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Infos/ Fragen zur reinen Wohnungshaltung (und ggf. zu Siamkatzen)

Liebe Community,

der Anlass für dieses Thema ist ein trauriger: Meine Katzenoma Tinka hat uns nun im Alter von 19 Jahren verlassen, ziemlich genau zwei Jahre nach ihrer Schwester.

Aufgrund ihres Alters und des abnehmenden Gesundheitszustandes habe ich mich bereits hin und wieder mit Gedanken an die Nachfolger auseinandergesetzt. Für mich ist ein Haushalt ohne Katzen einfach unvorstellbar. Tinka und ihre Schwester waren zeitlebens Freigänger - nur die letzten 3 Monate ihres Lebensverbrachte sie ausschließlich drinnen. Allerdings hat sich in meinenÜberlegungen zunehmend der Gedanke festgesetzt, dass die nächsteKatzengeneration Wohnungskatzen sein sollen. Die ständige Angst, ob, wann und in welchem Zustand meine Tiere nach Hause kommen, hat mich viele Nerven gekostet. Dies möchte ich mir für die Zukunft nicht mehr "antun".

Da ich mit Wohnungskatzenhaltung keine Erfahrung habe, möchte ich euch hier umRat bitten.

Die Katzen
- 2 Stück
- Alter max. 5 Jahre, lebhaft, anhänglich, verschmust und doch eigensinnig gewünscht
- aus dem Tierschutz: Hier habe ich ein Siamkatzenpaar, 4 Jahre alt, im Auge.Näheres weiß ich über die beiden noch nicht, die Infos zu Eigenheiten und demAbgabegrund habe ich erst angefragt und warte noch auf eine Antwort. Grundsätzlich ist mir die Rasse egal, doch diese beiden waren das einzige Katzenpaar in nächster Nähe, welches vom Alter her passt.
Gibt es typische Erkrankungen, mit welchen man bei dieser Rasse mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit rechnen muss? Hat diese Rasse
besondere Vorlieben,"Macken" oder sonstige Eigenheiten, welche zu beachten sind?

Dass sie kommunikativ sind, weiß ich bereits. Dies ist allerdings kein Hindernis, da Tinka auch laufend vor sich hingeblubbert hat. Sollten sich bei
dem ausgeschriebenen Paar Hindernisse ergeben, bin ich auch nicht zwangsweise auf sie fixiert. Es würde bisher von den Daten nur gut passen.

Finanzen/ Sonstiges
-Geld ist kein Problem. Es ist genug Reserve für Tierarzt, Ausstattung und gutes Futter (wenn es klappt, dann BARF) vorhanden. Meine Tiere sind mir
wichtig, die Kosten dabei egal. Bei meinen Entscheidungen muss ich mich lediglich mit meinem Freund abstimmen, doch dieser kann sich ein Dasein ohne Katze auch nicht vorstellen und wir sind uns in der Hinsicht überwiegend einig.
- Fahre selten in Urlaub, falls doch mal, können sich meine Eltern oder meine beste Freundin kümmern.

Die Wohnung
- 80qm groß, Tierhaltung in allen Formen ist kein Problem, da sie in meinem Elternhaus ist. Die Katzen hätten permanenten Zugang zu allen Räumen. Lediglich ins Schlafzimmer dürfen sie nachts nicht rein, da unsere Katzen uns nachts nie haben schlafen lassen.
Bisher gibt es natürlich auch einiges an Ausstattung von unseren Katzen. Allerdings werden die Nachfolger aufgrund des jüngeren Alters und der Wohnungshaltung sicherlich andere Ansprüche an ihre Umgebung haben.
- Ein Katzenklo in einer Sitztruhe. Dass dies nicht reichen wird, ist mir klar. Reichen zwei Stück aus? Ein drittes könnte
Platzierungstechnisch schwierig werden, falls unbedingt nötig wäre es wohl dennoch möglich. Gereinigt werden die Klos 2x täglich.
- Fenster: Die gekippten Fenster gehen relativ schmal auf. Gibt es hier irgendwelche Maßangaben, wie groß der Spalt
maximal sein darf, damit die Katze ihren Kopf nicht hindurch bekommt? Ganz oben beträgt der Spalt 9cm, auf halber Höhe etwa 4cm - ist dies eng genug oder muss ich die Fenster zusätzlich sichern?

- Fenster: Alle Fenster sind mit Fliegengitter versehen. Dies sind welche, die man mit einer Art Klettband am Fensterrahmen spannt und festmacht. Meine Katze hat diese immer als Grenze akzeptiert sobald sie mit der Nase drangestoßen ist. Ist dies üblich oder war meine Katze eine Ausnahme? Muss ich damit rechnen, dass jüngere Katzen am Fliegengitter hochklettern? Müssen stabilere Gitter her?
-Pflanzen: Ich habe überwiegend Orchideen sowie einen Bambus und Bromelien. Diese sind alle ungiftig (oder etwa nicht?). Allerdings habe ich auch Weihnachtssterne, welche ich über mehrere Jahre hinweg behalte. Meine Katze ist nie an diese gegangen. Wie sieht das bei
Wohnungskatzen/ Rassekatzen aus?
Blumentöpfe mit Erde zum Rausbuddeln gibt es bei uns eigentlich keine. Falls doch was
gebuddelt wird, werde ich große Steine drauflegen.
- Katzengras wird immer angeboten, Wasser in mehreren Näpfen an
verschiedenen Orten ebenfalls
- Mehrere Schlafplätze sind vorhanden, allerdings nur ein kleiner Kratzbaum. Dafür aber 3 große Kratzwellen aus Pappe und zwei Sisalmatten. Reicht das?
- Geplant sind: Ein deckenhoher Kratzbaum (im Frühjahr, wenn eines der Fischaquarien abgegeben wird) sowie zwei Bretter an der Wand als Aufgang auf den Rennmausschrank (Höhe 150cm, Länge 200cm, sollte den Katzen als Schlaf- und
Beobachtungsplatz gefallen). Ebenfalls werde ich wohl die Fenstersimse verbreitern, damit die Katzen bequemer darauf sitzen/ hinaussehen können.
- Unterhaltung: 5 RennmausTVs (natürlich katzensicher), morgens und abends dann spielen, kuscheln, klickern. Zwei Fischaquarien sind ebenfalls vorhanden und wurden von meinen Katzen immer gerne zum Beobachten und darauf schlafen genutzt.
- Gibt es sonst noch grundsätzliche Punkte, die zu beachten sind? Verbesserungsvorschläge, Anregungen, Sonstiges?

Ausblick auf die Zukunft:
Eigene Immobilie in 2-3 Jahren/ Einfamilienhaus mit katzensicher eingezäuntem Garten oder zumindest einem gesicherten Freiluftbereich

Danke für Eure Antworten!

Grüße

Kata
Ich würde Fliegengitter nicht als sichere Begrenzung sehen. Ich würde das Fenster dann nicht unbeobachtet offen lassen. Unsere Katzen hingen auch schon im Balkonnetz, aber das hält 😉

Mit den Weihnachtssternen wäre ich vorsichtig.

Und ansonsten: Ihr seid doch geübt, alles weitere wird sich ergeben 🙂
Eigenheiten der Rasse findest du durch Recherchen im Internet sicher ganz viele.

Ich denke, zwei Katzenklos reichen aus.

Es gibt spezielle Einsätze, die man in gekippte Fenster klemmen kann. Sowas z. B.: http://www.zooplus.de/shop/katzen/balkon_garten/kippfensterschutz/3581

Meine Katzen haben normales Fliegennetz auch schon mal durchgedrückt und saßen dann draußen auf der Fensterbank. Ich traue dem Netz da nicht über den Weg. Alleine lassen würde ich sie am offenen Fenster damit nicht.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Rassekatzen eher an Pflanzen gehen als Nicht-Rassekatzen. Ich glaube, das hängt ganz individuell vom Tier ab, insofern kann man da keine allgemeingültigen Aussagen treffen.

