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Katze krank - Diabetes, Niereninsuffizienz & Spondylose

Hallo,
also ich habe am Dienstag bei meinem Kater (10Jahre alt) die oben genannten Diagnosen bekommen.
Ich war am Freitag mit ihm in der Praxis, weil er seinen Charakter verändert hat, seine Fellpflege vernachlässigt und auch abgenommen hat. Er ist nur noch am Schlafen und wird total agressiv. Das war früher nie so. Vor drei Jahren konnten wir sogar ohne Narkose(nur leichtes Beruhigungsmittel) Zahnstein entfernen.
Sein Blutzucker lag bei über 300 und seine Nieren sind auch nicht mehr in ordnung. Die richte ist fast doppelt so groß wie die linke. Außerdem tut ihm alles weh, vor allem die Wirbelsäule.

Wir haben nun zuhause abgesprochen in wie weit wir behandeln wollen. Ich habe nun durch gebracht, dass solange er schmerzfrei ist und er sich nciht quält alles behandelt wird. Er bekommt also bald Insulin und etwas für die Niere und seit gestern bekommt er schon ein Schmerzmittel.
Meine Eltern haben nun auch eingewilligt, dass das Futter umgestellt wird. Vorher gab es Felix, Wiskas oder Kitkat und nun soll auf ein getreidefreies Futter umgestellt werden. Im Zooladen haben sie meiner Mutter heute HappyCat verkauft. Ich favorisiere aber Acana. Das fütter ich auch meinen Hunden und da ist auch richtiges Fleisch drin (kein Fleischmehl).

Des weiteren soll er nun vielleicht eine Wohnungskatze werden.

Ich wollte euch jetzt mal fragen, was ihr davon haltet. Welches der beiden Futter würdet ihr empfehlen? Wie lange würdet ihr so behandeln? Man sieht vor allem bei unserem Kater erst kurz vor knapp, wenn es ihm nicht gut geht.
Und habt ihr noch ihrgendwelche andere Tipps, damit es für ihn etwas angenehmer wird?
GANZ WICHTIG: Er darf nur Nassfutter bekommen! Auf gar keinen Fall Trockenfutter, das belastet die Nieren noch mehr.

Sonst kann man nur hoffen,d ass die Nieren sich halbwegs erhohlen...
Also Nassfutter bekommen die. Nebenbei aber auch noch Trockenfutter und die bekommen mittlerweile ein bisschen laktosefreie Milch mit ins Wasser, wodurch die ganz gut trinken.

Er hat übrigends auch eine ziemliche Anämie. DIe Schleimhäute sind fast weiß.

Durch das Schmerzmittel hat er schon ein wenig Erleichterung. Er hat eben wieder seine Med´s bekommen und seit Wochen konnte ich ihn wieder streicheln ohne gebissen zu werden.
Ich hoffe, dass er bald auch mal wieder den Kontakt mit unseren anderen Katzen sucht. Im moment ist er nur am Schlafen, aber man merkt, der ihm der Kontakt fehlt. Aber die anderen sind erst 5 Jahre alt und wenn die mit ihm spielen wollen tut ihm das wohl weh.
Wenn du ohnehin eine Futterumstellung machen möchtest, würde ich dir gerne in unser Forum einladen. Das beschäftigt sich hauptsächlich mit Katzenernährung, insbesondere bei Erkrankungen. Wie man also Diäten selbst zusammenstellen kann, um die Tiere optimal zu versorgen. Man kann bei allen Erkrankungen (und das sind ja wirklich alles keine Kleinigkeiten 😖 ) mit der richtigen Ernährung sehr, sehr viel erreichen.

Wir haben sehr erfahrene Leute dort drüben, die dich gut beraten können. Wenn du Interesse hast, schreib mir eine PN, dann lade ich dich gerne ein.

Alles Gute für deinen Kater!

