Warum eigentlich Stiefel/Chaps?

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    • Warum eigentlich Stiefel/Chaps?

      Huhu ihr Lieben :)
      Ich hab vor Kurzem mit dem Reiten wieder angefangen und muss jetzt eine glaub ich ziemlich dumme Frage loswerden. Und zwar hab ich mir in einem Anflug von Euphorie Reitstiefel ersteigert und ganz schnell gemerkt "Nee,da kriegt man entweder tierisch kalte oder total heiße Füße drin,man kann sie nicht allein ausziehen - das ist Mist".
      Jetzt werd ich mir Chaps bestellen mit Stiefeletten. Und nun die Frage: Warum braucht man eigentlich diesen Schaft am Bein? Theoretisch würden ja Schuhe mit Absatz genauso reichen - oder?

    • also ich geh reiten-nicht so ein professionelles,aber da brauch ich auch nur absatzstiefel im winter,weil in den richtigen isses einfach vieeeel zu kalt..aber merh weiß ich auch nicht :D

      Es grüßen ich und meine Fellnasen * :gerbil Toffy*, * :gerbil Krümel und :gerbil Keks * * :gerbil "Knödelchen"*
      In gedenken an die zwei namenlosen Babys.. :embarrassed::rainbow:

      Auch aus den Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Johann Wolfgang von Goethe)
      Also macht das beste draus!! ;)

    • Bad Butterfly hast du dir Gummireitsiefel ersteigert? :D
      Die Teile sind meiner Meinung nach echt die Pest. Gut, wenn man erst mal wieder probieren will oder bei Kindern die noch wachsen sind die meiner Meinung nach ja ok, aber es ist wie du sagst: Im Winter hat man, wenn man gefütterte kauft erstmal tierisch warme Füße und schwitzt, der Schwieß kann aber nicht raus und durch di ekalten Temperaturen hat man danach Eisklotzfüße :pinch;
      Die Probleme hat man mit Lederstiefeln nicht und die sind bei richtiger Pflege genau so Wasser dicht. Sind zwar in der Anschaffung auch um ein vielfaches teurer und am Anfang bis sie eingelaufen sind auch ziemlich unbequen, aber dafür hat man dann auch ziemlich lange was davon. Mein erstes Paar Lederreitstiefel hat 12 Jahre gehalten und ich war wirklich viel mit denen auf'm Pferd und auch drum rum in viel Matsch, Schnee, Salz, Reithallen usw. Wenn man das gegeneinander aufrechnet waren sie letztlich nicht teurer als wenn ich jedes Jahr neue Gummireitstiefel gekauft hätte (und die hatt ich immer nach nem Jahr durch :rot: ). Der große Unterschied ist eben, dass man durch das Leder ein angenehmes Fußklima hat! Im Sommer schwitzt man lang nicht so viel wie in den Gummidingern und da im Winter der Schweiß raus kann, bekommt man auch nicht so schnell so dermaßen Eisklotzfüße. Ich für meinen Teil würde nie wieder was anderes haben wollen. :)

      Für mich kämen auch keine Chaps in Frage. Der Stiefel stabilisiert mein Fußgelenk sehr schön, denn da neig ich zum einknicken und das geht auf Dauer dann zumindest bei mir schmerzhaft auf's Außenband. Nur in Schuhen bin ich nur geritten wenn's gar nicht anders ging oder ich mich doch spontan zu ner kleinen Runde entschieden hatte.
      Aber jeder der mal nur in Jeans oder Reithose ohne was an der Wande auf'm Pferd saß und leichtgetrabt bzw. überhaupt in allen drei Gangarten geritten ist weiß, dass da die Wade bei englischen Sätteln ständig Gefahr läuft zwischen Steigbügelriemen und Sattelblatt so ein klein wenig eingeklemmt zu werden. Tut ziemlich weh und gibt auch ganz hübsche blaue Flecken, wenn man lang genug so reitet oder da ein wenig empfindlich ist :whistling:

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    • Hi Bad,
      also Festinas Grund für Schäfte kann ich schonmal vollkommen unterschreiben! Für mich gehört es auch in gewisser Weise einfach dazu, wie eben auch ne Reitkappe...
      Allerdings bin ich in den letzten Wochen auch schon ein paar mal in normalen Winterstiefeln warm- bzw- Trockengeritten. zum einem, weil es Spontane Sachen waren (meine Schwester fragte, ob ich nicht fix Trockenreiten wöllte), zum anderen einmal weil die Reitstiefel im Auro waren und der Schlüssel mit Papa spazieren *grrr*, geht auch, ist aber ein total komisches Geführl, zumindest für mich!
      Kalte Füß0e hab ich auch immer, weil ich nur in Gummi-Stiefeln reite. Irgendwie trau ich dem nicht so ganz, dass Leder echt alles Mist- und atschwetter aushält ohne dauerhaft zu leiden. Mit den Gummistiefeln kann man halt auch mal in ne Pfütze reibtreten und Bedenkenlos durch den knöcheltiefen Schlamm zur Koppel laufen, weil man die Stiefel danach einfach in der Waschbox direkt an den Füßen mit abspritzt.