Insgesamt habt ihr tolle Voraussetzungen für zwei Katzen aus dem Tierschutz! Ich finde es super, dass ihr welche aus dem TS holen möchtet, da ich denke, dass die sich bei reiner Wohnungshaltung (verglichen mit den Verhältnissen in der Organisation) trotzdem noch verbessern. Eine Bauernhofkatze ins Haus zu holen und drin zu behalten, wäre sicher nicht sehr katzenfreundlich. Aber so dürfte es gehen.

Vielleicht könnt ihr sie ja doch langfristig nach draußen lassen. Leuten, die Angst um ihre Tiere haben (teilweise durchaus berechtigt), empfehle ich immer gerne, die Katzen nur nachts rauszulassen. Sie gewöhnen sich an den Rhythmus und sind tagsüber dann auch sehr ausgeglichen. Und nachts drohen ihnen keine große Gefahren bzgl. Verkehr oder "Geklautwerden" o.ä. 🙂
Hallo!

Siams können schon SEHR LAUT werden, die blubbern nicht nur leise, sondern neigen dazu aus voller Kehle zu schreien. Und das sehr sehr oft. Ich würde sie erst mal anschauen wollen.

Kippfenster und Fliegengitter wirst Du nachrüsten müssen.

Meistens reichen zwei Klos, aber notfalls muss ein drittes her.

Wegen den Pflanzen kannst Du sicher googeln, die Weihnachtssterne müssen definitiv weg. Da reicht es schon wenn eine Katze ein ministück probiert für eine schwere Vergiftung. Es kann auch durchaus sein, dass die neuen Katzen insgesamt mehr Interesse an Pflanzen zeigen und die entsprechend zerrupfen, dann wirst Du da auch kein Vergnügen mehr dran haben.

Gerade hinsichtlich des geplanten Umzugs ist es besser Wohnungskatzen zu haben. Das erweitert einfach die Auswahl an Häusern in Zukunft ganz deutlich. Ist so schon schwer genug was zu finden, wenn dann noch alle Immobilien weg fallen mit größeren Straßen um Umkreis einiger hundert Meter bleibt kaum was übrig.
Hallo,

danke für eure Antworten 🙂

Gut, dann werde ich mir für das Fensterproblem auf jedenfall Lösungen überlegen. Ich habe im Hinterkopf, dass es Fliegengitter auch aus stabileren Materialien auf Rahmen fertig aufgespannt gibt. Wenn das ein paar Hunderter kostet solls mir auch egal sein, solange die Katzen nicht aus dem Fenster purzeln. Wegen dem Kippen muss ich das nochmal im Live-Vergleich beurteilen. Die Fenster sind im Vergleich zur Innenwand tiefer gelegen, sodass sie an den Seiten schwer zugänglich sind (wie geschrieben ist der Spalt auf halber Fensterhöhe nur 4cm groß und soweit hoch sollten sie nicht mal kommen). Doch falls nötig, werde ich auch diese nachsichern bzw. eben nur unter Aufsicht (oder auch gar nicht) kippen.

Die Weihnachtssterne müssen dann wohl adiós amigos sagen - auch Wolle. Vielleicht finde ich auch noch ein unzugängliches Plätzchen.

Tja, ich hatte zwar immer Katzen, aber eben noch nie Wohnungskatzen. Deshalb mache ich mir Sorgen, auf was für dumme Ideen diese im Vergleich zu Freigängern kommen.

O.k., dann ordere ich vorerst mal nur eine zusätzliche Katzenklo-Sitzkiste beim Schreiner. Sollen sie in der Hinsicht Probleme machen, werde ich noch eine dritte Kiste im Badezimmer unterbringen können.

Zu den Nasen: Wie gesagt, bin ich über die beiden eher zufällig gestoplert und werde da auch keine voreiligen Entscheidungen treffen. Wir fahren die Tage mal hin und lernen die beiden kennen. Von den Angaben her würden sie Stand heute gut zu uns passen. Mal schauen, ob die Nasen das auch so sehen.... Laut Beschreibung sind die beiden schon immer Wohnungskatzen gewesen. Einen Freigänger plötzlich einzusperren, halte ich für falsch. Deshalb streben wir auch langsfristig einen gesicherten Freigang auf alle Fälle an.
Das sind die beiden.

Blubbern ist wohl auch die falsche Bezeichnung für das Gemauze unserer Oma. Sie hatte auch ein sehr lautes Organ - Uhrzeitunabhängig. Doch mich stört sowas echt nicht, ich fand es eher beruhigend wenn ich sie nachts gehört habe und wusste, dass sie unterwegs ist. Anschauen werden wir die beiden natürlich erstmal. Ich denke auch, dass der Verein sie nicht so mir nichts dir nichts rausgeben werden. Wie ich den Eindruck habe, wird sehr sorgfälig vorgegangen und die Wohnsituation mit Sicherheit auch vorab angeschaut.

Meint ihr, dass der nicht vorhandene Kratzbaum ein Problem werden könnte?

Grüße

Kata
Schielt die untere? Ist ja heiß. Also hübsch sind sie schon mal!

In Sachen Kippfenster ist es vor allem eine Charakterfrage, die versuchen manchmal echt unmögliche Sachen. Etwa oben aufs Fenster springen und da rein kommen - das Gefährliche ist ja, wenn sie dann abrutschen. Gefährlich ist alles, wo der Schädel durch passt, das musst Du eben vergleichen.

Metallfliegengitter sind meistens stabil genug.

Kratzbaum ist nicht so wichtig, wenn andere Kratzmöglichkeiten vorhanden sind. Eben auch welche, wo die Katzen sich mal richtig strecken können. Liegeplätze werden sie sich sowieso erobern.

Und wegen Klo: manche Katzen bevorzugen oben offene Klos, insbesondere bei mehreren Katzen. Es gibt einfach "nette" Artgenossen, die demjenigen der gerade auf dem Töpfchen ist davor auflauern. Wenn man dann nur Haubenklos hat ist es schwierig demjenigen auszuweichen, also würde ich theoretisch damit rechnen, dass Du noch eine offene Kiste brauchst. Ist halt auch angenehm, weil die Katzen sich da richtig strecken können, Gerüche sich nicht stauen, und auch Ohren und Schwanz nicht an die Wand anstoßen.
SusanneC schrieb:
Schielt die untere? Ist ja heiß. Also hübsch sind sie schon mal!

