Duprasis Blubberthread

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    • Duprasis Blubberthread

      Hallo ihr lieben und liebenden :D

      Ich würde mich gerne mit ein paar mehr Fettihaltern austauschen und würde mich freuen hier eine lustige bunte Truppe zusammenzutrommeln :)

      Meine Fettis:

      Tea und Kya sind mittlerweile 1,5 Jahre alt, Schwestern und leben in einem Terra. Die kleinen sind ab 19 Uhr auf Tour und lieben am aller meisten ihr Laufrad (32cm). Ich füttere eine ausgewogene Saatenmischung und zusätzlich, stark erhöht, Eiweiße. Auch ist mir aufgefallen das diese Art mehr trinkt als die meisten anderen. Streitereien gab es schon bei meinen Ladys aber bisher nichts blutiges oder etwas das eine Trennung der Schwestern rechtfertigt. Bei Tea (rangniedrig) gab es schon dreimal "Blaue Flecken" am Fettischwanz. Dennoch war hier eine Trennung nicht nötig.
      Mich würde interessieren woher ihr eure Fettis bezieht? Die Anschaffung empfinde ich noch immer als recht schwer. Auch gibt es nicht viele Infos zu den Tieren. Ich würde gerne in den nächsten Jahren mehr Wissen sammeln und auch eine Website für diese Tiere ins Leben rufen. Ebenso würde ich diese Art in naher Zukunft einmal nachziehen, allerdings nicht mit meinen vorhandenen Tieren, da gerade Kya auch Menschen gegenüber agressionen zeigt.

      Ich freue mich auf mehr Fettifreunde unter euch :D8):love:

    • Hallo Eddi28,

      ich bin zwar neu hier und hab auch noch keine Fettis, bin aber drauf und dran mir 2 -3 Mädels zu holen (heute beim Züchter bestellt).
      Da man ja nie genug über seine Tiere wissen kann, sammle ich nun schon einige Zeit Informationen und würde mich über einen Austausch mit anderen Haltern auch freuen.
      Erzählst du mir etwas über das Terra deiner Puschelnasen ? (bin ja noch im Planungsstatus).

      Viele Grüße auch an alle Lesenden !

    • Hallöchen Traute,

      ich habe meine Damen ja mittlerweile schon länger und daher kann ich dir gerne helfen :)
      Ich hab ein 120x60x60 cm Terra, halb Sand halb Einstreu zum buddeln. Viel Sand ist wichtig wegen des schnell fettig werdenen Fells. Ein Laufrad wird sehr gerne und ausgiebig genutzt daher würde ich darauf niemals verzichten.
      Die Ernährung ist eben auch etwas spezieller als bei den Mongolen o.a.

      Was hast du denn als Gehege? Von welchem Züchter beziehst du die Nasen den? Bist du dir mit einer 3er Gruppe sicher?

      LG

    • Oh - schön es geht weiter !

      Also, mein Terra in Arbeit hat eine Grundfläche von 100x50 cm, ist 80 cm hoch und bekommt deshalb eine zweite Vollebene.
      Die untere Etage wird bis auf eine Buddelkiste mit Sand (50x18 cm) ca. 15 cm hoch mit Komposterde gefüllt sein.
      In dieser Erde leben alle möglichen Organismen, Asseln, Springschwänze, Tausendfüssler.... Die werden helfen, die Abfälle der Fettis zu verarbeiten.
      Hab dieses Prinzip seit einem Jahr bei meinen Eurasischen Zwergmäusen und bin sehr zufrieden damit, weil man praktisch nicht wirklich ausmisten mus. Ein Umfallsicheres Häuschen kommt auch noch mit hinein.
      Die 2.Ebene wird über 2 Schrägen zu erreichen sein, wohl aus OSB oder anderer Platte bestehen und ich weiß noch nicht genau ob ich darauf vielleicht Kokosmatten legen soll oder es einfach abwischbar lasse. Wird auf jeden Fall mit Spielzeuglack versiegelt.
      Oben kommt das Laufrad hin und noch ein Bad mit Chinchillassand, ein zweites Häuschen, Röhren....
      Also können sie unten ihren Buddeltrib und oben den Lauftrieb befriedigen - hab ich mir jedenfalls gedacht.

      Wenn ich was falsch geplant haben sollte, bin ich für Kritik offen.

      Was das Futter angeht fühle ich mich gut gerüstet ihnen zu bieten, was sie brauchen, auch die Eurasies wollen Lebendfutter und meine Chamäleons natürlich ebenso.

