Wie ernähre ich meine neuen Renner?

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    • Keimglas funktioniert ja auch wunderbar. Letzten habe ich eine Anleitung gesehen zum Keimen von ganzen Hirsekolben. Das würde mich furchtbar interessieren. Doch für Rennmäuse ist so ein ganzer Kolben definitiv zu viel. Vermutlich werde ich demnächst mal einen kleinmachen und dann die Stücke nach und nach ins Keimglas stecken.

      Fensterbankzucht ist selbstredend eine gute Option im Winter, wenn man den Platz dafür hat. Fertige Saatenmischungen gibt es in den Zoogeschäften oft zu kaufen. Günstiger wird es aber sein einzelne Saaten zu kaufen und diese auszusähen. Oder du kannst auch deine Körnerfuttermischung nehmen und diese ziehen. Tipp: Bitte nur Sorten ohne Hanfsaat, denn auch Futterhanf darf in Deutschland nur mit spezieller Zulassung angebaut werden. Wir möchten doch keine eifrigen Nachbarn reizen ;) .

      Zum Ausprobieren gibt es sooo viele Möglichkeiten, auch im Winter.

    • Das mit den Nachbarn ist definitiv ein guter Punkt und ich werde mir da wohl die Umstände machen und das aussprtieren.

      Gerade hätte ich noch Brokkolisaat, Leinsaat und Chiasamen da.
      Der Hamseter hat seine kleinen Chiabeete wirklich sehr geliebt.

      Dein Futter werde ich dann aber auch mal (aussortiert) einsähen und anbieten.

      Das mit der Kolbenhirse klingt aber auch irre toll. Wie Du ja sagst, geht das sicher aus Stückchen, damit die Menge nicht verdirbt.

    • Ich hätte da tasächlich noch eine Frage *hüstel*
      Ich weiß, ich hab derer seit ich aufgeschlagen bin sehr viele :rot:

      Folgendes: Ich habe ja jetzt Vater (9 Monate) mit Sohnemann (8,x) Wochen hier.
      Wie mache ich das denn mit dem FriFu?
      Wie ich jetzt gelesen habe sollen junge Renner bis zu mehreren Monaten eher wenig und vorsichtig FriFu bekommen. Das lässt sich jetzt aber schlecht aufteilen bei den beiden, da sie noch nicht so zahm sind, dass man sie in Ruhe aus der Hand füttern könnte. Wir üben gerade mit der täglichen Ration Fettfutter durch Nüsse/Saaten mit einem Löffel und das klappt schon immer besser, aber noch nicht wirklich so, als dass ich sagen könnte, dass ich dem Großen jetzt mal mehrmals am Tag FriFu in Ruhe geben könnte.
      Bisher hängt ein Spieß im Gehege, an dem sich beide bedienen. Der Kleine von sich aus weniger als der Große und beide haben auch verschiedene Geschmäcker.
      Frischen Basilikum und getrocknete Kamillenblüten gebe ich täglich wegen ihrer angeblich magenberuhigenden Wirkung dazu, damit sie sich etwas selber helfen können, falls was nicht so gut vertragen wurde.
      Bisher wirken beide aber sehr agil, aufgeweckt, interessiert an allen Futterarten und nicht aufgebläht.
      Soll ich es trotzdem lieber reduzieren oder versuchen dem Großen mehrmals am Tag eine eigene Ration zu verabreichen?
      Möchte dem Kleinen schließlich nicht schaden...

    • Wenn Renner sich an FriFu gewöhnt haben, kann man so viel geben wie man will. Soweit ich weiß ist das unabhängig vom Alter. Bei neuen Mäusen gibt es immer etwas weniger, also eben so 1 bis 3 Stückchen, aber spätestens nach zwei Wochen dann die volle Menge, das sind dann 1-2 Hände voll und es gab noch nie Probleme.
      Da es Vater und Sohn sind sollten deine beiden ja ungefähr die gleiche Menge FriFu gewöhnt sein wenn sie von demselben FriFu-Geber kommen, deswegen würde ich da keinen Unterschied zwischen den beiden machen.

    • Meine waren alle auch anfangs nur mäßig begeistert, deshalb musste ich auch keine Angst vor Blähungen etc. haben, selbst wenn wegen dem Alttier mehr Gemüse zur Verfügung stand. Also wenn du nicht weißt wieviel sie vorher gewöhnt waren, vielleicht ab und zu nachschauen dass sich keiner daran überfrisst. Aber mit der Zeit konnte ich doch jede Maus davon begeistern, auch wenn oft erstmal alles andere interessanter ist und manchen Mäuschen Gemüse nur in der Nacht schmeckt :D
      Basilikum, Tomate und zarter Löwenzahn werden immer aus der Hand gerissen, alles andere liegt auch mal einen oder sogar zwei Tage, das schmeckt leicht angetrocknet wohl besser :gerbil Und an einen Spieß gehen meine auch nicht so ran, ich schneide immer fingernagelgroße Stückchen, das sind wohl bessere Portiönchen für die verwöhnten Mäuschen :)

    • Nee also die waren mäßig begesitert, dass da nur der Basilikum dranhing.
      Sie schauen schon immer wenn ich was am Spieß wurschtele und untersuchen was da wieder neues dran ist.
      Nur Basilikum schien etwas enttäuschend gewesen zu sein.

