Hoden wächst ins Unermässliche, kann er platzen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hoden wächst ins Unermässliche, kann er platzen?

      Hallo,
      ich habe eine Ratte von 2 Jahren und 3 Monaten. Seit April wird nun sein einer Hoden immer größer und größer. Wobei er zwischendurch immer wieder normal groß war.

      Irgendwann war ich dann mal beim Tierarzt. Da wurde mir aber auch nur gesagt was ich eh schon wusste: Könnte/müsste man eigentlich kastrieren, da das wirklich nicht normal ist, aber das Alter ist halt so eine Sache.
      Also habe ich es dabei belassen, denn der große Hoden hat ja nicht gestört.

      Soweit ist er fit, aber halt auch schon so richtig alterstüddelig.

      Doch der Hoden wächst und wächst immer weiter bzw. ist er mittlerweile immer groß, hängt auch mittlerweile auf der Erde, aber nach wie vor scheint ihm das nicht zu stören.
      Ich habe Angst, dass der irgendwann platzt. Geht das überhaupt? Oder was kann im schlimmsten Fall passieren?

      Ich bin zwar kein Tierarzt, würde doch aber mal folgendes vermuten: Wenn da ein bösartiger Krebs hinter steckt, dann müsste der mittlerweile schon gestreut haben und der Ratte ginge es sehr schlecht oder? Also vermute ich eher einen gutartigen Tumor? Damit könnte er doch prinzipiell sehr alt werden?
      Aber meine Befürchtung ist halt wirklich, dass der Hoden platzen könnte.

      Ich weiß nun nicht ob eine OP nötig ist, Sinn macht oder in dem Alter noch vertretbar ist? Wie gesagt ihm scheint der Hoden keine Probleme zu bereiten, doch er ist eben so riesig, dass mir das Angst macht.

      LG

    • Klingt für mich nicht gut - Ratte einpacken, zu nem kundigen Tierarzt - und dann eine Entscheidung treffen.

      Ich habe von Ratten keine Ahnung, aber wenn Tumor/Hoden oder sonst etwas, was sich derart vergrößern kann, auf dem Boden schleift, steigt die Gefahr einer Verletzung/Entzündung. Und schmerzfrei ist es für das Tier garantiert auch nicht.

      Also nicht weiter zögern - wir alle sind es unseren Tiere schuldig, bei Auffälligkeiten für ärztliche Versorgung zu sorgen. Ferner nehme ich mal an, dass es bei Ratten ähnlich ist wie bei Mäusen und Degus , dass sie nämlich erst zeigen, wie schlecht es ihnen geht, wenn es schon fast zu spät ist.

      Außerdem sind Ferndiagnosen nicht möglich, Dein Tier kannst nur Du einschätzen - und hier gilt wie immer: erst zum Tierarzt, und wenn man dann Zweifel hat oder alternative Tipps braucht, im Forum fragen.

      Deiner Ratte alles Gute!

      Hier nagen die Renner Bruno und Krümel.
      Tschüß Sternchen, grüß Deinen Bruder Graustreif - ihr fehlt uns so sehr! Kleiner Dancer, auch Dich werden wir nie vergessen!
      Seit 01.11.2016 ganz ohne Degus - Jungs Ihr ward großartig, Danke, dass Ihr fast 7 Jahre bei uns gewohnt habt! Und nun ist auch Hektor gegangen - auch Du fehlst!
    • Was behandelt der TA denn sonst so hauptsächlich? Pferd und Rind/Hund und Katze - oder ist das eine Praxis, wo auch mal andere Nager im Wartezimmer hocken? Davon würde ich das abhängig machen.

      Fakt ist, dass die Ratte Hilfe braucht, denn sie hat garantiert Schmerzen, so wie sich Deine Schilderung liest. Ob man der Ratte ohne OP helfen kann, medikamentös, das kann Dir nur ein TA sagen. Ob man eine Kastration wagt oder sich mit dem Gedanken auseinandersetzt, das Tier ggfs. gehen zu lassen, wenn ihm nicht mehr zu helfen ist - das musst Du mit Beratung durch den TA entscheiden.

      Es geht aber nicht, einfach abzuwarten, dass sich das von allein regelt - das ist für mich Tierquälerei.

      Ich hoffe, Dein TA sieht öfter mal Nager und gesteht ihnen den gleichen Stellenwert wie einer Katze oder einem Hund zu. Nicht "Ist egal, ist doch nur ein Nager, wenige €, gibt neu" - auch solche TÄ soll es ja geben...

      Hier nagen die Renner Bruno und Krümel.
      Tschüß Sternchen, grüß Deinen Bruder Graustreif - ihr fehlt uns so sehr! Kleiner Dancer, auch Dich werden wir nie vergessen!
      Seit 01.11.2016 ganz ohne Degus - Jungs Ihr ward großartig, Danke, dass Ihr fast 7 Jahre bei uns gewohnt habt! Und nun ist auch Hektor gegangen - auch Du fehlst!
    • Hallo!

      Wie ist die Geschichte weitergegangen, wie geht Deiner Ratte jetzt?

      Wäre nett, wenn Du das schreiben könntest - ich finde es schön, zu erfahren, wie eine Geschichte weitergeht, über die man sich Gedanken gemacht hat...

