Spinnenphobie

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    • Die Beiträge aus dem Thread Bilder meiner Terrarientiere, die sich speziell um Spinnenphobie handeln habe ich herausgetrennt. Dazu kann hier weiterdiskutiert werden. Wäre schade, wenn das ursprüngliche Thema des Originalthreads völlig untergeht :) .


      Hui...hab grad den Thread gefunden....
      Spinnen...:S
      Ich könnt nicht mit so nem terrairum in einem Raum sein...ich hab angst..ist schon kritisch wenn eine bei uns im Haus ist..

      lg Jojo

      Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Britt74 ()

    • Hallo Jojo,

      das ist nicht gegen Dich persönlich, aber ich halte das für eine typische anerzogene Phobie. Denn von den Spinnen, die hier in Deutschland leben und vom 98% der Vogelspinnen geht für den Menschen überhaupt keine Gefahr aus. Ich glaube oft, dass die Eltern das an ihre Kinder weitergeben, so nach dem Motto: "Ihhh, guck mal da, eine Spinne." :)

      Viele Grüße

      Björn

    • Veto,

      das habe ich auch gedacht. Also habe ich solche Anfälle bei meiner Tochter vermieden. Wirklich vermieden. Wenn mein Mann zuhause war, dann hat er sich (komplett angstfrei) darum gekümmert, wenn ich alleine war, bin ich über mich hinaus gewachsen. Ich wolte sie definitiv ohne diese Angst erziehen. Sie war 2 (knapp 3), sie kreischte und sprang mit voller Wucht gegen ihrem Kleiderschrank, weil an der Wand gegeüber eine Spinne saß. Es kam einfach so. Es war nicht die erste Spinne, die sie gesehen hat, aber die erste Reaktion in dem Maß und das aus heiterem Himmel.

      Mein Sohn (ist ja ein Junge) wurde da von Papa unter die Fittiche genommen. Spinnen wurden mit Hand gefangen, Tür/Fenster auf, raus. Macht der heute nicht mehr. Er geht zwar nicht so steil wie meine Tochter, aber er ist auch nicht völlig frei beim Umgang.

      Und auch mein Mann, der tapfere Held meiner Kinder, hat null Probleme mit Spinnen. Als wir aber mal unseren damaligen Balkon frühlingsfrisch machen wollten und hinter dem Korb mit den Arbeitsutensilien eine kleine Sammlung von drei Hauswinkelspinnen saß, ging er da auch nicht dran und als die in der neuen Lichtsituation waren und noch los rannten, da war er auch weg und hat letztendlich das ganze via Schuhe geregelt.

      Ich glaube mittlerweile schon, dass es da eine instinktive Begründung für gibt, warum Menschen Angst haben. Bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger ausgeprägt.

      Vielleicht noch als Beispiel. Als ich damals noch aktive Reiterin war, haben mir die Spinnen auf dem Bauernhof nix ausgemacht. Im Gegenteil, ich stand auf der Leiter und habe die Staub-& Spinnenwebensäcke von der 4 Meter hohen Scheunendecke gefegt. Natürlich stand ich nicht genau darunter, aber da wuselte und krabbelte es nur so. War jetzt nicht schön, aber auch nicht schlimm. Aber wehe, die waren in meinem Zuhause *schüttel, Klappe runter, Feierabend.

      LG Jana

    • Shajana schrieb:

      Vielleicht noch als Beispiel. Als ich damals noch aktive Reiterin war, haben mir die Spinnen auf dem Bauernhof nix ausgemacht. Im Gegenteil, ich stand auf der Leiter und habe die Staub-& Spinnenwebensäcke von der 4 Meter hohen Scheunendecke gefegt. Natürlich stand ich nicht genau darunter, aber da wuselte und krabbelte es nur so. War jetzt nicht schön, aber auch nicht schlimm. Aber wehe, die waren in meinem Zuhause *schüttel, Klappe runter, Feierabend.

      genauso ist das bei mir auch. Ich reite auch. Im Stall machen mir die Spinnen nichts aus, wenn sie an der Decke sitzen bzw. halt die Spinnenweben..
      Aber zuhause gehts gar nicht. Die 'normalen' Hausspinnen gehn so grade noch, solang sie sich nicht bewegen, aber wehe so eine fette schwarze (wie sie besonders im Herbst auftauchen) ist feierabend, zum glück war ich bisher noch nie alleine wenn so ein tier bei uns drinnen war..