      Den Namen des Züchters sage ich hier natürlich nicht, ich verrate nur, das er seine Tiere in einer Gruppe 1.5. hält - und schließe mal daraus, dass es ein recht verträglicher Stamm ist. Werd mir das auf jeden Fall bei Abholung anschauen.
      Ich tendiere zu 2 Mädels aber es sind eben 3 Damen zu vermitteln und wenn die eine dann alleine bleiben müsste, tut mir das auch wieder leid.
      Reserviert sind 2 für mich, mal schauen.

      Wie ist es denn mit der Aktivität bei deinen Mädels - ab wann bekommt man sie abends zu Gesicht ?

    • Finde deine angesetzte Grundfläche etwas kurz. Würde bei denen nicht unter 120 gehen. Hätte lieber sogar 150 und werde das in Zukunft auch mal in Angriff nehmen.

      Das mit der Erde klingt ja spannend. Ich nutze keine Erde kam mir irgendwie immer so "unhygienisch" vor.

      Was hast du denn als Grundmischung als Futter? Lebendfutter ist ja klar. Meine mögen aber auch sehr sehr gern getrocknete Seidenraupenpuppen!

      Schade das du den Züchter nich sagen willst...suche auch jemanden für zukünftige Abnahme von Fettis.
      Die 1,5 Konstellation klingt ja spannend. Wäre toll da mehr zu erfahren vorallem ob und wann sich welche Tiere fortpflanzen. Oder sind die Jungtiere bei dieser Anzahl eingerechnet? Ich denke das eine Großgruppe hier auch schwer werden kann. Vorallem für Fetti-Anfänger. Es gab bei mir schon 2-3 Schlägereien mit blauen Flecken vorallem an den Schwänzen. Ich denke bei einer dreiergruppe wäre das bestimmt noch etwas anstrengender. Kann natürlich sein das meine Tiere nicht so hundertprozent gut sozialisiert sind da ich sie ja schon später übernommen habe.

    • Bei den Terramaßen hast du mich scheinbar nicht richtig verstanden.
      Es gibt praktisch 2 mal 100x50 , das ist wohl deutlich mehr als 120.
      Wenn man die beiden Schrägen zur oberen Etage noch mit als Lauffläche zählt, kommt noch ein Stück dazu.
      Ich schau mal wie die Mädels damit klar kommen, mehr geht immer.
      Am Sonntag sollen sie erst einmal einziehen und den Namen des Züchters kann ich dir gern mailen oder anders zukommen lassen, wollte es nur nicht in das Forum stellen (macht man doch nicht).
      Die Konstellation 1.5. betrifft nur die Alttiere. Der Halter hat diese Gruppe auch komplett von einem Anderen übernommen und den Nachzuchtzahlen zu Folge, scheint es ab und an Babys zu geben.

      Als Futtermischung teilen sich die Fettis erst mal das Futter mit den Eurasischen Zwergen - Wellensittich und Kanarienvogelfutter mit Grassamen und Haferflocken. Eigentlich sind sie ja nicht wirklich Körnerfresser, in der Natur ehr Sukkulenten und Lebendfutterfreunde.

      Was die Erde in meinem Terra betrifft - ist für mich auch ein Experiment, wie die kleinen Flauschefellchen darauf reagieren.
      Jedenfalls ist der Boden locker und gut mit Humus und Spreu durchsetzt, nur leicht feucht und wie gesagt, gut belebt.
      Ich bin einfach gespannt ob er als Futtersuchresort genutzt wird oder auch wenigstens zum Graben.

      Wenn ich es nicht vor lauter Aufregung vergesse, werde ich von den Kleinen mal ein Foto machen bevor ich sie einsetze um überprüfen zu können, ob sich das Fell verbessert oder verschlechtert hat.

      Gut beobachten muss man die Tierchen sicher immer, auch auf meine Eurasis habe ich immer ein Auge.
      zwei Männchen in der gemischten Gruppe ging da garnicht (jedenfalls nicht für meine schwachen Nerven) - obwohl deren Gehege 100x50 x120 hoch ist.
      Auch die Damen kuscheln nicht alle miteinander, gehen sich aber lieber aus dem Weg als sich zu raufen.

      Ich bin jedenfalls mordsgespannt, was ich mir da Neues ins Haus hole.

