Wie viel Zeit hat man zwischen Theorie- und Praxisprüfung (Hundeführerschein Niedersachsen)

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    • Wie viel Zeit hat man zwischen Theorie- und Praxisprüfung (Hundeführerschein Niedersachsen)

      Hallo ihr Lieben,

      vielleicht sind hier ja Hundehalter aus Niedersachsen, die mir die Frage beantworten können, ansonsten werde ich natürlich auch nochmal bei der zuständigen Stelle nachfragen, allerdings habe ich jetzt nach erster Recherche im Internet nichts finden können.

      Es geht darum, dass ich den Theorietest für den Hundeführerschein bald ablegen will. Wenn das geschafft ist finde ich nur im Internet, dass ich nach Anschaffung des Hundes 1 Jahr Zeit habe, um die praktische Prüfung zu machen, aber es gibt nichts dazu, wie viel Zeit zwischen Theorietest und Anschaffung des Hundes liegen muss/darf ?(

      Es ist so, dass wir eigentlich schon einen Hund im Auge hatten (Tierheim), der aber nun leider vermittelt ist, da man sich im Tierheim erst mit bestandener Theorie-Sachkunde um einen Hund "bewerben" darf. Wenn ich nun aber die theoretische Prüfung mache und dann nochmal jetzt zum Beispiel 1 Jahr oder so ins Land geht bis DER Hund im Tierheim ist, ist der Theorie-Test dann noch gültig? Oder gibt es da irgendwelche Einschränkungen wie beim Führerschein?

      Wäre echt cool, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte, da ich weder auf der behördlichen Internetseite noch so generell etwas dazu gefunden habe.

      seit 11/2016 ohne Mausis
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    • Vielleicht fragst du am besten in den in Frage kommenden Tierheimen nach wie das sonst gehandhabt wird.
      Wie oft kann man denn diese Theorieprüfung ablegen? Wenn Sie wissen dass du dich für einen Hund ernsthaft interessierst und auf DEN Hund wartest, würden sie ihn dann "reservieren", oder du darfst die Prüfung nachreichen innerhalb von z.B. vier Wochen.
      Wenn du da oft genug reinschneist und nach Hunden schaust kennen sie dich ja auch und wissen dass du es Ernst meinst :)

    • Also es ist wohl so, dass du die Prüfung machen kannst, so oft du willst, wenn du durchfällst. Habe jetzt noch weiter geforscht und es ist zumindest so, dass einmal bestanden immer bestanden bedeutet.

      Nein, also das haben wir ja schon angefragt wegen dem einen Hund, für den wir uns interessierten: Nur mit Theorieschein dürfen die Hunde überhaupt angefragt werden, die wollen eben ganz sicher gehen.

      Ich werde wohl einfach mal da nachfragen, wo ich die Theorieprüfung ablege, ob die das wissen, wie lange man Zeit hat, bis man die praktische machen muss.

      Es gibt halt nur die Regel, dass die praktische Prüfung spätestens ein Jahr nach EInzug des Hundes erfolgen muss. Aber ansonsten steht nichts, wie viel Zeit man zwischen Theorie und Praxis hat.

      seit 11/2016 ohne Mausis
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    • Das kann beim Tierarzt gemacht werden, aber die haben mit der Praktischen Prüfung und den anderen Modalitäten nichts am Hut, daher dachte ich, ich frag mal, falls zufällig hier jemand das gemacht hat. :)

      War einfach so, dass mich die Frage seit Freitag Abend umtrieb und ich nichts gefunden habe und der Tierarzt ja das Wochenende zu hat :D Wenn es hier niemand zufällig weiß, frage ich natürlich beim Tierarzt, vielen Dank! :)

      seit 11/2016 ohne Mausis
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    • Ich kann dir nun nicht sagen, wie es in eurem Tierheim/Bundesland ist, sondern ich kann dir nur sagen, wie es hier in SH ist.
      Eine Freundin hat 2 Hunde. Sie hat die Theorie gemacht und anschließend mit einer Hündin die Praxis. Nun macht sie mit der zweiten Hündin direkt die Praxis hinterher, weil die Theorie nach einem Jahr ausläuft und sie sie dann wiederholen müsste.
      Ob das aber auch so ist, wenn man noch gar keinen Hund hat, das weiß ich nicht.

    • Ah, dann ist das ein Unterschied zu unserem Führerschein, denn den muss man nur einmal machen und nicht für jeden Hund. Nur Neuhundehalter müssen den absolvieren. :)

      Ist das in SH nur ein Schein für “gefährliche“ Hunde?