Stimmt, es sieht so aus. Doch ich glaube, dass das Foto täuscht. Das Bild drüber müsste die gleich Katze sein und da schaut sie normal. Wir gehen die beiden wahrscheinlich am Samstag besuchen, sofern sie noch zur Vermittlung stehen 🙂 . Ich bin schon sehr gespannt. Mir fehlt unheimlich ein schnurrendes etwas, was um die Füße rumschleicht und man laufend aufpassen muss, nicht drüber zu stoplern 🙁. Genauso abends, wenn man schon auf dem Weg zum Futternapf ist und nach der Dose greift und einem dann einfällt, dass man ja gar keine Katze zum Füttern hat...
SusanneC schrieb:
In Sachen Kippfenster ist es vor allem eine Charakterfrage, die versuchen manchmal echt unmögliche Sachen. Etwa oben aufs Fenster springen und da rein kommen - das Gefährliche ist ja, wenn sie dann abrutschen. Gefährlich ist alles, wo der Schädel durch passt, das musst Du eben vergleichen.
Ach herje! Eben deswegen frage ich hier nach, da ich solche Aktionen von unseren Freigängern nicht gewohnt bin... Werd die Tage nochmal nachmessen und mit Katzenköpfen vergleichen. Notfalls müssen die Katzen meiner Freundin als Maßgeber herhalten.
SusanneC schrieb:
Und wegen Klo: manche Katzen bevorzugen oben offene Klos, insbesondere bei mehreren Katzen. Es gibt einfach "nette" Artgenossen, die demjenigen der gerade auf dem Töpfchen ist davor auflauern. Wenn man dann nur Haubenklos hat ist es schwierig demjenigen auszuweichen, also würde ich theoretisch damit rechnen, dass Du noch eine offene Kiste brauchst. Ist halt auch angenehm, weil die Katzen sich da richtig strecken können, Gerüche sich nicht stauen, und auch Ohren und Schwanz nicht an die Wand anstoßen.
Danke für den Hinweis, das behalte ich im Hinterkopf. Die Sitzkisten haben aufklappbare Deckel. Falls sie da Zicken machen sollten, kann ich die Deckel immer noch einfach offen stehen lassen.
SusanneC schrieb:
Kratzbaum ist nicht so wichtig, wenn andere Kratzmöglichkeiten vorhanden sind. Eben auch welche, wo die Katzen sich mal richtig strecken können. Liegeplätze werden sie sich sowieso erobern.
Das ist gut. Wegen den Dachschrägen ist es sehr schwierig, höhere Sachen zu stellen. Alle Plätze dazu sind bereits von Schränken belegt. Zwei der Kratzwellen sind sehr lang, da können sie sich wirklich ausstrecken. Die Sisalmatte an der Wand ist kurz, doch sollten sie da an die Tapete drüber gehen, werde ich eine zweite besorgen und sie dort anbringen. Ist ja nicht so, als wären unsere Tapeten unversehrt... Die liebe Frau Omamiezekatze hatte auch schon blöde Ideen bei Langeweile, bei denen die Tapete und ein Esszimmerstuhl ordentlich leiden mussten...

Noch eine Frage zu den motorischen und geistigen Fähigkeiten junger Katzen: Die Terrarientüren unserer Rennmausgehege sind mit "Metallbügeln" gesichert. So etwas hier . Unsere Omakatze hat sich zwar sehr für die Rennmäuse interessiert und gegen die Scheiben gepatscht, aber nie den Bügel angerührt. Für wie wahrscheinlich haltet ihr es, dass jüngere Katzen rausfinden würden, dass der Bügel rausmuss, damit die Scheibe aufgeht?

Ich hab da etwas Schiss und werde die Scheiben vermutlich am Anfang zusätzlich sichern. Allerdings möchte ich mir das erstmal ansehen, bevor ich richtige Terrarienschlösser (die mit Schlüsseln) kaufe, da diese zum Öffnen jedesmal etwas umständlich wären bei 4 Gehegen....
Das 5. Gehege ist ein Aqua mit Holzabdeckung. Für diese werde ich einfach zwei Riegel kaufen, damit der Deckel nicht hochgehoben werden kann. Ggf. werde ich noch ein zweites Gitter über dem jetzigen anbringen damit nichts passiert, wenn sich die Katzen draufsetzen. Unsere Oma war mit 2,5kg ein Leichtgewicht und bei ihr hielt es allemal. Die Nachfolger werden schätzungsweise aber schwerer sein.

Danke für eure Tipps!
Ich finde normale Terrarienschlösser nicht umständlich, ich hab selber eines. Schlüssel rein, umdrehen, Schloss abziehen, Scheiben öffnen - geht super mit einer Hand. Das Drahtschloss ist eine gute Sache, aber nachdem da ein wenig gefummel reicht kann eine Katze mit 2 Stunden Langeweile das raus finden.

Für den Gitterdeckel: mach ein paar Querlatten drüber, dann kann eine Katze auch drauf liegen. Gitter sind ziemlich schmerzhaft zum drüber laufen und da kann eine Katze sich auch ganz böse die Zehen verletzen.

Ein Katzenschädel ist relativ klein, und die kommen echt auf Ideen wenn sie sich langweilen. Gerade wenn sie vor dem Fenster Vögel oder Artgenossen sehen.
SusanneC schrieb:
Ich finde normale Terrarienschlösser nicht umständlich, ich hab selber eines. Schlüssel rein, umdrehen, Schloss abziehen, Scheiben öffnen - geht super mit einer Hand. Das Drahtschloss ist eine gute Sache, aber nachdem da ein wenig gefummel reicht kann eine Katze mit 2 Stunden Langeweile das raus finden.
Die Befürchtung habe ich auch. Gut gut, wenn die Schlösser recht handlich sind, dann werde ich sicherheitshalber welche anbringen.
SusanneC schrieb:
Für den Gitterdeckel: mach ein paar Querlatten drüber, dann kann eine Katze auch drauf liegen. Gitter sind ziemlich schmerzhaft zum drüber laufen und da kann eine Katze sich auch ganz böse die Zehen verletzen.
Bei den Latten habe ich Bedenken, dass die Belüftung im Becken zu sehr leidet. Allerdings werde ich hier erstmal beobachten, ob die Katzen überhaupt an das Becken gehen, wenn sie 4 Terrarien auf praktischerer Sichthöhe im Wohnzimmer haben. Doch deinen Vorschlag behalte ich auf jedenfall im Hinterkopf, danke!


Morgen werden wir die zwei Nasen mal ansehen. Auf meine Anfrage habe ich bisher leider noch keine Rückmeldung erhalten, doch bei den Feiertagen wundert mich das auch nicht. Wir wollten morgen sowieso noch ein paar Sachspenden dort vorbeibringen, dann können wir auch gleich nach den beiden Fragen. Je nachdem ob chronische Krankheiten vorliegen und falls ja welche, könnte es sich sowieso rasch erledigt haben. Dennoch freue ich mich, endlich Gewissheit zu haben bevor ich mich zu sehr auf diese beiden Nasen fixiere und es dann doch nichts wird.
Hey!

Die meisten Siams sind sehr intelligent und verspielt. Deshalb solltest du immer genug Ideen für Beschäftigungsmöglichkeiten und Spielzeuge haben, z.B. als Futtersuche. Manche suchen sich bei Langeweile eigene Beschäfigungen... 😲 🤐
Jede Katze muß für sich Rückzugsorte haben, um der anderen aus dem Weg gehen zu können, wenn sie sich mal zoffen. Streß kann zu Krankheiten, u.a. Harnwegsentzündungen, führen. Bei Wohnungskatzen (vor allem bei mehreren Tieren) die Anfälligkeit für solche Sachen erhöht.
Sooo, wir kommen soeben aus dem Tierheim 😄.

Mia ist eine ganz Süße, aber leider wird mein Freund mit Elvis nicht so richtig warm. Außerdem sind die beiden bereits reserviert und wir könnten sie nur haben, wenn sich der Interessent als ungeeignet herausstellen würde.

Allerdings wurde mein Freund gleich von einem schwarzen Etwas angebaggert und hat sich verguckt. Da ich gegen die Schwarze und ihre Partnerin auch nichts einzuwenden habe, haben wir nun diese beiden Nasen reserviert . Vom Profil her passen die beiden (4 u. 6 Jahre alt, Wohnungskatzen) auch gut. Sie sind noch ein bissel skeptisch und Blacky darf man nur an gewissen Stellen anfassen, aber ich denke, dass sich das legen wird wenn sie erstmal zur Ruhe kommen und nicht ständig den Druck der anderen Katzen um sie rum haben.