    • traute schrieb:

      Bei den Terramaßen hast du mich scheinbar nicht richtig verstanden.
      Es gibt praktisch 2 mal 100x50 , das ist wohl deutlich mehr als 120.
      glaube schon das das richtig verstanden wurde ... nur zählen Ebenen, wenn auch Vollebenen, nicht zur Grundfläche - das ist immer nur die größte zusammenhängenden Fläche ohne Ebenen, Verbundsysteme usw. Aber schau halt mal, wenn du noch Platz zum erweitern hast geht das ja.

      traute schrieb:

      wollte es nur nicht in das Forum stellen (macht man doch nicht).
      Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, gerade bei nicht ganz so häufig verbreiteten Arten würde sich vermutlich jeder hier freuen wenn auch mögliche Züchter genannt werden. Eine Anstandsfrage ist das eigentlich nicht, es sei denn der Züchter bittet drum damit ihm die Leute nicht die Tür einrennen ;)
    • Danke smurf du nimmst mir ziemlich alle Antworten ab :D:D

      Also über den Züchternamen würde ich mich freuen, gern auch per pm.

      Das mit dem belebten Boden kann ich mir echt nich vorstellen. Bin aber auf deine Erfahrung gespannt. Feuchtigkeit hat aber meiner Meinung nach nichts im Fettiheim verloren. Kannst das ja mal testen aber meine vertragen jede Art von Feuchtigkeit gaaaanz schlecht. Fell wird klamm und auch alles etwas "schlapp". Die kleinen kommen halt eben aus Halbwüsten und Wüstengebieten.

      Das mit dem Futter: Ich verwende auch immer Wildsaatenmischungen und div. Blüten und Kräuter bzw. gerne Kaktusblüten.
      Generell sind die Tiere aber nicht besonders wählerisch. Den Gesundheitszustand der Fettis kann mann immer toll am Schwanz ablesen. Straffe Schwanzhaut ist immer ein super zeichen! Knitterige Haut eher nicht, wobei mann hier beim alter der Tiere abstriche machen muss, Jungtiere haben eben noch einen so "dicken" Schwanz (*hust*).

    • Hallo Ihr lieben,
      habt mich ja richtig "zugetextet" über das Wochenende als wir unterwegs waren.

      Gern würde ich mich ja nun schon wieder streiten, was die Lauffläche eines Terrariums angeht - aber was solls ?!
      Eigentlich sagt einem ja der gesunde Menschenverstand, dass weder 100 cm noch 120 cm noch 200 cm artgerecht sind.
      Zum anderen bin ich mir sicher, dass die Mädels sehr bald heraus haben, wie sie die 95 cm Schräge nach oben mit nutzen können um insgesamt,
      (den Abstieg nach unten durch die zweite Öffnung eingeschlossen) einen Laufweg von mehreren Metern zu haben.
      Mäuse haben in der Natur ja meist auch feste Laufwege, die sie regelmäßig benutzen.
      Egal - ich bin froh, dass ich oben Platz für das Laufrad habe und alle anderen Sachen, die unten nur verbuddelt werden würden und buddeln macht ihnen wirklich Freude.
      Jedenfalls haben sie in der ersten Nacht auch die obere Ebene erkundet und das zweite Sandbad ausprobiert. Das eine Tierchen, dass mir heute guten Morgen gesagt hat, hatte ein schöneres Fellchen als gestern abend.
      Sicher ist das mit der Erde ein etwas anderes Ding aber wenn man es nicht versucht, weiß man ja nie ob es nicht geht und vielleicht besser als das Übliche. hab Mir wochenlang alles was ich im Internet über Fettis finden konnte durchgelesen und brauche - Danke surf79 ! - die links nicht noch einmal zu klicken. Kann euch nur sagen, dass ich nicht die erste bin, die Duprasis auf Erde hält und findet, dass sie Spaß daran haben.
      Wass die Tierchen in der Erde angeht - schaun wir mal, hoffe nicht, dass die es sich im Flauschifell gemütlich machen. Aber die Kleinen können ja Sandbaden. Ich hab jedenfalls eine Auge darauf, könnt ihr glauben !