Als "Quick-Tipps":
• Viel Flüssigkeit: bei uns wurde das Nassfutter immer noch mit zusätzlichem Wasser zu einer Suppe verrührt. Auch deine Milchidee ist gut. Viele Katzen lieben auch Brühe, die aus Knochen, Fleischresten und Knorpeln gekocht wird.
• Die Wohnungshaltung halte ich für sehr sinnvoll. In fortschreitenden Stadien entwickeln CNI-Katzen häufig eine Weglauftendenz und werden wie dement. Sie finden dann oft den Weg nicht zurück oder vergessen einfach, nach Hause zu gehen. Daher lieber drin lassen oder begleiteten Freigang.
• Die Anämie kannst du mit zusätzlicher Fortain- oder Blutmehl-Gabe ausgleichen. Sicher hat die Katze einen starken Eisenmangel durch die Blutarmut. Bezugsquellen kann ich dir geben.
• Je nach Blutstatus kann ein Phosphatbinder angezeigt sein, um überschüssiges Phosphat im Futter zu binden. Dies wird aber i.d.R. erst in späteren Stadien der CNI relevant. Hast du ein aktuelles Blutbild?
• Spondylose: Grünlippmuschelextrakte und Physiotherapie können helfen.

Bei eigens zusammengestellter Diät kannst du auf alle Punkte natürlich perfekt eingehen. Daher würde ich dir wirklich raten, dich mal mit unseren "Expertinnen" auszutauschen. Wir haben auf jeden Fall eine CNI-Spezialistin und auch eine, die Erfahrung mit Spondylose hat.
Hey,

das sind ja wirklich keine schönen Aussichten für deinen Kater.

Bitte kontrolliere regelmäßig, ob er dehydriert (=ausgetrocknet) ist. Das geht, indem du vorsichtig am Rücken eine Hautfalte mit den fingern bildest und schaust, wie schnell sie wieder zurückgeht. Wenn es länger als normal dauert, braucht er eine Infusion, weil er durch Niereninsuffizienz das Wasser, das er trinkt, nicht mehr ausreichend verarbeitet werden kann.
Laß dich von deinem Tierarzt beraten, welches Futter dein Kater bekommen soll. Es gibt Spezialfutter für verschiedene Krankheiten, daß nur über den TA erhältlich ist.
Weiterhin kann es helfen, einen Phosphatbinder (z.B. Renalzin von Bayer) über das Futter zu geben, er entlastet die Nieren ebenfalls.
Bitte beobachte ihn, wenn er Insulin bekommt, ganz genau. Oft kann man mit ein wenig Erfahrung dann schon nach ein paar Tagen dem Tier ansehen, wie es ihm gerade geht und ob die Insulinmenge, die er bekommt ausreicht. Es gibt aber auch spezielle Blutzucker-Meßgeräte für Katzen zur Kontrolle.

Ganz wichtig: Bitte sprich ALLE Änderungen bei der Fütterung, Medikamenten o.ä. mit deinem TA ab. Eigenmächtige Änderungen können jetzt verheerende Folgen haben. Geh außerdem mit ihm regelmäßig zur Kontrolle zum TA, lieber einmal zu viel als zu wenig.

@Gorti: Deine Tipps sind gut und richtig, aber bitte laß Dinge wie Blutmehl, Eisenpräparate u.a. den behandelden Tierarzt entscheiden und geben. Ein guter TA wird sicherlich die Anämie entsprechend behandeln. Jedes Tier reagiert anders auf Medikamente und Zusatzstoffe und gerade bei einer so schwer kranken Katze kann das ohne Abstimmung mit den anderen Medikamenten und genaue Überwachung des Tieres ganz schnell gefährlich werden. Denn jedes Medikament ist trotz aller positiver Wirkungen zuerst ein "Fremdstoff" der erst einmal aufgenommen und verarbeitet werden muß (ganz abgesehen von möglichen allergischen Reaktionen auf bestimmte Medikamente und Trägerstoffe).

LG und gute Besserung!



