Ratte + Tumor - Brauche dringend Hilfe

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    • Ratte + Tumor - Brauche dringend Hilfe

      Hallo zusammen :)

      Ich erzähl euch mal kurz mein Problem.
      Und zwar habe ich 2 Ratten (weibchen)
      Die eine hat seid ca. 1-2 Monaten einen Tumorartigen ,,Bollen'' am Oberarm.
      ich war auch schon beim arzt um es untersuchen zu lassen.
      Die Ärzte waren der meinung dass es kein Tumor sei...
      meine ratte hat Antibiotika und Spritzen bekommen doch dass hat alles nichts geholfen..
      Da ich mich im Internet informiert habe und ich jetzt weiß dass eine OP zwischen 80 und 120 € kostet ist mir dass viel zu teuer un die OP wäre auch ziemlich riskant weil der ,, Tumor'' sich dann wiederbilden kann.
      Deshalb bin ich zu dem Entschluss gekommen sie so lange leben zu lassen bis ich merke ob sie irgendwelche Schmerzen hat. doch der ,, Tumor'' wird immer größer und ich weiß nicht wie lange sie dass noch mitmacht.
      Jedenfalls hole ich mir auf jeden fall dann nochmal eine Ratte denn die andere lasse ich nicht alleine.
      Meine Frage deshalb ist':
      Meine Ratte ist jetzt 1 Jahr und 2 Monate alt.
      Soll ich jetzt eine neue Ratte in ihrem Alter holen oder eine Junge?

      Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen ;(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smurf79 ()

    • Hallo Sasi,

      wenn du eine junge Ratte dazu setzt, also ein Jungtier, dann sollten es zwei sein, damit ein Jungtier mit seinem Spieltrieb nicht der alten Ratten übermäßig auf die Nerven geht. Die ältere Ratte braucht ja auch mal ihre Ruhe. Bei einer alten Ratte musst du halt sehen, ob sie sich verstehen. Wenn du ein Weibchen hast, dann würde ich dir auch noch zu einem Kastraten raten :)

      Tumore bei meinen Ratten habe ich auch nie operieren lassen, ich habe ihnen auch immer ein schönes Leben gegönnt. Die meisten sind dann irgendwann friedlich eingeschlafen, haben im Prinzip bis zu ihrem Tod normal weitergelebt.

      Wenn es aber kein Tumor ist, dann kann man es vllt. einfach nur "abschneiden", damit es sie nicht behindert?

    • Mal ganz im Ernst: Du lässt eine Ratte leiden und dann einschläfern, weil du dir die Behandlungskosten sparen willst und fragst dann ernsthaft wegen einer neuen Ratte nach? Such deiner anderen Ratte lieber eine zuhause wo sie auch behandelt wird, wenn sie krank ist bevor sie bei dir auch noch krank wird und leiden muss.

    • Moppelchen schrieb:

      Mal ganz im Ernst: Du lässt eine Ratte leiden und dann einschläfern, weil du dir die Behandlungskosten sparen willst und fragst dann ernsthaft wegen einer neuen Ratte nach? Such deiner anderen Ratte lieber eine zuhause wo sie auch behandelt wird, wenn sie krank ist bevor sie bei dir auch noch krank wird und leiden muss.

      Ganz deiner Meinung! Sowas kann immer passieren, gerade bei Ratten. Lieber jetzt operieren lassen und der Ratte noch eine Chance geben als zu lange abwarten und irgendwann kann sie nicht mehr gehen, essen etc. Willst du so sterben? Denke nicht. Sie hat eine Chance verdient!
    • Ich habe drauf gewartet, dass so etwas kommt.

      Kann man nicht einfach mal eine Entscheidung akzeptieren? Wer sein Geld in eine OP stecken möchte, der kann das gerne tun. Wer das für sich abwegt, ob es Sinn macht oder nicht und sich dagegen entscheidet, der darf das wohl auch.

      Ich finde das so schlimm, dass immer wieder Leute verurteilt werden, weil sie keine 100 Euro in eine OP stecken, derren Erfolgschancen auf Heilung nicht abzuschätzen sind und damit auch nicht ein weiteres, vielleicht schlimmeres Leiden des Tieres. Das ist ein Grenzgebiet. Hier lässt niemand sein Tier verhungern oder verwahrlosen. Ich denke, dass entsprechende Tierbesitzer sehr wohl entscheiden können, ob das Tier letztendlich alleine geht oder vorher erlöst werden muss. Aber immer diese Vorwürfe "Ja, lass operieren". Mittlerweile gehört das zum guten Ton. Da wird gar nicht mehr überlegt und hinterfragt, ob das ganze überhaupt Sinn macht.

