Kann er den Hund zurück verlangen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Kann er den Hund zurück verlangen?

      Hallo ihr lieben
      Wir haben zur Zeit ein Problem und wissen nicht so richtig ob wir im recht sind. ICh schilder mal kurz die Situation.

      Am Donnerstag bekamen wir einen Anruf von der Schwester meines Freundes. Sie fragte uns ob wir jemanden kennen der einen Hund aufnimmt welcher ständig geschlagen wird. Da wir wussten dass Freunde von uns einen zweithund suchen sagten wir sofort ja. Der Besitzer des Hundes ist Alkoholiker und da sein Hund eine Beule an der Seite hat (angeblich ein tumor) kann er die Tierarztkosten nicht zahlen und wollte ihm im Wald umbringen. Die schwestee von meinem Freund hat das alles mitbekommen und mit dem Besitzer geredet. Er sagte:" hier habt ihr den Schlüssen. Holt den hund raus sonst bring ich ihn heute noch um". Der Hund wurde da raus geholt und am nächsten tag zu uns gebracht und wir übergaben ihn dann unseren Freunden. Ich war mit meiner Freundin gleich am nächsten tag mit ihm beim Tierarzt. Es stellte sich heraus dass die Beule ein bluterguss ist und er einen entzündeten Bauch hat. Er muss jetzt jeden tag gebaden werden. Der bluterguss kann vom schlagen und treten kommen aber die Tierärztin kann uns nichts ausstellen da es theoretisch auch beim spielen passiert sein kann.
      Heute bekommen wir wieder einen Anruf und zwar will der ehemalige Besitzer seinen Hund zurück wir hätten ihn angeblich geklaut und er würde ihn nie schlagen und so. Er will nun die Schwester meines Freundes anzeigen.

      Nun zu meiner Frage. Kann er den hund zurück verlangen ???
      Immerhin da meine Freundin fast 200 Euro für den Tierarzt bezahlt und das wird noch mehr denn die Behandlung ist noch nicht abgeschlossen. Wir wollen den hund auf keinen Fall rausgeben aber wissen auch nicht ob wir im recht sind.

      Hoffe es kann jemand helfen


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smurf79 () aus folgendem Grund: Titel auf Frage angepasst

    • Hey,
      also so genau kann ich dir jetzt nicht weiter helfen.
      Was ich mir dabei aber denke, dass ihr ja mehrere Personen seid, die mitbekommen haben, dass der Hund nicht geklaut ist.
      An eurer Stelle würde ich mich evtl. mal bei seinen Nachbarn oder so umhören, ob die mitbekommen haben, dass der Hund geschlagen wird oder ob der Hund öfters Verletzungen hat.
      Ich würde auch mal mit einem Tierschutzverein/ Tierheim Kontakt aufnehmen, die können euch mit Sicherheit auch einpaar Tipps geben.

      Und im Ernstfall würde ich auf jeden Fall trotzdem den Tierarzt als Zeugen angeben. Der kann auf jeden Fall sagen, dass der Hund verletzt war und das ist besser als nichts.

      Wie lange ist der Hund denn schon bei euch gewesen, bis der alte Besitzer ihn zurück wollte? Evtl. kann das auch ausschlaggebend sein.

      Bilder
      • DSC02896.JPG

        83,67 kB, 800×1.067, 96 mal angesehen
      • IMG_0297.JPG

        38,33 kB, 800×600, 100 mal angesehen
    • Ich würde mich mit allen Zeugen (Nachbar, Tierarzt, Freunde) kurzschließen und besprechen, dass jeder einen knappen Bericht schreibt, was aus seiner Sicht vorgefallen ist. Diese Versionen sollten ja einheitlich sein und den o. b. Vorgang dokumentieren.

      Im Zweifelsfall würde ich dem Ex-Besitzer zuvorkommen und im Vorfeld eine Anzeige gegen ihn machen. Es kommt sonst hinterher blöd, wenn er zuerst anzeigt, da eure Anzeige dann vllt. wie eine Racheaktion wirken könnte. Wenn ihr aber (mit mehreren Zeugen) zuerst anzeigt, wird evtl. zumindest mal gegen ihn ermittelt. Ob man ihm das Geschehen nachweisen kann oder nicht, spielt gar nicht so eine große Rolle. Aber er bekommt dann immerhin offiziell Post, dass gegen ihn diese Anzeige vorliegt usw. Möglicherweise gibt er es sogar zu. Und immerhin habt ihr dokumentiere Zeugenaussagen, die alle für euch sprechen. Das wird ihn bestimmt nicht ganz kalt lassen.

      Ich finde den Tipp, sich vorher noch mal mit dem Tierschutzverein zu beratschlagen, aber sehr gut. Die haben sehr viel Erfahrung mit solchen Fällen und denken an Dinge, die einem in der Aufregung gar nicht einfallen.

      Viel Glück!

    • Ich würde hier auch auf keinen Fall warten sondern selbst aktiv werden. Fragt beim Tierschutz / Amt nach, solche Fälle gibt es bestimmt öfter. Den Sachverhalt schriftlich festhalten, oft schleichen sich sonst später Fehler ein. Zeugen suchen, idealerweise für eben diese Schlüsselsache / Waldthema. Der TA kann ja zumindest den Zustand dokumentieren in dem der Hund war. Ggf. auch mal aktiv bei der Polizei vorstellig werden. Technisch gesehen ist es sein Hund wobei er sich dann z.b. wenn ihr aktiv werdet ja die Frage gefallen lassen muss wis ihr z.b. an den Schlüssel gekommen seid etc. Und mit genug Zeugen für den Umgang habt ihr hoffentlich eine Chance.

    • Habt ihr denn Anzeige erstattet oder Zeugen gesammelt? Ich würde das nicht ignorieren, im schlimmsten Blickwinkel habt ihr tatsächlich eine Straftat begangen und wenn es ihm doch noch mal einfällt sieht es noch schlechter aus je länger ihr wartet.

    • Hallo!

      macht einen Übergabevertrag, wo drin steht, dass er den Hund den neuen Besitzern übergibt. Die sollen den Hund dann auch gleich bei der Gemeinde anmelden für die Steuer. Dem ehemaligen Besitzer könnt ihr auch sagen, dass er den Vertrag braucht um seinen Hund bei Steuer und Versicherung abzumelden, auch wenn er vielleicht nie Steuer gezahlt hat... aber das kann man ihm schon sagen wenn er ausreichend betankt ist.

      Dann haben Deine Bekannten was in der Hand und er kann nichts mehr von Diebstahl behaupten.

      Liebe Grüße
      Susi