Deshalb gehen wir gerade die wichtigesten Punkte durch, was noch gemacht werden muss, bevor die beiden zu uns kommen können.
- Weihnachtssterne weg
- Fischaquarienabdeckung und Mäusegehege sichern
- zweites Katzenklo kaufen
- zweite Transportbox kaufen

Da das alles Dinge sind, die sich schnell erledigen lassen, peile ich das nächste Wochenende an 🎉 .

Die Fliegengitter werden wir dann im Laufe der nächsten Wochen erneuern und die Kippfenster sichern. Bis dahin wird eben nur unter Aufsicht gelüftet bzw. die Katzen zum Lüften aus dem jeweiligen Raum ausgesperrt.

Beim Rest müssen wir dann einfach nach und nach sehen, was noch geändert werden muss und was so bleiben kann. Ich hoffe jedoch, dass die beiden verspielt sein werden und dann bald warm mit uns werden.
Die sind ja super hübsch! Und ganz sicher schwieriger in der Vermittlung als die Siams, schwarze und "Kuhkatzen" haben es immer besonders schwer.

Ja, sobald die Silvesterballerei überstanden ist können sie bestimmt schon einziehen!
Die sehen ja lieb aus. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit den beiden Tigern! 😲
Danke euch beiden! 🙂

Schwarze Katzen gab es dort insgesamt 4 Stück. Zwei haben sich gar nicht interessiert und waren permanent im Freilauf. Blacky saß auf dem Kratzbaum hinter meinem Freund und hat die ganze Zeit geschwänzelt und ihn angesehen. Sie ist dann erst vor ihm zurückgewichen, doch dann hergekommen. Das witzige ist, dass sie sich mit dem Kopf an der Hand reibt, aber wehe man fasst was anderes als den Kopf und den Rücken an. Dann macht sie empört "määähhhhhh" schlägt mit der Pfote (ohne Krallen) und dreht sich weg. Doch wer weiß, was sie schon erlebt hat..... Ich hoffe sehr, dass sie noch schmusiger wird, wenn sie dann mal Ruhe hat.

Momentan finde ich den Umgang mit den vielen fremden Katzen etwas seltsam, da man gar nicht weiß, welche man wie streicheln darf. Von demher wird es noch ein bisschen dauern, bis das Gefühl wieder normal ist und "meine Katzen" sagt.

Naja, dennoch freue ich mich und inzwischen hat der Eifer auch meinen Freund erwischt, der zuvor eigentlich noch eine Weile mit den Nachfolgern für unsere Oma warten wollte. Doch die kleine Schwarze hat es ihm ziemlich angetan. Und ich mag unbedingt endlich wieder etwas flauschiges haben, was dem Spielzeug nachwetzt.

Es steht uns auch kein Hausbesuch zur Prüfung bevor. Die Tierpflegerin konnte sich an unsere Gesichter erinnern, da wir dort vor kurzem erst 3x aufgetaucht und Zeug gespendet haben - BARF, Das Rennmausbuch sowie zwei Kartons voll mit Hunde-, Katzen- und Kleintierdingen. Heute habe ich dort auch einiges von dem von mir gekauften Katzenspielzeug und die Korkröhre bei den Mäuse wiedererkannt 😄 . Außerdem wurden wir zu Anfang beim Umgang mit den Katzen beobachtet und wohl als gut befunden. Nach zwei Stunden streicheln, kuscheln und Leckerlis verteilen sind wir dann gegangen. Nahezu unheimlich war der Augenblick als ich die Leckerlitüten ausgepackt habe - plötzlich schauen 12 Augenpaare ganz konzentriert auf deine Finger und bewegen sich zügig auf dich zu, bis sie dich umringt haben 🥷 . Ich musste unweigerlich an Hitchcocks Film "Die Vögel" denken...

Ich mache in den nächsten Tagen noch Fotos von der Wohnung und maile diese zusammen mit dem Abholtermin. Dann können wir die Nasen eintüten und mitnehmen. Es freut mich, dass das so unkompliziert läuft (irgendwie werden mein Freund und ich generell immer als sehr vertrauenswürdig eingestuft 😊 ).
Das hört sich super an. Unsere Katzen waren im Tierheim unglaublich verschüchtert, sind nicht aus der Höhle rausgekommen und sahen aus wie die scheuesten Katzen der Welt. Die ersten Tage lebten sie bei uns unterm Sofa. Und was soll ich sagen, beide liegen neben mir auf dem Sofa. Eigentlich komisch, sonst liegen sie immer AUF mir 😉
Ich finde auch, das klingt richtig gut, und die Katzen haben EUCH ausgesucht. Gerade Katzen die sonst eher scheu sind, sich aber freiwillig jemandem annähern zeigen ja deutlich, dass die Chemie stimmt. Das mit dem Anfassen wird bestimmt mit der Zeit noch besser.
Danke!

Wir holen die beiden diesen Samstag ab. Ich bin sehr gespannt, wie sie auf das Mäusekino reagieren werden....
Es ist Sonntag, los erzähl 🙂
Aaaalso: Wie vereinbart haben wir die beiden am Samstag abgeholt. Die Namen werden auf Mia (Schwarz) und Ellie (Schwarz-Weiß) geändert. Die Autofahrt nach Hause war (wie erwartet) ein großes Maunzkonzert. Daheim haben wir die beiden im Esszimmer (Türe zu) abgestellt und nach 10 Minuten etwa die Boxen geöffnet. Beide sind parktisch sofort rausgekommen und haben sich umgeschaut. Nach 30 Minuten beschnüffeln zogen sie sich auf die unter den Tisch geschobenen Stühle zurück. Da beide einen ruhigen Eindruck machten, durften sie gleich noch den Rest der Wohnung anschauen. Es wurde viel Geschnüffelt und Geschaut, aber sonst waren beide sehr ruhig. Sie wollten auch ziemlich schnell gestreichelt werden und haben nach Essen gebettelt 😗 .

Die Mäuse finden sie recht interessant, aber nicht so, dass sie permanent davor sitzen würden. Die Liegeplätze auf den Gehegen wurden auch rasch erkundet und die Mäuse sind deshalb momentan ziemlich verschreckt. Ich hoffe, dass sie sich bald an die neuen Geräusche gewöhnen und wieder wie gewohnt rauskommen.

Die beiden Miezen suchen meistens unsere Nähe, das finde ich schön. Manche Situationen machen ihnen Angst, weshalb ich mir nicht so sicher bin, was sie bisher bereits erlebt haben. Dennoch scheinen beide recht zutraulich und menschenbezogen zu sein.

Ein paar Baustellen haben wir momentan dennoch:
- Das Futter: Bisher kennen die beiden anscheinend nur Trockenfutter 🤢. Ellie hat auch etwas von dem Nassfutter genommen, Mia hingegen nichts. Deshalb bekommt Mia momentan noch Trockenfutter, wird aber zeitnah umgestellt. Die Aufregung und das neue Futter haben leider bei beiden zu Durchfall geführt. Es ist zwar kein flüssiger Brei, aber doch deutlich zu weich. Ich werde das in den nächsten Tagen beobachten und hoffe, dass sich dieses Problem rasch legt, wenn dann Ruhe einkehrt. Stubenrein sind aber anscheinend beide - das war eine meiner größten Sorgen. Auch die Katzenklositztruhe wurde heute Nacht genutzt, weshalb ich zeitnah beim Schreiner eine zweite fürs derzeit offene Klo bestellen werde.
- Beide Quasseln sehr viel 🙂 . Ich finde es ja schön, doch muss ich mich erst an die neue Tonlage gewöhnen, um nachts nicht 3x panisch aus dem Bett zu springen, weil ich denke, die Katze steckt irgendwo fest... und schaut mich dann de facto nur irritiert vom Mäusegehege runter an.
- Das 5. Gehege im Esszimmer muss deutlich besser gesichert werden. Ellie findet es absolut toll, vom der 2,5m hohen Esszimmervitrine auf das Gehege zu springen. Eine Gitterabdeckung hält das bei einer 5-6kg Katze mal so gar nicht aus. Deshalb haben wir die Lochbleckabdeckung des Notgeheges drübergelegt, da diese selbst einen Menschen locker trägt. Doch das ist keine Dauerlösung (da zu klein). Demnächst werden wir hier also robustes Lochblech bestellen und nachrüsten.