      Jana

    • Ob es Sinn macht sieht man dann erst nachher, das können wir nicht sagen, aber es ist eine Chance für die Ratte, ihre letzte Chance und der Tumor wird weiter wachsen.

      Wir haben eine Ratte auch mal nicht operieren lassen, er wurde faustgroß. Ihr ging es realtiv gut, aber konnte irgendwann kaum noch gehen und wir haben sie erlösen lassen. Jetzt würde ich anders entscheiden.

      Meine Rennmaus habe ich auch operieren lassen an der Duftdrüse und es geht ihm jetzt total gut obwohl er schon bei der OP nicht mehr der Jüngste war und er wäre heute sonst nicht mehr am Leben. Ich hab nicht lange gezögert, relativ viel Geld gezahlt und dafür darf er jetzt noch sein Leben genießen. Hätte er die OP nicht überstanden, hätte ich den anderen vergesellschaften müssen, wäre er an dem Krebs gestorben, auch.

    • Ja, ich freu mich, dass es bei der geklappt hat.

      Aber mit welchem Recht verurteilst du andere, nur weil sie sich anders entscheiden? Eine OP bei einem solch kleinem Tier ist halt keine Garantie für Gelingen. Und dass ein Tier eine solche OP nicht überlebt, der Krebs danach streut, das Tier leidet oder es ihm danach noch schlechter geht, sind halt keine Seltenheitsfälle.

      Ich denke auch, dass die Threaderstellerin und viele andere nicht gerade in die Armutsfalle tappen und das Geld für die OP aufbringen können. Ich finde es nur immer verwunderlich, dass ich, sobald ich im Bereich Tiere unterwegs bin, nur mit den besseren gestellten Leuten zu tun habe. Die zahlen alle, mal eben und ohne mit der Wimper zu zucken, sämtliche tierärztliche Eingriffe, völlig egal, ob es Sinn macht oder nicht. Stellen sich am Ende gerne über andere, die anmerken, dass 120 Euro bei ihnen nicht unter die "mal eben" Ausgaben fallen. Trotzdem weiß ich bei vielen, sie würden auch das Investieren, wenn es einen Sinn ergibt.

      Die Abwegung, ob etwas tatsächlich sein muss oder nicht, wird grundsätzlich immer als "muss sein" hingestellt. Genauso ohne zu wissen, was passiert oder nicht. Wenn ein Tier dann hinterher voll Krebs sitzt, leidet, Schmerzen hat, "dann hat man es wenigstens versucht". Erhält zusätzlich den moralischen Orden, unabhängig, ob es Unsinn war oder nicht - der Wille zur Zahlungsbereitschaft war da.

      Es geht nämlich immer nur um die Kohle. Egal bei welcher Tierart, wenn ich irgendwo im Netz gelesen habe, dass irgendwer sich dazu entschieden hat einen anderne Behandlungsweg einzuschlagen, abzuwarten, zu überlegen oder zu verneinen, dann vielen immer Sätze wie "du hättest dir nie ein Tier anschaffen sollen";"wer ein Tier hat, muss die Verantwortung tragen können, auch finanziell" usw. Über die eigentliche Verantwortung wird selten geredet, sondern immer nur spekuliert, ob derjenige wirklich Tiere halten darf, wenn er überlegt, einen anderen Weg als den des Bezahlens zu gehen (wenn es begründet ist).

      Und dieser Ton stört mich, weil er hier auch immer mehr Einzug hält.

      Jana

    • Alle mal tief durchatmen!

      Wenn bei Gesundheitsproblemen apelliert wird, dann nur, weil uns als Liebhaberhalter die Tiere und ihr Wohl so sehr am Herzen liegen.

      Ein Tier ohne tierärztlichen Rat einzuholen Hilfe zu verweigern - aus welchen Gründen auch immer - wird im Forum immer kritisiert werden. Es geht hier auch nicht darum, dass das Tier dann wirklich operiert werden muss, aber das ist nunmal etwas, das sich kein Halter anmaßen sollte zu entscheiden, das obliegt ganz klar einem fähigen TA. Genau das wollten die besorgten User auch rüberbringen, wenn auch in zu scharfem Ton.