Hi,
also wir sprechen derzeit alles mit seiner Tierärztin ab. Hab in der Praxis meine Ausbildung gemacht, weshalb ich auch nicht ganz unbeholfen bin.
Ich sollte ihm ein Nierenfutter füttern. Ich wollte aber eins, was kein Getreide hat. Wir suchen derzeit nach eine guten Futter, dass die Kriterien erfüllt. Sie hat heute morgen mit einem Vertreter gesprochen und sie hat da eins gefunden wo nur ganz wenig Getreide und echtes Fleisch drin ist.
Mit dem Insulinspritzen haben wir noch nicht angefangen. Ich habe die letzten drei Tage versucht eine Urinprobe zu bekommen, damit wir nochmal mit einem Teststreifen die Werte testen können. Denn das Laborergebnis und die Messung in der Praxis stimmten nicht überein. Das Labor meinte, dass es warscheinlich Stressbedingt wäre, dass der Zuckerwert in der Praxis so hoch war (bei 300). Aber dann müssten auch andere Werte beeinflusst sein und das sind sie nicht.
Deswegen meinte meine Tierärztin, dass es wahrscheinlich eine anfängliche Diabetis wäre und sie das nochmal kontrollieren wollte. Habe heute Nacht zum Glück eine Probe bekommen, nachdem ich ihn gestern mit laktosefreier Milch abgefüllt habe... 😄

Sobald wir dann anfangen zu spritzen, wird anfangs alle zwei Tage der Blutzucker gemessen.
Ich habe nun zufälligerweise auch die nächsten 4 Wochen Urlaub, sodass ich ihn besser im Auge habe.
Ich werde dann mal berichten, wie es weiter geht und vor allem wie er auf seine Medikamente reagiert.
So, wir haben jetzt einen vorläufigen Medikamentenplan aufgestellt.
Bei der Urinprobe hat sich raus gestellt, dass er auch noch eine ziemliche Harnwegsinfektion hat.

Somit bekommt er derzeit drei Medikamente.

Morgens: 1 Tabl. Zobuxa (Enrofloxacin, gegen die Harnwegsinfektion, 10 Tage lang)
Mittags Semintra (Telmisartan, für die Niere, dauerhaft)
Abends: Metacam Suspension f. Katzen ( Spondylose, mind. 2-4 Wochen)

Wegen Insulin hatte die Tierärztin nichts gesagt. Als ich eben da war war sie auf Praxis und die anderen wussten deswegen nichts. Werde mich aber drum kümmern, was da jetzt los ist.
Blutmehl und Fortain sind keine Medikamente.
Natürlich spricht aber überhaupt nichts dagegen, diese Nahrungsergänzung mit dem TA abzuklären. Versteht sich doch eigentlich von selbst. Dafür sollte man natürlich auch den Eisengehalt der beiden kennen. Ich bin mal so frei und such sie dir raus...

...voilà:

Fortain: 280,00 mg / 100 g
Blutmehl: 207,50 mg / 100 g
Hm, Metacam darf nicht dauerhaft gegeben, weil es die Nieren leider zusätzlich stark belastet. In Amerika ist es gar nicht zugelassen: https://www.facebook.com/photo.php?pid=702825&id=188308291182033
Deshalb setzt es meine TÄ nur sehr sparsam ein. Da muß unbedingt eine Alternative gefunden werden!!!

Zum Urineinsammeln gibt's beim TA einen Beutel mit Plastekügelchen und einer Pipette (=Katkor). Die Kügelchen kommen statt der Katzenstreu ins Katzenklo. Wenn die Katze drauf war, kippt man das Klo leicht an und zieht mit der Pipette den Urin auf. Die Kügelchen kann man in nem alten Sieb abwaschen und wieder benutzen.
Soweit ich weiß ist das Renal-Futter von Royal Canin getreidefrei, oder das Getreide ist zumindest aufgeschlossen. Wie es bei Hill's aussieht, weiß ich nicht.
Viel schlimmer als Getreidegehalt finde ich die Minderwertigkeit der Proteinanteile im Futter. Ich halte eine Proteinreduktion zudem nicht für sinnvoll bei obligaten Karnivoren. Der Proteinstoffwechsel der Katze ist unabhängig vom Proteingehalt im Futter, d.h. die Enzyme arbeiten immer auf Hochtouren. Füttert man proteinreduziert verstoffwechselt der Körper trotzdem Proteine und die holt er sich dann aus der Körpersubstanz der Tiere. Sprich, er verdaut Muskelgewebe. Die Katzen haben messbar geringere Muskelmasse und bauen meist körperlich sehr schnell ab.