Alles in Allem scheinen sich die beiden hier schon recht heimisch zu fühlen. Vor allem habe ich den Eindruck, dass sie es genießen, den Platz und die Aufmerksamkeit nicht mit 12 anderen Katzen teilen zu müssen. Lediglich die Futtergeschichte macht mir derzeit noch recht große Sorgen....
Hallo!

Du kannst versuchen das Nassfutter nach und nach unterzumischen - aber Seeeeehr langsam, das dauert Wochen, ist dabei aber am schonendsten. Erst mal nur einen Löffel ins Nassfutter stippen, ohne was drauf zu löffeln und mit dem feuchten Löffel einmal durchs Trockenfutter rühren. Nach zwei Tagen darf dann eine Messerspitze Nassfutter im Trockenfutter landen, und in einer Woche ein halber Teelöffel voll. Das muss so langsam vonstatten gehen, dass die Katze kaum merkt, dass es immer mehr Nassfutter und immer weniger Trockenfutter wird. Auf die Art vermeidest Du auch Durchfall.

Durchfall entsteht oft durch eine Futterumstellung, weil Trockenfutter praktischerweise gleich mal ein Mittel gegen Durchfall enthält. Sonst würde der Katzenkörper den Getreidemüll nämlich gleich auf schnellstem Wege wieder ausscheiden. Also mischt man da gleich ein paar Sachen unter, damit das Zeug trotzdem so lange im Darm verbleibt, dass es überhaupt verdaut wird. Wenn die Durchfallmittel dann auf einmal fehlen kann es auch mit gesundem Futter erst mal Durchfall geben, das legt sich aber wieder.

Pass bei dem kleinen Gehege gut auf, nicht dass auch das Glas unter der heftigen Erschütterung leidet - ich weiß nicht wie viel das aushält. Vielleicht kannst Du fürs erste irgendeinen Tisch oben drüber stellen, damit die Katze nicht gar so viel Schwung hat?
Danke für den Tipp mit dem Futter. Das mit dem Druntermischen war auch unser Plan für die nächsten Tage/ Wochen. Dann werden wir da in nächster Zeit vorsichtiger sein. Ich möchte nicht schon nach einer Woche wegen Durchfall zum Tierarzt müssen. Wie lange ist Durchfall bei Katzen unkritisch (und wegen der Futterumstellung vielleicht sogar normal)? Solange sie nicht dehydriert sind (Nackenfalte)? Trinken tun beide normal. Nicht übermäßig, aber doch genügend.

Auf dem Glasbecken ist eine Holzabdeckung drauf, ich hoffe, dass diese den Sprung etwas dämpft. Wie viel das Glas verträgt, weiß ich leider auch nicht. Bisher sind keine Schäden zu erkennen. Das Problem ist, dass die Nudel das Becken benutzt, um auf den Schrank hoch und runter zu kommen. In den nächsten Tagen werden wir aber (das war sowieso geplant) Regalbretter beim Schreiner bestellen, damit die Katzen dann eine Leiter hoch haben und nicht aufs Becken springen müssen. Dann sollte das Becken auch nicht mehr so sehr leiden und die Mäuse keinen Hörschaden bekommen. Ob sie dann auf dem Schrank oben sind oder nicht spielt auch keine Rolle, da wir den wegen der Höhe sowieso nicht als Ablagefläche o.Ä. nutzen können.

Tja, ansonsten ist es momentan noch ein komisches Gefühl. Mit meiner Oma war der Tagesablauf einfach geregelt, das fehlt mir schon sehr 🙁 .
Morgens 10 Minuten vor dem Wecker geweckt zu werden, dann zusammen ins Bad gehen und sie lag auf meinen Füßen. Zusammen in die Küche (sie holt ihr Fitzelchen Wurst ab) und dann zusammen am Esstisch sitzen... Es ist einfach unheimlich seltsam und traurig das Ganze nicht mehr zu haben. Die beiden neuen sind bisher noch eher "Fremdkörper". Die beiden scheinen sich zwar bereits sehr heimisch zu fühlen, aber bei uns ist das "unser" Gefühl noch nicht angekommen.
Hallo!

Erwachsene Katzen halten schon ein paar Tage Durchfall aus. Leider trinken Katzen grundsätzlich zu wenig, daher sind sie immer hart an der Grenze zur Dehydrierung, weniger an der Nackenfalte als viel mehr an den Belasteten Nieren. Die Nieren sind einfach die große Schwachstelle und eine der häufigsten Todesursachen ist Nierenversagen. Daher ist Nassfutter auch so wichtig, weil sie da eben übers Futter schon mal grundsätzlich genug Flüssigkeit aufnehmen.

Meine Katzen trinken praktisch gar nichts. Klar stehen Wassernäpfe rum, aber benutzt werden die nicht, solange sie Nassfutter fressen. Wenn eine Plötzlich anfängt zu trinken bin ich aber in Lichtgeschwindigkeit mit ihr beim Tierarzt...

Im Moment müssen sie da einfach durch bis die Umstellung geklappt hat.

Du wirst bestimmt bald Deine Routine mit den Beiden haben. Auch wenn Deine alte Katze immer fehlen wird, sie sind eben anders. Mir geht es da nicht anders, ein paar fehlen einem einfach immer. Bennie hab ich vor 1,5 Jahren an Nierenversagen verloren und auch wenn ich drei andere Katzen habe hat sie eine Riesenlücke hinterlassen.
Hallo!

Inzwischen haben sich die beiden etwas bei uns eingelebt. Hier ein paar Fotos:

Katze 1.jpg Katze 2.jpg Katze 3.jpg Katze 4.jpg Katze 5.jpg Katze 6.jpg Katze 10.jpg Katze 9.jpg Katze 8.jpg Katze 7.jpg

Natürlich gibt es nach wie vor noch so einige Baustellen.
  • Die beiden sind bei jedem Geräusch noch angespannt, Ungewohntes ist besonders gruselig.
  • Beim Futter machen wir Fortschritte, auch wenn ich immer mehr zur Überzeugung gelange, dass die beiden bisher wirklich keinerlei Nassfutter, Wurst, Fleisch etc. kannten. Wurst und Fleisch wurde erst gar nicht genommen, nach einiger Arbeit (Jagdspiele) dann nur zögerlich und ich habe den Eindruck, dass die beiden erstmal lernen müssen, wie man nicht-Trockenfutter überhaupt kaut. Positiv ist, dass sich Durchfallproblem erledigt ist. Ellie bekommt inzwischen 75% Nassefutter und 25% Trockenfutter. Mia steht noch bei 25% Nassfutter und 75% Trockenfutter. Sie ist beim Fressen generell schwieriger als Ellie.Hier noch eine Frage: Wie rasch nach der Umstellung auf Nassfutter kann ich die Umstellung auf Barf versuchen?
  • Wirkliche Schmuser sind beide nicht. Mia legt sich zwar gerne auf die Beine drauf, allerdings schlägt sie (ohne Ankündigung) plötzlich mit den Krallen beim Streicheln, springt auf und rennt weg. Ellie kommt eher nicht zum Kuscheln her, lässt sich so aber überall anfassen. Sie zieht sich dann ohne Gegenwehr rasch zurück, wenn es ihr zu viel wird. Ich hoffe, dass die beiden noch mehr Zutrauen fassen werden und auch mehr zum Kuscheln kommen.
Positiv bisher finde ich, dass beide wirklich absolut stubenrein zu sein scheinen und bisher nichts zu Bruch gegangen ist. Auch die Pflanzen wurden bisher in Ruhe gelassen.