      Unter Grundmischung beim Futter verstehe ich, das, was es täglich in den Napf gibt. Die Sorten werden natürlich gewechselt.
      Außerdem schleppe ich zu dieser Jahreszeit sowieso jede Menge Gräser und Kräuter von den täglichen Hundespaziergängen mit nach Hause für die Eurasis.
      Mal schauen, was den Fettis davon schmeckt. Gurke haben sie gestern etwas genommen, Möhre, Paprika und Salat nicht, dafür einige Grashälmchen, die aus dem Boden gewachsen sind.
      Der Boden ist übrigends nicht überall feucht und sowieso ehr halbfeucht - klebt nicht am Fellchen.
      Mehlwürmer scheinen sie zu kennen aber die halbwüchsige Heuschrecke, die ich gestern als Kostprobe ausgesetzt habe, klettert noch immer im Terra herum - das müssen wir wohl noch üben.
      Woher bekommst du die getrockneten Seidenraupenpuppen ?

    • traute schrieb:

      Eigentlich sagt einem ja der gesunde Menschenverstand, dass weder 100 cm noch 120 cm noch 200 cm artgerecht sind.
      Ich finde es persönlich immer etwas angreifend, wenn man sich als Antwort auf einen gesunden Menschenverstand beruft - unterstellt immer so ganz leicht das der andere Schwachsinn erzählt (oder hier besser schreibt). Klar ist eine Heimtierhaltung nicht mit der Natur vergleichbar - wenn man aber so ein Argument bringt, dann müsste man auch so konsequent sein und eben keine Tiere eingesperrt halten. Es war nur eine Info das eben Ebenen nicht zur Grundfläche gerechnet werden und deswegen die 100 x 50 eigentlich ausbaufähig sind. Was du draus machst bleibt natürlich dir überlassen.

      traute schrieb:

      und brauche - Danke surf79 ! - die links nicht noch einmal zu klicken.
      wofür? Ich hab keine Links geschickt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smurf79 ()

    • Was ich meinte ist einfach gesagt, dass wir, egal wie groß ein Gehege ist, niemals dem Tier das ersetzten können, was es in der Freiheit hat.
      Da ist es banal um 20 cm mehr oder weniger zu feilschen.
      Viel wichtiger finde ich, wie der Raum den die Tiere haben gestaltet ist, damit sie ihn optimal nutzen können.
      Leider verstehen das nicht alle Halter, egal welcher Tierart.
      Was nützt einem kletternden Tier zB. ein 1 m hohes Terrarium, wenn die Einrichtung nur bis zur halben Höhe geht
      und der Rest unerreichbar ist (nur ein Beispiel).
      Übringends möchte ich ich hier niemanden angreifen oder etwas unterstellen, weil ich selbst gern auch fair behandelt werde.

      Für die Fettis hatte ich ursprünglich tatsächlich mein 150x60x50 Terra geplant - das steht aber aus Platzgründen in einem Raum, in dem ich mich selten aufhalte.
      Deshalb hab ich die Lösung 2 gewählt und sie nun dort, wo ich sie gut beobachten kann um überhaupt erst einmal heraus zu finden, wie und wo sich die Kleinen bewegen, welche Schrägen sie erklettern können, welche Untergründe sie mögen, welche Unterschlüpfe sie bevorzugen und natürlich, wie sie sich verhalten.
      Gern würde ich später mal ein naturnahes Gehege für sie bauen, weil meine Eurasis auch in einem Gräserwald mt vielen Kletterästen leben. Die Terras sehen zwar optisch nicht für jeden ansprechend aus aber die Tierchen fühlen sich wohl.

      Hab ich das jetzt besser erklärt ? (nicht wieder in den falschen Hals bekommen :oops: )

    • Hallo =)

      Duprasi neigen extrem zu Kanibalismus und Revierbildung, da würde ich von Volletagen unbedingt absehen! Genauso würde ich für Dupasi keine 2 Gehege verbinden das geht ziemlich sicher in die Hose.

      Meine letzten Duprasi sind vor 2 Jahren gestorben. Ich hatte mehrere Zuchtgruppen und einige Gleichgeschlechtliche Gruppen. Selten habe ich bei einer Tierarzt soviel Kannibalismus erlebt. Ich werde mir daher keine mehr anschaffen, auch wenn es tolle Tiere sind. Grundfläche würde ich nicht 120 x 60 cm nehmen. Die Mäuse sind so plump und klettern so extrem schlecht, dass sie Etagen kaum nutzen können und daher auf die Grundfläche angewiesen sind.