Es gibt tolle Nierendiäten, mit denen man Katzen mit CNI wunderbar unterstützen kann. Aber ich kenne bislang keine fertigen. Das bezieht sich auf eigens hergestellte Diäten, mit denen ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Edit: Das mit dem Metacam muss ich vehement unterstreichen. Mein Kater wurde damals mit Metacam vergiftet (innerhalb von nur wenigen Tagen) und entwickelte dadurch seine CNI, an der er 19 Monate später starb.
Also das Metacam bekommt er nur in ganz sparsamer Dosis. Er wiegt gut 6 kg und bekommt was für 2 kg. Wir wollen versuchen auf 1 kg Dosis runter zu kommen, da es im moment mit der geringen Dosis super hilft.

Für die Urinprobe habe ich auch diese Beutelchen bekommen. Da war allerdings so etwas Katzenstreuähnliches drin, wo der Urin aperlt.
Wir hatten schon zwei Beutel mit genommen, aber er hatte es da solange aufgehalten bis er nicht mehr konnte und daneben gemacht hat. Aber letztendlich war er ja doch ncoh drauf gegangen. 😄

Mit der Medikamentengabe klappt es derzeit auch ganz gut. Allerdings fängt er mittlwerweile an etwas rum zu zicken. Die Tabletten mag er scheinbar garnicht denn er fängt dabei an zu kratzen und zu beißen. Hab mir nun ein Tabletteneingeber besorgt, damit klappt es ganz gut. Das Metacam und das Semintra klappt ganz gut. Das ist ja beides füssig und da brauch ich ihn nichtmal fest halten, wenn er das fressen soll.

Heute hat er schon wieder anstalten gemacht, dass er nach draußen will. Für mich ist das ein Zeichen, dass er keine Schmerzen mehr hat. Er ist zwar immer noch garstig, aber es wird besser.
Das Metacam muß über die Nieren ausgeschieden werden. Deshalb ist es so problematisch, gerade bei einer vorbelasteten Katze und da ist nicht entscheidend, ob nun viel oder wenig gegeben wird. Es gibt gute Schmerzmittel, die bei solchen Sachen gut helfen. Bitte besprich das mit deinem TA nochmal.
Wärme, z.B. von einer Rotlichtlampe dürfte deinem Kater jetzt auch sehr angenehm sein.

Versuche ihm die Medikamentengabe angenehm zu machen, indem du ihm hinterher immer ein Leckerchen gibst.
Ich weiß nicht, ob man das Betteln, raus gehen zu dürfen, positiv sehen kann. Für einige Tiere spielt da der Fluchtgedanke eine Rolle. Tiere können ja den Grund der Schmerzen nicht verstehen, sondern versuchen, davor zu flüchten.
Also das mit dem raus wollen sehe ich als gut an. Mein Kater ist sonst eher so, dass er sich in den dritten Stock verzieht, wenn er Schmerzen hat. Da geht eigendlich niemand hoch und er hat seine Ruhe. Das hat er die letzen Wochen auch so gemach. Auch als er vor ein paar Jahren von einem Jagdhund angegriffen wurde hat er das immer gemacht.

Mit der Medikamentengabe haben wir in der Vergangenheit rumgetestet. Die flüssigen Sachen gehen in der Regel auch ohne Probleme, aber Tabletten sind da eher schwierig. Er will danach auch kein Leckerlie oder sowas. Spritzen kann ich ihn hingegen problemlos und theoretisch sogar ohne Festhalten. Aber Tabletten will er nciht. Auch nciht wenn die in Leberwurst oder so gewickelt sind.

Mit dem Metacam muss ich mal mit meiner Tierärztin absprechen.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass CNI-Katzen zunehmend Weglauftendenzen entwickeln können. Das ist nicht ungewöhnlich und krankheitsbedingt. Mein Kater war z. B. sein Leben lang (als er gesund war) immer nur in unserem Garten und wollte auch nicht so oft raus. Als er krank wurde, ist er immer öfter abgehauen und dann auch aus dem Garten raus. Je mehr sein Körper durch die NI "vergiftet" war, desto stärker wurde der Drang, wegzulaufen. Er ist am Ende sogar die über zwei Meter hohe Mauer hochgesprungen, um abzuhauen, was er vorher nie gemacht hat.
Wenn das vermehrte Rauswollen für euren Kater eher untypisch ist, würde ich mich daher der Elektrohexe anschließen und es eher nicht positiv bewerten.