Die ein oder andere Verhaltensweise (wie z.B. die Angst vor Füßen, dass man sich auf beide nicht frontal zubewegen darf, dass eine vor die Pfoten geworfene Spielmaus eine panische Flucht auslöst etc.) lassen mich meinen Teil zur Vergangenheit denken...

Die Rennmäuse haben sich inzwischen auch an die neuen Katzen gewöhnt und flüchten nicht mehr, wenn die Katzen aufs Gehege springen. Die Mäuse sind nun auch hinter Schloss und Riegel, damit die Katzen wirklich nicht mehr drankommen.

Leider bin ich bisher immer noch nichts dazu gekommen, dem Schreiner den Auftrag zu den Wandbrettern und dem zweiten Katzenklo zu geben, aber irgendwann werde ich auch das noch auf die Reihe bekommen. Ebenfalls fehlen noch die stabileren Fliegengitter (da müssen wir uns erst vorab informieren, was es so gibt) und noch Anti-Rutsch-Matten für die Teppiche, da diese sonst gerne von den Katzen durch die Gegend geschoben werden und wir regelmäßig drüber stolpern.

Soweit zum aktuellen Stand!

Grüße

Kata
Ach ich liebe schwarz-weiße Katzen 😍
Die zwei werden bestimmt noch zutraulicher. Wir haben damals eine 3 Jahre alte Katze aus dem Tierheim geholt und die hat sich das erste Jahr eigentlich immer vor uns versteckt, sehr schnell zugeschlagen, obwohl sie im einen Moment noch geschnurrt hat, gebissen etc. und sich kaum anfassen lassen. War ein richtiges kleines Biest. Nach und nach wurde sie dann immer zutraulicher und verschmuster und jetzt nach 11 Jahren ist sie fast wie ein kleiner Hund, der einem hinterherdackelt und gar nicht genug geknuddelt werden kann.
Also deine zwei werden bestimmt auch noch zu Schmusetigern, dauert vielleicht nur noch etwas. 😉
Hallo!

Sehr hübsch die Beiden! Ich mag ja schwarze Katzen auch sehr gerne, und so ein Fleck am Kinn bei der Schwarzweißen ist echt Zauberhaft.

Das mit dem Schmusen dauert seine Zeit, viele Katzen bleiben einige Monate reservierter, und entwickeln sich dann erst zu echten Kampfschmusern. Alles noch im Rahmen.

Mit Barf kannst Du ruhig schon mal vorsichtig experimentieren, vielleicht erst mal mit Fertigbarf (google hilft).


Klingt ein wenig so, als wären sie recht lieblos gehalten worden, billigstes Trockenfutter, immer wieder geärgert worden. muss aber keine gewalt sein, oft eher dummheit und unsensilbe "Erziehungsversuche". Es gibt Leute, die werfen eben gleich mal einen Schuh nach einer Katze, die irgendwo hoch klettert wo sie nicht hin soll... oder eben auch mal treten, wenn eine Katze im Weg liegt. Nicht nett, aber so manche LEute sind eben so.

Aber die Zeit ist auf Deiner Seite, Geduld ist der Schlüssel. Sie werden schon merken, dass ihr sie nicht kickt und auch nichts nach ihnen werft. auch wenn es lange dauert.

Sogar mein spanischer Straßenkater, der halb tot geprügelt wurde, hat sich nach 3 jahren Eingewöhnungszeit streicheln lassen - heute ist er geradezu penetrant, wenn er gerade schmusen will. und sehr viel schlechtere Erfahrungen mit Menschen sind ja kaum möglich...
Wie rasch nach der Umstellung auf Nassfutter kann ich die Umstellung auf Barf versuchen?

Theoretisch kannst du auch direkt umstellen. Ohne den "Umweg" über Nassfutter. Ich denke, das beste ist es, wenn die Katzen das Tempo vorgeben. Probier immer wieder mal aus, was geht. Zunächst kleine Fitzelchen unsupplementiertes Fleisch (verschiedene Sorten), auch mal Herz.

Mein Kater war ein ehemaliger Straßenkater. Als er als erwachsenes Tier in die Wohnung geholt wurde (wurde draußen gemobbt und nie ans Futter gelassen von den anderen Katzen), halb verhungert und mehr tot als lebendig, ging er die glatten Wände hoch, wenn jemand seinen Raum betrat. Füttern ging nur unter riesen Theater und mit Raumtrenner. Nach mehreren Monaten wurde es besser und er wurde später zur anhänglichsten, liebebedürftigsten und menschenbezogensten Katze, die ich je kennengelernt habe. Es ist also noch nichts verloren! Bei Katzen ist bis zuletzt alles möglich. 🙂
Sooo, das mit dem Futter klappt inzwischen schon recht gut.
Beide bekommen jetzt ausschließlich Nassfutter. Anfangs dachte ich echt nicht, dass wir die Umstellung in zwei Wochen durchbekommen.
Auf Bozita fahren die beiden ziemlich ab, weshalb ich heute ca. 40kg davon geordert habe. Armer Postbote! 🤐

Direkt auf BARF umstellen wollte ich nicht, da die beiden bisher wohl gar nichts frisches kannten und BARF nach dem Auftauen doch recht schnell im Kühlschrank verdirbt. Mit den 100g Grau-Döschen wars jetzt am Anfang doch deutlich einfacher, sodass ich nicht Unmengen an Futter wegwerfen musste. Seit es Bozita gibt, sind die Näpfe sogar nahezu klinisch rein. Sobald die beiden richtig futterfest sind, werde ich das BARF anbieten.

Ich habe für meine Katze bisher immer nur das vom Barfexpress genutzt und war dort auch recht zufrieden. Leider war sie sehr schleckig und wollte nur die Ente fressen, die 7kg Fisch und 5kg Geflügel habe ich komplett ins Tierheim gegeben. Hätte ich gewusst, dass sie nicht mehr lange hat, hätte ich die Sachen behalten und müsste sie jetzt nicht wieder nachkaufen. Deshalb versuche ich bei denen beiden erstmal die restliche Ente und wenn das ankommt, dann bestelle ich den Rest nach. Es wird wohl dennoch ab und zu Fertigfutter geben, damit die beiden im "Notfall" auch Dosenfutter nehmen (Krankenhaus, Urlaub etc. - da meine Mutter wohl nicht erst Sachen auftauen würde sondern davor eher den Industriemüll kauft). Naja, ich finde Bozita ist mit 93% Fleisch auch sehr hochwertig und vertretbar.

Allzu blendend verstehen sich die beiden leider nicht. Mia ist relativ giftig, wenn ihr Ellie zu nahe kommt (und Ellie macht sich dann einen Spaß draus, sie extra zu provozieren). Bisher kloppen sie sich 2-3x am Tag mit riesen Gefauche und Geschrei. Allerdings scheint mir das alles eher Panikmache von Mia zu sein, da es bisher kein ausgerissenen Fell oder Verletzungen gab. Da die beiden mit ca. 50cm Abstand voneinander friedlich fressen und aus dem Fenster schauen können, scheint mir die Streiterei nicht schlimm zu sein.

Wie viel Streit ist bei Wohnungskatzen normal? Was ist schon zu viel? Es wäre schön, wenn sich die beiden gut vertragen würden, aber bisher macht eher jeder sein eigenes Ding.