      In Niedersachsen gibt es ja keine “Rasseliste“ mehr, da muss man für jeden Hund einen Führerschein machen. Aber wie der Auroführerschein ist der einmal gültig und dann für immer. Man kann die Praxis sogar mit einem fremden Hund absolvieren (Hundeschule), was dann aber nochmal ordentlich kostet für den “Leihhund“

      seit 11/2016 ohne Mausis
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    • Bei uns ist man nicht gezwungen den Hundeführerschein zu machen.
      Eine Liste gibt es seit diesem Jahr nicht mehr, wird der Hund auffällig, wird der Hundeführerschein verordnet.

      Da mein Hund ein nicht gerade nettes Exemplar ist und schon Beißvorfälle verursacht hat, mache ich mit ihm einfach vorsichtshalber den Schein, falls uns doch mal einer anzeigt (gab aber schon mehrere Jahre keinen Vorfall mit ihm).

      Bei uns ist der Schein mit rund 300€ leider Sau teuer :(
      Mit dem Lütten mache ich die BH, der braucht den Schein vorerst nicht.

    • Cool, danke, ziemlich interessant.
      Ich bin schon immer mit Hunden aufgewachsen, will auch unbedingt einen sobald es mein Leben zulässt, aber habe mich nie näher mit solchen Fragen beschäftigt. Trotzdem habe ich mich in den bisherigen Tests glaube ich ganz gut geschlagen 8)
      Allerdings sind da auch manche Fragen dabei, wo ich auch mal anderes erlebt/gehört habe und mit der "richtigen" Antwort nicht zufrieden bin. Morgen mache ich die restlichen Tests, macht Spaß ^^

    • Mein Freund hat ja einen Patenwolf und ist sehr informiert über das Wolfsverhalten, mihilfe wissenschaftlicher Literatur und er meinte auch, dass manche Antworten da komisch sind :D Aber ist halt wie beim Führerschein, muss man sich das in seinen Augen Falsche eben mal merken :P

      Ich hoffe auch, dass wir bald endlich einen Hund aufnehmen können <3

      seit 11/2016 ohne Mausis
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    • Edit: gerade hat unser Vermieter wieder angerufen wegen einer anderen Sache und dann direkt wieder gefragt, ob wir denn schon den Hund haben :D

      Kommt auch nicht so oft vor, dass der Vermieter unbedingt will, dass man sich einen Hund anschafft :D

      Das ist so schade, hier würde jetzt alles so passen, nur doof, dass ich einfach keinen Job finde :(

      seit 11/2016 ohne Mausis
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    • Also zum Beispiel gibt es eine Frage, was man dem Hund dringend bieten muss, um ihn artgerecht zu halten. Und da gibt es zwei Antworten, einmal täglich Hundekontakt und Kontakt zu Menschen und das zweite ist Hundekontakt und Kontakt zu Bezugspersonen. Ich habe Kontakt zu Bezugspersonen gewählt, da es ja schon so ist (wenn ich das richtig verstanden habe), dass die Hunde in einem Rudel sich am wohlsten fühlen, wo sie ihren Platz kennen (oder nicht?). Jedenfalls war die Antwort mit den Bezugspersonen falsch und nur allgemein Menschenkontakt richtig. Finde ich persönlich halt nicht, bzw. verstehe dann vielleicht nicht, was die da meinen.

      Gehe gleich nochmal den Test durch und gucke, was mir noch so aufgefallen war, bzw. kann halt auch sein, dass ich die Fragen einfach falsch verstanden habe :D

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    • eigentlich sollte jeder, der einen Hund hat, mind. achzig Prozent dieser ja nicht so schweren Fragen beantworten können, ...leider sieht die Wahrheit ganz anders aus..wenn da zwanzig Prozent von den normalen Liebhabern gewusst werden ist schon viel Was echt traurig ist.
      Manche Antworten finde ich auch etwas auslegungssache.. und das mit der Bezugsperson ist sicher so gemeint..dass ein Hund nicht nur auf eine einzelne Person fixiert werden sollte denn das ist gefährlich..was macht man, wenn man mal krank ist. , ein paar Wochen weg muss etc. Da ist es wichtig, er hat Menschenkontakt und findet sich auch überall ein und sich wohl. Was wiederum auch ein wenig Rassebedingt ist. Aber auf Einzelfälle können die Fragen nicht eingehen, es ist ja mehr allgemein gehalten.
      Und auch von Bundesland zu Bundesland leicht unterschiedlich,
      Kasima, eine frage..wie machst Du dass, wenn Du einen Hund hast..kann er mit zur Arbeit???.denn als Vollberufstätiger sollte ja kein Hund gehalten werden, wenn man keinen Betreuer hat.

    • ja, daggi, das kann natürlich sein mit dem generellen Menschenkontakt... Ist wahrscheinlich echt auch rasseabhängig.

      Sonst kann ich die Fragen gut beantworten :)

      Also klar, wenn ich 8 Std. voll arbeiten muss, schaffe ich mir natürlich keinen Hund an :D Wäre halt am Besten, wenn ich einen Teilzeit Job finde (ca. die Hälfte der Bewerbungen sind nur 20 Std./Woche) oder halt durch Gleitzeit bei meinem Freund könnte es garantiert werden, dass er nur ca. 5-6 Std. alleine ist.

