Meerschwein von Katze entführt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Meerschwein von Katze entführt

      Ich weiß gar nicht wirklich ob hier noch Meerschweinchenhalter aktiv sind, aber ich würde mich gerne einmal austauschen.

      Unsere drei Schweinis waren über das Wochenende bei einer Urlaubsbetreuung, die früher auch Meeries hatte und deshalb immer begeistert ist wenn unsere dort Urlaub machen :) Sie hatte sie also, wie immer, direkt an der Terrasse mit einem Gartengitter auf der Wiese sitzen. Als das Nachbarskind vorbeikam um sich die Meeries anzuschauen waren es nur noch zwei =O:embarrassed::/ Zeitgleich hat sich schnell rumgesprochen dass eine Nachbarin ihre Katze mit einem schrecklich quietschenden Meerschwein im Maul gefunden hat. Hedwig wurde erstversorgt, es ging direkt zum Tierarzt und sie bekam AB und Schmerzmittel. Aber alles in allem hat sie nur blutige Kratzer davon getragen, keine schwerwiegenden Verletzungen. Und natürlich einen riesigen Schock. Nach einem Tag war sie wieder fit und ist neugierig und verfressen wie eh und je.
      Da hat die Nachbarskatze wohl die 1200 Gramm schwere Hedwig quer durch drei Gärten geschleppt, ist dabei über das Gitter und diverse Gartenzäune und Steinmäurchen gehupst. Die Besitzerin hat es glücklicherweise direkt gesehen und das Schwein der Katze abgenommen. Die Tierarztkosten wollte sie auch tragen. Die Urlaubsbetreuung war natürlich auch ziemlich geschockt und ich hab auch schon das Schlimmste erwartet als wir sie nun abholen wollten....

      Hattet ihr schon Probleme mit Wildtieren, Katzen oder Hunden? Wie sind eure Gehege gesichert?

      Das Gehege bei uns ist auch nicht wirklich von oben gesichert, da darin ein Strauch und Baum wächst und ein Abdeckgitter dann schlecht möglich ist. Bis auf ein entlaufenes, agressives Frettchen und vor über 20 Jahren mal einen Hund der zu Besuch war und Türen öffnen konnte, hatten wir auch glücklicherweise keine Zwischenfälle. Unsere Meeries sind auch immer sehr zutraulich und neugierig gewesen und sind Hunde gewöhnt, rennen also selten weg.
      Das Erlebnis musste ich mir gerade von der Seele schreiben, wei ich es kaum glauben kann, und auch so froh bin dass nicht mehr passiert ist. Aber es würde mich auch interessieren ob ihr einen komplett abgesicherten Bereich für eure Schweinis draußen habt. Und den auch für sehr nötig befindet.
      Meine Mutter will die Haltung nach dieser Generation sowieso aufgeben, noch viel rumzubauen wäre also eigentlich zu aufwendig....

    • =O das arme Schweindi. Gut, dass es so ausgegangen ist.

      Meine Tante hatte früher Kaninchen und die lebten in einem Außengehege mit Gitter rundherum, Gitter in der Erde vergraben und auch Gitter oben. Damit kein Fuchs oder sonstiges Getier in den Stall konnte. Meine Tante lebt jedoch am Land und neben ihr ist auch ein großer Wald.

      Liebe Grüße von Remus & Sirius und natürlich auch von mir !! ;)

      RIP: Linos, Chilli, Coco, Cinnamon, Jerry, Kiri, Speedy

    • zum Glück töten ja Katzen seltenst ihre Beute sondern tragen sie ohne dass sie verletzt werden an einen ruhigen Ort, spielen dann eine Weile damit, und na ja, dann fressen sie sie, oder die Beute kann auch oft noch entkommen.
      Hier ist ja gut, dass die Leute es gemerkt haben...denn Meerschweinchen hätten der Katze nicht entkommen können.
      Also ohne ständige Aufsicht würde ich nie ein Tier im Garten in offenen Auslauf lassen. Das geht so schnell . Aber inzwischen gibt es echt gute Ausläufe mit Deckel z.b bei Fressnapf. Meine Freundin hat für ihre Meerschweinchen zwei von diesen hier, an den kurzen Seite einen Tunnel reingeschnitten, damit die Teile verbunden sind... da haben sie schön Platz noch Korkröhren drinnen und Häuschen und dann können die auch mal etwas ohne Aufsicht bleiben. Nachts leben sie im Haus.
      Klar , bei Kanninchen muss man noch nach unten sichern, die würden sich durchgraben.
      fressnapf.de/p/dobar-freigeheg…BA6wwlWM:20160810101635:s

    • Hallo!

      Oh Mann, was für ein Schreck!