Ich weiß nur, dass sie ursprünglich mit noch zwei anderen Katzen abgegeben wurden und sich diese nicht verstanden haben. Aus der 4er Gruppe wurden dann zwei einigermaßen friedliche 2er Gruppen gemacht.
Hallo!

Streit ist zu großen Teilen auch Unterhaltung und Spiel. Die Grenze zwischen "Raufen, weil es so lustig ist" und enrstem Streit ist oft fliessend, meine giften sich auch mal an, aber wehe eine ist gerade beim Tierarzt - dann wird gesucht wie irre.

Mit ein wenig Zeit wirst Du erkennen, ob sie sich damit wohl fühlen oder nicht.

Bozita mögen meine auch sehr gerne, das kommt immer gut an. Es ist auch kein Getreide drin, also ich empfinde es als solides Mittelklassefutter.
Hier der aktuellste Stand:

Ich habe das Gefühl, dass sich die beiden besser vertragen als zu Anfang. Mia ist nicht mehr so überängstlich, wenn sie von Ellie gejagt wird, sondern jagt manchmal dann auch zurück. Die beiden fetzen dann total irre durch die Wohnung und es ist ein Wunder, dass dabei bisher noch nichts zu Bruch gegangen ist.

Ellie war bisher vom Charakter her die Katze, die man überall ohne kratzen und beißen hat anfassen können, doch wirklich kuscheln wollte sie nicht. Seit zwei Tagen jedoch kommt sie abends auf dem Sofa zu uns und fordert getreichelt zu werden. Dies lässt sie sich für ein paar Minuten gefallen 🙂 und geht dann wieder. Auch trägt sie ihre Spielmäuse immer im Maul durch die Wohnung und sammelt sie an bestimmten Stellen 😄 . Das sieht immer zum Schießen aus. Wenn sie dann spielen möchte, schleppt sie ihren Vorrat an und legt ihn in Menschennähe ab.

Mia beißt und kratzt inzwischen auch nicht mehr ganz so oft wie vorher, aber ich kassiere immer noch regelmäßig eine. Heute morgen z.B. ist sie beim Frühstück auf meinen Schoß gesprungen und hat sich zwischen meinem Bauch, meinen Armen und dem Tisch nach oben gequetscht. Da saß sie ein paar Minuten friedlich eingeklemmt und hat mein Brot angeschmachtet, doch plötzlich (ich hatte mich nicht bewegt oder sie angefasst), hat sie empört "määhhh" gemacht und mich in die Hand gebissen bevor sie geflüchtet ist. Auch sonst kommt sie oft an und fordert gestreichelt zu werden um mich dann urplötzlich zu beißen, obwohl ich die selbe Streichelbewegung schon 10x gemacht habe. Ich verstehe das Verhalten einfach nicht und bin etwas ratlos. Wenn sie mich warnen würde, dass sie genug hat oder einfach weggehen würde, wär es ja kein Thema, aber sie warnt nur selten davor.

Hier zwei aktuelle Fotos von gestern Abend (Mäusegucken🙁

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Zeitnah wird sich die Möglichkeit ergeben, dass die beiden einen gesicherten Freilauf haben könnten. Nun habe ich dazu ein paar Fragen:
- Der Freilauf ist leider nicht direkt von der Wohnung aus zugänglich. Das bedeutet, dass ich die beiden in ihre Transportboxen verpacken und hinbringen müsste (eine Treppe runter und durch zwei Räume durch, also ein kurzer Weg). Macht es Sinn den Freilauf trotz der Transportboxenverpackerei zu gewähren? Ich würde die beiden zuvor natürlich an die Boxen gewöhnen (Leckerchen, drin Füttern), damit das einpacken schnell geht und kein Stress für sie ist. Leider können die beiden dann halt auch nur raus, wenn jemand da ist und sie runter bringt. Frei zwischen drinnen und draußen wählen geht dann halt auch nicht. Wie lange sollte eine Freilaufphase dauern, dass die Katzen etwas davon haben?
- Bei dem Freilauf handelt es sich um eine Terrasse. Diese ist teilweise überdacht und mit Holzsichtschutzelementen umgeben (sowas in der Art) , Höhe ca. 1,60cm/ 1,70cm. Mein Plan wäre es, von den Sichtschutzelementen ein (oder eben mehrere) Katzennetze zum Dach zu spannen, damit der Weg nach oben hin zu ist. Wie bringe ich die Netze am besten an? Tackern, nageln, innen oder außen an den Elementen? Sonstige Lücken am Boden zwischen den Sichtschutzelementen würde ich mit Bretten verschließen.
- Welche Einrichtung sollte der Freilauf haben? Katzenklo, Kratzmöbel, vielleicht eine kleine Grasfläche?

Danke für Eure Meinungen!
Hallo!

Klingt ja ganz gut, sie gewöhnen sich langsam ein. Grundlose aggressionen könnten drauf hinweisen, dass der Katze irgendwas weh tut oder sowas. Eine von meine hatte etwa mal Probleme mit Ohrmilben - da war eine gan ze weile Ohrenkraulen willkommen, und dann hat sie sich aufs übelste beschwert. Vielleicht mal in die Richtung suchen?

Ein Freilauf zu dem man die Katzen hin bringen muss kann klappen oder schief gehen, ist schwer zu sagen. Ans hin und her tragen gewöhnen sie sich sicher, aber was ist, wenn sie sich dann als Terroristen entpuppen die die Tragedienste ggf. 20 mal am Tag einfordern, nur um jedes mal von neuem festzustellen, dass es nasskalt ist und sie wieder zurück wollen? Du musst da bedenken, dass Katzen den wesentlich stärkeren Willen haben. Schließlich haben sie den ganzen Tag nichts anderes zu tun als sich Möglichkeiten auszudenken, wie man sich durchsetzen kann.

Übrigens klingt das nicht mehr nach kämpferischem Jagen - wenn sie die Rollen tauschen ist das einfach nur Spielverhalten.
So, nun mal ein paar neue Infos zu den Tigern:

Wir machen gerade fleißig Transportboxtraining. Dadurch sind wir inzwischen von "die Katze kauert unter dem Sofa, sobald sie die Box nur sieht" bei "die Katze sitzt in der Box, sobald das Gitter auf ist" angelangt 🙂 . Ellie war von Anfang an sehr aufgeschlossen und hat sofort die Leckerlis aus der Box rausgeholt. Mia war sich sicher, dass die Box ein böses Folterinstrument ist und sie fressen wird. Doch durch das viele Üben geht sie nun auch in die Box, um sich die Belohnung abzuholen. Seit ein paar Tagen habe ich beide Boxen zudem mit Papier ausgestopft und Leckerlis reingeworfen. Das hält die beiden Stunden lang beschäftigt:
Transportboxtraining.jpg

Ellie schläft sogar in der mit Papier ausgestopften Box (gestern habe ich sie erst gar nicht gefunden und die ganze Wohnung abgesucht) und sogar Mia geht zwischen das raschende Papier, auch wenn es ihr noch nicht so ganz geheuer ist.