      @Tequilla: ich weiß nicht woher das bei mir kommt, eig. sind meine Eltern da relativ schmerzfrei...mein Vater setzt sie in die Hand und bringt sie raus, mein Bruder auch...und ich wäre es auch gerne los..

      lg Jojo

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    • Anerzogene Angst halte ich auch für Blödsinn, oder wieso hab ich sonst überhaupt kein Problem mit Spinnen (daß ich sie nicht mit der Hand sondern einem Becher und einer Postkarte fange zum Raussetzen liegt nicht daran, daß ich sie nicht mag, sondern daß ich einer mal versehentlich beim Fangen mit der Hand Beine ausgerissen hab, und mir das arme Vieh dann leid tat - Becher ist für die Krabbelviecher sicherer) während meine Schwester schreit und Leute braucht, die ihr die Spinnen vom Leib halten, auch wenn die vielleicht so klein ist, daß man sie suchen muß?

    • Auch nicht merkwürdiger als Angst vor der Dunkelheit oder andere Ängste - das ist ja grad das fiese daran, daß Ängste nicht rational sind, und sie normalerweise nicht einfach mit logischen Einwänden ("Aber der Weberknecht ist doch nur für kleine Insekten gefährlich, nicht für Menschen ...") zu beseitigen sind.

    • Hallo zusammen!

      Ich misch mich jetzt hier mal rein, weil ich zuerst mal Spinnen sehr gern mag :love: und (durch meine Arbeit) viel mit spinnenphobischen Menschen zu tun habe: Es gibt einige Studien, die zeigen, dass es sehr wohl genetische Ursachen für Spinnenphobie gibt, allerdings werden dadurch nur 40% der Varianz erklärt. Also muss es für die (*rechne*) anderen 60% andere Ursachen geben.

      Tatsächlich ist es so, dass "Erziehung" bzw. die Erfahrungen die man mit Spinnen macht, eine wichtige Rolle spielen. Es gibt da einige Studien, dass "Konditionierung" eine Rolle spielt, also die Tatsache, dass man schlechte Erfahrungen mit Spinnen gemacht hat. Spinnen und auch andere Tiere wie Hunde etc. oder auch gewisse Situationen wie große Höhen, Verletzungen, etc... sind dabei ganz besondere "Reize". Demnach entwickelt man etwa nach einem einzigen schlimmen Erlebnis mit einer Spinne viel leichter eine Phobie, als nach einem schlimmen Erlebnis mit anderen Situationen/Tieren... etwa einer Katze (diese Theorie nennt sich Preparedness-Theorie von Seligman, wenn jemand nachlesen möchte).

      Zu mir kommen sehr viele Mädchen, die Angst vor Spinnen haben - und sehr oft sind auch die Mütter spinnenphobisch. Dies würde jetzt ja auch nicht unbedingt gegen Genetik sprechen. Aber es gibt auch Studien, dass es sehr wichtig ist, welche Information Kinder bekommen: bekommen sie (unter kontrollierten Bedingungen) negative Information über ein Tier, dann entwickeln sie Angst. Viele meiner erwachsenen Patienten erzählen mir. "Ich wusste am Anfang noch gar nicht, warum die Mama wie am Spieß geschrieen hat. Ich hab halt mal mitgeschrieen und dann erst kapiert, dass die Spinne der Grund ist..."

      Eine Theorie, die mir persönlich gut gefällt ist die, dass es "entwicklungsphasenspezifische" Ängste gibt, also dass zum Beispiel Kinder im Alter von 3-5 Jahren ganz spontan (genetisch gesteuert) eine Angst vor großen Höhen entwickeln. Wie sich diese entwickelt, hängt dann aber von den Erlebnissen der Kindes ab. Ist jetzt die Mutter des Kindes höhenängstlich und schreit ständig panisch rum, wenn das Kind auf einen Baum klettern will, dann wird das Kind eine Höhenphobie entwickeln. Nach dieser Theorie sind also nicht die schlimmen Erlebnisse ausschlaggebend, sondern die fehlenden Erlebnisse, die Angst zu korrigieren. Das würde auch erklären, warum so viele spinnenphobische Mädchen spinnenphobische Mütter haben. Dazu ist noch zu sagen, dass Kinder da leider auch ganz feine Antennen haben, und die Angst der Eltern vor dem Tier auch spüren, wenn diese sie zu verbergen versuchen. Da reicht schon ein Zurückzucken.