      LG
      ViererwG

      Hier nagen die Renner Bruno und Krümel.
      Tschüß Sternchen, grüß Deinen Bruder Graustreif - ihr fehlt uns so sehr! Kleiner Dancer, auch Dich werden wir nie vergessen!
      Seit 01.11.2016 ganz ohne Degus - Jungs Ihr ward großartig, Danke, dass Ihr fast 7 Jahre bei uns gewohnt habt! Und nun ist auch Hektor gegangen - auch Du fehlst!
    • Ich vermute mal, dass die meisten Tierärzte Hunde und Katzen behandeln, da dies einfach die häufigsten Haustiere sind. Ratten sehe ich persönlich nie irgendwo im Wartezimmer.
      Wieso meinst du, dass die Ratte Schmerzen hat? Bzw. wie kommst du darauf ein Tier wegen sowas einschläfern zu lassen? Das würde hier gar kein Tierarzt machen.

      Bislang geht es jedenfalls sehr gut einfach abzuwarten und nichts zu tun. Der Hoden ist natürlich bislang nicht geplatzt, eine Kastration ziehe ich mittlerweile nicht mehr in Betracht. Dafür ist er einfach zu alt und seine Brüder sind jetzt in den letzten Wochen auch nach und nach an Altersschwäche gestorben, sodass auch er nicht mehr all zu lange leben wird.

    • Das war ja gerade die Frage, ob er Schmerzen hat.
      Eine starke Vergrößerung eines Hodens ist ja definitiv nicht normal und du hast ja auch einen Tumor als Ursache in Betracht gezogen.
      Zumindest Rennmäuse verstecken Schmerzen und andere gesundheitliche Probleme aber sehr gut, man sieht es ihnen also nicht immer an, wie schlecht es ihnen wirklich geht.
      Leiden lassen sollte man aber kein Tier, also wenn er welche hat, dann entweder die Schmerzen behandeln oder die Ursache oder falls beides nicht geht, über ein Einschläfern nachdenken.

      Warst du eigentlich für eine zweite Meinung bei einem anderen TA?

      Und ja, sicherlich behandeln die meisten Kleintier-TAs Hunde und Katzen, aber das war ja auch nicht die Frage, sondern wie viel Erfahrung er mit Nagetieren und speziell Ratten hat. Auch wenn man noch nie andere Nagetiere im Wartezimmer gesehen hat, kann man sowas ja teils an dem Umgang mit dem Tier merken, teils erfragen oder auch manchmal in der Praxis oder auf der Homepage (wenn sie eine haben) sehen.

    • Also: wenn irgendein Körperteil derart anschwillt, ist wohl davon auszugehen, dass das Tier Schmerzen hat. Und sei es "nur", weil die haut gewaltig spannt. Deshalb braucht dieses arme Tier Hilfe. Da einfach auf ein Dahinscheiden durch hohes Alter zu warten, ist für mich Tierquälerei. Und wenn ein Arzt keine Ahnung hat, suche ich mir einen anderen. Das bin ich dem Tier schuldig und das ist auch meine Pflicht, wenn ich ein Tier bei mir beherberge.

      Mit der Spezialisierung meinte ich ganz klar, ob das ein TA ist, der nur 2-3 mal im Jahr einen Nager sieht, oder ob Nager regelmäßige Patienten dort sind. (natürlich behandelt jeder TA auch Hunde und Katzen - nur von Nagern kann keiner leben). Das merkst Du z.B. daran, wie routiniert er in der Lage ist, das Tier überhaupt vernünftig zu halten... Ich habe hier auch einen TA, der für meine Katze absolut super war - mit meinen Nagern gehe ich da höchstens zum krallenschneiden hin, sein Schwerpunkt liegt ganz klar nicht bei kleinen Nagern. Für Nager habe ich hier eine andere Praxis - da sitzen eigentlich immer (und ich bin leider sehr oft da...) Kaninchen, Meeris, Ratten, Hamster, auch mal Renner und Degus.

      Einschläfern tut man dann, wenn ein Tier unheilbar schlimme Schmerzen hat, die nicht mehr behandelbar sind und die Lebensqualität nicht wieder herstellbar ist, das Tier unzumutbar leidet. Bis es soweit ist, müsste erstmal ein kompetenter TA das arme Tier zu gesicht bekommen, damit er entscheiden oder beraten kann, was man tun kann/muß/nicht mehr kann.

      Somit ist es definitiv an Dir, aktiv zu werden. Und heute noch viel mehr als vor 4 Wochen...

      Und nun hoffe ich sehr, dass Du etwas unternimmst - denn für 4 Wochen abwarten und einfach mal gucken, ob was passiert habe ich keinerlei Verständnis!

      Hier nagen die Renner Bruno und Krümel.
      Tschüß Sternchen, grüß Deinen Bruder Graustreif - ihr fehlt uns so sehr! Kleiner Dancer, auch Dich werden wir nie vergessen!
      Seit 01.11.2016 ganz ohne Degus - Jungs Ihr ward großartig, Danke, dass Ihr fast 7 Jahre bei uns gewohnt habt! Und nun ist auch Hektor gegangen - auch Du fehlst!