      Heuschrecken und Heimchen habe ich meinen am Anfang mit der Zange (lebend) gegeben, die werden dann schnell gekillt :)

    • Hallo Nadine,

      danke für dein Statement - da schläft der Thread wengstens nicht ein.
      Ich habe im Vorfeld sehr viele verschiedene Beschreibungen der Duprasis gelesen. Es gibt wohl recht unterschiedliche Mentalitäten unter den Fetties.
      Meine sind noch immer sehr verträglich und klettern gern und flink auf ihre Vollebene.
      Dafür sind sie aber leider immer erst ab 21.30 Uhr aktiv und auch in der Reihe der Rangfolge.

      Lebenden Heuschrecken knabbern meine Damen die Beie ab, ohne sie vorher zu töten und lassen sie einfach liegen, manchmal tagelang (wenn ich sie nicht töten würde). Ich denke es ist eine Art Vorratshaltung - so leben die Dinger länger und man hat etwas für schlechte Zeiten.
      Proteinfans sind sie sowieso nicht, mögen auch keine Mehlwürmer oder getrocknete Seidenraupenlarven.
      Ja, solche Unterschiede gibt es eben.

    • Hallo,

      mein Bube lebt in einem Eigenbau mit der Grundfläche 150x40 (?). Er ist in zwei Hälften geteilt, auf der einen Seite Laufteller, Heu u. a. auf der anderen Seite viel Einstreu zum buddeln und verstecken. Das Sandbad steht hier in einem erhöten Bereich, welches er über das aufgeschüttete Streu oder eine Art "Brücke" erreichen kann.

      Da ich sehr viele unterschiedliche Meinungen zu einer Vergesellschaftung gelesen habe (wobei es so viele Info-Quellen ja gar nicht gibt), habe ich mich dazu entschlossen keine Vergesellschaftung auszuprobieren. Mit seinem Bruder war er bis zu dessen Tod zusammen und das hat auch wunderbar funktioniert. Hie und da mal ein kräftiges Quicken aber keinerlei Verletzungen oder ähnliches.

      Heuschrecken bekommt meiner auch, jedoch gebe ich die einfach so in das Gehege, fangen muss er die sich schon selber ;) Bisher hatte ich die Heuschrecken in "klein" verfüttert, schaffen sie auch die "mittleren"? Wurde das schon ausprobiert? Die getrocknete Version der Insekten findet er auch super. Da ist am nächsten Morgen nichts mehr im Käfig zu finden.

      Plump würde ich mein Bub nicht bezeichnen. Finde ihn sogar ziemlich flink. :)

      Füttert einer von euch noch extra Gräser oder ähnliches?

    • Hallo Ihr Lieben,

      ich will mich mal wieder zu Wort melden, damit in diesem thread wenigstens etwas blubbert.
      Vielleicht stößt ja auch mal ein Neuling, der nach Antworten sucht auf diese Seite und wüsste gern wie es weiter gegangen ist.

