Guten Tag, habe zwei Kinder und bitte um eure Erfahrungen

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    • Hallo,

      ich habe zwar keine Erfahrung mit Meerschweinchen, aber in dem Alter, in dem deine Kinder sind, hast du definitiv die Hauptverantwortung, die Kinder können dies noch nicht!

      Das Einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre, die Kinder können die Tiere in deinem Beisein füttern und beobachten, aber natürlich sind es keine Tiere, die man hoch nehmen und kuscheln kann (das ist auch immer schwer, Kindern, gerade mit 3, beizubringen)

      Ich würde die Tiere auf jeden Fall nicht ins Kinderzimmer stellen, sondern im Wohn- (oder noch besser Tierzimmer oder draußen) halten und die Kinder dürfen dann immer in deinem Beisein mit den Tieren Kontakt aufnehmen und sich mit ihnen beschäftigen.

      Hast du dich schon über die Haltung informiert? Wo willst du die Tiere herholen?

      Ich denke, es ist durchaus machbar, dass deine Kinder, bzw. du, Meerschweinchen halten kannst, allerdings muss es eben hauptsächlich noch DEIN Hobby sein und du musst dir auch im Klaren sein, dass in diesem Alter die Interessen von Kindern noch schnell wechseln und in ein paar Wochen/Monaten kann es auch sein, dass das Interesse für die Tiere nicht mehr vorhanden ist. Dann musst du dich komplett alleine um die Tiere kümmern, denn Meerschweinchen werden durchaus 4-8 Jahre alt.

      Vielleicht würde ich auch einfach noch ein bisschen abwarten, mal mit deinen Kindern ins Tierheim gehen, dich da mit den Pflegern unterhalten und die Tiere und die Haltung näher kennen lernen und dann noch einmal überlegen und entscheiden. Es muss nämlich schon Dein Herzenswunsch sein und nicht (nur) der, deiner Kinder, da deine Kinder in ihrem Alter noch nicht die Verantwortung übernehmen können.

      EDIT: Eigene Erfahrung: Meine Großeltern haben meiner Schwester und mir damals zur Einschulung Kaninchen geschenkt, meine Eltern waren sehr sauer, da sie dann nach ein paar Wochen des Spaßes die wichtigsten Arbeiten wie Ausmisten und Tierarzt erledigen mussten, obwohl sie eigentlich gar nicht damit einverstanden waren, dass wir Kaninchen bekommen. Da waren wir 6 und 7 und eben, gerade im Winter, nicht in der Lage, uns alleine um die Tiere zu kümmern, den Stall auszumisten und zum Tierarzt zu gehen. Gerade im Winter wurde dann auch mal vergessen, das Futter rein zu tun und/oder Wasser zu wechseln, weil die Tiere draußen gehalten wurden. Daher, wenn die Eltern da nicht voll mitmachen (haben meine dann Gott sei Dank natürlich getan), dann ist das für Kinder nicht händelbar. Wir haben erst, als die Kaninchen so 5 waren (wir waren da dann 11 und 12) wirklich angefangen uns verantwortungsbewusst und alleine um die Tiere zu kümmern. Tierarzt mussten meine Eltern natürlich trotzdem noch machen.

      seit 11/2016 ohne Mausis
      Knicki, Fetti und Normi für immer in meinem :heart::gerbil:gerbil:gerbil

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kasima ()

    • Meine Jungen sind 7 und 10 jahre und jedem "gehört" eine unserer beiden Rennmäuse. Mehr als Futer reinstreuen oder Leckerlie geben ist da jedoch nicht drin mit "Veantwortung übernehmen". Sorge für Frischfutter, wasser nud gereinigter käfig liegt natürlich komplett bei mir. Von Besuchen beim Tierarzt gar nicht zu reden. Keinesfalls würde selbst der Große mit einer TB im Bus zum TA fahren....
      Auch das Verantwortungsgefühl.... mangelhaft. Z.B. Gestern: Der große verwöhnt die Mäuse mit Leckerlie, alle drei Käfig-Klappdeckel offen. Das Telefon klingelt, der Freund ist dran....tschüß, Mama, ich gehr zum Henry.... und die drei Klappen standen immer noch offen. (Die Mäuse waren noch drin).
      In dem Alter kann man noch nicht erwarten, dass da verantwortungsvoll gehandelt wird. Und am liebsten würde die Jungen die Mäuse auch knuddeln und beschmusen. Eventuell hätten wir andere Tiere ins Haus holen sollen, die sich auch mal knuddeln lassen.