      Wovon ich dir (und allen anderen, die das hier auch lesen) aber auf alle Fälle abraten will ist mit ganz normalen Turnschuhen zu reiten. Wenn dann nimm bitte Stiefeletten.
      Warum? Meine Schwester ist mal ziemlich übel abgebuckelt wurden und hing dann mit der Schuhzunge (heißt das Ding so, was vorn unter den Schnürzenkeln liegt und manchmal so blöd runterrutscht...) im Steigbügel, wodurch si mit dem Kopf auf dem Boden über die Wiese geschliffen wurde. Und das ganze ist nicht wirklich gut ausgegangen. Also mach das bitte nicht!
      WENN normale Trnschuhe, dann wirklich nur mit Chaps/Stiefelschäften, die dieses Schuhzungendings abdevcken, damit diese Gefahr nicht besteht!!!

      LG, Nilly

      ;( Für immer in meinem Herzen... :heart:
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      Ich wünsch euch alles Gute auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke!!
      :heart: Ich werd euch niemals vergessen! :heart:
    • Nillymaus schrieb:

      Irgendwie trau ich dem nicht so ganz, dass Leder echt alles Mist- und atschwetter aushält ohne dauerhaft zu leiden. Mit den Gummistiefeln kann man halt auch mal in ne Pfütze reibtreten und Bedenkenlos durch den knöcheltiefen Schlamm zur Koppel laufen, weil man die Stiefel danach einfach in der Waschbox direkt an den Füßen mit abspritzt.

      Kannst du mit den Lederreitstiefeln definitiv auch! Wie gesagt, mein erstes hielt 12 Jahre und war das günstige Einsteigermodell von Cavallo, ohne Schnürung, ohne Reißverschluss. Geschont hab ich die definitiv nicht, man muss sie eben auch wie Sattel oder Trense ab und an pflegen. Heißt Dreck abspritzen/abwaschen und hin und wieder auch fetten / einölen damit sie wasserdicht bleiben. Wenn man Modelle mit Reißverschluss oder Schnürung wählt, kann je nach Höhe der Pfütze oder des Matschs schon Nässe durchkommen. Bei den normalen ohne solchen Schnickschnack ist mir das in all den Jahren nicht passiert, auch nicht, als ich damit ne halbse Stunde durch fast kniehohen schnee gestapft bin oder bis zur Wade auf der Matschkoppel Pferde eingesammelt hab. Mit'm Wasserschlauf drüber und die waren wieder sauber :D
      Der Grund warum sie dann "durch" waren, war Materialermüdung da wo der Stiefel an den Zehen beim Laufen immer geknickt wurde. Aber das darf nach der Zeit und den vielen vielen Stunden an den Füßen echt auch sein. Hatte mir das damals echt auch ganz lange überlegt, auch weil nicht sicher war ob meine Füße noch wachsen, aber bereut hab ich den Kauf in all den Jahren keine einzige Sekunde ;)

      Ich kann ja mal Bilder von den alten und den neuen Stiefeln machen wenn du willst. Die quasi die selben Modelle, nur das eine eben nach jahrelanger intensiver Nutzung...
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    • na dann klingt das ja nicht schlecht...
      da meine Füße ja auch nicht mehr wachsen und ich ja durch unser Stütchen nun alle 2 Tage im Stall bin, werd ich da mal schauen, was es so schönes gibt ;)
      Danke für den Bericht! Fotos würde ich auch gern noch nehemne, wenn es dir keine Umstände macht!
      Hab mein Paar billig-Gummistiefel (39€) nämlich erst seit dezember aber das Innenleben schon fast wieder durchgerieben. Und eben immer abwechselns saukalte oder kochende Füße...

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    • Also ich reite nur mit Stiefeletten und Jodphurhose. Unter vielen Englischreitern total verpöhnt, weil man angeblich keinen Halt hat und einen unruhigen Schenkel bekommt :whistling:
      Aber ich finds super. Chaps/Stiefel will ich inzwischen gar nicht mehr, das engt mich viel zu sehr ein. Ich mach viel Bodenarbeit und geh oft spazieren, da will ich bequeme Schuhe haben. Und zig paar Schuhe zum Wechseln an den Stall schleppen will ich auch nicht.
      Außerdem kann ich das Pferd viel besser fühlen, ohne die steifen Schäfte :)

      Letzten Winter bin ich sogar mit ausrangierten Winterstiefeln geritten.

      Zu Leder würde ich aber auch auf jeden Fall raten: Gummi ist im Sommer einfach nur bääh und im Winter frieren die Zehen ab :| In den Lederstiefeletten (gefüttert) hab ich sogar im Winter warme Füße, wenn sie nass sind (durch eine Pfütze gelaufen oder den Wasserkanister ausgekippt :D )

    • Also man braucht Stiefel, da Reitstiefel einen Absatz haben. Dadurch kann man nicht mehr durch den Steigbügel rutschen. Chaps machen das ganze Bein komfortabler für dich und das Pferd. Du wirst nicht dauernd vom Sattel in die Haut gezwickt. Bei richtigen Reitstiefeln hat man den Vorteil, dass man quasi Stiefel und Chap in einen Schuh zusammen hat.

      <3:heart: Lotta, Didi, Finchen, Mika, Milo, Ben, Lennox :heart:<3