Mäusebaby gefunden - was ist das für eine Art?

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    • Mäusebaby gefunden - was ist das für eine Art?

      Hallo alle zusammen,
      Vor knapp 4 Wochen haben wir ein Mäusebaby im Garten gefunden und es mit der Hand aufgepäppelt. Jetzt fragen wir uns, was das für eine Art ist. Könnt ihr helfen?
      Das Bild mit der Maus auf der Hand: da ist die Maus ca. 14 Tage alt.
      Die anderen Bilder habe ich heute gemacht.
      Danke im Voraus, denn leider bin ich im Internet nicht wirklich schlau geworden. Und verschiedene "Eperten" sagten, dass es eine Springmaus oder Haselmaus sein könnte....
      Ach ja: sie wiegt jetzt da. 13 Gramm, ist so groß wie mein Daumen und am Bauch weiß.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dominik () aus folgendem Grund: Bilder auf Wunsch der Beitragserstellerin gelöscht.

    • doch , die muss aber wieder ausgewildert werden, und ist hoffentlich nicht zahm gemacht worden. Wildtiere dürfen für eine kurze Zeit zum aufpäppeln in Obhut des Menschen sein..wie auch Igel über den Winter. Aber diese hier ist jetzt kräftig genug, also in den Wald fahren, und sie dorthin in die Freiheit entlassen. Jetzt ist es noch mild genug, dass sie gut an die Temperaturen gewöhnt.
      Und ich hoffe , euch ist klar, dass sie Parasiten aller Art in sich trägt, Daher alles gut desinfizieren und auskochen, wenn sie im Wald ist.

    • daggi47 schrieb:

      würde ich nicht raten, ausser es ist ein Katzenloses Gebiet...denn sonst wäre sie gleich weg, und das ist auch nicht der Sinn der Aufzucht. Und natürlich die Menschen mögen nunmal keine Mäuse in ihren Gärten. Nahrung findet sie im Wald genauso
      Das ist das Dilemma einer Wildtieraufzucht. Bleibt das Tier scheu genug und kann es dann alleine für sich sorgen?

      Im Wald gibt es auch jede Menge Räuber, die sich über eine orientierungslose Maus freuen würden. Mäuse sind halt Beutetiere.
      Ich würde sie trotzdem im Garten auswildern, denn im Wald findet sie garantiert keine Artgenossen.

      Aber wahrscheinlich erfahren wir sowieso nicht, wie es mit der Maus weitergeht, da sich Dvdb noch nicht wieder zu Wort gemeldet hat.

      Gruß von Beja
    • Hallo zusammen,
      Danke für Eure Nachrichten. Da ich viel arbeite, ist eine Reaktion nicht immer sofort möglich - daher kann ich den letzten Satz auch nicht ganz nachvollziehen.
      Der Vet. sagte mir, dass ich sie nicht mehr auswildern darf, da sie keinen Anschluss finden würde.
      Und zahm haben wir sie bestimmt nicht gemacht: Aber wir mussten wir sie zu Beginn mit der Pipette füttern, damit sie überlebt. Sie war ja gerade mal so groß wie meine Daumenspitze und hatte die Augen noch geschlossen.
      Parasiten hat sie keine: weder im Fell (lässt sich ja durch ein weißes Tuch klären) und auch nicht im Kot (wurde untersucht).
      Ich kann mich ja nur an der Meinung von Experten orientieren.
      Und mir ist wichtig, dass Tieren "artgerecht" und liebevoll geholfen wird. Es geht hier nicht um persönliche Befindlichkeiten.
      Habt einen schönen Tag!
      Grüße

    • Hallo Dvdb
      Du hast recht, ich hätte diesen Satz etwas anders formulieren oder erst garnicht schreiben sollen!
      Entschuldige. :wink:
      Es kommt immer mal wieder vor das Leute hier Rat suchen und sich nie mehr melden...

      Aber zurück zum Thema!
      Hast du schon andere Nager gehalten?
      Möchtest du einmal mit einem Foto zeigen wie du das Mausgehege gestaltet hast?
      Da die Maus ja wohl einpaar Jahre bei dir leben wird haben wir vielleicht noch die eine oder andere Einrichtungs- und Beschäftigungsidee.

      Grüße von Beja
      und Willkommen im Forum :)

    • Kein Thema.
      Aber danke für Deine Zeilen.