Da CNI-Katzen häufig Harnablagerungen im Hirn haben, die sich dort als Kristalle festsetzen, werden die Katzen später meist wie dement. Sie wirken dann belämmert, kriegen nicht mehr alles mit, werden orientierungslos – eben wie Alzheimerpatienten. In Verbindung mit dem Weglaufen kommt es daher nicht selten vor, dass sie abhauen und dann einfach irgendwo sitzen bleiben. Sie vergessen nach Hause zu gehen und verdursten dann unter Umständen. Unser TA hat uns damals jedenfalls sehr davor gewarnt, den Kater (alleine) rauszulassen. Besonders in fortgeschrittenem Stadium kann das für die Katze wirklich lebensgefährlich werden.

Zur Tablettengabe habe ich in dem von mir bereits angesprochenen Forum einen ausführlichen Beitrag mit vielen Tipps verfasst. Das kann ich dir aber leider nur verlinken, wenn du angemeldet bist. Als Gast kann man die Threads nicht lesen.
Hatte ja oben schon gesagt, dass er nicht mehr raus soll. Auch wegen der Medikamentengabe wäre das schwierig.
Bevor er krank wurde war er immer draußen. Hatte auch einen Wirkungskreis von teilweise 8km und war den ganzen Tag (teilweise auch nachts) unterwegs. Für ihn ist es eher untypisch, dass er im Haus bleibt.

Und die Tabletten bekommt er nur noch 6 Tage. Das sollte gehen. Alles andere kann ich ihm problemlos geben.
Wie geht es denn deiner Katze Geckofan?

Ich habe meine Katze Ende November wegen akuten Nierenversagens und hochgradiger Anämie gehen lassen müssen. Nach 6 Tagen Infusionen, anfänglicher Assistenzfütterung, die immer mehr in Zwangsernährung endete und einem Blutbild, das jenseits von gut und böse war durch diverse Werte außerhalb des Messbereichs, hatten wir auch nach zwei hochdosierten Cortisongaben und der fürchterlichen Anämie keine Chance. Da Lotte Freigänger war und das Blutbild im Juni noch perfekt war, gehen wir aufgrund des November-Blutbilds und des sich rapide verschlechternden Gesundheitszustands davon aus, dass sie draußen Frostschutzmittel geleckt hat. Wir hatten keine Chance.

Ich wünsche dir sehr, dass ihr noch kleine Lichtblicke habt, mit einem Phosphatbinder klarkommt oder eben entsprechendes Futter mit niedrigem Phosphatgehalt geben könnt. Der BZ ist hier evtl. noch das geringste Übel - das man in den Griff bekommen kann, wenn man es frühzeitig bemerkt. Kaputte Nieren je nach Zustand nicht mehr ... wir haben sie nicht mehr dazu bringen können, Blutkörperchen zu bilden, dann war alles andere auch vorbei.
Es geht ihm im moment recht gut. Er hat gute und schlechte Tage, wobei die guten mittlerweile überwiegen.
Derzeit bekommt er nur noch sein Nierenmedikament. Die Anämie ist weitestgeend weg.
Wir haben zwischenzeitig noch öfters wieder den Blutzucker gemessen. Scheinbar war er doch nur wegen dem Stress erhöht. Daher bekommt er derzeit kein Insulin. Wir testen aber regelmäßig die Werte. Allerdings können wir uns nicht erklären, warum keine anderen Werte beeinflusst waren.

Das Futter ist mittlerweile auch auf getreidefrei umgestell. Die Tage soll dann noch ein Medikament kommen, welches übers Wasser, oder direkt ins Maul, gegeben wird. Dadurch müssen wir dann das Futter nicht auf ein extra Nierenfutter umstellen. Das wäre bei uns recht schwierig, da wir drei Katzen haben und die nicht immer alles leer fressen, bzw. auch nciht immer alle da sind und deshalb immer FUtter da steht.