      Also klar: Die Verantwortung liegt bei dir. Die Arbeit auch. Aber du kannst die Kinder damit schon an verantwortungsbewußtest Handeln ranführen. artgerechte Haltung vermitteln, Vorrang des Tierwohls vor persönlichen Wünschen etc. Alles, indem du es vorlebst.

      Und die Mäuse beobachten ist allemal besser als auf den Fernseher zu starren. Also Mäuse-Kino ist schon was Tolles. Bloß die "Sendezeit" wird von den Mäusen diktiert, die kommen nicht auf Kommando.

      Macht langsam bei der Hitze!

    • Hallo!

      Mein Sohn ist 13. Als er 6 war, zogen bei uns Degus ein - die komplett auf meinen Mann und mich fixiert waren, weil Sohn die Geduld fehlte und er mit der Wuseligkeit überfordert war. 3 Jahre später wollte er gern eigene Tiere, die Rennmäuse zogen ein. Immer noch habe ich ein wachsames Auge, dass Futter und Wasser bitteschön täglich gemacht werden müssen. Das tägliche klappt inzwischen meist, das, was nicht jeden tag erfolgen muß, liegt auch hier wieder in meinen Händen.

      Was aber toll klappt, ist, dass er die artgerechte Haltung der Tiere von klein auf gelernt hat. Und er übernimmt dahingehend Verantwortung, dass er, als eine unserer alten Mäuse gesundheitliche Probleme hatte und nicht klar war, ob Tumor oder Entzündung, er darauf bestand, dabei zu sein - egal, was passiert. Wir haben in diesem Jahr 7 Tiere verloren, er war an allen Entscheidungen beteiligt, er hat alle Tiere bis zum Schluß begleitet. Das ist schwer und bedeutet für die Eltern auch viel Gesprächsarbeit mit dem Kind - aber es lohnt sich.

      Somit ganz klar: die Verantwortung liegt bei Dir, die Arbeit für viele viele Jahre auch, die Kosten sowieso. Zusätzlich den Kindern erklären, was los ist, wenn ein Tier krank ist oder womöglich verstirbt. Und das in Situationen, die einem selber schwer fallen, weil einem die Tiere selber auch ganz furchtbar ans Herz gewachsen sind.

      Erlaube es Deinen Kindern, wenn DU das möchtest. Nicht, weil sie Dich gegen Deinen Willen "weichgekocht" haben - denn darunter leiden am Ende die Tiere. Und sei Dir bewusst - und mache das auch Deinen Kindern klar - dass Meeris es oft gar nicht witzig finden, angefasst und hochgehoben sowie geknuddelt zu werden. Ferner ist noch zu bedenken, dass, wenn sie im haus gehalten werden, sie keinesfalls geruchsneutral sind. Nimm am besten noch einmal eine gründliche "Schnupperprobe" bei anderen Meerihaltern, damit Du beurteilen kannst, was da zukünftig im Wohnzimmer duftet und quiekt. Meeris brauchen außerdem viel Platz - auch das ist unbedingt zu bedenken.

      Wenn Du zu all dem JA sagst, wünsche ich ganz viel Spaß mit den zukünftigen Mitbewohnern!