      Nicht wirklich. Habe eher Ahnung von Katzen und Hunden.
      Aber dank Internet habe ich versucht mich aufzuschlauen. Ich habe ein Gehege (65x40x50) gekauft, mit mehreren Ebenen, eine Hängematte (mit Tunnel zum reinkriechen) gebaut (die sie liebt), Nagerstein reingehängt, Heuhaus reingestellt (findet sie auch super), reichlich Streu (den ich täglich reinige und 1x die Woche austausche) reingelegt + Nagerwatte reingelegt (baut sich die tollsten Nester damit), einen Johannisbeerstrauchast zum Klettern, Wasser, Nagerfutter usw.
      Ich denke, dass es ihr gut geht.
      Was mir einfach wichtig ist: ich möchte der Maus gerecht werden.
      Kann ja nur versuchen mit Herz und Verstand zu agieren. Bin aber keine Maus. Und diese unterschiedlichen "Stimmen" machen es nicht immer einfacher in einer Entscheidungsfindung. Sie kann gerne für immer bei uns bleiben, möchte ihr aber auch nicht die Freiheit verwehren.
      Nur wir Menschen tun den Tieren so viel Mist an, dass ich bei jedem Seelchen die Chance nutzen möchte und Verpflichtung sehe, es richtig zu machen. Für das Tier.

      Liebe Grüße

    • warum der TA dies gesagt hat, man kann sich nicht mehr nach draussen setzen, ist mit Verlaub, Schwachsinn. Denn sonst dürfte man ja keine Igel über Winter aufziehen , keine Wildvögel nichts.....müsste man alle behalten..mit dem würde ich mich mal gerne unterhalten.
      Denn ein Leben alleine in einem Käfig. ist alles andere als artgerecht, auch wenn sie natürlich draussen Räubern zum Opfer fallen kann.

    • Hallo Dvdb

      Nur du alleine kannst entscheiden, was mit der Maus geschehen soll!
      Es bleiben eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
      1. Die Maus wird im Garten "ausgewildert" und überlebt höchstwahrscheinlich nur einpaar Tage...
      2. Du stellst ihr ein abwechslungsreiches Gehege zur Verfügung.

      Eine zweite wilde Maus zu fangen ist wirklich abzulehen!

      Wenn du die Maus dauerhaft behalten möchtest würde ich ein größeres Gehege mit mehr Grundfäche (1.20 x 0.50 m) empfehlen. Eventuell auch ein Laufrad, da Mäuse in Freiheit viel laufen. Bitte auf ausreichend großen Durchmesser achten,
      Schau doch mal in den Thread https ://www.rennmaus.de/community/thema/84665-zeigt-her-eure-rennerheime-tipps-und-anmerkungen/
      da findest du die unterschiedlichsten Gehege sammt Einrichtung. Ein Gehege mit Etagen finde ich gut, da Hausmäuse gut klettern können.
      Was ist das für ein Nagerstein? Wenn er nur aus Mineralien besteht ist das in Ordung, aber ein Salzleckstein ist ungeeignet.
      Aufpassen mußt du mir der Nagerwatte, da sie, im ungünstigsten Falle Gliedmaßen abschüren kann. Für den Nestbau eignen sich unparfümierte Küchen-, Papiertücher und Klopapier auch Heu und Stroh. Mäuse zerpflücken sich das selbst und haben gleich eine gut Beschäftigung.
      Wie heißt den das Nagerfutter? Im Handel erhältliches Futter ist oft nicht artgerecht. Darüber findet du im Ernährungsthread jede Menge Lesestoff und Futterempfehlungen.

      Gruß von Beja

    • Ich kann Dvdb verstehen, ich könnte die Maus auch nicht mehr auswildern, mit dem Wissen, dass sie vermutlich noch am gleichen Tag nem Fressfeind in die Hände fällt und ich sie von klein auf aufgepäppelt habe. Hausmäuse neigen ohnehin dazu, in der Nähe eines Menschen zu leben, da sie gerne auf die dortigen Futterreserven zurückgreifen.

      Ich glaube in Sachen Ernährung kannst du da nicht viel falsch machen, Hausmäuse sind von Natur aus keine Feinschmecker. Ich denke auch, dass der Ernährungsthread keine schlechte Idee ist um sich ein bisschen hinein zu lesen :)

      Hat dein Findelmauslein eigentlich auch einen Namen? :)

    • Selbstverständlich werde ich keine Maus fangen. Das versteht sich mE von selbst.
      Und das hat auch der Vet. nicht empfohlen. Sondern lediglich, dass ein Spielkamerad gut wäre.

      Die Watte ist spezielle Watte für Mäuse.
      Ich bin da schon vorsichtig.

      Futter ist eine Körnermischung für Mäuse. Ansonsten habe ich auch eine Liste, was sie verträgt und was nicht.

      Vielen Dank für alles.

      Aber mir ist wirklich wichtig nochmal zu erwähnen: mir geht es nur um das Seelchen. Deswegen bin ich weder für noch wider Auswilderung - da es nicht um mich geht.

    • Dvdb schrieb:

      Selbstverständlich werde ich keine Maus fangen. Das versteht sich mE von selbst.
      Und das hat auch der Vet. nicht empfohlen. Sondern lediglich, dass ein Spielkamerad gut wäre.
      Hat er dazu etwas genaueres gesagt? Artfremde Gehegegenossen können durchaus tödlich enden, und auch bei der zahmen Variante der Hausmaus, den Farbmäusen, weiß ich nicht, ob da das Verhalten noch ähnlich genug ist, daß eine VG gut klappen kann.
      Weiß da jemand etwas Genaueres?