      Ganz wichtig, das möchte ich noch erwähnen, ist auch die Rolle der Emotion Ekel. Die meisten meiner Patientinnen fürchten sich zwar vor Spinnen, aber sehr sehr viele ekeln sich massiv vor den Tieren. Nach Davey sind Spinnen vor allem in Europa seit dem Mittelalter mit Krankheit und Pest assoziiert und auch das könnte eine Ursache sein, warum viele Menschen sie ablehnen (anders als in anderen Kulturen, wo spinnen verehrt oder gegessen werden). Das erklärt die Sache warum viele Menschen vor, wie TequilaSunrise schon gesagt hat, "total ungefährlichen Tieren" Angst haben.

      So, das war jetzt nur ein kleiner Abriss aus meinem Alltag. Ich könnte da stundenlang drüber reden, aber ich will ja auch nicht zusehr vom eigentlichen Thema des Threads ablenken! :whistling:

      LG, Verena

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Verenchen ()

    • Ich kann mir auch gut vorstellen, dass zu den bereits genannten Gründen auch noch die Komponente Angst vor unbekannt kommt. Wer wenig Erfahrung mit solchen Tieren hat, kann sie nicht einschätzen, weil sie sich so anders verhalten und so anders aussehen als Menschen oder viele Säugetiere. Spinnen haben kein Gesicht oder Körperbau, von dem man Emotionen analog zu Menschen ablesen und Reaktionen voraussehen könnte, das macht sie unberechenbar was viele Leute unsicher macht. Vorallem Menschen, die lieber die Kontrolle auf ihrer Seite haben. Es werden ja oft Tiere, die so das Kindchenschema bedienen instinktiv als niedlich empfunden. Dass die dann nicht unbedingt reagieren wie eingeschätzt steht auf einem anderen Blatt. Ein Kaninchen kann sicher kräftiger zwicken als so manche Spinne. Aber so eine Spinne wirkt auf ersten Blick viel "fremder" als ein Kaninchen. Wenn dann noch die Erziehung dahingeht, keine Erfahrungen zuzulassen wie eine Spinne reagiert, oder sogar verstärkend zu wirken indem dem Kind vorgelebt wird, dass Spinnen ekelig und gefärlich sind ist es natürlich ganz vorbei.

      Ich mag Spinnen auch sehr gern und habe kein Problem mit ihnen. Ich bin auf einem alten Bauernhof grossgeworden, dort gab es superviele Spinnen und wir haben sie immer gern beobachtet. Sie sind ja auch immerhin so nett und fangen piesackende Mücken weg ;).

      Science is like sex: Sometimes something useful comes out, but that is not the reason we are doing it.
      R.P. Feynman
    • Die Theorien sind okay. Aber warum hatte ich als Kind Angst, bei den Pferden in der Jugend nicht und jetzt... hm ekel, nö, wenn irgendwer auf meine Schulter zeigt und sagt "du hast da..." geht mein Blick zur Schulter und wenn da eine Fluse sitzt, dann reicht mir der Augenwinkel, um die Fluse mit bester Kraft und größtem Kampf von mir runter zu bringen und das hält auch ein paar Sekunden, damit sie nie wieder auf die Idee kommt, auf meiner Schulter Spinne zu spielen. Also wieder Angst.

      Die Höhenangst hatte ich nie. Hoch auf die Garagen, auf die Heuböden, die Heuballen 6 Meter hoch. Kein Problem. Hohe Türme waren als Kind auch kein Problem. Und je älter ich werde, desto mehr graut es mir vor Höhe. Auf Brücken, wo ich durchsehen kann, no go. Entweder geh ich woanderslang oder nassgeschwitzt im Schneckentempo. Achterbahnen nehme ich mit, darf beim Hochfahren aber nicht nach unten gucken. Sobald das Teil abwärts unterwegs ist und Geschwindigkeit hat, alles kein Problem. FreeFall-Tower zwingen mir Tränen in die Augen (ich hab es zwei Mal bewusst versucht, beim zweiten Mal ging der Bügel runter, ich hatte versucht kurz panisch das Ding wieder hoch zu reißen, hab mich beruhigt und hatte dann Pipi in den Augen, bis ich mich soweit hatte, dass ich jetzt nicht vor allen Leuten aussteige). Danach saß ich eine halbe Stunde auf der Bank, hatte Ameisenkribbeln in den Armen und mein Kreislauf war weg. Herzklopfen und die Erkenntnis "Nie wieder".

      Also an meinen Eltern lags nicht. Mein Papa ist damals schon mit mir in alle Geräte gegangen, wo ich mit rein durfte, je höher und schneller desto besser.

      Hmm.