      Den zu scharfen Ton legst allerdings auch du, Jana, an den Tag, deshalb möchte ich alle hier bitten, vor dem Beitragverfassen noch mal ganz genau zu überlegen, wie die Wortwahl beim Gegenüber ankommt.
    • Puuuh..ich muss ehrlich sagen, dass sowas immer eine super schwere Entscheidung ist.
      Wenn es ja "angeblich" kein Tumor ist (lt. TA), dann dürfte es ja auch eigentlich nicht mehr nachwachsen.
      Ich aber glaube (ohne jemals Ratten gehabt zu haben), dass es wohl doch ein Tumor sein wird, da dies die gängigste Krankheit bei Ratten ist.
      Die kleine Ratte wird, wenn es ein Tumor ist, irgendwann daran auf jeden Fall sterben, wenn ihr der Knubbel nicht entfernt wird. Durch einen ärztlichen Eingriff hätte sie noch eine Chance, die ihr ohne Eingriff nicht gegeben wird.
      Man kann das Internet sicherlich als Orietierungshilfe nehmen, aber grundsätzlich sich nur auf das Internet begl. der Kosten sich zu verlassen, würde ich nicht machen. Der Arzt hat die Ratte gesehen und er könnte ja sagen, wie viel es kostet und ob ER eine OP für sinnvoll erachtet (nur unter dem Gesichtspunkt: das Beste für das Tier).

      OPs können immer schief gehen, dass ist auch klar..aber wenn wir Menschen operiert werden, "übergehen" wir auch die Risiken, die uns ein Arzt nennt, wenn diese OP lebensnotwendig für uns ist. Dann sagen wir (zumindest ich): Ja es bleibt mir ja nichts anderes übrig..hier besteht die Chance auf Heilung...auf der anderen Seite ist das Ende ganz klar in Sicht.

      Vielleicht ist Moppelchens Ton nicht ganz so gut getroffen, aber ich es liest sich erst so, als ob die Threadschreiberin doch nicht das Geld dazu aufbringen will. Ich habe den EIntrag auch erst so aufgefasst. Es entsteht der Eindruck, dass sie unter den genannten Kosten noch einen weiteren Grund sucht, was eine OP verneinen soll. Wäre eine OP günstiger, würde sie den Eingriff vielleicht doch machen. Ich mag mit meinen Eindruck durchaus falsch liegen..wenn dies so ist, dann entschuldige ich mich für diese Unterstellung!

      Hier liegt die WUcherung außerhalb und diese lässt sich leichter entfernen als im Körper. Das es sogar innerlich funktioniert hat, bestätigt meine Geschichte in der Signatur. Hier hat es zumindest gut geklappt und ich habe vor ein paar Tagen auch hier im Forum von einer Userin gelesen, die ihren Renner am Bein hat operieren lassen, aufgrund eines Knubbels...der Renner ist auch wieder fit.

      Eierstocktumor gut ausgegangen! Bitte lesen

      ;(Flik:06/07-06.11.07,Toffi:05/07-30.09.09,Bugsi:06/07-14.02.11,Penny:01/08-01.05.11,Bob:12/08-15.03.12,Sancho:12/08-24.09.12,Tammy:08/11-19.03.13, Calypso:02/12-07.12.13, Calimero:16.06.10-08.12.13;(
    • Kann man nicht einfach mal eine Entscheidung akzeptieren?


      Aha und wenn deine Nachbarn die Entscheidung treffen ihre Kinder zu schlagen, akzeptierst du das dann auch? Gehst du auch nur zum Arzt und bezahlst 10 Euro wenn du ganz sicher bist, dass du wieder gesund wirst? Wie gross muss denn für die Wahrscheinlichkeit auf dauerhafte Heilung sein, damit du das Tier operieren lassen würdest? 100%?
    • @fluxus, mein Ton ist nicht scharf, ich rede nur nicht nach der Allgemeinheit, was oft sehr bissig verstanden wird.

      @Moppelchen: Erkläre mir bitte den Vergleich, wenn Nachbarn ihre Kinder schlagen?? Quält die Theraderöffnerin ihr Tier? Ich denke hier geht es um etwas anderes.

      Um auf deine Frage zu antworten, bei der ich auch keinen Zusammenhang erkennen kann, nein, ich gehe nicht immer zum Arzt und ich spare mir die 10 Euro, wenn es einen Alternative gibt.

      Im übrigen möchte ich dich darauf hinweisen, dass es hier nicht um meine Tiere geht. Aber auch um da deine Frage zu beantworten - die Behandlung meiner Tiere wäge ich nach schwere, Heilungschancen und Sinn ab. Ich bin mir nicht immer sicher, ob ein Tier, welches ich operieren lasse, wirklich ein schöneres Leben danach hat. Geld spielt da aber keine Rolle ;)

      LG Jana

    • Die Threaderstellerin hat sich nach ihrem ersten Beitrag nicht mehr gemeldet, also verpufft die ganze Energie, die ihr hier in Beiträge steckt, die mit dem Eingangsthema nichts mehr zu tun haben. :S

      Wenn ihr das Thema "Pro und Contra TA-Besuch" wirklich weiterverfolgen möchtet, empfehle ich euch entweder eine PN-Konversation oder die Eröffnung eines eigenen Threads.

