Wildmäuse in Freiheit halten und kümmern

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    • Wildmäuse in Freiheit halten und kümmern

      Hallo rennmaus.de Team ^^
      Nunja wie soll ich am besten anfangen..
      Ich habe ein Loch in der Wand..
      So schön so gut..
      Nur wir wohnen im Wald und da gibt es ja sehr viele Wildmäuschen.
      Vor langer Zeit hab ich es dann auch laute komische Geräusche gehört
      und habe Angst bekommen , das jemand eingebrochen ist :D
      Nun dann nach einiger Zeit haben wir spekuliert und sind drauf gekommen
      das es eine Maus ist , die im Dach wohnt.
      Nach einiger Zeit hat sie dann ein Loch in meinen Bücherschrank gegraben und hat sich zum ersten
      Mal gezeigt. Ich dachte natürlich gleich Wie süssssssss :love:
      und habe dann für sie alles Notwendige gekauft wie zb. Käfig , Futter usw.
      und habe sie gepflegt (Natürlich habe ich den Käfig offengelassen und ihr nur als Haus angeboten)
      Dan kam noch eine zweite durch das Loch und nun hat sich dort eine Mäuse-WG entwickelt :D
      Das ganze hat sich nun zu einer Freundschaft entwickelt und nun besucht die Mama-Maus mich jeden Abend , manchmal
      geht sie auch für 2 Tage ins Dach kommt aber immer wieder :)
      Nun ist meine Frage: Ist das oke wenn ich die füttere und denen einen sicheren Ort zum Wohnen anbiete (Nicht aufzwinge)
      und der grausamen Natur ins Handwerk pfusche? Und gibt es dabei Regeln die ich beachten muss und habt ihr Tipps für mich?
      LG MediaCentre

    • Hallo,
      so niedlich die Mäuse auch sind, würde ich an deiner Stelle nochmal darüber nachdenken, ob Du wirklich mit den wilden Mäusen leben möchtest. Denn wilde Mäuse können eine ganze Reihe von Krankheiten übertragen. Die Erreger befinden sich im Kot und können sich beim Zerfallen (Kot gibt Staub ab) im Haus verteilen. Diese Zoonosen sind nicht gerade harmlose Krankheiten. Zudem können Dir die Mäuse Parasiten einschleppen (Zecken, Milben, Würmer etc.) und wenn die erst einmal im Haus sind, hast Du eine menge Arbeit, um sie wieder zu beseitigen.
      Zudem wird es bei guter Versorgung nciht bei den paar bleiben, sondern immer mehr werden.
      Ich rate Dir deshalb, die kleinen wieder in nach draußen zu befördern und Dein Haus Mäusesicher zu machen.

    • Ich finde auch, dass man die Tiere nicht füttern sollte. Es sind Wildtiere. Wenn du sie fütterst, dann vermehren sie sich aufgrund von viel mehr Futterangebot als ihnen in der Natur zustehen würde und damit entwickelt sich dann vielleicht irgendwann eine "Mäuseplage". Ich vergleiche das immer mit den Stadttauben. Wenn die Menschen die nicht füttern würden, würde sich die Population schon von alleine regeln.

      Klar, es spricht nichts dagegen, den Tieren bei Hitze oder in Notzeiten Wasser oder Futter hinzustellen, aber dauerhaft füttern würde ich auf keinen Fall!

      Ansonsten kann ich Bergmaus bezüglich den Zoonosen nur zustimmen. Eine Freundin von mir hat ein verwaistes Mäusebaby gefunden und es mit der Flasche aufgezogen. Allerdings war sie vorher beim Tierarzt und das Tier musste entwurmt werden. :pinch: Würmer können ja auch über die Muttermilch übertragen werden.

      seit 11/2016 ohne Mausis
      Knicki, Fetti und Normi für immer in meinem :heart::gerbil:gerbil:gerbil

    • Wenn ich das in den anderen Thread richtig gesehen habe hast du ja auch Rennmäuse? Gerade dann, aber auch aus den oben genannten Gründen, solltest du keine Wildmäuse anfüttern. Es ist was anderes wenn man z.b. ein Findelkind mal aufpäppelt und auswildert aber du riskierst damit sowohl deine als auch die Gesundheit deiner Haustier-Mäuse. Und ob dann hunderte Euro für einen Kammerjäger bei Milbenbefall und explodierter Mäusezahl noch niedlich sind wage ich zu bezweifeln.