      LG
      ViererWG

      Hier nagen die Renner Bruno und Krümel.
      Tschüß Sternchen, grüß Deinen Bruder Graustreif - ihr fehlt uns so sehr! Kleiner Dancer, auch Dich werden wir nie vergessen!
      Seit 01.11.2016 ganz ohne Degus - Jungs Ihr ward großartig, Danke, dass Ihr fast 7 Jahre bei uns gewohnt habt! Und nun ist auch Hektor gegangen - auch Du fehlst!
    • Hallo!
      Ich schließe mich Kasima und diluar und ViererWG komplett an. In dem Alter deiner Kinder muss es so sein, dass du auch Interesse an den Tieren hast und sie zu deinem Hobby machst. Meine Kinder sind inzwischen 14 und 16 und wir haben schon einige Jahre Rennmäuse. War zwar auch der Wunsch der Kinder, aber ich hatte als Kind auch schon Rennmäuse und so war ich sehr leicht zu überzeugen :whistling: .
      Uns selbst jetzt ist es so, dass wenn wirklich mal was ist und wir z.B. zum Tierarzt müssen, dann gehe in den meisten Fälle ich, denn die Kinder sind im Zweifelsfall und Schule und anderen Hobbys beschäftigt. Sie waren auch schon dabei, aber wenn ein Tier krank ist, kann ich ja nicht warten, bis eins der Kinder mal Zeit hat. Hier haben schon total oft Kinder (um die 14) um Rat gefragt, was sie mit ihrer kranken Maus machen sollen und dass die Eltern nicht bereit waren, die Tiere zum Tierarzt zu bringen ;( , das ist immer wieder so schlimm.
      Gut, deine sind sowieso noch zu klein, um diese Verantwortung übertragen zu bekommen...
      Und zuletzt: Natürlich wollen die Kinder die Tiere anfassen und die Freunde, die zu Besuch kommen auch - aber da muss man schon schauen, wie die Kinder mit den Tieren umgehen und wie sie sie anfassen. Tiere sind kein Spielzeug. Wenn meine Kinder am Anfang einzelne Freunde zu Besuch hatte, habe ich es erlaubt (in meinem Beisein) , wenn viele Kinder da sind (z.B. Geburtstag), dann sind die Tiere tabu. Das akzeptieren meinen Kinder.

    • Bei uns sind Meerschweinchen eingezogen, da war ich um die 5 und mein Bruder etwa 4. Wir wussten gar nichts über die Tiere, aber meine Mutter hatte früher schon welche und fand das eine tolle Möglichkeit uns an die Sache heran zu führen. Da es eigentlich ihre Tiere waren, gibt es jetzt, über 20 Jahre später, immernoch welche im Haus :)
      Wäre aber die Verantwortung jemals komplett in unseren Kinder- oder Teeniehänden gewesen, hätte das nicht funktioniert. Eigentlich lief es immer so ab, dass meine Mutter die Sachen gerichtet, bzw. gesagt hat was wir nehmen sollen, und uns dann füttern geschickt hat. Ebenso mit dem Ausmisten, Wasser uns Heu geben. Hätten wir da von selbst dran denken müssen hätte manche Tiere doch mal leiden müssen, denn als Kind hat man keine Routine und es gibt kein Gefühl für Tage und was wann gemacht werden muss.

      Aber für meine Entwicklung war es glaube ich sehr gut. Auch wenn meine Mutter alles gemanaged hat, und oft genug auch alles selbst gemacht hat weil wir Kinder mal wieder nicht so recht da waren, hat es doch das Verantwortungsbewusstsein geschult. "Mein" erstes Meerschwein hieß Maxi, mein zweites Butzi. Die wurde von mir natürlich besonders verwöhnt. Und während "die Meerschweinchen haben Hunger" manchmal nicht so gezogen hat, "Butzi hat bestimmt Hunger" sofort zu einer Fütterungsorgie von mir geführt hat :saint: Danach wurden die Meerschweinchen nicht mehr zugeteilt, aber ab dem Alter (~11?) war mein Kopf dann auch so weit, immer an die ganze Gruppe zu denken :D Trotzdem kann das auch in dem Alter mal zwei Tage vergessen werden, wenn man nach der Schule noch zu Freunden geht statt direkt nach Hause und die Routine hat zu füttern.