      LG Jana

    • @ Kätzchen: Du sprichst da was wichtiges an. Je "unähnlicher" uns ein Tier ist, desto weniger mögen wir es (oder jedenfalls geht es vielen Menschen so). Nummer-1-Grund für die Angst vor Spinnen ist oft: "die sehen so komisch aus und bewegen sich mit den vielen Beinen so unkontrolliert", oder "das Wuseln ist so eklig". Auch die 8 Augen kommen nicht gut an...

      @Shajana: Also, erstmal ist es mir schon noch wichtig zu sagen, dass es sich nicht um "Theorien" handelt, sondern um wissenschaftlich belegte Tatsachen. Dass die dann im Einzelfall nicht zutreffen ist natürlich möglich. Dass die Spinnenphobie, wenn es denn eine ist, bei Dir von Angst und nicht durch Ekel dominiert ist, kann ohne weiteres sein (ist auch gut so, in dem Fall wirkt auch die Therapie besser ;)). Natürlich kann sich die Angst auch mit der Zeit verändern. Klassisch ist es eher so, dass die Angst - vor Spinnen - in der Kindheit beginnt und sich bis ins Erwachsenenalter steigert. Es gibt aber auch immer wieder Menschen, die die Angst ohne Therapie in den Griff bekommen - und auch solche, bei denen die Angst spontan wieder kommt (z.B. durch ein erneutes, unangenehmes Erlebnis). Und zur Höhenangst: hier gibts viele Menschen, vor allem Frauen, die diese Angst erst im Erwachsenenalter erwerben. Mir haben schon viele Patientinnen erzählt, dass sie die Angst vor Höhen erst durch die Angst um ihre eigenen Kinder (z.B. beim Wandern oder beim auf-einen-Turm-steigen) bekommen haben. Außerdem verändert sich auch das "Schwindel-Empfinden" im Laufe des Lebens, das spielt sicher auch eine Rolle: in der Regel sind Erwachsene da empfindlicher... Und: natürlich sind nicht nur unsere Eltern "verantwortlich" für unsere Prägung. Das Leben geht ja auch jenseits der 18 noch weiter.

      LG, Verena

      Beitrag von Britt74 ()

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    • Also bei uns an der Uni wurde mal die Theorie aufgestellt, dass die Spinnenphobie und auch die Panik vor Bienen was mit der Urangst des Menschen zu tun hat und genetisch noch verankert ist. Das bezieht sich dann vor Allem darauf, dass diese Tiere von jetzt auf gleich aus dem "Nichts" sehr schnell auftauchen, ohne dass man sich darauf einstellen kann und das bei vielen Menschen für Angst sorgt... in wieweit das jetzt stimmt weiss ich auch nicht, aber wollte das mal mit in die Diskussion einwerfen :)

      Ich hab übrigens auch tierische Angst vor Allem vor den großen Schwarzen *schüttel* Grad letzte Woche hatte ich erst eine in meiner Wohnung und musste viele Nerven aufbringen die überhaupt mit dem Staubsauger aus der Ferne einzusaugen... der steht immernoch vor der Haustür :whistling: Sterben die Viecher eigentlich dadrin oder können die wieder raus kommen?

    • Die müßten eigentlich wieder rauskommen können - ist doch weder etwas giftiges drin, noch düften sie zerquetscht worden sein. Und wenn der Sauger aus ist, fehlt auch der Sog, der dafür gesorgt hatte, daß sie eingesaugt wurden und nicht einfach wieder rauskrabbeln können.

    • Huuu da ist sie wieder diese Frage die man sich nach jedem Spinneneinsaugen stellt.. ;) Ich hab mal gehört dass die Spinne beim Wirbeln durch das Staubsaugerrohr stirbt und red mir das auch immer ein..trotzdem saug ich danach auch so noch bissl durch die Wohnung um noch ewtas Staub und Brösel hinterherzuschicken. ;)
      Aber wenn ich mir denk dass die wieder rauskommen könnten..*schüttel*

    • Shajana schrieb:

      Und je älter ich werde, desto mehr graut es mir vor Höhe. Auf Brücken, wo ich durchsehen kann, no go.
      Komischer Weise mache ich diese Erfahrung auch seit einigen Jahren. Früher waren Türme, Brüstungen, Brücken usw überhaupt gar kein Problem. Heute merk ich zum Teil richtig wie der Abgrund mich in die Tiefe sieht. schwingende Brücken gehen gar nicht, die wo man durchgucken kann nur mit bloß-nicht-nach-unten-sehen. Bei niedrigen Brüstungen die nur etwa bis zur Hüfte gehen werden brav 30-50cm Abstand gehalten (weil ich weiß dass sie im Zweifel nicht hoch genug sind um mich zu halten). Bei allem was bis zum Bauch oder bis zur Brust geht brauch ich ein paar Minuten um mich daran zu gewöhnen. Kleine Höhen wie Trittleitern, Stühle usw sind aber nach wie vor kein Problem...

