir was ist und was der Hund frisst bzw. optimalst verträgt.
      Trocken oder nass? Auch Geschmackssache. Bei mir gibt's NUR trocken. Wieviel Futter hängt von der Beschäftigung ab, von dem Zustand vom Hund u vorallem was Du fütterst. Hochwertiges Futter sollte man als Richtwert ca. 1,2% (Welpe 2,4% wenn ich's noch richtig weiß) vom Gewicht geben. Aber des spielt sich ein. Ist der Hund zu fett wird weniger gegeben, is er zu dünn mehr..

      Von hochwertigerem Futter brauch Hundi allerdings weniger weil mehr aufnehmen kann als vom Standardgetreidekruschdfutter. Daher fährst Du mir solchen "billger" weil Du weniger Verbrauch hast.
      Barf bin ich selbst erst beim einlesen.. daher - kP

      Des Futter des Emma bald kriegt kannst aber nur online beziehen, dafür ab 29€ Bestellwert ohne Versand. Das da wär der Link - www.Futterfreund.de

      4. Impfungen
      Gibt es etwas, das man beachten muss, auf das der TA einen nicht hinweist, wenn man zum ersten Mal dort mit seinem neuen Hund vorstellig wird? Oder impft er automatisch dann alles, was wichtig ist? Lieber noch eine Vorsorgeimpfung?
      Wenn der TA gut is wird er erstmal alles kontrollieren. Was geimpft werden muss steht im Pass. Bei TH-Hunden sowieso. Welpen werden eigentlich Erstgeimpft und mit (meistens) 12 Wochen nochmal. Da gibts dann die Fünffach und Tollwut.
      Danach geht's (ich mach's so, weil der TA meinte das reicht locker) 1x im Jahr zum nachimpfen.


      5. Hundeversicherung
      Hundeversicherung ja oder nein? Und wenn ja, wo und welche sollte man abschließen?
      Ja, auf jeden Fall. Schneller als einem lieb is is was passiert wo der Hund beteiligt war und Du bist die Dumme. Auch wenn's nur ne alte Frau is die die tolle Seidenhose in die Reinigung bringen will und des der Versicherung melden will damit sie die 1o€ wieder kriegt die das gekostet hat (lacht net, dass is einer passiert mit der ich heut Gassi war ^^)
      Wo? Woimmer Du willst *lol*. Normale Haftpflicht reicht. Emma läuft bei der Vers. auf die mein Auto auch gemeldet ist..

      6. Hundeschule
      Ich möchte auf jeden Fall in die Hundeschule gehen, da ich schon viele Nichthundeschulehunde und auch solche, die in der Hundeschule waren, kennengelernt hab und gemerkt habe, dass die Hundeschüler ;) doch besesr erzogen sind.
      Wie oft geht ihr da hin und was kostet es ungefähr?
      Naja, Erziehung findet net in der HuSchu statt sondern daheim. I.d.R. bist nur einmal die Woche in der Schule für 1-2 Std. Da kannst Dir Tipps holen aber umsetztn musst Du sie trotzdem selbst daheim.
      Ich kenn HuSchu-Hunde und welche die net waren. Keinerlei Unterschied. 2 der HuSchu's sind sogar unerzogener als die, die niemals eine gesehn haben ;).
      Kostenpunkt war bei meiner Letzten 2€/Std. War die Welpenspielgruppe.. am besten ohne Hund mal diverse besuchen und schaun wie die dort arbeiten und was für Methoden sie anwenden und gleich Preise erfragen. Erspart Dir viel Ärger und die nervende Rumsucherei nach ner Gescheiten als wie wenn der Hund bereits da ist..


      7. Grundausstattung
      Was ist so die Grundausrüstung, die man braucht? Alles in allem, was kauft man, bevor der Hund einzieht, damit er alles hat, was er braucht?
      Halsband, Geschirr, Leine, Decke/Korb, Näpfe, Spielzeug, Futter, Leckerli. Bei Langhaarwuffs noch ne Bürste. Fertig.
      Mehr brauchst eigenltich net. Bzw hab ich net *lol*.
      Ausser für Dich: Gummistiefel, Regenjacke!


      8. Hund an Katze gewöhnen
      Wie macht man das am allerbesten?
      kP

      So, tausend Fragen, ich hoffe ihr findet ein paar Antworten.

      Lisa ;) schrieb:

      3. Also wir haben Trockenfutter. Als er ein Welpe war haben wir es immer eingeweicht. Aber mitlerweile gießen wir nur noch Wasser drauf, dass mag er lieber und packen ein bisschen nass-Futter drauf, damit es mehr geshmack bekommt :d das ist natürlich ganz toll =)


      TroFu und NaFu wird unterschiedlich schnell verdaut. Darum soll man entweder NaFu ODER TroFu geben. Also net ausschließlich, aber z.B. morgends nass, mittags trocken, abends whatever. Wie der Hund des am besten annimmt.. aber NET mischen, auch wenns "besser schmeckt".
      Und der Hund hat die Zähne zum beissen vom TroFu *lol. Das brauch man net einweichen.. sonst bringt einem TroFu eigentlich - nix ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mimi ()

    • bei meiner hundeschule wurde gesagt das halsband sogar etwas besser ist als geschirr, klar kann beides schäden an den gelenken oder halswirbelsäule machen, aber beim geschirr ziehen hunde wohl mehr als beim halsband, da ja nichts würgt und die kraft anders verteilt wird.
      ich würde, wenn es der erste hund ist auch eher zu einem ausgewachsenen hund raten, aber auch ein welpe kann toll sein, wenn man die zeit dafür hat, allerdings würde ich den kleinen wurm dann trotzdem von anfang an dran gewöhnen auch mal alleine zu sein, denn wenn du die ersten monate rund um die uhr da bist, wie soll der / die kleine dann verstehen, wenn du aufeinmal 4std oder so nicht da bist?
      ich nehm meine möhre meist mit zur arbeit, lass sie aber auch schon einen ganzen tag pro woche alleine (dann geht die nachbarin mittags mit ihr) und ab und an bleibt sie 4-5 std alleine und wenn sie nicht mit dem kater tobt hört man keinen mucks.
      ich mach allerdings auch keine riesen abschieds oder ankunftsszene, damit sie es als ganz normal empfindet das ich komme und gehe
      leine würde ich zu einer festen leine raten mit feststehnder länge, flexi animiert nur zum ziehen, hund muss ja immer ziehen wenn er weiter laufen darf und die leine nicht festgestellt wird