      Also ich würde nur dazu raten dir Meeries anzuschaffen wenn DU daran Interesse hast. Es ist toll mit Tieren aufzuwachsen, aber von Kindern würde ich da niemals erwarten sich richtig zu kümmern, selbst wenn sie schon älter wären.
      Wir haben auch oft Kinderzimmerschweine aufgenommen, da war nach zwei Jahren das Interesse weg, auch bei den Erwachsenen, denen dann jegliches Verantwortungsbewusstsein und jede Vorbildfunktion dafür fehlt. Die sind dann im Tierheim oder im Reiterstall gelandet, und dann mitunter sehr lädiert bei uns :(

    • Hallo,

      Ich denke das wichtigste wurde schon gesagt. Die Hauptverantwortung wirst du als Erwachsener tragen müssen. Daher sollte vorallem auch bei dir selbst das Interesse für die Tiere da sein. Der Vorteil ist das die Kinder eben Verantwortung lernen.

      Nebenbei möchte ich noch erwähnen das Hasen eventuell besser geeignet sein könnten, und man hier auch wieder das für und wieder abwägen sollte. Welches Tier passt wirklich zur Familie. Welche Anforderungen können wir erfüllen, was müssen wir ändern damit alles passt. Kaninchen sind etwas robuster, gerade auch was eine reine Außenhaltung angeht. Außerdem verkraften sie, denke ich auch einen Fall z.b. aus dem Käfig besser. Ich hatte noch keine Meerschweinchen, aber als ich kleiner war kam es durchaus vor dass einer der Hasen mal beim Füttern von uns Kindern aus dem Stall gefallen ist. Natürlich nicht absichtlich. Aber als Kind geht man auch ohne explizite Erlaubnis Erwachsener zum Stall, gerade wenn man Löwenzahn und Co. gefunden hat. Kaninchen lassen sich meiner Meinung nach auch eher mal halten und streicheln. Wir hatten als Kinder immer Stallhasen und später zwei Zwergkaninchen. Meerschweinchen haben andere Vorteile und sind meiner Meinung nach vielleicht doch eher was für Kinder, die schon eine Weile in der Schule sind.

      Liebe Grüße Pusteblume.


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pusteblume1993 ()

    • Hallo,

      ich habe seit Dezember 2010 Meerschweine, davor hatte meine Schwester schon welche und meine ersten zogen zu ihren.

      Meine Schwester hat ihre mit 11 Jahren bekommen und hat immer noch zwei (inzwischen ist sie 20), die bei meinen 5 leben. Aber das Interesse hat nachgelassen, Medikamente gibt sie heute noch nicht (außer meinem einen Meerschwein, das nimmt alles freiwillig ^^) und Krallen & Fell bei ihrem Langhaar muss ich schneiden.
      Sie macht sauber, füttert Abends wenn ich noch nicht zu Hause bin (funktioniert aber nur, weil ich die Menge vorgebe) und holt inzwischen (hat seit 3 Wochen ein Auto) Gemüsenachschub (wenn ich heim komme, schließen die Geschäfte schon bei uns...).
      Meine Gipsy, die ich seit Dez. 2010 habe, ist inzwischen 7 Jahre alt und hat seit 4 Jahren Zahnprobleme. Letztes Wochenende mal wieder fast 100 € beim Tierarzt für ne OP gelassen.

      Für Kinder in dem Alter finde ich Kaninchen eigentlich gut, aber das sollten nicht zierliche 1,5 kg Kaninchen sein. Sondern schon größere Kaliber. Die größeren sind oft ruhig und sind nicht so empfindlich. Brauchen allerdings Platz, kleine Kaninchen sollten drinnen 2 qm pro Tier haben, große eben mehr.
      Ich habe zwei 2 kg Kaninchen, die wären nichts für Kinder, Tommy vielleicht etwas. Ihm würde aber auch 2 qm nicht reichen. Die beiden haben 7 qm und er rennt morgens beim Füttern oft im Flur rum.