      Beitrag von Moppelchen ()

      Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
    • Woran machst du deine Behauptung fest?

      Und wonach urteilst du, dass ein Leben mit dem Knubbel schlechter für das Tier ist, als eine OP und die Folgen bzw. möglichen Folgen?

      Wenn die OP nichts gebracht hat, außer das Gewissen des Halters zu beruhigen, das Tier nach der OP Schmerzen hat, Medikamente nehmen muss, Heilungsschwierigkeiten hat und der Tumor letztendlich streut und sich dann entschieden wird, dass es für das Tier am besten ist, es einzuschläfern, würde das auch verurteilt werden, weil man den Eingriff vollzogen hat und diese Möglichkeit in Kauf genommen hat? Oder wäre das dann okay, weil offensichtlich ist, dass der Halter nur das beste wollte?

      Ich hoffe es wird mal deutlich, worauf ich hinaus will.

      LG Jana

    • Ich glaube, wir könnten hier ewig disktuieren.

      Es ist nun mal die einzige Chance, die das Tier hat, aber ein guter TA kann am besten sagen ob es sich lohnt oder nicht und ob es überhaupt ein Tumor ist. Ob er gut zu entfernen ist oder nicht. Dann kann man sich nochi mmer den Kopf darüber zerbrechen.

      Klar, kann das Tier dann wieder Probleme bekommen, wird die ersten Tage Schmerzen haben (aber dafür bekommt man auch Schmerzmittel mit), aber wissen wir was es für eine Qual ist, wenn der Tumor immer weiter wächst, das Tier kaum noch gehen kann, ausscheiden kann, nicht mehr klettern kann und auf alle Organe drückt? Und wenn es ein Tumor ist, dann wird es wahrscheinlich sehr bald so sein, da meiner Erfahrung nach bei Ratten Tumore extrem schnell wachsen. Da frag ich mich doch was was besser ist, vielleicht keines von beiden, aber was bleibt anderes übrig als eine OP!? Und es gibt noch immer die Variante, dass das Tier es gut übersteht und gesund bleibt! Man sollte doch nicht gleich so negativ denken!

    • @ Jana, ich weiß was du meinst, du sprichst mir sowas von aus der Seele

      Ich gebe zu, ich weiß nicht wie es heute ist bei unseren Farbratten, früher hieß es jedoch, dass mit recht großer Wahrscheinlichkeit bei unseren Farbratten (die nunmal bekanntlich anfällig sind für Krebs) nach einer gelungenen OP nach recht kurzer Zeit wieder ein Tumor auftauchen wird und dafür lege ich dann ein kleines, nicht alt werdendes Wesen ständig unters Messer? Eine Ratte wird nicht sonderlich alt, mit wenigen Jahren gehört sie zum alten Eisen und da sollte man doch mal objektiv betrachten, ob ich es meinem Tier zumute es einer Narkose zu unterziehen, es zu operieren - was natürlich auch mit viel Geld verbunden ist - ihn aus der Gruppe trenne, danach wieder vergesellschafte, um in drei Monaten einen neuen Tumor zu fühlen?!

      Ich finde die Relation ist eindeutig nicht gegeben.

      Und letztlich spricht es nicht gegen eine Person, wenn sie überlegt, was sie im Falle des Falles dann tut. Sowas mache ich auch. Z.B. überlege ich wie ich den Eigenbau meiner Ninchens gestalte, die beide zwischen 7 und 9 sind und was ich danach wohl darin halten will, damit ich den Eigenbau entsprechend anpassen kann. Bedeutet das, dass ich schlecht bin, weil ich über das Leben meiner Ninchen hinaus plane?

      Aber wie Jana schon so schön sagte; es ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss.

      Ich habe jetzt einen Degu von 5 Jahren mit Penisvorfall. Dass er in Narkose gelegt werden musste, um den Penis zu reponieren, fand ich schon blöd aber da es sich um keinen Eingriff IN das Tier handelt, sondern nur kurz an dem Tier, damit es sich nicht wehrt und somit noch mit Inhalation, geht es noch und dann kann ich es auch verteten.
      Kurz sei zum Alter angemerkt: Es soll Degus geben die was weiß ich wie alt werden aber meine Herren haben mit 5 Jahren die beste Zeit schon hinter sich und haben Alterserscheinungen, daher sind sie für mich als Senioren anzusehen und damit auch die tierärztliche Behandlung.