      Wir hatten in einer Mietwohnung einen Mäusebefall auf dem Dach - so süß die auch erstmal scheinen, sie haben damals fast 1000 € Schaden angerichtet (zerfressene Kleidung, Sportausrüstung, Koffer usw.), bei meiner Schwiegermama die unbedingt Massen an Vogelfutter auf dem Balkon verteilt haben sie die kompletten Unterlagen zerfressen weil sie sich die Nester im Büroschrank gebaut haben. Sie fand die auch erst süß ... aber auch nur bis sie mal gelesen hat was die an Krankheiten etc. übertragen und eben ihre ganzen Unterlagen mehr oder weniger für den Müll waren.

    • Ich kann mich den anderen nur anschließen. Wir hatten mal Mäuse im Keller, die haben irgendwie ein Weg rein gefunden, als es im Herbst kälter wurde. Das blöde war, dass in unserem Keller sehr viele Essensvorräte stehen. Wir haben es sehr schnell bemerkt, als einige Sachen angeknabbert waren. Wir mussten leider sehr viel weg werfen, das war auch ein Schaden von rund 200€.
      Danach haben wir sämtliche Lebensmittel, die noch ok waren, aus dem Keller raus und anderswo hin. Selbst da haben die Mäuse ein weg hin gefunden. Die haben tatsächlich die einzige Stelle im ganzen Haus gefunden, wo sie sich vom Keller in den Wohnbereich ein Weg knabbern konnten. Nochmal mehr Lebensmittel mussten leider in den Müll.

      So süß die Tiere sind, sie können einen enormen Schaden anrichten und Krankheiten übertragen.

    • Hallo :)
      Ihr habt ja schon fleissig geschrieben
      Nein ich habe leider noch keine Rennmäuse , und das habt ihr ein bissel falsch verstanden , mit den Mäusen denn es zeigen sich nur 2 , aber an den Geräuschen im Dach die ich höre auch wenn beide bei mir sind höre ich das es noch mehr sind , aber wie gesagt waren nur 2 sind im Haus wovon eine leider gestorben ist ;(
      Nun leben zwar immernoch viele im Dach aber nur eine geht in den Käfig und wenn es mehr werden hol ich mir eine Lebendfalle und lass alle anderen bis auf eine frei (So werde ich immer eine haben die ich füttern kann und die anderen werden sich wohl auf euren Rat mit der Natur abfinden müssen)
      Danke für eure Tipps :D
      MediaCentre

    • Damit du im Haus die Mäuse los bist (und damit die Ansteckungsgefahr reduzierst und deine Vorräte und Bücher schützt), mußt du aber alle Zugänge abdichten. Dazu gehören auch ganz schmale Schlitze in den Außenwänden, die man zB mit Drahtgitter sichern kann. Sonst kommen die nämlich schneller wieder als du sie einfangen kannst - grad wenn du eine von ihnen fütterst (sicher, daß es immer dieselbe ist?)
      Und wenn du das tust, dann sperrst du eine Maus bei dir alleine ein, auch wenn sie im Haus sich bewegen kann. Sachen anfressen kann sie dann immernoch, gleichzeitig trennst du sie aber von ihren Artgenossen, damit du etwas zum Füttern hast. Fänd ich reichlich egoistisch.

      Wenn du kleine Pelztiere beobachten und füttern willst, leg dir lieber Haustiere zu, die du dann artgerecht hältst, mach dein Haus mäusesicher und fang die wildlebenden, die noch im Haus sind, weg.