      Lieben Gruss von Jenny *seit 01.07.2018 Rennerlos*

    • mit erst drei Jahren haben Kinder einfach nicht die Feinmotorik..und daher auch wenn man immer sagt...Meerschweinchen sind so gutmütig...eigenen sie sich für so kleine Kinder nicht. Frühestens , die ganzen Kleintiere ab 10 Jahren. Sie werden oft rumgeschleppt, fallengelassen u.v.m und ja, sie sind dann so brav, und beissen nicht. Was ihnen eben zum Verhängnis wird.
      Daher in einem so jungen Alter nur, wenn erstmal die Meerschweinchen eine richtig grosse schöne Umgebung bekommen..keinen Käfig..und ebenso mehr Beobachtungstiere sind...im Wohnzimmer, nicht im Kinderzimmer. Denn auch wenn man die eigenen Kinder evtl in den Griff bekommt, mit rausholen..Besucherkinder eben nicht.
      Beim Futter zubereiten können die Kinder helfen, und die Schweinchen auch streicheln, wenn ein Erwachsener sie hält..aber nur dann. Und wie schon geschrieben worden ist, die Eltern, oder die Mutter kauft sich die Meerschweinchen, weil sie sie gerne mag und haben möchte, und die Kinder machen mit. Denn wie viele gerade zwerg Kanninchen und Meerschweinchen..Hamster fristen ein total trostloses Leben in Kinderzimmern..in engen Käfigen und die Kinder verlieren eh bald das Interesse.. Nur wenn wenigstens die Mutter mit Freude dabei ist..vater möglichst auch..dann bleiben auch die Kinder am Ball . Aber für Kinder in dem Alter schafft man generell keine Haustiere an. ..auch wenn man ihnen ja dann sagen kann..dies ist jetzt Deiner und dies Deiner. ..so pro forma..Sie dürfen auch Namen aussuchen und solche Dinge, klar. Meerschweinchen eh am besten in Haaremshaltung..also Bock kastriert und mind. zwei Weibchen. Auch im Tierheim findet man sie. Nur da geben die meisten auch nicht bei so kleinen Kindern ab..es sei denn man macht glaubhaft klar, sie sind für mich..und die Kinder machen mit. Genauso ist es bei seriösen Züchtern. Denn auch hier gilt selbstverständlich..niemals im Zooladen kaufen.

    • Ich halte 5 Meerschweinchen. Bedenke bitte das die Tiere sehr viel Platz brauchen. Man rechnet mit 1qm pro Schweinchen. Da es Gruppentiere sind, sollte man einen natürlichen Harem halten, d.h. 1 Kastrat mit zwei Weibchen. Im Idealfall ist das Alter gestaffelt. Die Tiere sind Frischköstler, trockenfutter ist tabu. Ich füttere 3x täglich frisch. Im Winter geht das ziemlich ins Geld, weil man Gemüse zukaufen muss. Im Sommer füttere ich komplett von draußen, also kostenlos. Beides kannst du aber kleinen Kindern nicht zutrauen. Zum einen gibt es Giftpflanzen, die nicht erkannt werden können von so kleinen Jungs. Zum anderen muss das Gemüse auch mit scharfen Messern geschnitten werden, auch nicht ideal für so kleine Kids.

      Ergo hast du:
      - Mindestens 3 qm Platz
      - Dauerhaft auch Interesse an den Tieren, können immerhin auch mal über 8 Jahre alt werden
      - Zeit Pflanzen zu lernen und zu pflücken, alternativ das Geld um jede Woche frisches Gemüse einzukaufen (bei zwei Tieren vielleicht um die 15 €)
      - Geld für Kastration bzw. einen Kastraten und darüberhinaus für Tierarztbesuche, denn die gehen richtig ins Geld (letzten Monat 1 Schwein mit Aufgasung; 4x Tierklinik, davon zweimal im Notdienst, das hat gute 400 € am Ende gekostet)

    • Bei Harem sind es 0,5 qm pro Tier, mindestens aber 2 qm.