      So ein ähnliches Gehege wie von Daggi verlinkt habe ich auch für meine Degus. Diese sind auch nur stundenweise darin, denn es ist nicht nach unten gesichert (gut und bei Degus ist auch wichtig, dass es absolut plan steht - aber die sind ja auch kleiner als Meeris ;-)). Zusätzlich sichere ich den Deckel immer noch mit Spanngummis, denn wir haben in der Nachbarschaft ein paar viel zu freche Katzen ;-). Und das Gitter ist punktverschweisst (casanet), denn zumindest Deguzähne machen mit Hasendraht oder ähnlichem kurzen Prozess...

      Ich hätte auch nicht nur Angst vor Katzen/Hunden - hier gibt es sehr viele Krähen und Elstern, die können auch mächtig Schaden anrichten. Das muß nicht mal ein richtiger Greifvogel sein...

      LG
      Petra

      Hier nagen die Renner Bruno und Krümel.
      Tschüß Sternchen, grüß Deinen Bruder Graustreif - ihr fehlt uns so sehr! Kleiner Dancer, auch Dich werden wir nie vergessen!
      Seit 01.11.2016 ganz ohne Degus - Jungs Ihr ward großartig, Danke, dass Ihr fast 7 Jahre bei uns gewohnt habt! Und nun ist auch Hektor gegangen - auch Du fehlst!
    • Hallo Lyramaus,
      puh, gut, dass das so einigermaßen glimpflich ausgegangen ist.

      Ich habe regelmäßig die Schweinis einer lieben Freundin als Urlaubsbetreuung hier. Im Sommer sind die auch Tag und Nacht draußen. Habe einen schönen großen Garten mit altem Baumbestand, wo auch ganz sicher kein Gift gespritzt ist. Dort können sie schön herumwuseln. Aber da ich hier sehr ländlich wohne, habe ich darauf bestanden, dass wir für sie ein Freigehege besorgen, in dem sie sicher sind. Außer den Schweinis gibts hier nämlich Hunde, Katzen, Füchse und Marder. Auch der Bussard (oder Habicht) holt regelmäßig mal ein Huhn vom Nachbarn. Die würden sich über die Schweinis bestimmt freuen.

      Wir haben uns dieses Gehege geholt:
      https://www.fressnapf.de/p/anione-woody-palace-garden-grau-weiss#l-

      Die Version XL ist 1,60 x 1,60 m groß und hat richtig stabile Gittermatten an allen Seiten und auch als Abdeckung oben.
      An zwei Seiten sind große Durchgänge, deren Türen man entfernen kann, wenn man ein zweites Gehege daneben stellt. So haben sie mehr Platz.
      Das Gehege ist zerlegbar und läßt sich in fünf bis zehn Minuten ganz einfach ab- und wieder aufbauen. (Im Winter hole ich es herein.)

      Das ging jetzt zwei Sommer ziemlich gut. Habe auch einmal eine Katze auf der Abdeckung erwischt, aber die kam nicht an die Schweinis heran. Und die Abdeckung ist stabil genug, dass die Katze nicht einbricht. Ich habe sie zur Sicherheit an den Ecken noch zusätzlich mit Steinen beschwert, dass die Katzen sie auch nicht hochreißen könnten.

      Fröhliche Grüße und gute Besserung an Hedwig
      Anja

    • Danke für die guten Wünsche, Hedwig hat sich komplett erholt :)
      Dieses geschlossene Gehege hatten wir auch mal als Auslaufgehege, wenn auch als Eigenbau. Allerdings gab es dann eine Schweinegeneration, die nicht mehr im Auslauf bleiben wollte, sondern immer zurück in ihr normales Gehege, worin schon lange kein Gras mehr wächst. Also gabs ein Türchen und durch abenteuerliche Gitterbauten dürfen sie jetzt immer andere Teile um ihr Gehege begrasen wenn wir zuhause sind.

      Das Gehege in dem sie Frühling bis Herbst sind ist schwer zu sichern. Wir haben es mal mit einem Netz versucht, aber das ist gerissen, hat im Gehege gelegen, hat sich dauernd verheddert... Und wo anders wollen wir kein dauerhaftes Gehege haben, da dies die einzige Stelle ist, die man vom Haus aus einsehen kann, besonders von Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer und Terrasse. Bei uns ist auch eigentlich immer der Hund da, deshalb haben sich die bösen Tiere wohl auch in den letzten 20 Jahren immer ferngehalten :) Der Baum muss wegen dem Schatten im Gehege und auf der Terrasse auch bleiben.

      Allerdings wird die Urlaubsbetreuung so einen Auslauf mit festem Deckel bekommen :)

      So sieht das aus, ein fester "Deckel" ist schwer machbar, auch weil man in das Gehege treten muss um den Stall zu öffnen oder das Türchen im Stall.