      Nur bringt halt nichts, jetzt den Hund anzuschaffen und dann finde ich doch einen super tollen Vollzeitjob, wo der eben doch nicht so rein passt. Daher, erstmal der Job und dann gucken :)

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    • So, jetzt habe ich nochmal alle Tests geguckt unf folgende Fragen finde ich komisch, bzw. Auslegungssache:

      1. Verhalten: Da gibt es ein Bild, wo der Hund auf dem Rücken liegt. Hier soll angekreuzt werden, dass der Hund unterwürfig ist (ist klar) und dass er ängstlich ist (eingeklemmte Rute). Würde der Hund sich denn bei Angst so auf den Rücken werfen? ?( Also das hätte ich jetzt nicht angekreuzt

      2. Mehrhundehaltung: Haltung von zwei Hunden führt zu doppelter Erziehungsarbeit. Halte ich für schwachsinnig, also dass es genau doppelt so viel ist. Denn wenn man einen gut erzogenen Ersthund hat, denke ich, dass es weit weniger als doppelt so viel Erziehungsarbeit ist, genauso gut kann es auch viel mehr als doppelt so viel Erziehungsarbeit sein, wenn sie sich voll in unerwünschte Verhaltensweisen reinsteigern (meine Meinung).

      3. Frage zum kupieren der Ohren und Schwänze: eine Antwortmöglichkeit: Nein, in Deutschland verboten, habe ich angekreuzt, war richtig. Was dann unlogisch ist: Jagdhunde dürfen in Deutschland ja immer noch kupiert werden bei jagdlicher Führung. Passt dann aber nicht zusammen, bzw. widerspricht sich mit der Antwort, dass es in Deutschland verboten ist ?(
      Ähnlich widersprechen sich zwei Antworten bei der Kettenhaltung.

      4. Thema Belohnung: Man muss ankreuzen, dass man irgendwann nur noch ab und an und nicht jedes Mal belohnen soll. Wenn dies auf Leckerliebelohnung bezogen ist, halte ich das für richtig, da dies aber nicht genau definiert ist, hätte ich das jetzt nicht angekreuzt, da ich denke, dass der Hund mit der Stimme ja schon immer belohnt/gelobt werden sollte, wenn er was richtig gemacht hat, oder nicht? ?(

      So, also das waren so die Hauptsachen, die ich persönlich unlogisch und komisch fand, aber wie schon gesagt, vielleicht ist es oft einfach Auslegungs/Verständnissache?

      Bin jedenfalls stolz, dass ich ohne groß lernen schon so viel beantworten konnte :D

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kasima ()

    • Also ich hab den test jetzt auch mal gemacht :D
      Bzgl. Des Bildes: wenn alle anderen beschwichtigungsgesten nicht funktionieren wirft sich auch ein ängstlicher Hund auf den Rücken.

      Zur doppelten Erziehungsarbeit kann ich nix sagen. Ich denke das ist drauf bezogen wenn man sich zwei Welpen oder so anschafft (was ja eh völliger quatsch wäre) die Frage müsste aber besser formuliert sein.. Wie so einige andere auch

      Tja und zur Rute.. Keine Regel ohne Ausnahme :D

    • da ich immer drei Hunde hatte..mit einem angefangen---------.also nicht drei Welpen auf einmal..gottes Willen...ist es sinnvoll, den ersten sehr gut zu erziehen und der WElpe, der als Beispiel ein Jahr später dazukommt, wird sich sehr sehr viel abschauen und ist dann absolut leichter zu erziehen.
      Wenn der erste Hund unerzogen ist, ist es zehnfach schwerer beide in den Griff zu bekommen. Beispiele gibts leider viele..

      Kauft man zwei Welpen auf einmal..ist es ebenfalls sehr schwer, wenn auch machbar wenn man zu zweit ist und viel Zeit hat.
      Mein zweiter Hund kam dazu nach 1,5 Jahren, und der dritte nach vier Jahren. und den musste man fast gar nicht mehr erziehen, er hat alles mitgemacht und den anderen beiden zugeschaut. Allerdings, habe ich viel Zeit in die Hunde investiert. Hundeschule, Breitensport , Agility etc.
      Wenn man Teilzeit arbeitet geht das auch. nur der Welpe sollte eben schon die ersten Wochen unter ständiger Aufsicht sein..bzw. man fängt dann ihn alleine zulassen für eine Stunde etc. sonst wird er nicht stubenrein. Mein exmann und ich haben hintereinander unseren Jahresurlaub dafür verwendet, also 11 Wochen am Stück. Dann vier stunden weg, dass ging gut.