      Dürfen Wildtiere überhaupt privat in Gefangenschaft gehalten werden?

      Solange du sie bei dir hast aber trotzdem was zu den Haltungsbedingungen:
      "Spezielle Watte für Mäuse" - was soll das genau sein? Meist ist entweder das Material nicht verträglich oder es kann zu lange Fäden ziehen, die unter Umständen gefährlich werden können (Gliedmaßen oder sogar Hals abschnüren)
      "Körnermischung für Mäuse" - auch hier: Was ist das genau? Viele Fertigmischungen sind leider wenig tauglich.
      Was steht auf deiner Liste, was sie verträgt, und woher hast du diese Liste?


      Edit:
      Zum Thema freilassen oder behalten hab ich eben folgendes gefunden:
      Man darf „...vorbehaltlich jagdrechtlicher Vorschriften..., verletzte, hilflose oder kranke Tiere aufnehmen, um sie gesund zu pflegen. Die Tiere sind unverzüglich freizulassen, sobald sie sich selbständig erhalten können.“ (§ 45 (5) Bundesnaturschutzgesetz)
      Hausmäuse unterliegen jetzt nicht dem Jagdrecht oder sind besonders geschützt und wie oben gesagt gibt es mit Farbmäusen ja auch eine domestizierte Variante von ihnen, so daß es in diesem Fall anders sein mag, aber eigentlich klingt diese Aussage relativ eindeutig.

      Edit2:

      Beja schrieb:

      Schau doch mal in den Thread https ://www.rennmaus.de/community/thema/84665-zeigt-her-eure-rennerheime-tipps-und-anmerkungen/
      da findest du die unterschiedlichsten Gehege sammt Einrichtung.
      Rennerheime sollten nicht als Beispiel genommen werden, soweit ich mich recht erinnere sind Aquas für Farbmäuse ungeeignet, und dürften dann auch nicht ideal für eine Hausmaus sein.

      Beja schrieb:

      Was ist das für ein Nagerstein? Wenn er nur aus Mineralien besteht ist das in Ordung, aber ein Salzleckstein ist ungeeignet.
      Calcium ist ok, Natrium nicht, Tonsteine, Kalksteine, welche mit nennenswertem Calciumanteil als ja, Kochsalzsteine, Himalayasalzssteine o.ä. also nicht (Mineral vs Salz ist kein ausreichendes Unterscheidungskriterium, chemisch ist beides nämlich richtig!)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Sasy ()

    • nein, wildtiere dürfen eigentlich nicht zuhause auf Dauer gehalten werden, da es sich wie auch hier, nie artgerecht gestalten lässt. Bei einer Hausmaus würde jetzt keine Behörde eingreifen, die leben ja bei Leuten in alten Häusern auch in Kellern und Dachböden, schon klar. Aber ich finde es persönlich überhaupt keine Option sie zu halten, weil es ohne einen Partner eben echt öde ist. ..nicht anders wie bei Rennmäusen und den findet man nicht, da nicht zu kaufen. ..und auch nicht zu fangen. Immer die Kirche im Dorf lassen

    • Hey,
      das erinnert mich an die Maus einer Freundin. Ihre Schwester hat die Babymaus vor ihrer Haustür gefunden (ich glaube mit ein paar nicht mehr lebendigen..) und aus Mitleid schnell mitgenommen da sie weg musste. Dann hat meine Freundin sich um das Mäuslein gekümmert, es hatte noch die Augen zu und wurde mit der Hand aufgezogen. "Feivel" war dann auch ziemlich schnell sehr verschmust, und nach Absprache mit mehreren Tierärzten hat sie ihn mit ein wenig Bauchweh behalten. Die Aussage der TAs war immer: "eigentlich dürfen sie das nicht, aber in Freiheit kann er so nicht überleben".

      Er lebt jetzt auch alleine, kriegt Auslauf in der Wohnung, aber darf eben nicht nach draußen und hat keinen Artgenossen. Mausiges Verhalten hat er ja auch nie erlernen können. Meine Freundin befindet sich immer in der Zwickmühle ob es in Freiheit oder mit Artgenossen nicht besser wäre, aber dann sieht man die Nachbarskatze am nächsten Tag eine tote Maus bringen oder sowas ;(

    • Das Mäuschen hat aber nicht lernen können wie man in Freiheit lebt und wie man mit anderen Mäusen auskommt, weil das Vorbild gefehlt hat und das wird ja auch immer bei Rennmäusen als wichtiges Kriterium angegeben, damit sie sich später mit Artgenossen vertragen.

      Allein ist doof - aber überleben wird´s nicht lange :wacko:

      Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
      Christian Morgenstern


      Mausige Grüße: Lucy & Lexa, Dexter & Lenny, Gizmo, Dia & Fe, Mimi, Jacky, Spidermaus Polly