      Wie ihr meiner Galerie entnehmen könnt, ist mein Fettigehege in beide Richtungen gewachsen.
      Und da die Damen sich so gut verstanden haben, kam Ende August noch ein junges Männchen dazu.
      Die Vergesellschaftung erfolgte für 3 Stunden in unserer Dusche, wo die 4 gleich nach 15 Minuten gemeinsam unter einer Rindenröhre saßen und sich Geschichten zugezwitschert haben.
      Ich hab in der Zeit das Gehege gereinigt, umstrukturiert und erweitert, so dass die 4 gemeinsam in ein fast neues Zuhause eingezogen sind.
      Nur einen Fehler habe ich begangen - dei beiden Häuschen, die vorher drin waren nicht entfernt, sondern nur umgesetzt.
      So war es wohl vorprogrammiert, dass die 3 Damen sofort wieder das große Haus bezogen und Männlein nicht mit rein durfte.
      Chefmäusin führt sich auf wie ein Türsteher, schimpft und schubst den Kleinen immer weg.
      Der hat sich dann vor Frust im kleineren Häuschen verschanzt und wollte dort wiederum keine Damengesellschft.
      Der Kleine ist ein ziemlicher Jammerlappen und hat immer laut krakehlt wenn eine der Mädels ihn besucht hat.
      Der Cheffin war das dann zu dumm und sie hat den kleinen Schreihals in den Schwanz gezwickt, worauf er natürlich noch lauter schrie.
      Ich habe daraufhin das vorbereitete Trenngitter eingezogen, weil man ja auch mal schlafen gehen muss und dann auch schlafen können will ohne Sorgen was die Mäuschen machen.
      Am Gitter waren alle freundlich zueinander nur Cheffin musste Männie immer mal anzicken.
      Dafür war sie die erste, die nach etwa zwei Wochen am Gitter stand und den Herrn besuchen wollte man sah ihr richtig an mit welchen Hintergedanken).
      Ich habe sie zu ihm gelassen und gestaunt, wie schnell die beiden sich einig waren, über die Notwendigkeit der Erhaltung ihrer Art.
      Damit waren sie wohl die ganze Nacht beschäftigt, denn am Morgen, war er ziemlich geschafft und sie ziemlich genervt.
      Also kam Madame wieder zu ihren Schwesterchen und er erholte sich erst mal alleine.
      Ich habe das mittlere Terra in den folgenden Tagen etwas umgestaltet und dazu den Zwischenboden heraus genommen.
      Das Trenngitter blieb (nach oben offen) stehen - wobei ich mir keine Gedanken machte, weil Fettschwanzrennmäuse ja nicht klettern.
      Dafür staunte ich nicht schlecht, als am nächsten Abend aus Männleins Häuschen 3 Mäuse heraus kamen.
      Hatten also die beiden Omegaschwestern den 20 cm hohen Zaun überklettert
      und sich selbst mit dem Männchen vergesellschaftet - man staune !
      Daraufhin durften alle 4 zusammen leben, bis die Alphadame immer dicker wurde und der Termin kurz bevor stand.
      Männlein hatte in der Zwischenzeit auch mit beiden anderen Damen ein Verhältnis, bis auch die von ihm so genervt waren, dass sie ihn nur noch schimpften und schubsten (nicht bissen !!!).
      Also wurde Männi wieder abgetrennt und die Mädels blieben zunächst zu dritt.
      Cheffin bekam am 27.9. ihre Babys - natürlich im mittleren Teil der Anlage.
      Weil sie nur nich damit beschäftigt war ihre Reviergrenzen abzustecken, beschloss ich, sie im Mittelteil mit Ihren Kindern einzugrenzen.
      Männlein lebt nun links in der Buddelkiste und die anderen Beiden über und rechts neben ihr.

      Seit 2 Tagen rennen 5 kleine Fettikullern durch das Terra, sind sehr aufgeschlossen, gut genährt und mopsfidel.
      Ich staune, wie sie das geschafft hat, die Kleinen über 3 Wochen nur mit Milch zu ernähren. Hab Sie natürlich unvernünftig viel und fett gefüttert aber war auch gut so !
      Die anderen beiden Damen haben - erstaunlicherweise - keinen Nachwuchs bekommen. Es gibt wohl doch eine sehr ausgeprägte Rangfolge und Geburtenkontrolle in so einer Gruppe.
      Ich werde mich nun wieder daran machen ein neues Terra einzurichten, denn die Kleinen brauchen Platz und Papa bekommt jetzt die vorschriftsmäßigen 120x60x60 in der Nachbarschaft - vielleicht mit einem Söhnchen in ein- zwei Wochen.

      So - nun seid ihr wieder dran....

    • Was für eine schöne Geschichte, war meine Gute Nacht Lektüre heut Abend. Gut geschrieben, lustig, Maus und Menschen-freundlich. Und dazu noch informativ. Gäbe es den Mäuse-Post Nobel Preis für Literatur, würde ich traute's Post nominieren :thumbsup:

      Aber jetzt muss ich fragen - wo sind die Bilder der mini-Fettis? Bitte bitte!

      "It's a strange and beautiful world" :rolleyes:
    • Die Erklärung für die kleinen Augen ist ganz einfach.
      Das Foto ist während eines Familienausfluges am Vormittag entstanden und es war ihnen einfach zu hell, deshalb blinzeln die Süßen.
      Normalerweise sieht man sie mit großen, schwarzen Kulleraugen, wie sich das für überwiegend nachtaktive Tiere gehört.
      Leider findet man in unserer Sprache keine wirklich brauchbaren Informationen über ihr Leben in Freiheit, aber auf jeden Fall schlafen sie in Höhlen.
      Auf dem Foto unten sieht man die Augen wohl besser. Ich finde trotzdem, dass sie sehr lichtempfindlich sind und nur gedimmte Beleuchtung als halbwegs annehmbar erachten.
      Ist das bei deinen Persern auch so - die sind doch ebenfalls nachtaktiv wenn ich nicht irre ? Habe schon tolle Videos über Persische Rennmäuse gesehen, die müssen ja mega intelligent und lebhaft sein.