      TequilaSunrise schrieb:

      Etwas merkwürdig ist es aber schon, dass so viele Leute Angst vor total ungefährlichen Tieren haben, findest Du nicht?
      Naja, was heißt total ungefährlich? Ein Förster aus meiner Heimatstadt lag mal 2 Wochen mit hohem Fieber im Krankenhaus ohne dass die Ärzte wussten was er hatte. Er als sie ihn nach seinem Beruf fragten, kam einer auf die Idee dass die Symptome von einem Spinnenbiss hervorgerufen sein könnten. Eine Allergie konnte nicht festegesellt werden.
      Seit der Geschichte seh ich die heimischen 8-beinigen Gesellen nicht mehr wirklich als harmlos an :S
      _________
      ___vv_/__\
      _-_v_/____ _\
      :gerbil /
      _____Satzzeichen sind Einzelgänger, keine Rudeltiere!
    • Ich denke auch, dass die Spinnenphobie durch die Urängste/Urinstinkte des Menschen bedingt werden. Wenn man überlegt, dass der Homo Sapiens Sapiens sich aus Menschenartigen entwickelt hat, die aus den Regionen Afrika (Südafrika) und Asien stammen und der Mensch erst seit einer, aus der Evolutionssicht betrachtet, recht kurzen Zeitspanne in Europa beheimatet ist (seit 170.000 Jahren), liegt doch sehr nahe, dass die genetische Veranlagung für solche Urinstinkte (Flucht vor Giftspinnen und Krabbelviecher) noch in einigen von uns liegen kann.

      Übrigens habe ich vor manchen Spinnen panische Angst und renne in die andere Ecke des Zimmers und manche stören mich selbst am Bett nicht. Und gerade exotische Spinnen (Vogelspinnen zum Beispiel) finde ich sehr interessant und faszinierend - je größer und beharrter, desto weniger angsteinflößend für mich ^^ ...

      Das allerschönste hier auf Erden: Lieben und geliebt zu werden! (Wilhelm Busch)


      Shiva (16. Februar 2010)
      Keks (11. März 2010)
      Kate (Oktober 2007 - Mai 2010)
      Josephine (November 2007 - November 2010)
    • Ich hab auch Angst vor Spinnen . aber ich schieb die Schuld meiner Mama in die Schuhe die hat auch panische Angst davor ...

      Dann muss ich dazu sagen, hab ich unheimliche Angst vor Seen .. ich hasse es .. ich muss sehen was da unten ist .. mein Freund und ein Kumpel haben sich damals Gummiboote gekauft so zum Spaß und sind damit über einen See geschwommen .. als ich mich da rein gesetzt habe und mein Freund mich ohne Paddel rausgeschupst hat, hab ich geschriehen wie am Spieß .. der musste mir die Paddel bringen bin nicht auf die Idee gekommen meine Finger da rein zu stecken .. ;(

      Früher konnt ich auch noch auf Kirschbäume und Dächer klettern .. doch im Urlaub an der Ostsee auf einem Leuchturm ganz oben bin ich nur an der Wand entlang gelaufen und hab nur sturr gerade aus geschaut .. ich konnt nicht runter schauen ich hat so eine Angst ..

      Und wer weiss warum, ich hab Angst vor dem Alt werden und Angst vorm Sterben ... :S

      Summer -Geb. im Dez ´08- - R.I.P. am 17.11.2010- - Ruhe in frieden kleine Summer :love:;(

      Charlie - Geb. im Sep. ´07- R.I.P. am 14.10.2011- - Wir werden euch vermissen kleiner Charlie + Robbie *kuss* Ruhet in frieden Ihr kleinen Racker :love:
      Robbie - Geb. im Sep. '07 - R.I.P. am 03.01.2012 ;(

    • Daniela88 schrieb:

      Und gerade exotische Spinnen (Vogelspinnen zum Beispiel) finde ich sehr interessant und faszinierend - je größer und beharrter, desto weniger angsteinflößend für mich ^^ ...
      Das ist bei mir auch so. Ich hatte sogar schon 2 Vogelspinnen auf der Hand, das war überhaupt kein Problem. Aber die heimischen Spinnen sind richtig furchtbar, einfach weil die Beine im Verhältnis zum Körper so lang sind. Das ist bei Vogelspinnen schon wieder "normaler" und dadurch für mich erträglicher.