      Cubbi (der Kleine) nimmt auch noch keine so großen Portionen mit. Sir Tuxford (der Große) ist bei Möhre immer sehr begeistert und hängt dafür lange am Spieß.
      Bisher nehmen sie ihn gut an. Ich hoffe, das bleibt so, da es vielleicht eine Art der Beschäftigung ist sein Futter da runterzunagen. Sir Tuxford hat auch schon eine Technik sich kleinere Möhrenstücke rauszunagen und die dann aus der Pfote zu nomsen.

      Heute würde ich gerne etwas Butternutkürbis anbieten. Roh am Spieß und ein wenig würde ich garen (ohne Gewürze, ist klar) und als Brei in einem Napf an bieten.
      Meint Ihr das ist zu früh? Oder kann ich das bei kleineren Mengen mal antesten?

    • Ich denke nicht, dass was dagengen spricht. Offenbar sind die bieden ja mit Frischfutter vertraut. Dann kansst du genausogut Kürbis geben wie Gurke oder Zucchini.
      Grünzeug wie löwenzahn oder Basilikum oder Pertersilie.... lege ich einfach so rein, das verfault ja nciht, selbst wenn es liegen bliebt. Das wird allenfalls zu "´Heu". Das Frischfutter gibt es ja am Spieß, damit keiner größere Stücke in die Gänge schleßßt, und es dort womöglich zu faulen beginnt, weil die Augen größer waren als der Hunger. Wobei auch ich noch keinen Spieß habe (aber ist bestellt und unterwwegs) und bisher alles in kleinen Teelichthaltern serviere.

      Genießt den Frühling!



    • Anfangs haben meine Mäusels Basilikum auch erst liegen lassen und irgendwann später gefressen. Mittlerweile komme ich mit dem Basilikumtöpfekauf kaum noch nach :huh: . Die Gauner wissen genau, dass es morgens meist Basilikum gibt... dann stehen sie alle parat und klauen sich gegenseitig die Blätter. Zwei Blätter isst jede Maus mindestens... bei 5 Mäusen also 10 Blätter :lecker: .

      Zwischendurch gibt es dann schon mal Salat oder Löwenzahn, dass lege ich auch so in den Käfig. Abends gibt es dann meist gaaaanz kleine Gemüse- und auch ab und an Obststückchen und hin und wieder Babybrei Kürbis in einem Miniuntersetzer. Da stehn die Mäusels voll drauf.
      Möhre mögen meine gar nicht.

      Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist. :rolleyes:

      LG von :gerbil Elliot :babyboy: + Luna :babygirl::heart: / Murphy :babygirl::brokenheart: / Jerry :babyboy: + Floh :babyboy::heart: / und mir :2love:

    • Danke Euch :2love:

      Ich hab auch mitlerweile mit der PS geschrieben, die beiden hatten zusammen normal Gemüse, das geht alles.
      Wollte nur letzte Nacht nicht um die Uhrzeit was aufs Handy schicken. Das könnte stören, dachte ich so.
      Außerdem hab ich so unendlich viele - und auch überbesorgte oder doofe, ich kenn mich ja - Fragen, dass ich die ungern alle an einen Menschen direkt schicken will. Hier im Forum kann man ja in Ruhe nicht lesen oder eben nicht antworten. Das würde ich bei all dem Zeig, das ich so frage, doch gerne jedem zugestehen und das ist eben einfacher wenn im Prinzip alle gefragt werden.

    • Frag du ruhig!
      Aus emsigen Fragern werden irgendwann ja auch kompetente Beantworter und irgendwann kannst du dann alles zurückgeben und stundenlang neuen Anfängern ihre Fragen beantworten. Alle haben mal mit einem Minimum an angelesenem oder gehörtem Wissen angefangen und sich dann immer mehr erfragt. Das könnte bestimmt witzig sein, von den ganz erfahrenen Usern mal alle eigenen Threads aufzurufen und dann nach Datum sortiert die ältesten suchen... Da würde man sich über sich selbst bestimmt auch amüsieren. Was man damals nicht alles gefragt hat...
      Als meine Mäuse neu eingezogen waren haben ich mich auch über alles besorgt und alles mögliche erfragt.
      Und hier zu lesen und zu schreiben beruht ja tatsächlichh auf Freiwilligkeit.

      Genießt den Frühling!