      Ansonsten stimme ich dir zu.

      Ich habe hier z.B. ein Weibchen, 7 Jahre alt, seit 6 Jahren bei mir und seit 4 Jahren Zahnprobleme. Anfangs waren es min. alle 3 Monate inkl. Abzess. Jetzt sind es ca. alle 10-12 Monate (dieses Jahr Januar 2016 & November 2016), kostet dann mal eben 90 € bei einer Tierzahnärztin (zum Vergleich: Vorher alle 3 Monate mit Abzess waren auch jedes Mal 50-60 €, da ist die Tierzahnärztin umgerechnet günstiger und schonender für das Tier). Sie hat mich also in den 4 Jahren einiges an Tierarzt gekostet. Dazu bekommt sie und ein zweites täglich Rodicare Artrin.
      Ich hatte auch schon eins mit Schilddrüsenüberfunktion, Tumor (unoparabel, bei Bedarf Schmerzmittel), Arthrose,... Also auch Medikamentengabe müssen auch die Eltern machen, das können Kinder noch nicht.

      Beim Gemüse kann man sparen. Es gibt z.B. Futtermöhren, 20 kg Säcke. Für 3 Tiere natürlich viel zu viel, aber wenn z.B. die Kinder auch gern Karotten essen, dann passt das (Futtermöhren sind 2. Wahl, die sehen einfach nur nicht so schön aus. Mir schmecken sie aber besser).

      Lieben Gruss von Jenny *seit 01.07.2018 Rennerlos*

    • Ja... Futter brauchen sie ja keins...

      Zwei Tiere sind keine schöne Gruppe, Meerschweine sollten min. zu 3. sein. Und wenn man das Mindestmaß nimmt, ist es ein Gehege das man reinigen muss und kein Käfig.
      Dabei gilt: je größer das Gehege, desto weniger muss man sauber machen. Reinigungs-Intervall erhöht/verringert sich mit der Anzahl der Tiere. Ich hab 7 im Gehege & muss wöchentlich reinigen. Wären es nur 3 oder 4 Tiere auf meiner Fläche (3,7 qm) müsste ich vll. nur alle 2 Wochen reinigen & wöchentlich nur die Lieblingsstellen.
      Ich bin Morgens zum Füttern etwa 15 min beschäftigt, Abends sind es locker 30 min.

      Lieben Gruss von Jenny *seit 01.07.2018 Rennerlos*

    • Ich möchte noch anmerken, dass Meeries JEDEN Tag Pflege brauchen.

      Meine Renner können mal über das WE alleine bleiben, Meeries aber nicht. Da wird direkt alles aufgefressen und egal wie groß der Futterberg war, abends ist alles weg und die letzten Reste sind vertrocknet.

      Das war gerade bei uns Thema, und finde ich ebenfalls wichtig hier zu erwähnen. Denn abgesehen vom "echten" Urlaub fährt man vielleicht auch öfters mal über Nacht/ein Wochenende weg und braucht auch für diese kurzen Zeiten jemanden für die Pflege.

    • Und selbst wenn z.B. viel Wiese gefüttert wurde, dass es zu viel war: Über die Reste wird drüber "gelatscht" und drauf gepinkelt, das frisst dann keine Sau mehr (im wahrsten Sinne des Wortes). Da bräuchte man dann ne Wiesenraufe, wo die Tiere aber schlechter selektieren können, wenn mal was giftiges rein rutscht (jetzt im Frühjahr gern Hahnenfuss, der ist nicht hochgiftig, aber sollte auch kein Futter sein... lassen meine Wutzen liegen).

      Morgens schnibbel ich schnell nur Gemüse bzw. zur Wiesensaison gibts Wiese rein (ich bin kein Frühaufsteher... und bleibe gefühlt bis zur letzten Sekunde im Bett liegen). Abends schau ich mir die Wutzen beim Füttern an, Futterreste werden rausgenommen usw.

      Lieben Gruss von Jenny *seit 01.07.2018 Rennerlos*