Auch zum Thema Futter gibt es neues. Nachdem wir schon relativ lang gebraucht haben, um die beiden vom Trockenfutter auf Nassfutter umzustellen, haben wir uns jetzt seit einer Woche ans BARF gewagt. Zuerst war die Freude groß, da sie beide die erste Portion BARF gut gefresen haben. Dann begann wieder das Drama. Die nächste Portion muss furchtbar-widerlich-vergiftet-höchstgefährlich gewesen sein, denn beide haben sich nicht nächer als 30cm an den Napf gewagt. Nachdem dieser dann fast einen Tag lang unberührt rumstand, haben wir uns wieder fürs langsame Unterschieben entschieden. Das funktioniert bisher wirklich gut und wir haben nun 1/5 BARF und 4/5 Bozita im Napf. Mal sehen, bis wann wir sie komplett auf BARF umgestellt haben.
Hier eine Frage: Weiß jemand, ob der Barfexpress auch kleinere Pakete quasi zum Probieren verschickt?
Ich bestelle sonst immer 9kg (wie empfohlen), aber wenn sie die anderen Sorten dann nicht mögen, habe ich wieder viel zum Verschenken übrig. Mir wäre es lieber, wenn ich von jeder Sorte mal 1kg ordern und testen könnte.

Zur Beschäftigung: Bisher haben die beiden (genauer gesagt Ellie) nur ein Teller zerdeppert und drei Blumentöpfe runtergeworfen (da hatte ich das Katzengras zum Anwachsen außer Reichweite gestellt, die Frau Else meinte, dass das ne Frechheit sei und hat kurzerhand die Hindernisse aus dem Weg geräumt 🤐 ). Da die Blumen samt Töpfen alle überlebt haben, ist der Schaden sehr gering 🙂 . Ich finde, dass man sehr merkt, dass sie nichts andere als die Wohnung kennen. Beim Spielen finde ich sie deshalb auch recht stumpfsinnig und unaufmerksam, im Gegensatz zu meiner Freigängerkatze. Ellie ist total niedlich, wenn sie spielen will: Sie bringt eine (oder auch mehrere) Spielmaus im Maul unter riesen Geschrei und lässt sie vor den Füßen des Spielopfers fallen.

Was uns grad eher Probleme macht, ist das Klauen von Essen. Das kannte ich so von unsrer Freigängeroma gar nicht! Letzten habe ich eine Pfanne auf den (ausgeschalteten) Herd gestellt und schonmal das flüssige Fett reingetan. Ich habe mich umgedreht und Gemüse geschnitten. Höre ich es hinter mir schlabbern, drehe mich um und sehe wie die Mia tatsächlich das flüssige PFLANZENFett aus der Pfanne schleckt. Ich dachte mich tritt ein Pferd! Kaum mache ich den Mund auf, zischt die Katze auch schon ab wie eine Rakete und versteckt sich. Sie weiß also ganz genau, dass sie das nicht darf und machts trotzdem eiskalt hinter meinem Rücken. Ebenso scheint die Ellie auf Ostereier zu stehen 😊 . Meine Mutter hat mir welche in einer Schale gegeben. Diese standen auf dem Esstisch. Am nächsten Morgen lag ein Ei auf dem Boden. Also gut, Schale in die Küche. Heute morgen lagen 2 Eier auf dem Boden. Ich vermute, die Ellie hat sich die Eier als Spielzeug organisiert. Auch hatte ich ein Fladenbrot zum Auskühlen kurz auf der Theke stehen - wurde angefressen. Gestern Abend hat die Mia eine Pastinakenscheibe aus dem Mäusenapf geklaut (hatte ich grad aus dem Gehege genommen) und diese gefressen. Was hab ich nur für Katzen? Wollt ihr lieber ne Gemüsepfanne mit Brot anstatt BARF? Leider geht es nicht immer, alles gleich wegzuräumen.

Nun nochmal zum Freigang: Die Idee mit der Terrasse ist vorerst wegen den Tragediensten verworfen. Allerdings werden wir, wenn nichts dazwischen kommt, im Sommer/ Herbst sowieso ins Erdgeschoss ziehen. Hier hätten die beiden dann auf jedenfall direkten Zugang zur Terrasse. Allerdings wollte ich eigentlich nicht nur die Terrasse sicher machen, sondern den ganzen Garten.
Kennt jemand eine Seite/ ein Buch oder sonst eine Quelle, über welche man sich darüber informieren kann?
Ich habe im Internet zwar schon solche katzensicheren Gartenzäune gesehen, allerdings waren die für meinen Geschmack recht niedrig und es hat sich immer um "dicke, faule, schwere" Rassekatzen gehandelt. Wir haben ja EHKs und ich bezweifle nicht, dass die fast 2m aus dem Stand springen.

So, das wars erstmal von mir. Die Frau Else hat Hunger und räumt deswegen gerade den Fischfutterschrank aus....
Ahhhh das kenne ich so gut 😄 Der halbleere Auflauf steht auf dem Herd, ist dann einfach der halbe Boden saubergeleckt. Ich stehe beim Frühstück auf, um Hanna vom Balkon zu holen, drehe mich wieder um, hat sie schon mein trockenes halbes normales Brötchen vom Tisch geholt und angefressen... Die spinnen! Aber es wird besser. Im Winter war irgendwie "Ich fress alles" Zeit, und jetzt kommt der Frühling und "Ich mäkel beim Futter rum, das ich sonst eingeatmet habe".... Aber es gibt halt nix anderes 😄
Meine Schwiegermama sagt dazu ganz klar: " Katzen und kleine Kinder erziehen die Hausfrau zur Ordnung." 😎

Ich kenn das aber auch. Neulich hab ich einen leeren Gefrierbeutel unter der Küche gefunden. Da ist das Futter für den Tag drin und der Katervist unter der Küche hinter den Schrank und hat sich die Tüte aus dem Mülleimer geholt. Voll bekloppt. 🤐
Hier kurz zum Neusten:

Wir haben mit den beiden nun den ersten Gesundheitscheck beim Tierarzt absolviert:
Bei Ellie ist alles in Ordnung. Bei Mia wurde (wie vermutet) Probleme mit dem Rücken festgestellt. Sie hat wohl verformte und verschobene Wirbel. Dies kann seit einem Sturz, Tritt oder von Geburt an so sein. Das Problem hier sind die deshalb verspannten Muskeln und daher auch das Giften beim Streicheln am Rücken. Ziel ist es nun, dass sich die Muskeln entspannen und die Wirbel wieder dahin gehen, wo sie hingehören. Die Tabletten dazu frisst sie auch ganz brav als Leckerchen und wollte schon die ganze Tüte klauen 🤐 . Nachdem sie diese nun seit fast einer Woche bekommt, finde ich, dass ihr Gang an den Hinterbeinen entspannter geworden ist, sie läuft nicht mehr in winzigen Trippelschrittchen. Deshalb denke ich, dass es bei ihr ausreicht den Bewegungsapparat zu unterstützen. Ist ja keine große Sache.
Giftig wird sie wohl dennoch sein, da man ja den Bauch und die Beine auch nicht anfassen darf - und dort fehlt ihr nichts. Doch grundsätzlich freuen wir uns, dass sie beim Anfassen Fortschritte macht und meine Hände nahezu kratzerfrei sind .

Und *Trommelwirbel* seit etwa 2 Wochen sind die beiden komplett auf BARF umgestellt 🍽️ .
Gerade mäkeln sie zwar wieder etwas dran rum, aber bis zur nächsten Mahlzeit sind die Näpfe dennoch so gut wie leer.
Dies bestärkt mich nur darin, dass man (so gut wie) jede Katze auf BARF umstellen kann, wenn der Halter auch die Lust dazu hat!
Wir haben zwar fast 4 Monate dazu gebraucht, aber es hat geklappt.

Das Thema gesicherter Freilauf hängt bisher leider immer noch in der Schwebe. Dieser hängt einfach letztlich davon ab, ob wir bereits dieses Jahr oder erst nächstes in die Erdgeschosswohnung runterziehen. Gedanken mache ich mir natürlich dennoch bereits jetzt dazu und über Vorschläge zur Gestaltung und Sicherung freue ich mich deshalb immer 🙂 .

Grüße

Kata