    • Es ist wirklich besser viel zu fragen :) Gerade weil es das Forum schon so lange gibt (und tausend andere Seiten im Internet), da hatte ich am Anfang auch Probleme mich zurechtzufinden. Manchmal findet man recht gegensätzliche Antworten, und erst wenn man lange und viel gelesen hat, und besonders auch aktuelle Themen, bekommt man langsam einen Überblick und den Mittelwert von allem. Und wenn du fragst ist die Antwort wenigstens State of the Art ;)
      Und wie die anderen schon sagten, interessierte und engagierte Fragensteller sind herzlich willkommen :)

    • Ihr seid lieb, vielen Dank :2love:
      Ich wollte auch nur erklärt haben, warum ich bei einigen Dingen noch nicht die PS gefragt habe im Fall der Fälle. Könnte den Eindruck erwecken, dass sie keinen Kontakt hält, was ganz und gar nicht der Fall ist.
      Ich sehe nur, dass das, was ich so alles an Fragen habe, einfach den Rahmen sprengen würde, wenn man es jemanden direkt fragt.
      Die arme wäre ja fast nur noch mit mir beschäftigt, wenn sie dem nachkommen würde und das fände ich von mir sehr dreist, da es eben noch die Möglichkeit gibt auch hier nachzufragen. Sollte das nicht klappen, wende ich mich ganz schnell an sie, das ist klar, aber das sind dann eben durchaus weniger Fragen direkt an sie, was ja mein Anliegen ist, da es ja nicht ihre Aufgabe ist mich komplett an die Hand zu nehmen.

      Abendessen wurde zur großen Aufregung gerade serviert :love:
      Nebst Gurke, Butternut und etwas Paprika am Spieß gibt es noch Butternutpamps mit Basilikum garniert.

      Kann man guten Gewissens zum frischen Gemüse auch öfter mal gekochtes servieren?
      Ich mach ganz gerne das ein oder andere "Gericht" für die Tierchen wie eben das Püree mit dem Basilikum oder Zucchinispaghetti mit Tomatensoße aus entkernter und pürrierter Tomate, die etwas erhitzt wurde, damit das über Nacht nicht kippt.

    • neee, nichts gekochtes...erstens mögen sie das nicht..und es macht auch keinen Sinn. Wenn mal ein Tier krank ist, oder die Zähne sind waklig etc, dann kann man mal einen Brei anbieten aber gesunde Tiere bekommen Stücke rein..roh. denn was tun müssen sie schon auch., denn beide sind noch jung und gesund, und die Rohfaser ist wichtig für ihre Nahrungsaufnahme

    • wenn Du den Tieren mal was echt "Besonderes" bieten willst, dann gehst zu Dehner oder Fressnapf und kaufst zwei grosse Heuschrecken, die setzt dann in den Käfig...dann gehts ab...und sie haben ein Erlebnis. Sogar meine zwei alten Dickerchen gehen dann hoch auf 100 und werden wieder jung, und der eine hat den Hüpfer in 1 Sekunde.. Andere Renner von mir leben ein bis zwei Tage auch mal neben den Hüpfern..fressen durchaus auch nebeneinander Gemüse....aber am spätestens dritten Tag sind alle Hüpfer "verschwunden....
      Mache das auch nur selten, einfach mal um ihre Urinstinkte noch etwas zu erhalten. , denn jagen gehört nunmal auch in der Natur, wo sie lebende Insekten vertilgen dazu. Und ist mal was anderes als immer Mehlwürmer oder getrocknetes Zeug. ..wobei ich Mehlwürmer auch nur getrocknet verfüttere, aber so ein Heuschreck ab und an.. mögen sie, Ist nun nicht jedermanns Sache, und wenn man es nicht macht, haben sie mit getrockneten Insekten keinen Mangel,

    • Da muss ich mal schauen, ob ich das über mich bringe.
      Ich muss zugeben, ich habe es nicht so mit Insekten und habe da diesen Doublestandard, dass das arme Tier ja dann gejagt wird. Nicht dass für die getrockneten nicht auch Insekten sterben würden... Also ist das kein Argument, nur ich würde es direkt ausführen anstatt den Auftrag durch den Kauf getrockneter Insekten zu geben, was ja im Grunde das selbe ist.
      Lang rumgelabert, kurz zusammengefasst: Fühlt sich komisch an, gibt aber eigentlich keinen Grund es nicht mal zu machen.

    • wie gesagt, die Rennmaus ernährt sich auch von getrockneten...nur wenn eine Bartagame Heuschrecken frisst..ist auch nicht anders..es sind eben Futtertiere, und in dem Sinn gejagt, also Angstgefühle vor der Rennmaus hat sie nicht, sie hüpft nur so weg..denn sie frisst auch direkt neben der Rennmaus..sie weiss nicht dass es eigentlich ihr Verzehrer ist. Und wenn eine Rennmaus mal einen Hüpfer hat, dann geht es so schnell, dass die gar nicht merkt was mit ihr geschieht. Es ist eh paradox, wir kaufen hier die Heuschrecken, und in Afrika zerstören sie ganze Ernten und machen Millionen schäden...

    • Ja, das ist eh so eine Thematik mit Konsum, Wegwerfen, Exporten usw. usf. :/

      Ich schau mal, ob ich das über mich bringe. Ich hätte nämlich auch echt ungern, dass die Heuschrecke dann in meinem Wohnraum rumspringt. Ich bin da leider zimperlich, was mich selber total nervt, weil wir ja hier in Mitteleuropa nun wirklich nichts Insektenmäßiges haben, was mir tatsächlich gefährlich werden könnte.
      (Und ja, ich kontrolliere tatsächlich abgepackte Avocados oder z.B. Bananen nach gefährlichen Spinnen und Co. :embarrassed: )